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Lichtnahrung — Leben ohne feste Nahrung möglich?! Ja, nein?

Philosophisches / Psychologisches / Körper, Geist & Seele

Können Menschen von "Licht oder Prana" ernährt werden bzw. ohne feste Nahrung leben?

Nein! Jeder der das behauptet irrt sich oder lügt.
43
72%
Ja! Aber nur für überdurchschnittliche, spirituelle Menschen.
10
17%
Ja! Jedoch nur wenn man fest daran glaubt und keine (oder nur sehr schwache) Zweifel hat.
6
10%
Ja! Man kann das sogar schaffen, wenn man Zweifel hat und einfach nur offen für das Ergebnis ist.
1
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Abstimmungen insgesamt : 60

Lichtnahrung — Leben ohne feste Nahrung möglich?! Ja, nein?

Beitragvon Anewex » 10.06.2013, 10:11

Lichtnahrung

Menschen, die behaupten, den Lichtnahrungsprozess (nachzulesen im verlinkten Buch) erfolgreich durchgemacht zu haben, berichten fast ausnahmslos immer von einem verminderten Schlafbedarf. Michael Werner zum Beispiel, der Autor des Buches "Leben durch Lichtnahrung - Der Erfahrungsbericht eines Wissenschaftlers" braucht nach eigenen Angaben nur ca. 3h Schlaf. Meistens schläft er von 0 Uhr bis 3 Uhr und fühlt sich dann vollkommen ausgeschlafen. Jedoch bleibt er nochmals 2h liegen, weil er sonst Rückenschmerzen während des Tages bekommt.

Ist doch interessant, dass man durch eine Nahrungsumstellung plötzlich weniger schlafen muss. Im Durchschnitt schlafen die Leute, die nach eigenen Angaben von Lichtnahrung leben, schlafen nur 3-6h und sind dann ausgeschlafen und den ganzen Tag lang energiegeladen.

Kurze Beschreibung von Lichtnahrung bzw. dem Prozess dazu:

Um in den Prozesse einzusteigen, gibt es mehrere Wege. Der bekannteste Weg ist der 21-Tage Prozess — nach eigenen Angaben gechannelt von Charmaine Harley (aber populär gemacht durch Jasmuheen). Grob beschrieben, die ersten 7 Tage darf man weder essen noch trinken, die zweiten 7 Tage (also von Tag 8 bis tag 14) darf man nur bis auf 25% verdünnte Fruchtsäfte trinken und die dritten 7 Tage lang darf man nur bis auf 40% verdünnte Fruchtsäfte trinken. Nach Ablauf der 21 Tage muss man - körperlich gesehen - weder jemals wieder essen noch trinken, da der Körper umprogrammiert wurde. So heißt im oben genannten Buch "Lichtnahrung. Die Nahrungsquelle für das kommende Jahrtausend." Wie gesagt, es gibt scheinbar auch noch andere Wege zur Nahrungslosigkeit z.B. chinesische Praktiken und so ähnlich. Im Internet gibt's natürlich allerlei Kontroversen darüber zu finden (besonders über Jasmuheen's Werke). Und das ist ja auch kein Wunder, wenn jemand behauptet, dass ein Leben ohne feste Nahrung und sogar ohne Flüssigkeit möglich ist. ;)

Edit: Habe verbessert dass: der Prozess eigentlich von Charmaine Harley stammt — eigentlich von dem Wesen, das sie channelte (nach eigenen Angaben) — und nicht von Jasmuheen erfunden wurde, sondern letztere ihn nur bekannt gemacht hat.
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Re: Polyphasischer Schlaf

Beitragvon Crow » 11.06.2013, 02:47

Anewex hat geschrieben:Kurze Beschreibung von Lichtnahrung bzw. dem Prozess dazu:

Um in den Prozesse einzusteigen, gibt es mehrere Wege. Der bekannteste Weg ist der 21-Tage Prozess von Jasmuheen. Grob beschrieben, die ersten 7 Tage darf man weder essen noch trinken, die zweiten 7 Tage (also von Tag 8 bis tag 14) darf man nur bis auf 25% verdünnte Fruchtsäfte trinken und die dritten 7 Tage lang darf man nur bis auf 40% verdünnte Fruchtsäfte trinken. Nach Ablauf der 21 Tage muss man - körperlich gesehen - weder jemals wieder essen noch trinken, da der Körper umprogrammiert wurde. So heißt im oben genannten Buch "Lichtnahrung. Die Nahrungsquelle für das kommende Jahrtausend." Wie gesagt, es gibt scheinbar auch noch andere Wege zur Nahrungslosigkeit z.B. chinesische Praktiken und so ähnlich. Im Internet gibt's natürlich allerlei Kontroversen darüber zu finden (besonders über Jasmuheen's Werke). Und das ist ja auch kein Wunder, wenn jemand behauptet, dass ein Leben ohne feste Nahrung und sogar ohne Flüssigkeit möglich ist. ;)


Ähhh, okay... oO
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Re: Polyphasischer Schlaf

Beitragvon Kirschbaum » 11.06.2013, 20:24

@Anewex Ich komme sehr oft und blendend mit 6 Stunden Schlaf aus und mir ist sogar schon passiert, dass ich über 30 Stunden gar nicht oder in einer Woche täglich lediglich 3-5 Stunden geschlafen habe. Welch Wunder und das so ohne Lichtnahrung. :lol:

Vor einigen Jahren sah ich einen alten, dürren Kerl im Fernsehen, der seit Jahren (angeblich) weder isst noch trinkt, damit jedoch etliche Jahre Erfahrung hat und dem jahrelanges Training vorausgehen. (Könnte dich ja evtl. interessieren nach diesem Typen im Internet zu suchen) Nehmen wir an, es ist wahr... Was ist der Vorteil des Ganzen? Der Typ treibt keinen Sport, bewegt sich generell herzlich wenig und sitzt herum. Sicherlich, es mag die Erfüllung seines Lebens darstellen, was für mich absolut legitim ist. Ich hege allerdings große Zweifel daran, dass sich viele Menschen dafür begeistern können.

Dass Ernährung Einfluss auf das Befinden und den Schlaf hat, ist nichts Neues. Auch spielt die psychische Verfassung eines Menschen eine enorme Rolle, wie viel Schlaf er benötigt oder wie seine Schlafqualität ist. Ich glaube allerdings nicht, dass es unserer Natur entspricht, weder zu essen noch zu trinken. Weiterhin glaube ich auch nicht, dass es ein erstrebenswertes Ziel darstellt.
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Re: Polyphasischer Schlaf

Beitragvon Anewex » 11.06.2013, 21:33

Was ist der Vorteil des Ganzen?

Ja, das ist die alles entscheidende Frage. Zusammen mit den Nachteilen kann man dann abwägen, ob, in welchem Grade und auf welchem Wege man versuchen will, nahrungsfrei zu werden. Will ich nur das Essen aufhören? Will auch weder essen noch trinken müssen? Will ich den 21 Tage Prozess machen oder einen der anderen (spirituellen) Wege?

Man spielt zweifelsfrei dabei mit dem eigenen Leben und begeht ein Gesundheitsrisiko; das wäre der große Nachteil. Die Vorteile wären:
  • Zeitersparnis: nicht mehr so oft einkaufen gehen müssen, nicht mehr kochen müssen und nicht mehr essen müssen
  • Geldersparnis: nicht mehr feste Nahrung einkaufen müssen
  • psychische Reinigung während dem 21 Tage Prozess
  • mystische Erfahrungen ("Ich werde von Gott/meinem inneren Selbst/Lichtwesen/allgegenwärtigen Energie/Prana ernährt." Variiert mit der Weltanschauung.)

Vor einigen Jahren sah ich einen alten, dürren Kerl im Fernsehen, der seit Jahren (angeblich) weder isst noch trinkt, damit jedoch etliche Jahre Erfahrung hat und dem jahrelanges Training vorausgehen. (Könnte dich ja evtl. interessieren nach diesem Typen im Internet zu suchen) Nehmen wir an, es ist wahr...

"Dünner Typ" ist eine unzureichende Beschreibung. :D
Es gibt zu viele dürre nahrungslose Menschen, als dass ich ihn damit finden könnte.^^ Außerdem kenne ich schon genügend Beispiel, um die Gewissheit zu haben, dass es prinzipiell möglich ist. (Ob speziell ICH das könnte, ist die große Frage, denn wenn ich wüsste ich könnte das, dann würde ich es auch machen.)

Ich glaube allerdings nicht, dass es unserer Natur entspricht, weder zu essen noch zu trinken. Weiterhin glaube ich auch nicht, dass es ein erstrebenswertes Ziel darstellt.

Tja. Das ist auch eine interessante Feststellung. Es stimmt zweifelsfrei, dass wir innerhalb unseres physischen Körpers Instinkte haben, die uns essen lassen. Ich stimme dir zu, dass es natürlich ist, zu essen und zu trinken. Aber was ist mit unserer energetischen und subtilen Natur? Ich bin davon überzeugt, dass wir nach dem irdischen Tod als feinstofflichen Körper weiter existieren.

Ich habe einige Dinge zum Phänomen Lichtnahrung in letzter Zeit gelesen. Die Vorteile sprechen mich schon an und die Erfahrungsberichte der ganzen Leute klingen durchweg positiv. Wenn da nur nicht das Risiko wäre, zu sterben... Meine derzeitige Fragen an mich selbst lauten ungefähr so: "Bin ich ignorant (zu den ganzen Anzeichen dafür, dass es geht!), wenn ich den Prozess nicht versuche oder bin ich dumm (da ernstes Todesrisiko aus wissenschaftlicher Sicht!), wenn ich ihn versuche?" Oder anders gefragt: "Vertraue ich der empirischen Wissenschaft oder Gott?" Oder: "Kann ich in meinem jetzigen Entwicklungsstadium von Lichtnahrung leben oder eher nicht?" Oder: "Würde mich mein Körper, Gott oder ein anderes freundlich gesonnenes Wesen retten, wenn ich noch nicht bereit dazu wäre, aber mein Verstand unbedingt will?"

Jaja, es ist schon spannend. Jasmuheen schreibt ja in dem Buch, dass man den Prozess nur machen soll, "wenn das Herz singt", d.h. wenn man eine innere vollkommene Sicherheit verspürt, dass man dies machen will und soll. Ich tendiere dazu, den Prozess NICHT zu machen. AUẞER, es ensteht diese innere Sicherheit. Psychologisch gesehen bin ich definitiv nicht sicher darüber, deshalb ist klar: Sobald solch ein Gefühl entstehen würde, wäre es spirituell/intuitiv und ich würde dem trauen. Das heißt, ich warte einfach ab, behalte aber im Hinterkopf, dass ein erfolgreicher Lichtnahrungsprozess immense Vorteile birgt.
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Re: Polyphasischer Schlaf

Beitragvon Kirschbaum » 12.06.2013, 17:17

@Anewex
Hier der Link zum dem Mann der angeblich weder isst noch trinkt: http://www.youtube.com/watch?v=BncC0q3oDUk

Nun, wenn du glaubst, wir existieren nach dem physischen Tod als feinstofflicher Körper weiter, dürfte es doch für dich nicht weiter tragisch sein, wenn du durch diesen Selbstversuch stirbst.

Gewiss stellt es eine Zeit- und Geldersparnis dar, weder zu essen noch zu trinken... Wobei der Zeitaufwand sehr gering sein kann, je nachdem wie du dich ernährst. Ich glaube, es hat schon seine guten Gründe, dass wir weder auf Nahrung und noch weniger auf das Trinken verzichten können. Stellt dieser Umstand für dich eine große Last dar? Ist es für dich nicht genussvoll nach dem Sport eine eisgekühlte Flasche Mineralwasser zu trinken, zu spüren wie das Wasser deine Kehle runterrinnt? Oder mit Freunden, Familie... zu kochen, den Duft der Zutaten in dir aufzunehmen und während einer Wanderung in ein Käsebrötchen mit frischen Tomaten... zu beißen?

Anstatt einen (in meinen Augen) irren 21-Tage-Plan auszutesten, kannst du es genau so gut mit Heilfasten ausprobieren. Dadurch würdest du zumindest ein Gefühl dafür bekommen, wie es ist sich einzuschränken.

Da es hier um den polyphasischen Schlaf geht, wäre doch eine Kombination aus polyphasischem Schlaf und Fasten für dich eine gesündere Alternative zur 21-Tage-Sache.
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Re: Polyphasischer Schlaf

Beitragvon Anewex » 12.06.2013, 18:47

Anstatt einen (in meinen Augen) irren 21-Tage-Plan auszutesten, kannst du es genau so gut mit Heilfasten ausprobieren. Dadurch würdest du zumindest ein Gefühl dafür bekommen, wie es ist sich einzuschränken.

Ja, stimmt. Ich könnte erst mal normales Heilfasten ausprobieren. (Y)
Mal sehen, was es da so gibt.

Nun, wenn du glaubst, wir existieren nach dem physischen Tod als feinstofflicher Körper weiter, dürfte es doch für dich nicht weiter tragisch sein, wenn du durch diesen Selbstversuch stirbst.

Tragisch wäre es nicht wirklich(zumindest nicht für mich). Jedoch würde ich damit wertvolle Lebenszeit verschwenden, die ich auf meinem Weg zur Gottes-Erkenntnis gerne verwenden will. :)
Da es hier um den polyphasischen Schlaf geht, wäre doch eine Kombination aus polyphasischem Schlaf und Fasten für dich eine gesündere Alternative zur 21-Tage-Sache.

PPS ist nicht schlecht, aber zur Zeit habe ich einfach zu viel Zeit, als dass es Sinn für mich machen würde. ;)

Stellt dieser Umstand [Essen und Trinken zu brauchen] für dich eine große Last dar?

Nein, nicht wirklich, aber ich wäre auch nicht böse, wenn dies als Nebeneffekt sozusagen verschwinden würde, auch wenn ich vermutlich das Trinken beibehalten würde. Meine Hauptmotivation sind spirituelle Erfahrungen und emotionale Reinigung.
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Re: Polyphasischer Schlaf

Beitragvon maRC » 12.06.2013, 19:37

Ich verstehe das nicht :?
Wie soll der Körper ohne Essen und Trinken überleben? Da ich ein Freund von wissenschaftlich fundierten Fakten bin, kann ich nur schwer nachvollziehen wie es funktionieren soll. Da werden doch ganz eindeutig biologische Vorgänge unterbunden / unterbrochen die lebenswichtig sind. Ohne Flüssigkeit kann der Mensch nicht überleben.

Etwas interessantes am Rande: Alleine in der Nacht beim Schlafen verliert der Mensch einen halben Liter Flüssigkeit. Solange es kein alternativer Stoff mit ähnlicher Beschaffenheit und Funktion gibt, wird man wohl sterben :P Das nichts zu essen ebenfalls schädlich ist, steht wohl außer Frage.

So wie ich das sehe gibt es zwei Optionen:

Option1: Alles läuft wie geplant. Ohne Essen und ohne Trinken. Allerdings wirst du dürr wie sonst was und bist anfälliger für Krankheiten. Dagegen sind Vorteile nicht ersichtlich. Entgegen des polyphasisches Schlafes gewinnst du nur sehr wenig Zeit und die Kosten, naja die fallen weg. Mit ihnen aber auch Genussmittel die du kennen und lieben gelernt hast. Mein persönliches Fazit: Keine erkennbaren Vorteile, die die Nachteile rechtfertigen würden.

Option2: Du stirbst. Nun wenn es suizid sein soll, gibt es sicher bessere Wege :P. Auch hier gibt es keine Vorteile.

Egal was letztendlich bei rumkommt, den Sinn erkenne ich nicht. Wenn du das göttliche entdecken möchtest und deinen Körper heilig reinigen möchtest gibt es sicher auch bessere Alternativen, wobei ich nicht sehr versiert auf dem Gebiet bin :P Ich würde dich allerdings bitten gründlich darüber nachzudenken.

p.s Ich finde das Thema hat einen eigenen Thread verdient und hat nicht mehr viel mit polyphasischen Schlaf zu tun, ich splitte es Mal ;)
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Re: Lichtnahrung

Beitragvon Anewex » 12.06.2013, 19:57

Allerdings wirst du dürr wie sonst was und bist anfälliger für Krankheiten.

Genau das Gegenteil tritt scheinbar ein, wenn man beginnt, sich nicht mehr grobstofflich zu ernähren. Viele Menschen berichteten über erhöhte Ausdauer, Vitalität, Wundheilung und Laune und gleichzeitig sinke der Schlafbedarf und die Anfälligkeit für körperliche und psychische Probleme.

Wie soll der Körper ohne Essen und Trinken überleben? Da ich ein Freund von wissenschaftlich fundierten Fakten bin, kann ich nur schwer nachvollziehen wie es funktionieren soll.

Das Ziel Nr. 1 des 21 Tage Prozesses ist, alte "logische" Denkmuster zu lösen und zu dem Schluss zu kommen, dass es mehr als die materialistische Welt gibt. Das ist durch dieses Risiko in sehr kurzer Zeit möglich. Anscheinend gibt es aber auch andere Prozesse, um sich letztendlich von "Prana" ernähren zu können. Einen guten und kurzweiligen Überblick über die Thematik Licht und Nahrungslosigkeit gibt der Film "Am Anfang war das Licht".

Danke für's Verschieben. :)
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Re: Lichtnahrung

Beitragvon maRC » 12.06.2013, 20:06

Dann korrigier ich mich gerne, wenn oben genanntes zutrifft, gibt es wohl genug positive Aspekte. Dennoch ist nicht klar ob es funktioniert und einen Selbsttest werde ich für mich ausschließen, aus reiner Risiko-Nutzen Abwägung. Ich bin so sehr zufrieden, da brauche ich keine Änderung, schon gar nicht in diesem Ausmaße.

Eines muss ich dir lassen Anewex, deine Themen sind alle interessant, aber auch ziemlich "problematisch", da man mit reiner Theorie oft nicht der Sache näher kommt und die Praxis mehr oder weniger der einzige Weg der zuverlässigen Informationsbeschaffung ist ;)

Vielleicht willst du es ja mal unter einigen Sicherheitsvorkehrungen testen wenn du soweit bist. Würde mich zumindest interessieren, was dabei rum kommt.
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Re: Lichtnahrung

Beitragvon Kirschbaum » 12.06.2013, 21:13

maRC hat schon Recht, wenn er behauptet, du würdest auf lange Sicht dürr werden. Deine Muskeln würden schwinden und du hättest nicht annähernd die Kraftreserven eines sportlichen und normal genährten Menschen. Zeig mir den Menschen, der nichts trinkt und isst, der dennoch Muskeln besitzt, in der Lage ist stundenlang hart zu arbeiten, Sport zu treiben und ausdauernde Reisen unternehmen kann.

Heilfasten, wie es seit Ewigkeiten betrieben wird, hat sicherlich die von dir genannten positiven Aspekte. Allerdings läuft es nicht ohne Wasserzufuhr ab und ist zeitlich begrenzt. Es gibt auch Studien an krebserkrankten Mäusen, deren Krebs durch das Fasten geschrumpft ist. Vor einiger Zeit sah ich eine kurze Reportage, in der eine Frau vor ihrer Chemotherapie einige Tage gefastet hat und die anschließende Therapie besser vertragen hat als ohne das Fasten.

Ich bin der festen Überzeugung, dass der Mensch zu mehr in der Lage ist, als er sich selbst zutraut aber ich glaube nicht, dass einem Menschen Flügel wachsen, nur weil er festen Glaubens ist.
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Re: Lichtnahrung

Beitragvon Anewex » 12.06.2013, 21:58

Zeig mir den Menschen, der nichts trinkt und isst, der dennoch Muskeln besitzt, in der Lage ist stundenlang hart zu arbeiten, Sport zu treiben und ausdauernde Reisen unternehmen kann.

Ich hab dazu einen Auszug aus seinem eigenen Buch "Leben durch Lichtnahrung — Der Erfahrungsbericht eines Wissenschaftlers". Das Buch war sehr interessant und nicht im Geringsten esoterisch oder überzogen (ganz im Gegensatz zum ursprünglichen Buch zum 21 Tage Prozess: "Lichtnahrung — Die Nahrugsquelle für das kommende Jahrtausend" von Jasmuheen"). Ob das alles stimmt was er erzählt, kann man natürlich kaum zu 100% beurteilen. Aber ich persönlich schenke ihm Glauben:
Die Person Michael Werner als 'Forschungsobjekt'

Michael Werner, geboren 1949 in Braunschweig, Deutschland, lebt in der Nähe von Basel. Er ist promovierter Chemiker Dr. rer. nat. und seit siebzehn Jahren Betriebsleiter eines pharmazeutischen Forschungsinstituts in Arlesheim. Er ist verheiratet und hat drei Kinder im Jugendalter. Michael Werner war früher jahrelang in der chemischen Industrie tätig, unter anderem in Südafrika, und arbeitete auch drei Jahre lang als Chemie- und Biologielehrer an einer Waldorfschule in Deutschland.

Seit Januar 2001 lebt Michael Werner ohne Einnahme von fester Nahrung und hat dabei auch über längere Zeit – bisherige Versuche erstreckten sich bis auf zehn Tage – vollkommen auf die Einnahme von Flüssigkeit verzichtet.

Da Michael Werner für die heutige Wissenschaft eine absolute Provokation darstellt, kann es nicht ausbleiben, dass seine Person und seine Lebensumstände akribisch genau durchleuchtet werden. So kann man vorerst einmal sein Umfeld kritisch beobachten: Was sagen seine Mitarbeiter? Sie bestätigen die Seriosität ihres Betriebsleiters. Er ist in seiner verantwortlichen Stellung als ganz normaler und geschätzter Mitarbeiter tätig. Dazu ist er Wissenschaftler, promovierter Chemiker, der sich mit Fragen der Substanzen und der physiologischen Vorgänge auskennt.

Wie steht es um seine Gesundheit und seine allgemeine körperliche Verfassung? Michael Werner ist körperlich fit, er treibt Sport, segelt und spielt Tennis. Den Eindruck eines 'Hungerkünstlers' macht der 56-Jährige mit seinem gebräunten Teint und seinem schwungvollen Schritt sicher nicht. Auch beweist er, wenn er zum Beispiel auf Reisen unterwegs ist, eine erstaunlich gute Kondition.

Und sein familiäres Umfeld? Seine Frau ist Lehrerin an einer Waldorfschule, eine gemütvolle und intelligente Frau. Sie hat den Prozess ihres Mannes genauestens mitverfolgt, um zu sehen, wie es ihm nach der Ernährungsumstellung geht. Eigenartigerweise hatte sie von Anfang an das Vertrauen, dass es schon klappen werde. Zu Beginn hegte sie allerdings recht große Bedenken, ob sich das gemeinsame Familienleben dadurch nicht radikal verändern würde.

Ich habe schon das ganze Buch von Michael Werner gelesen und derzeit lese ich auch das oben genannte Buch von Jasmuheen. Das liest sich ziemlich esoterisch, kann ich euch sagen, mit vielen Behauptungen und wenig handfesten Beweisen, mal abgesehen von einigen Zitaten von z.B. Yogis. ;) Wirklich grundverschieden sind diese beiden Bücher. Und doch haben sie eines gemeinsam: Sie beschreiben den Lichtnahrungsprozess und berichten davon.

Vielleicht willst du es ja mal unter einigen Sicherheitsvorkehrungen testen wenn du soweit bist. Würde mich zumindest interessieren, was dabei rum kommt.

Ja, eigentlich hab ich schon vor, den Prozess durchzugehen. Aber eilig hab ich es damit nicht. Diese Sache überleg ich mir gut, das steht fest. :D
Ich will es mal so ausdrücken: Wenn die Umstände mich auf wundersame Weise da hin bringen, dann werde ich mich dem nicht verschließen und den Versuch starten. Bis dahin bleibt es auch für mich ein Mysterium, ob und wie es funktioniert (zumindest bei mir).
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Re: Lichtnahrung

Beitragvon eagle » 13.06.2013, 15:42

-.- die esoterik bekommt ja immer abnormere auswüchse ...
immer wenn ich sowas lese frage ich mich wer wie auf sowas kommt. ich halte es für naja größenwahnsinnig zu glauben der eigene geist stehe über der physischen existens. ich glaube das was du wahrscheinlich als seele o.ä bezeichnen würdest ist nur eine momentaufnahme der elektrischen und biochemischen prozesse in deinem gehirn. ich bin überzeugt das der körper zu unwahrscheinlichem fähig ist. vlt auch eine größere zeitspanne ohne nahrung und flüssigkeit auszukommen. wo der sinn eines solchen unterfangens liegen soll kann ich mir beim besten willen nicht vorstellen...
aber bitte jeder soll ja tuen was ihn glücklich macht
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Re: Lichtnahrung

Beitragvon Kirschbaum » 13.06.2013, 16:40

@Anewex
Was verstehst du oder dieser Dr. Werner unter "fester Nahrung"? Gemüsesaft, Obstsaft, Brühe, frisch gezapftes Schweineblut :D ? Ich habe über diesen Mann nicht sehr viel gefunden, das mir den Beweis hätte liefern können, seine Aussagen seien wahr. Auf der anderen Seite würde ich auch nicht so weit gehen und behaupten, er würde lügen.

Nachtrag: Ich meinte, ob Brühe, Saft... somit zur Flüssignahrung gehören soll...
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Re: Lichtnahrung

Beitragvon maRC » 13.06.2013, 16:46

-.- die esoterik bekommt ja immer abnormere auswüchse ...

Da schlägst du aber einen ziemlich harten Ton an Eagle :D Ich sehe den esoterischen Bereich mehr wie eine Religion, vieles kann nicht nachgewiesen werden, und doch finden sich welche die zu diesem Glauben stehen und ihn mit besten Wissen und Gewissen praktizieren. Das sollte man so auch tolerieren. Ich würde keinen davon abbringen, aber kritisch äußern werde ich mich doch hin und wieder. Ich selber bin kein Mensch der auf Glauben und Theorien vertraut, daher kann ich mich auch nicht wirklich für solche Themen einsetzen, z.B würde ich es nicht testen weil ich nicht von überzeugt bin.

Ich sehe da einfach eine hohe potentielle Gefahr für Leib und Leben, besonders da ich durch eine vegetarische Ernährung eh schon ein komisches Ernährungssystem habe. Wer weiß was so ein Versuch da bewirkt? Ich will es nicht wissen :D Aber generell finde ich das "unbekannte" und "unbewiesene" sehr faszinierend, eben weil es noch ein weißer Fleck auf der Landkarte ist. Beim Thema AKE werde ich mich wohl mal überwinden einige Versuche zu unternehmen. Am besten aus einem Klartraum heraus, aber hier passe ich :P
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Re: Lichtnahrung

Beitragvon Anewex » 13.06.2013, 16:55

ich bin überzeugt das der körper zu unwahrscheinlichem fähig ist. vlt auch eine größere zeitspanne ohne nahrung und flüssigkeit auszukommen. wo der sinn eines solchen unterfangens liegen soll kann ich mir beim besten willen nicht vorstellen...

Weiter oben habe ich geschrieben, was (zumindest von mir) der Sinn dahinter ist. Kurz nochmals wiederholt, es geht darum, vom materialistischen Glauben wegzukommen und zu begreifen, dass wir götliche Wesen sind, die die Erfahrung des Menschseins machen. Es geht primär nicht mal darum, nichts zu essen oder zu trinken. Die Nahrungslosigkeit ist sozusagen nur ein faszinierendes Phänomen, das Menschen ermutigen soll, spirituell zu wachsen, indem gezeigt wird, dass manches Phänomen über das heutige Modell der Realität hinaus geht und deshalb eine wissenschaftliche Neuausrichtung nötig ist. Das Hauptziel des 21 Tage Lichtnahrungsprozsses ist, sein Augenmerk von der — sehr real scheinenden — Illusion der Materie weg zu richten und gleichzeitig das Göttliche immer mehr zu suchen und zu leben.

Zumindest hab ich es so verstanden und hoffe, es hier richtig wiederzugeben. :)
Vielleicht überzeugen dich ja die jeweiligen Berichte von einigen Leuten, dass dieses Phänomen real ist. Wie gesagt, für mich ist nicht mehr die Frage, ob es grundsätzlich geht, sondern ob es spezielle bei MIR funktionieren würde (ohne zu sterben oder mit Schäden). An durchlebten Beispielen gibt es im Internet genügend zu finden. Ich wollte es hier lediglich erwähnen, so dass alle ein wenig diskutieren können. Ich erwähne nochmals, der Film "Am Anfang war das Licht" ermöglicht einen guten Einstieg ins Thema für den Interessierten Menschen. Wer das Thema dann relativ "unesoterisch" betrachten mag, kann Michael Werner lesen: "Leben durch Lichtnahrung".
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