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[Erlebnis] Traum Yoga - Erfahrungsberichte

Besondere Experimente & Erlebnisse rund um Klarträume
Ziele & Vorhaben

Traum Yoga - Erfahrungsberichte

Beitragvon maRC » 10.08.2013, 14:21

Traumyoga - Erlebnis- und Erfahrungsberichte



Seid gegrüßt KT-Forumianer :),

in diesem Thread werde ich über meine Erlebnisse mit dem Traumyoga berichten, natürlich sind alle die Traumyoga praktizieren / praktiziert haben herzlich dazu eingeladen auch ihre Erfahrungen zu posten. Dann haben wir einen allgemeinen Erlebnis- und Erfahrungsthread zum Traumyoga :) Deswegen werde ich auch nicht großartig auf Techniken eingehen, einige (wichtige) werde ich natürlich kurz erklären, aber sonst wäre der folgende Thread von Riddler als Informationsquelle besser geeignet - Praxis des Traumyoga / Praxis des klaren Lichts . Am besten wäre natürlich dazu ein Buch zu lesen oder einen Lehrmeister aufzusuchen, aber man nimmt ja was man kriegt :lol: Die meisten hier verwendeten Informationen basieren auf dem Buch "Übungen der Nacht - tibetische Meditationen in Traum und Schlaf" von Tenzil Wangyal Rinpoche. Sehr empfehlenswert und was ich so mitbekommen habe (durch Rezensionen und Chatgesprächen), auch das beste deutschsprachige Traumyogabuch. Alles weitere sind eigene Erfahrungen :)

Was ist Traumyoga?
Für alle die nicht wissen was Traumyoga ist (essen kann man's zum Beispiel nicht :D und mit der Sportart Yoga hat es auch nicht viel zu tun ), hier eine kurze Definition:
Traumyoga ist eine sehr alte buddhistische Praxis, in der der Praktizierende versucht auch während der Nacht das Bewusstsein beizubehalten, um auf seine Träume Einfluss zu nehmen. Die Ursprünge des uns bekannten "Klarträumes" resultieren aus dem Traumyoga. Anstatt einfach die Traumzeit unbewusst zu passieren, nimmt der Praktizierende die Träume bewusst wahr und kann sie steuern, vorwiegend um die eigene spirituelle Praxis auch Nachts voranbringen zu können. Das finale Ziel ist es den Bardo (Zwischenzustand nach dem Tod und der Wiedergeburt) zu erkennen und auf diesen ebenfalls Einfluss zu nehmen, da er einen traumähnlichen Charakter besitzen soll.

Mein erster Eindruck
Nun 3 Wochen Praxis und ein paar zusätzliche Tage theoretischer Einarbeitungszeit sind noch nicht sehr viel, dementsprechend kann ich auch momentan nur meine ersten Eindrücke schildern, was nicht sonderlich viel ist. Ich bleibe aber definitiv am Ball und werde mit der Praxis fortfahren und in regelmäßigen Abständen diesen Thread um neue Erfahrungen ergänzen.

Als ich zuerst vom Traumyoga gehört habe, war ich zunächst sehr skeptisch. Vieles wirkt esoterisch angehaucht und Traumyoga ist zweifellos auch mit buddhistischen Elementen unmittelbar verbunden. Das hat mich abgeschreckt, aber nicht aufgehalten es zumindest einmal zu versuchen ... und ich bereue es in keinster Weise! Es gibt viele Dinge die mich angenehm überrascht haben. Zunächst einmal widmet man sich seinen Träumen (trüb oder nicht) viel intensiver und man begegnet ihnen auf ganz andere Weise. Eigentlich beschäftigt man sich durchweg mit seinen Träumen und das macht mir sehr viel Spaß. Mir sind Träume, insbesondere Klarträume sehr viel wert (wie vermutlich vielen hier). Traumyoga geht abseits von den bekannten westlichen Techniken, währenddessen MILD, DILD, WILD und Co. bloß Techniken sind, ist der Traumyoga viel mehr eine Lebenseinstellung (wie ihr im folgenden noch bemerken werdet). Ob das nun positiv ist oder nicht, muss jeder für sich entscheiden. Einerseits ist der (Zeit)aufwand deutlich höher, andererseits übertritt man da eine unsichtbare Linie und ist fast eins mit seinen Träumen. Je nach dem was einem wichtiger ist, gefällt auch einem das eine oder das andere lieber. Wer einfach nur auf einen Klartraum aus ist, sollte bei den hier im Forum vorherrschenden Techniken bleiben, wer mehr mit seinen Träumen anfangen will, sollte sich dem Traumyoga widmen. Mir gefällt es jedenfalls riesig mich so intensiv mit meinen Klar- und auch Trübträumen auseinandersetzen zu können. Ich bin mir auch sicher, dass ich noch nie im meinem Leben dem Träumen so nahe war. Gleichzeitig wurde aber auch mein Wachleben angenehm bereichert. Man schult sich im richtigen Umgang mit Emotionen, um den sogenannten karmischen Spuren zu trotzen (kommen wir noch zu ;) ), man wird wesentlich aufmerksamer und fokussierter in allem was man tut und man lebt wesentlich "lockerer". Es wäre keine Lüge zu behaupten, dass die Lebensqualität nachhaltig gesteigert wird. Auch das hat mir sehr gefallen. Insgesamt gefällt mir diese Verwobenheit von Traum / Wachzustand. Die Praxis geht nahtlos ineinander über und letztendlich kann man sich die Unterscheidung Wach / Traum schon fast sparen. Man lernt beides schätzen und man merkt, dass beides letztendlich aus derselben Struktur besteht, beziehungsweise es das Gleiche ist. Was mir teilweise nicht ganz so gut gefällt, ist die manchmal doch echt heftig religiöse Eigenart der einzelnen Techniken. Natürlich betrifft das keineswegs alle Techniken im selben Maße. Aber manchmal bemerkt man die Traditionsträchtigkeit enorm. Ich persönlich finde den Buddhismus sehr cool und es ist eine der wenigen Religionen mit denen ich mich vereinbaren könnte, einige könnte aber gerade dieser Aspekt abschrecken. Das ist sehr schade. Andererseits machen auch gerade diese traditionell religiösen Dinge den Unterschied zu den herkömmlichen Techniken aus. Das ist im Traumyoga fest verankert, dass heißt jeder der sich mit dem Traum Yoga auseinandersetzen möchte, muss sich zwangsläufig auch ein Stück weit mit dem Buddhismus anfreunden. Anhänger anderer Religionen könnten damit ein Problem haben, aber auch denen würde ich dazu raten. Es ist doch ziemlich interessant auch mal seinen Horizont diesbezüglich zu erweitern. Kleine Anmerkung dazu: Traumyoga ist nicht eine Technik, sondern es setzt sich aus vielen zusammen. Du kannst also auch ein wenig wählen was du machen möchtest. Ganz drum herum kommst du aber mit Sicherheit nicht. Alles in allem ist es eine ganz neue Erfahrung, ein anderer Blickwinkel auf die Thematik Klartraum und es lohnt sich sehr es auszuprobieren.

Klarträume während der Traumyoga Zeit:
An Klarträumen ist bisher nicht so viel bei herumgekommen, die meisten Klarträume resultierten aus der
MILD Technik die ich neben, beziehungsweise mit dem Traumyoga mache. Lässt sich prima miteinander kombinieren :) Als kleinen Tipp nebenbei: MILD immer morgens nach dem Aufstehen machen und wieder schlafen gehen, bringt enorm viel. In Zahlen ist mein Ergebnis 9 Klarträume innerhalb der letzten 30 Tage. Wobei etwa 9 Tage davon noch nicht Traumyoga eingeschlossen haben. 4 waren davor, heißt innerhalb der 21 Traumyoga Tage 5 Klarträume. Ergibt also ungefähr alle 4 Tage einen KT, aber die meisten waren MILD, die anderen konnte ich nicht recht zuordnen, oder sie waren Traumyoga. Und man muss die Ferien berücksichtigen, die heben oftmals auch nochmal die Quote. Ich bin nicht unzufrieden, aber Luft nach oben ist sicherlich noch. Natürlich ist Traumyoga auch eine Langzeitdisziplin. Man muss schon ein wenig Zeit investieren, bevor die Praxis Früchte trägt. Leider muss man sagen, dass meine Klarträume in letzter Zeit nur wenig taugen, vieeel zu kurz :D

Vorstellung und Analyse einiger Traumyoga Techniken

Zhine (ruhiges Verweilen):
Beschreibung:
Man suche sich einen Gegenstand / ein Symbol von besonderer Bedeutung, gerne auch was heiliges. Es sollte allerdings außerhalb des Körpers liegen und es wäre praktisch wenn es leicht zu fokussieren ist. Das Symbol, beziehungsweise der Gegenstand, sollte auch nicht gewechselt werden. Man muss sich also festlegen und ein Objekt wählen was langfristig zur Verfügung steht, am besten sogar noch mitnehmbar ist. Ein mögliches Symbol wäre beispielsweise der tibetische Buchstabe "A", welcher als heilig gilt (siehe hier ein Bild). Wenn man sein Symbol gewählt hat, fixiert man es etwa vierzig Zentimeter in Blickrichtung. Anschließend begibt man sich in Meditationshaltung (Beine überkreuzt, die Hände mit der Innenseite nach oben auf dem Schoß, gerader Rücken, Kinn leicht nach innen, Augen geöffnet, siehe Bild). Dann wird das Objekt fixiert. Man konzentriert sich voll und ganz auf den Gegenstand. Die Augen sollten sich nicht bewegen und schlucken / blinzeln soll auch unterlassen werden. Atmen ist erlaubt und erwünscht :D Wenn ihr den Fokus verliert. Legt eine Pause ein. Aber in der Pause solltet ihr etwas visualisieren und / oder ein Mantra sprechen, damit es zu keiner Unterbrechung kommt.

Wirkung: Es schärft die Konzentration. Der Geist kommt zur Ruhe. Eine Entspannung stellt sich ein und es hilft Traumobjekte besser wahrzunehmen.

Meine Erfahrung: Ähnlich wie viele andere Meditations / Entspannungstechniken, allerdings ist es anfangs sehr schwer die Augen offen zu halten ohne zu blinzeln. Wenn man sich vorher ein wenig sammelt, lässt es sich zeitweise unterbinden. Mit wachsender Übung wird es immer angenehmer und leichter. Trotzdem war es Anfangs echt schwer. Aber bitte nicht sofort aufgeben, manchmal muss man eben etwas erstmal lernen ;)

Fazit: Eine bewusstseinsschärfende Übung die ein wenig Zeit in Anspruch nimmt, bevor man sie länger ausführen kann. Es ist eine vorbereitende Übung zum Traumyoga, allerdings kein Hauptbestandteil.

Karmische Spuren ändern
Beschreibung:
Zunächst eine kurze Definition was karmische Spuren überhaupt sind.

All unser Handeln hinterlässt karmische Spuren in unserem Bewusstseinsstrom, welcher unsere Zukunft beeinflusst. Eine karmische Spur wird von Tenzin Wangyal Rinpoche als Samen beschrieben. Entgegnet man Hass mit Hass, wird in uns der Samen des Hasses gepflanzt, eine karmische Spur, die in uns heran wächst und, wie sollte es auch anders sein, zu Hass heran wächst. Diese beeinflussen unsere Muster, wie wir emotional reagieren, unser „eingefleischtes Verhalten“.

Quelle: http://www.kt-forum.de/blog/?u=/2012/11 ... er-traume/

In dieser Technik betrachtet man sein ganzes Wachleben als Klartraum. Alles ist ein traum. Wenn du morgens aufstehst bist du in einem Traum, wenn du in ein Zimmer gehst ist dieses Zimmer ein „Traumzimmer“ und ebenfalls nicht real. Sage dir das du träumst und noch viel wichtiger, fühle es auch. Versetze dich wirklich in die Vorstellung du seiest in einem Traum. Wenn du im Laufe deines Tage Emotionen begegnest, so sind diese Teil deines Traumes. Das ist wichtig :) Kleines Beispiel: Dein Nachbar X der dauernd besoffen Auto fährt, hat wieder einmal die Einfahrt verwechselt und dein Auto zu Brei gefahren – wie fühlst du dich? Natürlich extremst sauer! Aber anstatt wie bisher einfach sauer zu sein, betrachte die Substanzlosigkeit deines „Traumes“ (schließlich sind Träume etwas ohne Substanz, etwas flüchtiges, sie kommen und gehen) und sage dir „Ich fühle mich wütend weil ich träume“.

Und noch einmal zitiere ich den großen DreamState (Link derselbe)
Tenzin Wangyal Rinpoche beschreibt sehr schön den Zusammenhang von Karma und unseren Träumen. Sinngemäß beschriebt er, dass die karmischen Spuren Fotos in unserem Inneren sind, die im Traum zu einem Film werden. Manche Fotos sind stärker zu sehen, manche nicht. Bleiben wir im Traum klar, können wir die Samen der karmischen Spuren „verbrennen“, diese als „sich selbst auflösen lassen“. Irgendwann sind keine Samen mehr vorhanden, es gibt keine Bilder mehr in unsrem Inneren die zum Film, zum Traum, werden können.


Da sich karmische Spuren in unseren Träumen als Bilder manifestieren und Emotionen karmische Spuren verursachen, wird die Emotion Wut (wenn man beim Beispiel bleibt) im nächsten Traum auftauchen, aber da du ja weißt das alles nur ein Traum ist, und du Wut mit einem kalrtraum verbindest, stehen die Chancen nicht schlecht den Traum als solchen zu entlarven.

Wirkung: Die Ansicht das alles ein Traum ist wird schließlich in deine Träume übernommen und du sagst dir „Ist doch alles nur ein Traum“ im Traum. Wo du schließlich bemerkst das du träumst.

Meine Erfahrung: Es ist super. Es klappt besser als man denkt, wenn man nur will und im Wachleben wird man deutlich lockerer wenn man begreift, dass doch alles nur ein flüchtiger Traum ist und damit alles belanglos.

Fazit: Tolle Technik und sehr effektiv auf Dauer. Dazu noch wesentlicher Bestandteil des Traum Yogas! :)



Fortsetzung folgt ... (in etwa einem Monat, oder wenn wieder was zu berichten ist ;) ) Der Aufbau wird etwa der selber sein. Ich stell wieder ein paar Techniken vor, vielleicht mal ein wenig detaillierter, aber hauptsächlich werde ich den weiteren Verlauf, kommende Eindrücke und Erlebnisse schildern. Auch das etwas genauer ;-p

Ihr habt Fragen Anmerkungen, eigene Erfahrungen? Nur her damit :-)

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Re: Traum Yoga - Erfahrungsberichte

Beitragvon Kirschbaum » 10.08.2013, 14:40

Interessante und für das Thema schön kompakte Einführung. (Y) Mir persönlich wäre der Zeitaufwand zu hoch, denke ich. Allerdings werde ich mir mehr darüber durchlesen und etwas Nützliches für mich herausfiltern. :-)

Mich würde interessieren wie du das Traum-Yoga mit dem Kontakt zu anderen Menschen verbindest. Wenn du dich beispielsweise mit einem Freund triffst, ihr euch unterhaltet... Hast du dabei im Hinterkopf, dass er nur als Traumgestalt vor dir steht? Mir würde es vermutlich schwer fallen mich auf eine Person aktiv zu konzentrieren und gleichzeitig alles als Traum zu betrachten.
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Re: Traum Yoga - Erfahrungsberichte

Beitragvon Tvvix » 10.08.2013, 14:51

Nach 8 Monaten Traum Yoga hab ich auch schon ein wenig Erfahrung gesammelt :D
Ich simuliere z.B. das Gefühl, in einem KT zu sein, fast dauerhaft in meinem Wachleben und habe dadurch den Eindruck, dass alles ein Traum ist. Trotzdem weiß ich, was Traum und was "Realität" ist, weil man immer kleine Unterschiede bemerkt zwischen den beiden Zuständen.

Durch Traum Yoga hab ich auch mittlerweile im Durchschnitt alle 3 Tage einen schönen KT (Y)
Ich kann mir mein Leben ohne Traum Yoga fast schon garnicht mehr vorstellen und genieße so gut wie jeden Moment davon...es hätte sich auch ohne KTs gelohnt.

@Kirschbaum: Bei mir kann ich sagen, dass ich jede Person als Traumgestalt wahrnehme, was bei Konversationen am Anfang ein bisschen schwierig ist aber es hat sich gelohnt, weil ich im Traum nun häufig klar werde wenn ich eine einfache Konversation halte.
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Re: Traum Yoga - Erfahrungsberichte

Beitragvon maRC » 10.08.2013, 16:54

Hast du dabei im Hinterkopf, dass er nur als Traumgestalt vor dir steht? Mir würde es vermutlich schwer fallen mich auf eine Person aktiv zu konzentrieren und gleichzeitig alles als Traum zu betrachten.

Ja richtig, ich versuche das im Hinterkopf zu haben bei jedem Gespräch (Y)

@Tvvix: Alle 3 Tage einen KT, klingt nach vollem Erfolg (Y)
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Re: Traum Yoga - Erfahrungsberichte

Beitragvon DreamState » 18.08.2013, 09:52

Ich bin einfach noch nicht bereit für das TraumYoga... aber meine Zeit wird auch kommen :)
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Re: Traum Yoga - Erfahrungsberichte

Beitragvon maRC » 18.08.2013, 10:11

Das kann ich sogar gut nachvollziehen, Traum Yoga ist nicht unbedingt eine leichte Sache und doch auch ziemlich komplex. Ich fühle mich dem ganzen auch manchmal nicht gewachsen. Es ist eben was total anderes als die Techniken die man sonst nimmt ^^

aber meien Zeit wird auch kommen :)

Klaro wird sie das. Ich bin der Meinung du wärst schon bereit dafür. Du hast viel mehr Erfahrung als ich, bist schon länger dabei etc. Außerdem bist du jemand der das Hobby wirklich lebt und nicht nur darauf ist, in seinen Träumen Unfug zu treiben (obwohl das auch cool ist :D ). Man merkt, dass es für dich mehr als ein Hobby ist. Du widmest dem Ganzen sogar ein Forum und ein Buch, inklusive riesen Aufwand :D Du beschäftigst dich gerne mit deinen (Klar)träumen (Y)

Bei Tvvix sehe ich eben das auch, auch ihn fasziniert das sehr :) Generell empfehle ich jedem der nur auf schnelle Klarträume auf ist, lieber MILD und Co. zu nehmen. Mit Traum Yoga lassen sich viele Klarträume erzeugen (siehe Tvvix) , aber man muss voll dabei sein und wissen auf was man sich einlässt. Außerdem ist es mehr eine Langzeit-Technik ^^

Aber ich respektiere natürlich jeden, der sich erstmal davon distanziert und sich noch ein wenig Zeit lässt (Y)
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Re: Traum Yoga - Erfahrungsberichte

Beitragvon DreamState » 18.08.2013, 10:57

maRC hat geschrieben:Das kann ich sogar gut nachvollziehen, Traum Yoga ist nicht unbedingt eine leichte Sache und doch auch ziemlich komplex. Ich fühle mich dem ganzen auch manchmal nicht gewachsen. Es ist eben was total anderes als die Techniken die man sonst nimmt ^^


Oh ja... aber ich denke für diese Technik brauche ich mehr Erfahrung und mehr Zeit :)
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Re: Traum Yoga - Erfahrungsberichte

Beitragvon DasWurstbrotHD » 20.08.2013, 20:32

Für mich ist das nichts...
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Re: Traum Yoga - Erfahrungsberichte

Beitragvon Papierflieger » 25.08.2013, 09:39

Bis eben dachte ich, dass Traum Yoga nur Yoga im Traum ist. Als ich das mal ausprobiert habe fand ich das ziemlich witzlos :)
http://www.kt-forum.de/viewtopic.php?f=11&t=1306#p10235

Für mich sind KTs etwas, was einfach kommt und geht, der Versuch sie mittels bestimmter Techniken herbeizuführen erscheint mir irgendwie falsch. Ich werds mal mit dem Traum Yoga versuchen - ich wollte mich sobald der Herbst anfängt und das Wetter schlechter wird sowieso mit dem Buddhismus beschäftigen.
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Re: Traum Yoga - Erfahrungsberichte

Beitragvon maRC » 27.09.2013, 17:48

Traumyoga Erfahrungsberichte Teil II


So meine klaren Brüder und Schwestern,

es ist mal wieder Zeit für einige Eindrücke und Erfahrungen die ich gerne teilen möchte. Seit meinem letzten Bericht ist wieder einiges an Zeit vergangen, leider viel mehr als eigentlich gewollt, aber dafür haben sich nun umso mehr neue Erfahrungen angesammelt. Ich habe die Traumyoga Praxis weiter durchgezogen, mal intensiver und mal weniger intensiver, jedoch bin ich immer dabei geblieben und habe auch einiges an Fortschritten gemacht. So jetzt genug gelabert, viel Spaß beim lesen :)

Meine Eindrücke nach ein wenig Praxis
Ich bin nach wie vor angetan von dem "etwas anderen Weg zum Klartraum", wenn es auch hier und da Aspekte gibt, welche mir weniger gefallen.  Es ist auf jeden Fall etwas, was sich auch langfristig durchziehen lässt. Die Motivation schwindet nicht so schnell. Denn selbst wenn man keinen Klartraum in einer Nacht hat, so  bringt der Traumyoga auch zahlreiche Vorteile für unser Wachbewusstsein. Ich konnte zum Beispiel einige negative Emotionen fast vollständig ablegen. Darunter finden sich Hass, Neid, Gier und Wut die ich jetzt sehr gut im Griff habe. Ich bin generell noch kaum zu reizen. Klar habe auch ich mal schlechte Laune, oder kann jemanden nicht gut leiden, das legt sich allerdings recht schnell auch wieder. Ich fühle mich ein Stück weit befreiter. Außerdem ist mir aufgefallen, dass ich eine angenehme ruhige Grundhaltung entwickelt habe. Das ist für mich eine Entwicklung zum Positiven. Ich wirke deeskalierend, selbst wenn mich jemand versucht zu provozieren behalte ich meist einen kühlen Kopf und mache mir nichts draus. Das färbt sogar auf den Menschen der mich provozieren will ab und er hört dann meist auf. Was ich damit zeigen möchte sind die Auswirkungen Traumyogas auch auf den Alltag, abseits der Träume. Automatisch wird man im Umgang mit seinen Emotionen geschult und man hat ein wesentlich leichteres und auch in vielerlei Hinsicht besseres Leben. Man lässt sich nicht mehr von seinen Gefühlen beherrschen, sondern man beherrscht die Gefühle. Auch wird man darin bestärkt ein besserer Mensch zu werden, die Wahrheit zu schätzen und sich Prinzipien anzueignen. Das ist in der Tat ein großes Geschenk. Ich vermute diese Eigenschaften entspringen dem Buddhismus, welcher teilweise mit dem Traumyoga verknüpft ist. Es schadet niemanden. Dann sind mir da sogar noch ein paar generelle Dinge aufgefallen, ich habe einige für mich praktische Erfahrungen gewinnen können. Zunächst aber einmal zu den positiven  Erfahrungen  die ich in der Zwischenzeit machen konnte. Meine Traumyoga Praxis und mein gewöhnlicher (meist monotoner) Alltag sind zum Beispiel nun nahtlos miteinander verknüpft. Das ist automatisch geschehen und ohne mein direktes Einwirken, ich habe mir nichts erzwungen und das sollte auch kein Praktizierender tun. Das heißt es wurde ein Stück weit zur Routine, ein Teil meines Lebens und meines Alltages. Es ist nun ein Teil von mir. Ich fühle mich jetzt wie ein Teil dieser fremden Kultur und nicht bloß ein westlicher Mensch der sich langsam damit auseinandersetzt und lediglich darauf aus ist ein paar neue Eindrücke zu gewinnen. Jedenfalls kann ich sagen, dass die Traumyoga Praxis nun nichts "fremdes" mehr in meinem Leben ist. Denn sie ist voll integriert und ich fühle mich ihr angehörig. Das gefällt mir sehr und motiviert mich auch umso mehr :) Allerdings bin ich nicht weniger aktiv dabei, auch wenn ich nun schon ein wenig dabei bin und sich der Traumyoga eingebürgert hat. Die Übungen fallen mir wesentlich leichter und sie scheinen auch weitaus effektiver zu sein als noch zu Beginn. Die westlichen Techniken die ich zu Beginn zusätzlich und parallel zum Traumyoga durchgeführt habe, z.B MILD lasse ich nun fallen. Sie dienten hauptsächlich nur dazu Klarträume hervorzurufen, da der Traumyoga alleine nicht meinen Ansprüchen genügte. Jetzt so langsam tut sich was und ich brauche dieses externe "pushen" der Klartraumquote nicht mehr. Die Klarträume kommen nun in angenehmer Zahl. Deshalb lege ich meine Ergänzungstechniken nieder. Ich werde es mir allerdings nicht nehmen lassen einige neue Techniken, welche sich mit dem Traumyoga verbinden lassen zu testen. Momentan übe ich Traumyoga bezogen das Traumbewusstsein im Wachleben (oben bereits beschrieben), zwei verschiedene Arten der Meditation, welche mich mit am meisten faszinieren und ich habe jetzt auch ein paar der Nachttechniken für mich übernommen. Meine genaue Vorgehensweise werdet ihr weiter unten noch genauer erklärt finden. Es mag euch bereits aufgefallen sein, die im ersten Post vorgestellten Techniken sind rein für den Tag ausgelegt. Dazu gibt es auch ein Gegenstück wenn man so will. Ich habe aus weiser Erkenntnis zunächst einen Bogen um die Nachttechniken gemacht. Sie erscheinen sehr viel schwieriger, kultureller / spiritueller (und auch ein wenig sinnloser) und ich bin im Nachhinein doch sehr froh, erst später damit gestartet zu haben. Man sollte sich wirklich erst ein wenig in die Praxis am Tag einarbeiten bis man sich da ranwagt. Es soll sich an dieser Stelle aber niemand entmutigt fühlen. Natürlich kann man sie auch gleich von Anfang an mit verwenden oder aber auch komplett weglassen. Das kann jeder ein wenig auf seine Bedürfnisse abstimmen. Gerade das macht Traumyoga flexibel. Man wird zu nichts gezwungen und an nichts gebunden, man selbst stellt sich die Übungen die einem gefallen zusammen.Ich tue mich allerdings mit der Praxis in der Nacht doch noch recht schwer. Es ist meiner Meinung nach der unangenehmere Teil, obwohl einige der Übungen (von denen ihr einige ausgewählte auch noch kennen lernen werdet) bereits recht gut klappen. Dennoch ziehe ich die Praxis am Tage noch der in der Nacht vor. Oft stelle ich mir die Frage "Was tue ich hier eigentlich?" , weil mir einiges sehr absurd vorkommt. Meistens weil sie mir sehr esoterisch erscheinen oder sich auch nicht mit meiner Glaubensvorstellung assoziieren lassen. Trotzdem hat alles irgendwo seine Bewandnis und ich bin sehr gespannt was da noch tolles auf mich zu kommt. Jede einzelne Technik ist ein Erlebnis für sich und einzigartig. Ich werde mich jedenfalls ein wenig durchprobieren, was weniger gut gefällt, wird dann anschließend wieder fallen gelassen.

Probleme und deren Lösungsansätze
Natürlich läuft nicht alles rund, hier und da tun sich ein paar Probleme auf. Jedoch nichts was man nicht in den Griff bekommen könnte. Den gesamten Wachzustand als Traum, genauer Klartraum, wahrzunehmen ist wie gesagt größtenteils kein Problem mehr. In einigen Situationen gestaltet es sich allerdings schwierig an diesem "Klartraum-Gedankengut" festzuhalten. Vor allem wenn ich mich bereits in etwas anderes hineinversetze. Zum Beispiel in die Rolle einer Videospielfigur beim videospielen. Wenn ich mich mit diesem Charakter und dessen Eigenschaften identifiziere, vergesse ich leicht meine Traumanschauung. Das liegt daran, dass ich nicht "zwei Leben" parallel führen kann. Auch beim Schauen eines Filmes odee beim Lesen eines Romanes (ich lese nicht viele Romane :P) ergibt sich dasselbe Problem und der Fokus auf die (Klar)traumwahrnehmung schwindet, da der Fokus vermehrt auf den Film / das Buch / das Spiel gerichtet ist. Die Lösung, an der Tvvix auch mitgewirkt hat, sieht für mich so aus: Ich konzentriere mich nicht mehr so extrem auf den jeweilgen Inhalt. Ich versuche also nicht nur im Spiel zu verbleiben, sondern meinen Fokus gleichzeitig auch auf meine Umgebung zu richten. Außerdem lege ich in regelmäßigen Abständen eine kurze Pause ein und richte mich verstärkt auf meine Traumwahrnehmung um diese zu wahren. Soweit wäre dieses Problem auch vom Tisch, das bereitet mir keine Probleme mehr. Allerdings klopft da gleich eine andere Situation die mir bei der Traumwahrnehmung Schwierigkeiten bereitet an die Tür. Für mich doch recht rational denkenden Menschen ist es eh schon schwer genug sich eine Traumwahrnehmung anzueignen. Wenn sich dann zusätzlich aber noch Begebenheiten ansammeln, in denen ich einen Klartraum in irgendeiner Form beeinflussen würde (aber ja nicht kann), macht es das nicht leichter. Ein kleines Beispiel: Ich bin in der Schule und möchte fliegen, da ich darauf sehr Lust habe. Die Idee stammt aus dem Gedanken heraus, dass alles um mich ja nur ein Produkt meines Unterbewusstseins (= ein Traum) sein. Allerdings bin ich natürlich dazu nicht in der Lage, was in gewisserweise problematisch ist. Wie soll ich auch an etwas glauben / mich in etwas hineinversetzen, wo es doch klare "Beweise" gibt, dass diese Wahrnehmungen nicht real sind? Das ist für mich ein Trugschluss und es entstehen so unnötig Zweifel in dem Traumbewusstsein, welche eine makellose Wahrnehmung verhindern. Das ist ärgerlich und momentan sehe ich da auch noch keine Lösungsansätze diesen Missstand zu beheben. Nur einschränken kann ich ihn, indem ich meinen Willen den Traum zu beeinflussen ein wenig zurückstelle. Das wären momentan, neben gelegentlich entstehender Lustlosigkeit (nicht aber Motivationslosigkeit), auch schon meine größten Probleme. Ansonsten könnte ich nur über kleinere Dinge klagen. Da wäre zum Beispiel der total ungeeignete Meditationsplatz, der öfters mal gestört wird. Aufgrund des Straßenlärms der sich nahezu in allen Ecken ausbreitet, lässt sich dagegen nicht viel tun. So ist das wenn man an einer Hauptstraße wohnt :D Lästige Sache sage ich euch. Aber solange es draußen einigermaßen warm ist, lässt es sich auch prima in der Natur meditieren (Y)

Zwischenfazit:
Mein Zwischenfazit fällt ein wenig knapper aus. Ich sehe Traumyoga mittlerweile als den wohl effektivsten Weg zu regelmäßigen Klarträumen und ich finde ihn anderen Techniken aus diversen Gründen auch überlegen. Zumindest ist das meine subjektive Ansicht. Das Potenzial ist nahezu grenzenlos, Auswirkungen beschränken sich nicht lediglich auf die Traumwelt, und zu guter letzt ist für eine individuelle Planung und ausreichend Motivation generell gesorgt. Dann gibt es noch einen optionalen Pluspunkt, welchen andere womöglich eher als Makel ansehen. Traumyoga enthält relativ viel buddhistisches Gedankengut, welches sehr lehrreich sein kann und dem Praktizierenden auch auf nicht traumrelevanten Bereichen gut helfen kann. Traum Yoga ist aber meiner Meinung nach, nach wie vor nichts für den schnellen Klartraum. Es erfordert Einsatz und Disziplin, sowie ein klein wenig Geduld. Wer nur schnell was abgreifen möchte, ohne etwas tun zu wollen, möge sich lieber an anderen Techniken orientieren. Auch ich frage mich öfters, ob ich überhaupt schon bereit dafür bin. Es erfordert sicher eine gewisse geistige Reife. Wieviel ich in meinem jungen Alter schon davon besitze ist fraglich. Andererseits sind mir meine Träume wichtig und auf besserem Wege kann ich ihnen wohl keinen Respekt zollen. Ich bin eins mit ihnen und ehre und schätze sie so gut es mir möglich ist. Ich bleibe definitiv dran und werde auch weiterhin meinen Weg bestreiten.

Zahlen, Daten, Auswertung
In meinem letzten Monat der Praxis erlangte ich ~9-10 Klarträume (und ein paar präluzide, nicht weiter nennenswerte und / oder zu kurze (30 Sek. Regel)) Davon würde ich 7 aufs Traumyoga zurückführen. Die anderen 2-3 waren das Ergebnis einiger Zusatztechniken (hauptsächlich MILD), die ich wie gesagt nun ablegen werde und die auch nur bei Lust und Laune als kleine Ergänzung dienten. Da komme ich also auf etwa einen Klartraum alle 3 Tage (mit MILD eingerechnet). Das ist schon recht zufriedenstellend. Auch wenn es mein finales Ziel ist, den ganzen Tag über bewusst zu sein. Also nur noch klarzuträumen ;) Da will wohl denke ich jeder mal hin und ich bin mir sicher, dass mit vertiefter Übung auch noch wesentlich bessere Resultate im nächsten Bericht stehen werden. Da ist noch ein extrem langer Weg vor mir, aber ein wenig ist auch schon geschafft. Momentan fehlt es an nichts. Motivation, Ehrgeiz, Einsatz ... noch ist alles soweit vorhanden.

Einige Techniken erklärt und analysiert:

Schutz

Beschreibung: In dieser Übung geht es darum wohl benütet in den Schlaf zu starten. Die nachfolgende Visualisationsübung ist direkt beim Einschlafen vorzunehmen und soll uns ähnlich wie ein "Traumfänger" (für alle die sowas nicht kennen: er soll "böse" Träume einfangen) vor negativen Erlebnisse und Angst in Schlaf und Traum bewahren. Diese Technik ist relativ einfach durchzuführen, gibt einem tatsächlich aber ein "behütetes" Gefühl beim Schlafen. Nachfolgend zitiere ich Tenzin Wagyal Rinpoche aus seinem Buch "Übungen der Nacht - Tibetische Meditationen in Schlaf und Traum". Hier nochmal eine klare Kaufempfehlung, klasse Buch :)

[...] Es kann also nicht schaden, wenn wir vor dem Einschlafen ein Gefühl des Beschütztseins erzeugen und unseren Schlafplatz in einen heiligen Bereich verwandeln. Dazu visualisieren Sie Ihren Schlafbereich als von Däkinis umringt, von schönen Göttinnen. Visualisieren Sie diese liebevollen, machtvollen Schutzwesen als von grüner Farbe. Sie bleiben da, wenn Sie einschlafen, und sie bleiben die ganze Nacht wie Mütter, die über ihr Kind wachen, wie königliche Leibwächterinnen. Visualisieren Sie sie überall, an Türen und Fenstern, neben sich am Bett, draußen im Garten oder Hof- alles so, dass Sie sich vollkommen sicher fühlen.


Wirkung: Man kann besser schlafen und fühlt sich behüteter, was für einen angenehmeren Schlaf sorgen kann.

Meine Erfahrung: Für mich kommt es bei dieser Übung gar nicht darauf an was man visualisiert, das primäre ziel ist es auf jeden Fall dafür zu sorgen sich sicher zu fühlen. Also finde ich kann man meiner Meinung nach auch andere Personen und / oder Objekte (je nachdem) visualisiseren die einem ganz persönlich sicher fühlen lassen.

Fazit: Die paar Minuten ... lohnen sich allemal. Dieses bisschen Zeit kann denke ich jeder aufbringen, daher klare Empfehlung (Y)

Die neun Atemzüge der Reinigung

Beschreibung: Hier mal eine krass esoterische Technik, die ebnfalls am Abend ihren Einsatz findet. Meist in Kombination mit der oben genannten.

Nehmen Sie die Meditationshaltung mit überkreuzten Beinen ein. Legen Sie die Hände im Schoß ab, Handflächen nach oben, die linke Hand über der rechten. Neigen Sie den Kopf ganz leicht, damit der Hals gerade ist. Visualisieren Sie die drei Energiekanäle in Ihrem Körper. Der Zentralkanal ist blau, von der Dicke eines Spazierstocks, oberhalb des Herzens etwas weiter, und steigt genau in der Körpermitte auf. Die Seitenkanäle sind bleistift dick und mit dem unteren Ende des Zentralkanals (etwa zehn Zentimeter unterhalb des Nabels) verbunden. Sie steigen beiderseits des Zentralkanals gerade auf, wechseln unterdem Schädeldach die Richtung und steigen hinter den Augen bis zu den Nasenausgängen ab. Bei Frauen ist der rechte Kanal rot und der linke weiß; bei Männern ist es umgekehrt.

Die ersten drei Atemzüge
Männer: Heben Sie die rechte Hand, wobei der Daumen auf das Grundgelenk des Ringfingers drückt. Schließen Sie die rechte Nasenöffnung mit dem Ringfinger, und atmen Sie durch die linke Nasenöffnung grünes Licht ein. Danach drücken Sie die Linke Nasenöffnung mit dem rechten Ringfinger zu und atmen durch die rechte Nasenöffnung ganzaus. Wiederholen Sie dies dreimal.

Frauen: Heben Sie die linke Hand, wobei der Daumen auf das Grundgelenk des Ringfingers drückt. Schließen Sie die linke Nasenöffnung mit dem Ringfinger, und atmen Sie durch den rechten Nasengang grünes Licht ein. Schließen Sie die rechte Nasenöffnung mit dem Ringfinger, und atmen Sie durch den linken Nasengang vollständig aus. Wiederholen Sie den ganzen Vorgang dreimal. Stellen Sie sich bei jedem Ausatmen vor, dass alle mit männlichen Vermögen verbundenen Hindernisse als hellblaue Luft aus dem weißen Kanal ausgestoßen werden. Das können mit den Winden (Pränas) assoziierte Krankheitenoder aus der Vergangenheit stammende Hindernisse und Verschattungen sein.


Die zweiten drei Atemzüge
Männer und Frauen: Wechseln Sie die Hände und die Nasenseite, und fuhren Sie die Übung wieder dreimal aus. Stellen Sie sich bei jedem Ausatmen vor, dass alle mit weiblichen Vermögen verbundenen Hindernisse als hellrosafarbene Luft aus dem roten Kanal ausgestoßen werden. Daskönnen mit Galle assoziierte Krankheiten und alle mit der Zukunft zusammenhängenden Hindernisse und Verschattungen sein.

Die dritten drei Atemzüge
Männer und Frauen: Legen Sie die linke Hand im Schoß über die rechte, Handflächen nach oben. Atmen Sie heilendes grünes Licht durch beide Nasenöffnungen ein. Visualisieren Sie, wie es durch die Seitenkanäle nach unten bis zur Einmündung in den Hauptkanal strömt, vier Fingerbreit, unterhalb des Nabels. Beim Ausatmen visualisieren Sie die Energie, wie sie im Hauptkanal aufsteigt und am Scheitel austritt. Üben Sie diesen ganzen Vorgang dreimal. Stellen Sie sich bei jedem Ausatmen vor, wie alle mit feindseligen Geistern zusammenhängenden Krankheitspotenzen als schwarzer Rauch durch den Scheitel ausgestoßen werden. Das betrifft alle Schleim-Krankheiten und alle mit der Gegenwart zusammenhängenden Hindernisse und Verschattungen.

Auch hier ist wieder die Quelle Tenzin Wagyal Rinpoche: Übungen der Nacht - Tibetische Meditationen in Schlaf und Traum

Wirkung:Die Wirkung ist von mir umstritten, es soll wohl aber den "Geist" bereinigen.

Meine Erfahrung: Entspannung stellt sich sehr wohl ein :) Allerdings muss das nicht heißen, dass die Technik auch tut was sie verspricht. Ich bin jedenfalls sehr kritisch mit dieser Technik und meide sie weitesgehend.

Fazit:
Nicht unbedingt für jeden was (Einstellungssache), aber mal was gaaaanz neues (Y)



Herzlichen Dank fürs Lesen und deine Aufmerksamkeit, der nächste Bericht folgt dann in unbestimmter Zeit. Übrigens werde ich meinen Usernamen "maRC" demnächst ändern lassen. So schön das Wortspiel auch sein mag und so gut es sich auch anbietet, es represäntiert eine Technik die ich nicht praktiziere und sogar Traum Yoga bedingt ablehne. Wer einen ernstgemeinten Vorschlag für einen allgemeineren alternativen Usernamen hat, kann mir gerne seinen Vorschlag per PN senden, würde mich sehr freuen :). Auch fände ich super wenn man im Profil  "Traum Yoga" als Option angeben könnte, oder eine Option "Sonstiges". Momentan sind dort noch meine alten Techniken gelagert, keine anzugeben wirkt aber auch komisch :D

Natürlich gilt auch hier wieder, ihr seid herzlich eingeladen zu kommentieren, kritisieren etc. Außerdem dürft ihr hier auch eure TY Erfahrungen posten :)
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Re: Traum Yoga - Erfahrungsberichte

Beitragvon DreamState » 27.09.2013, 18:04

Die ruhige Grundhaltung und Gelassenheit sind echt Vorteile, die über das Klarträumen hinaus gehen (Y)

maRC hat geschrieben:Auch ich frage mich öfters (wie hier auch schon von DreamState erwähnt), ob ich überhaupt schon bereit dafür bin. Es erfordert sicher eine gewisse geistige Reife.

Ich weiß, dass du das damit nicht ausdrücken wolltest, aber die gesitige Reife besitze ich meines Erachtens :D :D Das wolltest du damit nicht aussagen, fand es aber lustig beim lesen :D

Einen Grund kann ich nicht nennen, aber ich fühle mich einfach noch nicht bereit. Ich bin noch nicht so weit, mich voll drauf einzulassen :)

Grüße
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Re: Traum Yoga - Erfahrungsberichte

Beitragvon maRC » 27.09.2013, 18:10

Ach du Schreck :lol:
Das war nun wirklich nicht meine Absicht DS :D Ich entschuldige mich in aller Förmlichkeit bei dir. Natürlich besitzt du die nötige geistige Reife. Ich wollte damit nur ausdrücken, dass man sowas nicht nebenher machen sollte, sondern wenn man es tut, dann mit vollem Einsatz. Die geistige Reife war dann mehr auf mich bezogen und hat sich damit teilweise gedeckt. Ich editier mal den Teil, bevor noch weitere missverständnisse aufkreuzen :D
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Re: Traum Yoga - Erfahrungsberichte

Beitragvon Tvvix » 27.09.2013, 18:11

Schön zu hören, dass es bei dir läuft maRC (Y)

Ich wäre auch für eine "Traum Yoga" Option :D
Meine Erfahrungsberichte findet man am Ende von meinem Blog, falls wer interessiert ist. Mein Leben kann ich mir auch kaum noch ohne Traum Yoga vorstellen und ich bemitleide die Menschen (oder Traumpersonen? ;P ), die nur so vor sich hin leben - wovon ich eine ganze Menge kenne.
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Re: Traum Yoga - Erfahrungsberichte

Beitragvon maRC » 27.09.2013, 18:15

Ich wäre auch für eine "Traum Yoga" Option

Das habe ich mir schon fast gedacht Tvvix (Y)

Meine Erfahrungsberichte findet man am Ende von meinem Blog, falls wer interessiert ist.

Dein Blog ist klasse. Ich finde der sollte auch in den Linkbereich aufgenommen werden, da ist er ja soweit ich weiß noch nicht angegeben.

Mein Leben kann ich mir auch kaum noch ohne Traum Yoga vorstellen und ich bemitleide die Menschen (oder Traumpersonen? ), die nur so vor sich hin leben - wovon ich eine ganze Menge kenne

Ja, ich weiß genau was du meinst.
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Re: Traum Yoga - Erfahrungsberichte

Beitragvon DasWurstbrotHD » 30.09.2013, 18:02

Irgendwie komm ich nicht ganz mit. Könnte jmd das mal ganz kurz nochmal erklären? (Bekommt karma wenns hilft :)) danke im vorraus ;)
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