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Anleitung: SSILD

Techniken erklärt / Tipps & Tricks
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Re: Anleitung: SSILD

Beitragvon magdreamz » 01.07.2014, 14:36

traumkartoffel hat geschrieben:Ich lag schon oft lange wach nach dem SSILD und hatte trotzdem einen Klartraum. Manchmal ist der lange Wachzustand danach sogar ganz foerderlich, weil man dabei ganz gut VILD-Techniken ausprobieren kann.

Aus eigener Erfahrung kann ich da leider nicht sprechen, aber auch Stephen LaBerge beschreibt in seinem Buch "Exploring The World of Lucid Dreaming" das beispielsweise bei MILD (je länger man wach bleibt) die Chance auf einen Klartraum steigt (sofern man Punkt 3-4 bei seiner MILD-Anleitung wiederholt und sich auf den Klartraum fokosiert). Also offensichtlich gilt das auch für SSILD und anderen Techniken. :-)

Sprich: Wenn der Schlaf durch die Ausführung der Technik hinausgezögert wird, ist das nicht schlecht, sondern eher gut. :-) Wenn man dann endlich eingeschlafen ist, dann ist laut LaBerge die Wahrscheinlichkeit höher einen KT zu bekommen, als normalerweise.

Das oben beschriebene gilt nur, wenn vorher schon 4-6 Stunden geschlafen wurde. :D
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Re: Anleitung: SSILD

Beitragvon ChatNoir » 01.07.2014, 16:59

super tipp traumkartoffel... und die erfahrung mit der schlafverzögerung kann ich auch bestätigen. nicht selten kommts bei mir vor dass ich nach SSILD länger brauche um wieder einzuschlafen. zu misserfolgen hat das bisher nicht geführt, ganz im gegenteil.
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Re: Anleitung: SSILD

Beitragvon QUEST » 02.07.2014, 09:10

Cooler Beitrag, Mag! Kann mich mit meinen Erfahrungen eigentlich auch nur anschließen.
Wenn man nur ein paar Zyklen "schafft" ist das meiner Meinung nach auch nicht schlimm.
Ich war auch schon erfolgreich, wenn ich nur 4 Zyklen mit 5sek pro Sinn gemacht habe.
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Re: Anleitung: SSILD

Beitragvon GH2500 » 04.08.2014, 19:09

Irgendwie klappt das bei mir nicht.Ich mache die 30 sekunden pause zu lange oder bei dem kurzen zu kurz.
Und ich hab zu sehr angst vor die Warnehmungen was auftreten können.Was kann ich dagegen tuhen? :-)
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Re: Anleitung: SSILD

Beitragvon Reaper » 06.08.2014, 18:10

@GH2500
Du muss keine Angst haben. Ich mach das schon seit 3 Tagen "gescheit" und hab nie diese Wahrnehmungen. Sie KÖNNEN auftreten, müssen aber nicht. Wann machst du eig SSILD ?Der Zeitpunkt ist sehr wichtig.
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Re: Anleitung: SSILD

Beitragvon traumkartoffel » 06.08.2014, 18:18

Ich hab auch nie welche. Obwohl, vielleicht hatte ich mal welche - einmal vielleicht. Aber ich bin mir nicht sicher. Aber in der Regel tritt das bei mir so gut wie gar nicht auf.

Wenn du mal im Thread blätterst, wirst du sehen, dass wir diese Sache mit der korrekten Länge schon häufiger diskutiert haben. Jeder macht das anders. Solange du kurze und lange Zyklen machst, spielt es keine allzu große Rolle, ob zu kurz oder zu lang. Und selbst wenn du danach zu wach bist und erst später einschläfst, kannst du noch einen KT bekommen. Bei mir klappt das dann sogar besonders gut.
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Re: Anleitung: SSILD

Beitragvon 5iMOn » 26.08.2014, 19:44

traumkartoffel hat geschrieben:Solange du kurze und lange Zyklen machst, spielt es keine allzu große Rolle, ob zu kurz oder zu lang. Und selbst wenn du danach zu wach bist und erst später einschläfst, kannst du noch einen KT bekommen. Bei mir klappt das dann sogar besonders gut.

echt ist das so? schön wärs. ich hatte bisher 3-4 versuche in den morgenstunden, nachdem ich länger auf war, aber nicht wieder so schnell einschlafen konnte. bei 2 von 3 versuchen hatte ich sogar eine schlechtere traumerinnerung als wenn ich kein ssild machte. kann das sein, dass die technik bei mir nicht anspricht? oder soll ich die einfach weiterhin durchziehen? habe immer mit dem einschlafen danach zu kämpfen. :cry:
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Nachtrag: habe ja seit 1 Monat für meine Begriffe wahnsinnige Fortschritte gemacht. 4 Klarträume in nicht mal 2 Wochen. Soviele hatte ich davor in 7 Jahren ;) . Und ich habe immer wieder mal SSILD gemacht. Nicht mehr so stur nach dem "richtigen" Zyklus, sondern wie ich es gerade drauf hatte. Ob da ein Zusammenhang mit der KT-Häufigkeit und dem SSILDen ist?
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Re: Anleitung: SSILD

Beitragvon Der Unhöfliche » 02.01.2015, 19:27

Also ich habe es mal eine Zeit lang ausprobiert. Ich werde oft von meinen Gedanken abgelenkt. Dazu ist meine Geduld schnell am Ende und habe nach dem 2xschon keine Lust mehr weiter zu machen. Wenn ich es dann durchgehalten habe, dann bin ich oft eher wach und es scheitert beim einschlafen, da brauche ich wieder paar Minuten ._.
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Re: Anleitung: SSILD

Beitragvon olivioline » 08.04.2015, 09:59

Also ich mag SSILD. Ich machs vor dem Einschlafen als Entspannung.
Beim WBTB mache ich es so lange, bis ich Hypnagogien höre und wechsle dann in WILD. Das funktioniert echt gut bei mir.
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Re: Anleitung: SSILD

Beitragvon xMANIACx » 08.04.2015, 11:35

Beim WBTB mache ich es so lange, bis ich Hypnagogien höre und wechsle dann in WILD.


Super Kombo! (Y) Muss ich auch mal probieren.
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Re: Anleitung: SSILD

Beitragvon Sozialarbeiter84 » 18.06.2015, 02:04

Ich habe eine aktuellere Version der Technik "SSILD" gefunden, als sie im Eingangsbeitrag erklärt wird. Sie wird im Forum "http://www.luzider-traum.at/" von einem gewissen "Mementos" wiedergegeben:

http://www.luzider-traum.at/viewtopic.php?f=4&t=3131

Ich hatte mal nachgeschaut und Cosmic Iron (Schöpfer der Technik) selbst hatte am 16. Januar 2013 das Original geschrieben, auf das die Übersetzung zurückgreift:

http://cosmiciron.blogspot.de/2013/01/s ... ld_16.html

Zum Zeitpunkt, als dieser Thread eröffnet wurde, kursierte wohl noch eine frühere Variante der Technik, da am 31.03.2012 (Themeneröffnung) die neuere Variante (die am 16. Januar 2013 in Umlauf gebracht wurde) noch nicht existierte. Hab den Text des anderen Forums mal hierher kopiert:

Die Hintergründe

SSILD ist eine moderne Klartraumtechnik. Sie ist leicht zu erlernen, sehr effektiv, und erzielt beständig Erfolge im Laufe der Zeit. Ich habe diese Technik 2011 erfunden um anderen Klarträumern in einem chinesischen Forum das Klarträumen beizubringen. Die erste Version dieser Technik wurde unter dem Titel "太玄功" veröffentlicht, was wörtlich so viel bedeutet wie "Eine sehr mysteriöse Technik". Dieser Name passte ziemlich gut, denn zu dieser Zeit hatte keiner die leiseste Ahnung, warum es überhaupt funktionierte. Trotz dieses Mangels an Theorie, waren die Rückmeldungen zu dieser Technik überwältigend positiv. Innerhalb weniger Monate sammelten sich mehrere Hunderte Erfolgsgeschichten an!

Aufbauend auf diesem ersten Erfolg, verfeinerten wir die Technik immer weiter, und wurde zu dem Ergebnis aus den Mühen von hunderten von Leuten. Das Tutorial wurde ein paar Mal überarbeitet, und mit jeder Version beobachteten wir Verbesserungen in der Leichtigkeit der Anwendung und in der Effektivität. Ein Jahr später schrieb ich die erste englische Version des Tutorials und veröffentlichte es auf ein paar Klartraumforen. Dieses Mal wählte ich den Namen "Senses Initiated Lucid Dream", teils um den inoffiziellen aber weit verbreiteten Benennungskonventionen zu entsprechen, und teils aufgrund von erweitertem Wissen und Verstehen, das ich im Laufe des letzten Jahres erlangt hatte.

Auch wenn die Leute in diesen Foren eine neue Technik langsamer annehmen, waren die Ergebnisse nichtsdestoweniger recht vielversprechend. Auf DreamViews und LD4All wurde in nur 9 Monaten von über Hundert Erfolgsgeschichten berichtet, in nur zwei Threads.

Heute ist SSILD die beliebteste Klartraumtechnik in dem chinesischen Forum, dessen Mitgliederzahl auf über 80000 angestiegen ist. Die Zahl an Erfolgsgeschichten ist zu groß um sie noch zählen zu können. Ein weiterer erstaunlicher Aspekt ist die Langzeitanwendbarkeit von SSILD. Während viele Techniken nach einiger Zeit an Effektivität zu verlieren scheinen, wenn die anfängliche Euphorie abflaut, liefert SSILD beständig Ergebnisse, macht Anfänger zu Experten, und Experten zu Meistern. Beispielsweise sind mehr als ein Dutzend Mitglieder meines eigenen kleinen Forums fähig, täglich Klarträume zu erreichen. Einer von diesen hat sogar in weniger als einem Jahr nahezu 500 Klarträume/OBEs detailgetreu verzeichnen können, ein außergewöhnliches Ergebnis in jeder Hinsicht.


Die Philosophie hinter der Technik

SSILD ist von Grund auf als einfache Technik ausgelegt, Idiotensicher sogar. Es benötigt keine fortgeschrittenen Techniken wie Entspannung und Visualisierung, und hält sich von heiklen, nichtmessbaren Geistesübungen fern. Es verschmäht die Auffassung, dass Klarträumen mehr Kunst als Technik ist. Es verlangt von dir nicht begabt oder kreativ zu sein; tatsächlich gibt es wenig Spielraum für Improvisationen. Folge einfach den hier beschriebenen leichten Schritten und du wirst bereit sein. SSILD ist so präzise gefasst, dass du das Ergebnis durch Einbringen von anderen Techniken womöglich negativ beeinflusst.

Der Zyklus [Im Original: The "Cycle"]

Das Herzstück von SSILD wird "Zyklus" genannt. Jeder Zyklus besteht aus drei Schritten:

Fokus auf das Sehen: Schließe deine Augen and beachte die Dunkelheit hinter deinen geschlossenen Lidern. Spanne dabei nicht deine Augenmuskulatur an. Deine Augäpfel sollten sich ausruhen, völlig entspannt sein. Wenn du nichts sehen kannst ist das normal. Versuche nicht irgendetwas zu finden, indem du deine Augen bewegst.

Fokus auf das Hören: Vernachlässige nun deine Augen und verschiebe deine Aufmerksamkeit auf deine Ohren. Wenn es in dem Raum leise genug ist, hörst du vielleicht Geräusche aus deinem Kopf kommend oder deinen Herzschlag. Kannst du hingegen nichts dieser Art hören, ist es in Ordnung anderen, externen Geräuschen zuzuhören.

Fokus auf den Tastsinn: Achte nun auf deinen Körper. Fühle ihn und schau ob du irgendwelche ungewöhnlichen Empfindungen entdecken kannst, wie z.B. Kribbeln, Schweregefühl, Schwebegefühl und so weiter. Kannst du nichts dieser Art fühlen, fühle das Gewicht deiner Decke, deinen Herzschlag, die Lufttemperatur, etc.

Das wiederholte Anregen der Sinne erlaubt es SSILD deinen Geist und deinen Körper in einen Zustand zu versetzen, der darauf optimiert ist Klarträume natürlich auftreten zu lassen. Dies sollten wir uns verinnerlichen, damit wir nicht den geläufigen Fehler machen es während des Zyklus zu stark zu versuchen. Anfänger wollen für gewöhnlich irgendetwas sehen, hören oder fühlen. Wenn dann nichts außergewöhnliches passiert, werden sie entmutigt oder sogar verzweifelt. Vermeide diesen Fehler auf jeden Fall! Man sollte nicht erwarten, irgendetwas Sagenhaftes während des Zyklus zu erleben. In Wirklichkeit ist es sogar besser, zu erwarten, dass nichts passiert.

Die Schritte

Gehe früh ins Bett, vorzugsweise vor 23:00 Uhr. Stelle dir einen Wecker, der dich nach vier oder fünf Stunden weckt.
Stehe auf und bleibe für 5-10 Minuten wach. Ich würde vorschlagen, du gehst aufs Klo, spülst dir den Mund aus, und gehst ein wenig durch die Gegend oder dehnst dich etwas. Passe aber auf, dass du nicht zu wach wirst.
Gehe wieder ins Bett und lege dich in eine bequeme Position, am besten in eine andere als die, die du sonst benutzt. Dies soll dich davon abhalten zu schnell wieder einzuschlafen. Solltest du aber zu Jenen gehören, die nicht so leicht einschlafen, willst du vielleicht lieber deine normale Schlafposition einnehmen.
Führe den Zyklus schnell aus, wiederhole ihn 4-6 Mal. Dies dient als Warm-Up Übung, also sollte jeder Schritt sehr kurz sein; wenige Sekunden sollten reichen.
Führe den Zyklus langsam aus, wiederhole ihn 3-4 Mal. Dieser Schritt ist der wichtigste. Du solltest dir für jeden Schritt mehr Zeit nehmen. Dank Schritt 4, solltest du an dieser Stelle bereits ausreichend entspannt sein und wirst es leichter finden, dich auf deine Sinne zu konzentrieren. Beispielsweise sind deine Augen bereits entspannter, und du wirst dadurch vielleicht irgendetwas sehen, wie z.B. Lichter, Farben, oder Bewegungen. Vielleicht bemerkst du auch, dass externe Geräusche immer mehr im Hintergrund verschwinden. Lass dich davon aber nicht zu sehr begeistern. Du solltest dies ruhig beobachten und nach einer Weile zum nächsten Sinn übergehen. Was die Dauer angeht sind wir flexibel, aber im Allgemeinen sollte jeder Schritt nicht weniger als 30 Sekunden dauern.

Während der langsamen Zyklen, wirst du vielleicht von vielen willkürlichen Gedanken abgelenkt. Dies ist ein gutes Zeichen dafür, dass du kurz davor bist einzuschlafen. Versuche nicht, diese Gedanken zu unterdrücken -- Sie sind deine Freunde. Stelle sie dir wie sanftmütige Wellen vor und lasse dich von ihnen mitreißen und von der Küste der Realität wegschwemmen. Gelegentlich wirst du darauf aufmerksam werden und bemerken, dass du den Faden verloren hast. Aber keine Sorge, fange den Zyklus einfach von vorne an und alles ist wieder gut.
Nehme die bequemste Position ein und erlaube dir so schnell wie möglich einzuschlafen. Denke nicht zu viel nach, und mache dir keine Gedanken, ob die Technik funktionieren wird. Je schneller du einschlafen kannst, desto eher wird es funktionieren. Hab Vertrauen!

Was passiert als nächstes

Ein wesentliches Merkmal von SSILD ist, dass es weder eine WILD- noch eine DILD-Technik ist. Es ist ein Hybrid. Als solches, ist es wichtig sich damit vertraut zu machen, welche möglichen Szenarien es gibt, damit du deine Chancen maximierst.

Hypnagoge Halluzinationen: Wenn wir einen Traum bewusst einleiten, erleben wir häufig ungewöhnliche hypnagoge Sinneseindrücke. Dies schließt ein: Das Empfinden von Fallen, Schweben, das Sehen von Lichtern und Bildern, das Hören von Geräuschen, und vieles mehr. Tatsächlich empfinden wir dann manchmal Dinge, die sich durch Worte nicht mehr beschreiben lassen. Wenn wir solche Empfindungen haben, besteht die Chance, dass wir bereits träumen oder zumindest sehr nah dran sind. SSILD ist bekannt dafür, Hypnagoge Halluzinationen während der Zyklen hervorrzurufen (Auch wenn diese NICHT angestrebt werden sollen). Es ist auch nicht ungewöhnlich, wenn du plötzlich aufwachst und dabei mit intensiven Hypnagogen Halluzinationen bombardiert wirst. Sollte das passieren, musst du aufpassen nicht aufgeregt zu werden. Sei ein passiver Beobachter und warte darauf, dass sich diese Empfindungen verstärken. Du kannst sie auch etwas mental anstupsen aber übertreibe es dabei nicht. Sobald die Empfindungen eindeutig erkennbar sind, solltest du einen Reality Check machen und aufstehen können. Üblicherweise wird der Traum in deinem Schlafzimmer beginnen, da du unbewusst erwartest, dort zu sein. Du kannst auch etwas in deinem Bett liegen bleiben und versuchen eine Traumszene zu visualisieren. Egal was passiert, es ist wichtig, ruhig zu bleiben während du die Hypnagogen Halluzinationen hast. Rede nicht mit dir selbst oder analysiere, was mit dir passiert; dies zu tun könnte die Empfindungen verschwinden lassen und dich womöglich aufwecken.
Falsches Erwachen: SSILD ist dafür bekannst, viele Falsche Erwachen hervorzurufen. Nicht irgendwelche, sondern superrealistische. Ein typisches Szenario könnte so aussehen: Du hast dein SSILD beendet und bist eingeschlafen. Dann wachst du plötzlich auf. Kein Klartraum, vielleicht nicht einmal ein Trübtraum! Enttäuscht stehst du auf… dann wachst du noch mal auf! Es war alles nur ein Traum! SSILDs Eigenart regelmäßig Falsche Erwachen zu provozieren ist gut dokumentiert. Deshalb solltest du dir unbedingt angewöhnen, einen Reality Check zu machen, bei jedem Erwachen falls du zuvor SSILD gemacht hattest; ganz egal wie sicher du dir bist, dass du nicht träumst. Ein weiteres mögliches Szenario ist, dass du während der Zyklen einschläfst und du in einem Falschen Erwachen genau da weiter machst, wo du vorher aufgehört hast. Wenn dies passiert, fühlst du dich möglicherweise plötzlich wach und denkst du könntest nicht mehr einschlafen. Einige Anwender der Technik beschwerten sich, dass sie durch SSILD viel Schlaf verlieren würden; nur um später herauszufinden, dass sie in ihren Traum die Zyklen ausgeführt haben. Sobald du einmal gelernt hast, diese Falschen Erwachen zu erkennen, wird das deine Chancen auf Erfolg deutlich erhöhen.
DILD: Wenn du nach SSILD einschläfst, erlebst du deine Träume mit einer größeren Bewusstheit [awareness]. Dadurch treten Klarträume häufiger auf. Dies wird Dream Initiated Lucid Dream (DILD) genannt. Durch die größere Bewusstheit, schaffst du es vielleicht seltsame Sachen in deinen Träumen zu erkennen und dadurch klar zu werden. Sehr häufig wirst du auch einfach spontan klar -- du wirst plörtlich luzid ohne erkennbaren Grund.
Echtes Aufwachen: Du wachst auf, nachdem du SSILD gemacht hattest. Du machst einen Reality Check; er zeigt dir an, dass du wach bist. Verzweifle nicht. Du hast immer noch Chancen. Versuche ruhig liegen zu bleiben und unverzüglich deinen Kopf zu entspannen; erlaube deinem Hinterkopf im Kissen zu versinken. Dann machst du ein paar SSILD-Zyklen. An dieser Stelle ist es gut möglich, dass du starke Hypnagoge Halluzinationen wahrnimmst. Falls nicht: Beende einfach den Zyklus und schlafe wieder ein. Du wirst diesmal eine deutlich höhere Chance auf Erfolg haben.
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Re: Anleitung: SSILD

Beitragvon Crow » 18.06.2015, 03:16

Ich glaube du hast da was missverstanden...
Der User "Mementos" hat lediglich den englischen Text von dem User "Cosmic Iron" ins deutsche übersetzt. "Mementos" ist weder der Erfinder der Technik, noch ist er "Cosmic Iron".

Hier, steht ganz oben im Thread:

Dies ist eine möglichst wortgetreue Übersetzung von diesem Tutorial. Das Tutorial ist von dem Erfinder der Technik geschrieben. Ein Kernpunkt dieser Technik ist die Einfachheit. Aus diesen Gründen übersetze ich dieses Tutorial so unverändert wie es nur irgendwie geht. Dieser Thread soll NUR das eigentliche Tutorial enthalten. Für jegliche Fragen/Erfahrungen/Diskussionen/Kritiken bitte einen anderen Thread benutzen (z.B. diesen hier); hier soll nur das Tutorial stehen, damit die Technik ihrer Einfachheit in keinster Weise beraubt wird.
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Re: Anleitung: SSILD

Beitragvon Sozialarbeiter84 » 18.06.2015, 04:06

Oh stimmt... Habe meinen Beitrag entsprechend editiert.
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Re: Anleitung: SSILD

Beitragvon Svencho » 01.02.2016, 10:55

Eine Frage noch mal schnell das war mir jetzt so nicht klar und hab ich auch aus den weiteren posts nicht erkennen können.
Beim SSILD ich gehe diese technik dann also durch und versuche dann trüb einzuschlafen um im traum durch diese Technik klar zu werden richtig?
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Re: Anleitung: SSILD

Beitragvon xMANIACx » 01.02.2016, 10:56

Richtig, Svencho. Du machst die Zyklen und schläfst danach einfach ein. (Y)
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