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Sinnvoll Traumtagebuch führen

Techniken erklärt / Tipps & Tricks
KEINE reinen FRAGEN-THREADS!

Sinnvoll Traumtagebuch führen

Beitragvon DreamState » 17.07.2011, 22:19

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Das Traumtagebuch ist für den angehenden Klarträumer das Wichtigste Werkzeug um seine Traumerinnerung zu verbessern und dadurch seinen ersten Klartraum zu erleben. Doch es soll nicht nur "Mittel zum Zweck", eine Klartraum-Hilfe sein.

Man kann aus seinen Träumen sehr viele wichtige Informationen und Hinweise ziehen, wenn man dies nur möchte. Wenn ich jetzt von "Energie" rede, die man aus seinen Träumen bekommt, klingt das so esoterisch, deshalb sage ich einfach mal man gewinnt neuen Schwung. Kreative Ideen, Problemlösung, neue Denkansätze sind nur ein paar Stichwörter.

ACHTUNG: Wenn du in der Nacht wach wirst, und dich an einen Traum erinnerst, notiere ihn sofort! Legst du dich nach einem Traum nochmal schlafen, geht der ganze Traum oder sehr viele Details davon verloren. Du kannst noch so überzeugt sein "ach das weiß ich morgen sicher noch" leider ist dem in 90% nicht so. (Ausnahme Klarträume)

Doch wie erreicht man dies? Vorab, wie mein seine Träume festhält, ist jedem überlassen. Ob auf Papier geschrieben oder am Computer in einer Textdatei gespeichert, das bleibt jedem selbst überlassen. Rein als Sprachaufzeichnung halte ich persönlich für zu wenig. Ich spreche meine Träume in der Nacht / am Morgen auf mein Diktiergerät. Danach werden die Träume unter Tags oder am Abend auf den PC übertragen, mit Skizzen aus der Nacht und am PC gezeichneten Lageplänen versehen. Ja, da nehme ich mir Zeit dafür!

Wie ziehe ich nun wichtige Informationen aus meinen TTB und damit aus Träumen?

1. Der Bezug zum Wachleben
Entdeckt man im Traum einen Bezug zum Alltag, sollte man das dahinter / am Ende des Textes festhalten. Was ist Analog zum Traumgeschehen davor im Wachleben passiert? Wie unterscheiden sich die Traumereignisse und die im Wachleben? Hier zeigt der Traum gerne auf, was einen gerade belastet. Dadurch ist man gezwungen noch einmal zu reflektieren, über das Geschehene nachzudenken, was einen zu neuen Einsichten führen kann.
Natürlich sind die Ereignisse im Traum oft nicht eins zu eins analog zum Geschehen im Wachleben. Der Traum tarnt gerne. Hier ist es schwierig Tipps zu geben, da nur jeder Träumer für sich selbst erkennt, was welches Symbol, welche Figur für das selbige im Wachleben steht. Stichwort Traumdeutung. Träume kann nur jeder für sich deuten und es ist einfacher als man denkt. Wichtig ist nur, das man sich nicht zwanghaft im Detail verlieren darf. Manchmal ist eine Zigarre nur eine Zigarre...

Zeit. Zeit spielt eine große rolle. Als persönliches Beispiel, oft fallen mir die Berühmten Schuppen erst Tage nach einem Traum von meinen Augen. Ich brauche manchmal Abstand von einem Traum um seine Bedeutung zu erkennen. Einfach mal einen Schritt vom Bild zurück treten. Hier sind die Anmerkungen zum im TTB zum Analogen Ereignis im Wachleben sehr hilfreich.

2. Traumzeichen / wiederkehrende Themen
Traumzeichen sind nicht nur als Klartraum-Sprungbrett gut. Wiederkehrende Themen zeigen, was einem Beschäftigt, was einem Angst macht. Dies fällt natürlich am Computer leichter, bei vielen Softwarelösungen für Traumtagebücher lassen sich Tags / Gruppen anlegen.

3. Zeichnungen anfertigen
Dies liegt im Ermessen des Träumend und seinen Zielen. Da ich verstärkt Kreative "Unterstützung" aus meinem Träumen beziehen will, sind Zeichnungen für mich unerlässlich. Lagepläne, Symbole, Figuren. Oft lassen sich Teile kreativ nutzen oder bringen Anstöße für neue Ideen

4. Sorgfalt
Für sein Traumtagebuch sollte man sich Zeit nehmen und nichts überstürzen. Ich kenne das zu gut, wenn ich eigentlich keinen Elan habe, Traumtagebuch zu schreiben. Oft wird alles schnell schnell notiert, am Ende ärgere ich mich über mich selbst...
Hat man wirklich keine Lust, dann sollte man sich aber nicht scheuen, das ganze auf einen späteren Tag mit mehr Zeit zu verschieben. Auch wenn dadurch einige Details aus der Erinnerung verloren gehen, es hat einen Grund warum man die Ruhe / Lust zum notieren des Traumes nicht aufbringen kann.



Traumtagebuch Software

Meine persönlich bevorzugte Traumtagebuch Software: Efficient Diary Free
Portable oder als Installer gibt es die Version zu kaufen oder kostenlos, einziger Unterschied: Die kostenlose Software hat KEINE Rechtschreibprüfung... die Free Version reicht vollkommen aus :)

Im Thread Traumtagebuch Software findet ihr eine kleine Übersicht über verschiedene Programme zum Traumtagebuch führen.
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Bevor man zu Schreiben beginnt...

Beitragvon magdreamz » 31.07.2011, 22:28

Das was ich hier im Post erfragen möchte ist eigentlich jedem selber überlassen, aber ich wollte mal wissen mit welchen Schreibutensil ihr eure Träume auf Papier bringt? Was mich auch noch interessiert ist, wie genau geht ihr hier vor und was noch relevant sein könnte? Sofern ihr natürlich kein PC-Traumtagebuch führt. Obwohl, ihr könnt auch gerne berichten, wie ihr auch ein DIGI-TTB führt bzw. führen würdet. Vielleicht sind unsere Beiträge für Neulinge hilfreich, wenn jemand nicht genau weiß, wie man hier vorgehen sollte/ oder besser gesagt vorgehen kann. :)

Ehrlich gesagt, will ich mir auch Inpiration holen für mein Traumtagebuch und bin gespannt, was für Beiträge mich erwarten. ;)

Um meinen chaotischen Text einer Ordnung zu verleihen, hier explizite Fragen:

  1. Welches Schreibutensil nutzt Ihr? (Kugelschreiber, Bleistift, Tintenfüller???)
  2. Welche Traumaspekte habt ihr oder sollte man mindestens parat haben? (z.B.: Traumzeichen, Orte, Personen etc.)
  3. Wie markiert ihr eure Traumaspekte? (z.B.: Aspekt "Orte". Markierung durch eine Farbe oder andere Kennzeichnung? Wie genau?)

Eigentlich ist das ja jeden selbst überlassen, aber ich wollte mal wissen, wie ihr es so macht. :D

Danke schonmal für eure Posts. THX!
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Re: Sinnvoll Traumtagebuch führen

Beitragvon DreamState » 01.08.2011, 09:52

Man soll ja aus seinem Traumtagebuch etwas Besonderes machen, es zu einem Ritual werden lassen. Nutze ein schönes Buch und einen besonderen Stift, den du nur für das TTB verwendest.

Ich führe TTB am PC und in ein Buch. Ins Buch kommen aber nur schnelle Notizen, Umgebungspläne und Zeichnungen. Wenn ich mal vergesse die Batterien von meinem Diktiergerät zu laden, nutze ich es natürlich auch zum aufschreiben meiner Träume :D

Zum Stift: Mein TTB ist ein kleines, schwarzes Notizbuch. Ich habe durch Zufall einen "passenden" Kugelschreiber gefunden. Er ist genauso lang wie das TTB hoch, sehr dünn und pechschwarz. Die Werbung ist komplett verblasst, was super ist! :D Mir fällt jetzt erst auf, das mir dieser Kugelschreiber was bedeutet. Oft suche ich danach, auch wenn ich noch andere herumliegen sehe, denn irgendwie passt etwas nicht wenn nicht mein TTB mit diesem Kulli eingeklemmt auf meinem Nachttisch liegt...

IM TTB notiere ich nicht besonders schön, meistens in Notizen oder halben Sätzen, das reicht mir eigentlich um es am nächsten Tag am PC umzusetzen. Am PC markiere ich da schon mehr:

Fett & in Klammer werden Dinge makiert, die etwas in der Traumwelt näher beschreiben sollen.
Dann sah ich Robert (er hatte aber schwarze Haare)


Erklärungen, die sich auf das Wachleben beziehen, werden fett und dunkelrot markiert.
Ich ging in die Bäckerei um die Ecke (Im Wachleben war ich dort gestern mal wieder)


Erlebnisse in denen ich klar war, werden hellblau und fett. Erklärungen zum WL bleiben dunkelrot und fett.
Das Steak schmeckte unglaublich gut...(Ich hatte gestern nach langem wieder Steak gegessen)


Was man jetzt "mindestens" markieren soll, ist jedem selbst überlassen. Personen und Orte würde ich markieren, alles darüber hinaus nur, wenn es dir besonders auffällt. "Schon wieder vom alten Badesee geträumt? Daraus mach ich ein Traumzeichen"

Mit den Orten und Personen ist es so eine Sache... Ich habe mit meinem Traumtagebuch auf Papier angefangen, und es dann auf den PC übertragen. Dadurch hatte ich bereits grob eine Ahnung, von was ich öfters Träume. Bei meinem PC TTB kann ich Tags vergeben und die Träume dann nach den Tags anzeigen lassen.

Ich habe also meine Träume auf den PC übertragen und die Tags vergeben, die bereits in den Träumen öfters vorkamen. Orte, Personen, Handlungsabläufe usw.

Das Problem ist, fällt mir jetzt auf das ich zB oft von lila Orangen träume, müsste ich meine kompletten Träume durchsuchen, in jedem Traum in dem eine lila Orange vorkommt einen solchen Tag anhängen... das ist schon ne ziemliche Arbeit... Ich hätte von Anfang an alles markieren sollen und dann sehen, was sich häuft. So beeinflusse ich sogar das Ergebnis: Am morgen wenn ich mein TTB auf den PC übertrage, denke ich mir: "Hey von dem Tag "Schwimmbad" hat du ja schon lange nicht mehr geträumt" und villeciht träume ich gerade deswegen davon. Oder wenn sich ein Tag häuft, sehe ich das und denke darüber nach, warum ich davon so oft träume. Dadurch kann es sein, das ich wieder davon träume, weil ich darüber nachgedacht habe...

Mein System ist also nicht perfekt, aber ich muss zugeben: Ich nehme meine Tags (und damit meine Traumzeichen) nicht so ernst. Es gibt Dinge von denen ich sehr oft Träume, das war mir aber auch vor dem führen meines TTBs klar. Bisher wurde ich noch bei keinem Traumzeichen klar, diese sind auch viel zu allgemein, sodass ich bei jedem einen RC machen könnte. Hypothetisches Beispiel: Essen. Ich kann nicht jedes mal, wenn ich Essen sehe, einen RC machen. Essen sieht ja auch immer anders aus.
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Re: Sinnvoll Traumtagebuch führen

Beitragvon Armin » 17.09.2011, 08:30

hatte heute nacht 2 Traumerinnerungen und war gelinde gesagt zu faul sie zumindest mit Notizen festzuhalten. Der Lohn der Faulheit ich habe beide Erinnerungen vergessen obwohl ich mir felsenfest sicher war, das ich mich an die Träume auch nach dem Schlafen noch erinnern würde. Einzig was ich noch weis das die Träume jetzt nicht so der Renner waren. Trotzdem bin ich ein wenig verärgert über meine Faulheit. :sleep:
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Re: Sinnvoll Traumtagebuch führen

Beitragvon DreamState » 17.09.2011, 10:15

Hallo Armin

Das ist natürlich ärgerlich. Ich habe den Hinweis nun noch in der Anfänger Anleitung so wie hier im Thread hinzugefügt, das die Botschaft nicht verloren geht. Aber freu dich das du dich an 2 Träume erinnern konntest :) Notiere das auch in deinem TTB:

"Konnte mich an 2 Träumer erinnern, hatte sie aber nach dem Schlafen wieder vergessen" oder wie du es formulieren willst :)
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Re: Sinnvoll Traumtagebuch führen

Beitragvon Celebrith » 17.09.2011, 10:19

Armin hat geschrieben: Der Lohn der Faulheit ich habe beide Erinnerungen vergessen obwohl ich mir felsenfest sicher war, das ich mich an die Träume auch nach dem Schlafen noch erinnern würde


Oh ja, ist mir auch schon öfter so gegangen. Was bei mir halbwegs geklapt hat war, dass ich den Traum im Gedanken noch zig mal durchgegangen bin bevor ich wieder eingeschalfen bin. Hatte den Traum dann meistens mehr oder weniger gut in Erinnerung - dabei gehen bei mir aber zig "Kleinigkeiten" ab.
Ganz anders sieht es aus wenn du dich überwinden kannst. Bei mir ist es dann meistens so, dass ich die Notizen gar nicht brauche sondern sowieso alles noch im Kopf habe... ;)
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Re: Sinnvoll Traumtagebuch führen

Beitragvon Burns » 16.12.2011, 08:47

Warum auch immer brennt mir die folgende Frage auf den Nägeln: Ich gehe mal stark davon aus, dass ihr euerm TTB ein Datum zuweist, oder? Falls ja, welches Datum ist dann ausschlaggebend? Der Tag an dem ich einschlief, oder der Tag nach dem Schlaf?

Beispiel: Ich schlafe am 15.12. ein und träume, wache am 16.12. auf und schreibe meine Träume ins TTB. Welches Datum ist nun richtig?

Ich persönlich würde in dem Beispiel
Spoiler: show
den 16.12. nutzen
Zuletzt geändert von Burns am 05.06.2012, 16:52, insgesamt 4-mal geändert.
Grund: Beiträge zusammengeführt
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Re: Sinnvoll Traumtagebuch führen

Beitragvon magdreamz » 16.12.2011, 16:01

Burns hat geschrieben:Beispiel: Ich schlafe am 15.12. ein und träume, wache am 16.12. auf und schreibe meine Träume ins TTB. Welches Datum ist nun richtig?
Also diese Frage habe ich mir am Anfang auch mehrmals durch den Kopf gejagd :lol: . Ich habe genauso gedacht wie du und gelöst habe ich es folgendermaßen:

Sagen wir mal, ich gehe nun am 15.12.11 schlafen, dann würde das bei mir im TTB so aussehen (Ich habe ein DIGI-TTB):
Tag: 15.12.11, Datum: 15.12.11 - 16.12.11, Uhrzeit: 22:54 - ? Uhr

Würde ich um nach 00:00 Uhr schlafen gehen, würde das so aussehen:
Tag: 15.12.11, Datum: 16.12.11 - 16.12.11, Uhrzeit: 00:03 - ? Uhr

Der "Tag" bleibt deshalb gleich, weil ich dann ein sogenanntes Fixdatum habe, um jeden Tag von dem anderen unterscheiden zu können. Ich weiß nicht, wie ich das beschreiben soll, aber wenn man eine Traumauswertungstabelle führt, dann kann dir so eine Vorgehensweise zu sehr viel mehr Übersichtlichkeit verhelfen. Unter "Datum" schreibe ich also so gesehen wann ich konkrekt schlafen gegangen bin und an welchen Tag ich aufgewacht bin in Form von "von x bis y" (Es ist zwar etwas doppeltgemoppelt, aber man hätte alle Eventualitäten beseitigt).

Jetzt weiß ich nicht, ob du ein schriftlches TTB oder DIGI-TTB führst.
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Re: Sinnvoll Traumtagebuch führen

Beitragvon Burns » 16.12.2011, 16:27

Auch nicht schlecht, danke Mag^^

Ich führe ein schriftliches, nutze aber noch die Auswertungstabelle von DS. Deswegen ist das mit dem Datum so wichtig für mich ;)

Wenn ich ehrlich sein soll, ist mir deins dann doch zu kompliziert und ich bleibe beim Datum vom Aufwachen. Trotzdem Danke für deinen Beitrag :D
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Re: Sinnvoll Traumtagebuch führen

Beitragvon Anewex » 16.12.2011, 18:38

Burns hat geschrieben:Wenn ich ehrlich sein soll, ist mir deins dann doch zu kompliziert und ich bleibe beim Datum vom Aufwachen. Trotzdem Danke für deinen Beitrag :D

Ich nehme auch ganz einfach das Datum des nächsten Morgens. Sobald ich einschlafe ist für mich der eine Tag nämlich gelaufen und der nächste beginnt.
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Re: Sinnvoll Traumtagebuch führen

Beitragvon DreamState » 16.12.2011, 18:46

Da ich auch auf dem PC schreibe, nehme ich das aktuelle Datum bzw. erstelle ich ja den Eintrag am Tag nach der Nacht und die Software nimmt automatisch das aktuelle Datum :) Egal wie du dich entscheidest, du musst nur KOnsequent bleiben :D
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Re: Sinnvoll Traumtagebuch führen

Beitragvon magdreamz » 30.12.2011, 21:25

So, jetzt habe ich mal eine Frage an alle die ein TTB führen. :lol:

Es würde mich interessieren, in welcher Zeitform ihr eure Traumberichte aufschreibt? Ich habe mal im Internet oder sogar in einem Buch mitbekommen, dass man möglichst in der Gegenwartsform seine Träume auf Papier bringen sollte. Der Grund: Angeblich stempelt man so seine Träume als Vergänglich ab, was man vermeiden sollte. Lieber in der Gegenwart aufschreiben, sodass die eigenen Aufzeichnungen für einen immer lebendig erscheinen (Quellen habe ich leider nicht parat, werde diese aber posten, wenn ich welche habe). Ob da wirklich was dran ist, weiß ich nicht. Wenn ich mir so mein TTB anschaue, ist dieses in unterschiedlichen Zeitformen geschrieben. Mal Gegenwart, dann wieder Vergangenheit.

Also wie macht ihr das? In Vergangenheitsform oder Gegenwartsform? (Es gibt ja viele Unterschiedliche Zeitformen, aber so kompliziert würde ich es mir nicht machen wollen :-D ).
  • Beispiel (Gegenwartsform): "Ich bin auf dem Weg zum Stern Gliese 581."
  • Beispiel (Vergangenheitsform): "Ich war auf dem Weg zum Stern Gliese 581."
Bitte auch mit Beispielen und vielleicht noch einer Erklärung, wie ihr über die oben beschriebende These? / Tatsache ? ... denkt. :)

Danke schonmal im vorraus! (Y)
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Re: Sinnvoll Traumtagebuch führen

Beitragvon DreamState » 31.12.2011, 11:29

Ich glaube das hat Jayne Gackenbach (Herrscher im Reich der Träume) oder Patricia Garfield (Kreativ Träumen) in einem Buch beschrieben, das man die Gegenwartsform verwenden soll. Die Begründung weiß ich gerade auch nicht mehr^^ Also ich schreibe meine Träume zu 95% so auf:

"Ich gehe zu X und sehe Y, dann mache ich Z"

Wenn eine Traumfigur spricht, schreibe ich meistens: Hans sagte "Das ist eine gute Idee!" aber wenn ich zu faul bin, schreibe ich es auch so, das ich drüber spreche: Wir gehen zu x und Hans sagt, das wäre eine gute Idee. Ich antworte das es ich es doof finde.

Ich vermute das man es so aufschreiben sollte, wie es einem gut von der Hand geht. Muss man sich nervig umgewöhnen, was vielleicht den Spass am TTB schreiben mindert, dann würde ich es lassen. Ich schreibe auch manchmal in der Vergangenheitsform, ganz wie es mich gerade gelüstet^^ :D
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Re: Sinnvoll Traumtagebuch führen

Beitragvon Burns » 31.12.2011, 14:20

Jup ich machs wie DS: Je nach Lust und Laune. Da ich mein TTB gleich nach dem Aufwachen schreib, möchte ich mir nicht noch zusätzlich Gedanken um die Zeiten machen, hab ja in dem Zustand schon Probleme mit der Wortfindung^^
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Re: Sinnvoll Traumtagebuch führen

Beitragvon magdreamz » 31.12.2011, 14:38

Burns hat geschrieben:Jup ich machs wie DS: Je nach Lust und Laune. Da ich mein TTB gleich nach dem Aufwachen schreib, möchte ich mir nicht noch zusätzlich Gedanken um die Zeiten machen
Also beim Erwachen gehe ich genauso vor. Alles aufschreiben und schön muss es nicht unbedingt sein.

Nur ich schreibe mir an Hand der sogenannten "Notizen" am Morgen nochmal einen kompletten Traumbericht in schön (am Abend). Aber wahrscheinlich ist das doch eher unerheblich. Ich meine wir bekommen ja unsere KT's. Es ist vielmehr eine einheitliche Ordnung, die nicht zwingend sein muss. Mal schauen, ob ich das so lasse oder abändere. :)

Danke jedenfalls für eure Beiträge (Y)
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