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Lichtnahrung — Leben ohne feste Nahrung möglich?! Ja, nein?

Philosophisches / Psychologisches / Körper, Geist & Seele

Können Menschen von "Licht oder Prana" ernährt werden bzw. ohne feste Nahrung leben?

Nein! Jeder der das behauptet irrt sich oder lügt.
42
71%
Ja! Aber nur für überdurchschnittliche, spirituelle Menschen.
10
17%
Ja! Jedoch nur wenn man fest daran glaubt und keine (oder nur sehr schwache) Zweifel hat.
6
10%
Ja! Man kann das sogar schaffen, wenn man Zweifel hat und einfach nur offen für das Ergebnis ist.
1
2%
 
Abstimmungen insgesamt : 59

Re: Lichtnahrung — Leben ohne feste Nahrung möglich?! Ja, ne

Beitragvon maRC » 25.06.2013, 17:30

Ich werde auch nur noch diesen einen Beitrag in diesem Thema verfassen. Ich finde es lohnt sich einfach nicht, groß mitzudiskutieren, da am Ende eh jeder an seinen Standpunkt festhält. Ehrlich gesagt kann ich zumindest beide Standpunkte nachvollziehen, auch wenn ich mich vom Inhalt mehr zu Samsa bekenne. Aber wie gesagt, nachvollziehen kann ich die Gedanken von beiden Seiten, Samsa kann dies wohl nicht, da er wirklich wie Rene schrieb aggressiv gegen die Gegenseite vorgeht :D

Ich muss sagen ich halte Lichtnahrung wie weiter oben bereits mehrfach erwähnt für ziemlich unwahrscheinlich. Nein, einen totalen Beweis habe ich nicht parat. Aber sämtliches Wissen auf das ich mich stützen kann, bringt mich zu folgendem Schluss: Lichtnahrung ist aus biologischer und wissenschaftlicher Sicht nicht möglich. Ich könnte jetzt zig Beispiele am menschlichen Verdauungssystem erklären, aber so viel Zeit will ich dann doch nicht investieren. An dieser Stelle sei nur gesagt, es ist keineswegs unbekannt wie die Nährstoffe in den Körper gelangen und wie sie aufgenommen werden. Zum Beispiel spielen die sogenannten Darmzotten hier eine wesentliche Rolle. Diese Vorgänge sind dem Menschen bereits bekannt, auch hier kann ich nicht 100%ig so ist wie es geschrieben steht, aber irgendwo muss man einfach ansetzen und es gibt genügend, in meinen Augen, seriöse Quellen die dies bestätigen. Wenn man nun auf Basis dieses Wissens auf den Bereich der Lichtnahrung hinarbeitet, so drängt sich einem doch stark die Frage auf, wie und wodurch diese Prozesse ersetzt werden sollten?

Außerdem muss man einfach die Risiko-Nutzen Abwägung durchführen. Das habe ich am Anfang dieses Threads auch bereits getan und ich sehe keinen nennenswerten Nutzen, dafür aber erhebliche Risiken. Das geht von gesundheitlicher Beeinträchtigung hin zu dem Tod (welcher nicht unbedingt was schlechtes sein muss, aber das ist ja wieder eine andere Geschichte :P) . Ich sage mal so, wenn man nicht wirkliche Vorteile aus etwas ziehen kann, ist es mehr oder weniger sinnlos. Eventuell kannst du da auch mehr Vorteile raus ziehen als ich Anewex! :) Davon bin ich überzeugt. Du verknüpfst dies mit deiner Glaubenseinstellung und legst deine Gewichtung einfach anders als ein mehr oder weniger gottlosen Mensch wie ich es bin. Du begegnest der Sache auf einer anderen Ebene, die für nicht gleichgesinnte eventuell schwer nachzuvollziehen sein könnte. Ich denke es ist eben auch eine Sache der Betrachtung. Ein Mensch wie Anewex, der wie er selber sagte zu Gott gefunde hat, betrachtet das Thema aus einem komplett anderen Blickwinkel. Außerdem werden hier ziemlich viele Vorurteile thematisiert, wurde doch mehrfach behauptet Anewex baut sich eine Fantasiewelt auf. Wer sowas behauptet, sollte zunächst einmal genauer definieren was er damit meint. Vielleicht bauen ja auch wir eine Fantasiewelt auf. Denn Anewex wirkt auf mich nicht gerade dümmlich oder realitätsfern, er untersucht nur ein mysteriöses Thema.
Und jetzt kommt das was noch keiner von euch wirklich bedacht hat: Anewex hat nie ausnahmslos behauptet das es möglich sei. Er selber hegt Kritik an der Sache, aus diesem Grund hat er (glücklicherweise :) )bisher auch noch keinen Praxisversuch unternommen. Klar hält er es für möglich und er glaubt auch daran, jedoch hat er nie behauptet das es auch ausnahmslos möglich ist. Währenddessen viele hier denken, dass es ausnahmslos unmöglich ist :P

Ich kann Anewex gut verstehen, und finde es dann äußerst Schade wenn viele (nicht alle, nur einige) ihn so respektlos behandeln Für ihn ist es einfach alleine glaubenstechnisch keine Unmöglichkeit. In anderen Religionskreisen ist die Wiedergeburt etwas total reales und alle "Außenstehenden" äußern bedenken. Aber sie sehen es auch aus einer anderen Position heraus. Nun, lange Rede kurzer Sinn ... Jeder betrachtet dieses Thema aus einer anderen Sichtweise, aber total sturr ohne einen Schritt auf die Gegenseite zuzulaufen. Da bewegt sich auch nicht mehr viel und dann wird uns die Erkenntnis überrumpeln, dass wir ...

... am Ende wieder am Anfang sind :P
Wer im Kreis das Ende sucht, hat sich viel zugemutet :lol: Macht lieber eine Strecke raus und vielleicht findet ihr so das Ende ;)

Ich werde das Thema weiter beobachten, weil es interessant ist und ich moderationsbedingt dazu verpflichtet bin, werde mich aber da raus halten.
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Re: Lichtnahrung — Leben ohne feste Nahrung möglich?! Ja, ne

Beitragvon Anewex » 25.06.2013, 17:32

Samsa hat geschrieben:Du verwechselst Realisten mit Egoisten und schließt z.B. Humanismus generell aus. Deiner Logik folgendend kann ein atheistischer Humanist nie ein "guter" Mensch sein.

Dann habe ich mich unklar ausgedrückt, denn das denke ich überhaupt nicht. :)
Jeder Mensch kann "gut" sein, egal ob religiös oder nicht. Mir ist halt in meinem persönlichen Umfeld aufgefallen — und andere stimmen da mit mir überein —, dass gläubige Menschen weniger egoistisch sind als Ungläubige. Warum das so ist und meine Meinung dazu, steht in meiner letzten Antwort teilweise beschrieben. Das ist natürlich nur meine bescheidene Interpretation ohne Anspruch auf Absolutheit oder auch nur Wahrheit.

Um es nochmals zu betonen und weitere Missverständnisse zu vermeiden: Jeder Mensch kann gut sein, unabhängig davon, ob er bewusst nach Gottes Wort lebt oder nicht. Und dennoch ist der Durchschittsmensch (aus gutem Grund) egoistisch (kein Vorwurf!) oder siehst du das etwa anders? Meine Erfahrungen und tägliche Verbrechen deuten jedenfalls darauf hin.

Die Leute, die Lichtnahrung anerkennen, glauben auch oft an höhere und wohlgesinnte Mächte (oder Gott). Wenn ich also Lichtnahrung verbreiten helfe, dann findet also womöglich der ein oder andere Mensch zu Gott. Wer zu Gott findet, bemüht sich auch, ein Leben zu führen, das Gott gefallen würde. Ein Leben, das Gott gefallen würde, ist ein Leben als Diener von anderen Menschen (und Gott). Das gefällt mir und deshalb informiere ich über Lichtnahrung. ;)

Heutzutage wirkt es ja nicht mehr, wenn man droht "du kommst in die Hölle, wenn du dich nicht anstrengst, Gutes zu tun". :D Da muss man sich was Neues einfallen lassen, um Rechtsschaffenheit an den Mann und die Frau zu bringen. :)

Ich hoffe, das klingt logisch. :D Falls nein, versuche ich es nochmals, das zu erklären. :D
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Re: Lichtnahrung — Leben ohne feste Nahrung möglich?! Ja, ne

Beitragvon Samsa » 26.06.2013, 15:39

Ein paar Infos zum Thema, die konträr sind zu denen, die du uns laufend präsentiert hast:

Heutige bekennende und praktizierende Breatharianer konnten mehrfach dabei beobachtet werden, wie sie heimlich aßen. Unter anderem passierte dies dem Amerikaner Wiley Brooks, der behauptete, seit 30 Jahren nichts mehr gegessen zu haben. 1983 wurde er jedoch dabei beobachtet, wie er heimlich nachts aus einem Fenster stieg, um sich in einem Fastfoodrestaurant seven-eleven unbemerkt Süßigkeiten und Hot-Dogs zu kaufen. Auch die Australierin Ellen Greve (alias Jasmuheen) konnte mehrmals dabei beobachtet werden, wie sie herkömmliche Nahrung aß. In einem Fall beobachtete ein Journalist, wie ihr in einem Flughafenrestaurant ein (offenbar für sie bestimmtes) Essen serviert wurde. Als sie den Journalisten erkannte, wies sie das Essen als angeblich nicht bestellt zurück. Während einer kontrollierten Nulldiät, die für das australische Fernsehen organisiert wurde, kam es zu einem Schwächeanfall von Frau Greve. Der Hungerversuch musste aus gesundheitlichen Gründen abgebrochen werden.

Indische angebliche Nahrungslose ließen sich mehrfach in indischen Kliniken auf ihre Fähigkeiten testen. Allerdings gestatteten die jeweiligen "Überprüfungen" entweder unkontrollierten Kontakt zu Besuchern oder die Probanden wurden nur tagsüber überwacht und konnten zu Hause übernachten. Entsprechende Überprüfungsberichte haben daher keinen wissenschaftlichen Wert.

Der Deutsche Rico Kolodzey stritt sich mit dem amerikanischen Zauberer James Randi um einen von Randi ausgelobten Preis von 1 Mio US-Dollar für "paranormale Fähigkeiten" und verzichtete 2006 letztendlich darauf, von Randi getestet zu werden, um den Preis kassieren zu können. Es konnte keine Einigung über die Testbedingungen erzielt werden.

Auch die angebliche Nahrungslosigkeit des anthroposophischen Michael Werner wurde 2008 durch eine Schweizer Expertengruppe als Humbug entlarvt. Der angebliche Lichtesser verlor unter kontrollierten Bedingungen in zehn Tagen 2,6 kg Gewicht und seine Blutwerte zeigten einen Stoffwechselzustand des steigenden Hungerns an.[10]


Jasmuheen alias Ellen Greve, die das "Lichtfasten" populär gemacht hat und behauptet, nur von "Licht" leben zu können. Greve wurde wiederholt beim Essen gesehen und versagte bei der gefilmten Demonstration ihrer angeblichen Fähigkeiten (was im Film nicht einmal erwähnt wird).
Prahlad Jani, ein indischer Yogi, der behauptet, seit über 70 Jahren weder gegessen noch getrunken zu haben. Der Film zeigt die Untersuchung Janis in einem indischen Krankenhaus und behauptet, er hätte keine Möglichkeit gehabt zu essen, zu trinken oder zu urinieren. Obwohl Jani seit Jahrzehnten nicht getrunken haben soll, ließ man ihn während der Untersuchung mit Wasser gurgeln und in Wasser baden. Er verlor im Untersuchungszeitraum vier Kilo und etliche seiner Blutwerte veränderten sich stark, was für eine Fastenkur und fortschreitender Dehydrierung spricht. Die Möglichkeit, dass Jani betrogen hat, wird im Film nicht ernsthaft in Betracht gezogen. Kritiker sehen in Prahlad Jani einen Betrüger.
Hira Ratan Manek, ein Inder, der ebenfalls behauptet, ohne Nahrung auszukommen. Manek wurde jedoch beim Essen in einem Restaurant gefilmt (was der Film verschweigt) und behauptet seitdem selbst, "nicht immer" nahrungslos zu sein. Manek scheint sich aus Vorträgen, Demonstrationen und Werbeprodukten zu seinen angeblichen Fähigkeiten und seiner propagierten Sonnenschau zu finanzieren.
Michael Werner, der behauptet, seit 2001 ohne herkömmliche Nahrung zu leben. Werner gibt selbst zu, geringe Mengen (aus seiner Sicht) an Nahrungsmitteln zu sich zu nehmen. Eine medizinische Studie entlarvte ihn als "Selbstbetrüger" - der Film macht daraus einen "erstaunlich geringen Gewichtsverlust".
Zinaida Baranova, eine übergewichtige Rentnerin aus Russland, die behauptet, seit dem 29. März 2000 nichts mehr zu essen.
Walter "Omsa" Rohrmoser, ein Österreicher, der einerseits behauptet, sich von "Licht zu ernähren" (bzw. Prana), aber gleichzeitig angibt, dass er Säfte, Gemüsebrühe und Honig (Gesamtzuckergehalt etwa 75%, 100 g enthalten 300-350 kcal) zu sich nimmt und in seinem Keller Kartoffeln lagert.[10]
Tianying, eine Chinesin, die behauptet, seit Jahren Nahrungslosigkeit ("Bi Gu") zu praktizieren. Als sie bei der Filmpremiere in Deutschland konkret auf ihre angebliche Nahrungslosigkeit angesprochen wurde, räumte sie jedoch ein, pro Tag etwa 1,5 Liter zu trinken (vielleicht hochkalorische Säfte?) und "manchmal" auch zu essen.[11]


Quellen: http://psiram.com/ge/index.php/Am_Anfang_war_das_Licht und http://psiram.com/ge/index.php/Lichtnahrung (weiterführende Quellenangaben wie gewohnt am Ende der Seite)

Das ist doch etwas desillusionierend?
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Re: Lichtnahrung — Leben ohne feste Nahrung möglich?! Ja, ne

Beitragvon Anewex » 26.06.2013, 20:53

Quellen: http://psiram.com/ge/index.php/Am_Anfang_war_das_Licht und http://psiram.com/ge/index.php/Lichtnahrung (weiterführende Quellenangaben wie gewohnt am Ende der Seite)

Das ist doch etwas desillusionierend?

Diese Widerlegungen sind meiner Meinung nach nicht wissenschaftlich und haben genau so viel Wert, wie Berichte über erfolgreiche Lichtnahrungsprozesse. Der Wahrheitsgehalt kann einfach nicht nachgeprüft werden; vor allem nicht von uns, die wir hier vor dem Bildschirm sitzen. Wir glauben doch nur das, was uns vorgelegt wird, oder? Das gilt sowohl für dich, als auch für mich. Der einzige Unterschied zwischen uns beiden ist die freie Entscheidung, was wir glauben wollen. Und das wird auch so lange so bleiben, bis wir persönliche Erfahrungen in diesem Thema vorzeigen können. Und selbst die sind trügerisch, richtig?

Ich sehe das so: Die ganzen Versuche von mir bzw. dir, etwas nachzuweisen, sind eigentlich für die Katz', da wir alle eh schon eine vorgefasste Meinung haben und aus Sturheit davon nicht ablassen wollen oder können. Ich persönlich habe einfach zu viele — mir glaubwürdig erscheinende — paranormale Dinge gelesen oder mitgekriegt, sodass ich davon überzeugt bin, dass unsere Welt nicht annähernd so beschränkt ist, wie wir alle denken.

Ich denke, wir alle glauben nur, auch wenn wir manchmal glauben, etwas zu wissen. Die Wissenschaftler wissen das anscheindend schon lange. Deshalb gibt es dort auch nur Hypothesen (die immer wieder widerlegt und neu formuliert werden) und keine Fakten. ;)
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Re: Lichtnahrung — Leben ohne feste Nahrung möglich?! Ja, ne

Beitragvon Ragnarök » 26.06.2013, 20:57

Samsa bekommt jetzt erstmal ein fettes Mana-Plus von mir :D

Ich meine, die Studien sind sicher alle gefaked, die essen doch garnich und die Regierung hat unsere Fastenbrüder unter Druck gesetzt, damit sie zugeben etwas zu essen.
Sonst würde die Wirtschaft ja komplett einbrechen, wenn das alle Menschen praktizieren würden, also staatlich oraganisierte Unterdrückung.
Dazu sollte man mal die Regierung befragen, kann ja nicht angehen, dass die uns keine vollständige Nahrungsmittellosigkeit zugestehen will.

Wer Sarkasmus findet, darf ihn behalten :)
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Re: Lichtnahrung — Leben ohne feste Nahrung möglich?! Ja, ne

Beitragvon DocBenway » 26.06.2013, 21:59

@bladerone ich liebe Sarkasmus und Respekt !
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Re: Lichtnahrung — Leben ohne feste Nahrung möglich?! Ja, ne

Beitragvon Samsa » 26.06.2013, 22:24

Ja, glauben ist eine Sache. Aber der Mensch ist halt - quasi - eine Maschine :D

Pflanzen betreiben ihre Photosynthese - brauchen dafür aber auch Wasser, Sauerstoff, CO2, etc. Der Mensch braucht Licht um Vitamin D zu generieren, natürlich ist es wichtig - aber man kann sich nicht allein davon "ernähren".
Ich kann ja auch nicht erwarten, dass mein Auto ohne Treibstoff fährt, nur weil ich daran glaube - oder irgendwelche geweihten Steine im Tank versenke, die versprechen, dass der Treibstoffverbrauch dann sinkt (kein Scherz, die Teile gibt's wirklich zu kaufen).

Ein bissl kritisches Denken, ein bissl Logik... nur ein bisschen! :?

Außerdem hab' ich dir schon gesagt, wie der Wahrheitsgehalt geprüft werden könnte, du lehnst es nur ab. Warum auch immer.
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Re: Lichtnahrung — Leben ohne feste Nahrung möglich?! Ja, ne

Beitragvon DocBenway » 26.06.2013, 22:34

Stimme dem auch zu .. der Mensch kann zwar hungern aber Wasser braucht er definitiv ... und ein Guru behält seine Wesiheiten immer für sich (und auserwählte Schüler) und verkauft sie nicht für Kohle ....
was ist mit denen die wegen einer Ideologie in den Hungerstreik treten die werden auch künstlich ernährt sonst würden sie sterben ...
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Re: Lichtnahrung — Leben ohne feste Nahrung möglich?! Ja, ne

Beitragvon Samsa » 26.06.2013, 22:54

@DocBenway: Der Gedanke kam mir auch schon.

Unter all den Hungernden, die wirklich nichts essen haben, ist wohl keiner, der überlebt, weil er sich von Licht, Mana oder Prana ernähren kann. Daher: "Die Leute in Afrika sind selbst schuld, wenn sie nicht ausreichend erleuchtet sind und sich nicht vom Licht ernähren können."?

Auf Psiram finden sich auch sonst recht interessante Erklärungsansätze, warum Menschen überhaupt behaupten, sich von Licht (oder eben "nichts") zu ernähren, das klingt um einiges einleuchtender als die Lichtnahrung, wie sie hier (oder anderswo) vorgestellt wird.

Diverse Personen in diesen Kreisen behaupten ja gerne, dass alle Materie aus Licht besteht, wir Lichtwesen sind und was nicht noch alles. Demzufolge lebe ich, wie ihr alle auch, ebenso von Lichtnahrung... :D

In diesem Sinne, gute Nacht :sleep:
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Re: Lichtnahrung — Leben ohne feste Nahrung möglich?! Ja, ne

Beitragvon twiNtex » 02.07.2013, 01:04

Argumente wurden hier ja schon reichlich ausgetauscht...
Meine Meinung dazu:
twiNtex' Elaborat
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Re: Lichtnahrung — Leben ohne feste Nahrung möglich?! Ja, ne

Beitragvon Tvvix » 24.08.2013, 19:53

Falls sich Leute noch hierfür interessieren - hab ich hier einen Buddhisten gefunden, der Monatelang ohne Nahrung meditiert, verehrt wird und von den Medien sogar beobachtet wurde:
http://de.wikipedia.org/wiki/Ram_Bahadur_Bomjon
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Re: Lichtnahrung — Leben ohne feste Nahrung möglich?! Ja, ne

Beitragvon Ypna » 26.08.2013, 15:33

Sowohl Greve als auch Werner räumten selbst ein, nicht vollständig auf Nahrung zu verzichten, sondern ab und zu zu essen. Die Wiener Ernährungsmedizinerin Sonja Schwinger sieht im Phänomen der Lichtnahrung eher eine unterschiedliche subjektive Wahrnehmung. Es sei nach ihrer Meinung möglich, dass manche „Lichtesser“ im Glauben leben, nichts zu essen, es nach unserer Wahrnehmung aber doch tun

E: Außerdem, was diesen Mönch da angeht, der in seiner Höhle lebt: Der wurde nur Tagsüber überwacht und war nachts in seiner Höhle allein.

Ein wenig kritisches Bewusstsein wäre wirklich wünschenswert. Spiritualität hin oder her, man mag ja glauben, was man will: der Körper ist eine Maschine und eine Maschine funktioniert nicht ohne Energie oder Öl oder was auch immer. Lasst euch von solchen einseitigen Berichten bitte nicht das Gehirn waschen! Durchleuchtet das mal gründlich, aus verschiedenen Quellen. Wenn du deinen Körper darauf trainierst, mit 200 Kalorien die Woche zu leben : ja das glaube ich. Wenn einer aber an ner Pizza abbeisst sind das vermutlich schon einige Kalorien. Und wenn derjenige dann meint: Nein ich esse nicht - das ist schon wieder widersprüchlich. Wenn man sich die Berichte aus verschiedenen Quellen ansieht, wird klar, dass NICHTS essen oder trinken einfach nicht geht ;) überzeug mich von was anderem. Wenn du in 3 Monaten nichts mehr schreibst, ist die Theorie (zum wiederholten Male) widerlegt. :)
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Re: Lichtnahrung — Leben ohne feste Nahrung möglich?! Ja, ne

Beitragvon Anewex » 31.08.2013, 17:26

Spiritualität hin oder her, man mag ja glauben, was man will: der Körper ist eine Maschine und eine Maschine funktioniert nicht ohne Energie oder Öl oder was auch immer.

Das mag deiner Meinung und Erfahrung entsprechen.
Ich jedoch glaube daran, dass Spiritualität ALLES transzendiert. Und das bedeutet, dass die spirituelle Dimension von NICHTS WELTLICHEM abhängig ist − auch nicht von körperlichen Beschränkungen wie z.B. Essen müssen. Das heißt nicht, dass sich weltliches und Spirituelles nicht gegenseitig beeinflussen. Aber es heißt, dass das Spirituelle auch ohne das Weltliche existieren kann, während das Weltliche nicht ohne das Spirituelle auskommen kann.

1. Beispiel: Ein Mensch, der wirklich keinen Sinn mehr in seinem Leben sieht, wird einfach Selbstmord begehen. Erklärung: Dem armen Menschen hier fehlt eine Portion Spiritualität. --> Materielles Überleben des Körpers ist abhängig vom Spirituellen.

2. Beispiel: Auch ein sehr sehr kranker Mensch kann voller Lebensfreude sein und sogar andere Menschen aufmuntern, die scheinbar viel besser dran sind (auf materieller Ebene). Erklärung: Der Körper mag kaputt sein, aber solange der Sinn aufrechterhalten werden kann, kann man auch unter Qualen existieren. Jemand, der das Chanten kennt, wird niemals sein Leben selbst beenden, denn so jemand weiß, dass es mehr Sinn hat, einen Chant im Leben zu tun, als 100 Jahre zu leben, ohne ein spirituelles Leben zu führen. So wird er seine verbleibende Zeit dankbar nutzen.

Das sind zwei gute Beispiele dafür, dass die spirituelle Dimension in Extremfällen die einzig wichtige ist. Das bedeutet für mich, dass ich an die grundsätzliche Existenz aller Wunder und Phänome glaube, denn ich glaube an die spirituelle Dimension. Somit vermute ich auch
Lichtnahrung als existent.

Aber bitte möge jetzt niemand ableiten, dass wir unseren Körper und unsere Psyche vernachlässigen können, nur weil die spirituelle Dimension letztendlich die einzige ist, die für unsen Fortschritt zählt. Nein, im Gegenteil: Denn wenn unser Körper und unsere Psyche kaputt sind, schränkt das letztendlich unsere Möglichkeiten ein, Gott auszudrücken und es verkürzt unser irdisches Leben − das an sich schon eine Gnade Gottes ist, denn auf der Erde kann die schnellste spirituelle Entwicklung überhaupt stattfinden. Also ist es nur sinnvoll, sich gut um sein körperliches und psychisches Wohlbefinden zu kümmern. Mit dem einzigen Zweck allerdings, möglichst effektiv spirituell voranzuschreiten.


Nun zurück zum speziellen Thema: Ich mag es nicht beweisen können, dass Lichtnahrung existiert, aber ebenso kann man nicht das Gegenteil beweisen. Genauso wie man niemals beweisen kann, dass Gott nicht existiert − denn er transzendiert uns.

Darüber hinaus ist mir das Thema an sich nicht (mehr) so wichtig. Ich habe andere − praktischere − Bereiche gefunden, die im Moment Priorität für mich haben und somit stelle ich die Lichtnahrung hinten an. :) Jedoch bin ich immer noch offen für diese Erfahrung, auch wenn ich mich nicht aktiv darum bemühe. Das heißt, wenn sich plötzlich irgendwelche extrem günstigen Umstände hervortäten, dann würde ich die Gelegenheit vielleicht ergreifen. Aber wer weiß, ich brauche mich ja nicht festzulegen und das hat nichts mit Unentschlossenheit zu tun sondern mit (hoffentlich) intelligentem Abwägen der Situation. ;)

Aber bitte, diskutiert ruhig weiter. (Y)
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Re: Lichtnahrung — Leben ohne feste Nahrung möglich?! Ja, ne

Beitragvon maRC » 31.08.2013, 20:25

1. Beispiel: Ein Mensch, der wirklich keinen Sinn mehr in seinem Leben sieht, wird einfach Selbstmord begehen. Erklärung: Dem armen Menschen hier fehlt eine Portion Spiritualität. --> Materielles Überleben des Körpers ist abhängig vom Spirituellen.

Diesem Menschen fehlt vieles: Selbstbewusstsein, Überlebenswille, vermutlich auch mangelnde Willenskraft. Er ist mental eben nicht abgehärtet genug, sonst würde er sich aktiv einen Sinn in seinem Leben schaffen. Menschen reagieren auf die oben genannte Situation gänzlich verschieden, einige lassen sich davon erdrücken, einige bekämpfen aktiv den Zustand, andere flüchten in andere "Sphären" wie beispielsweise Spiritualität. Jeder Mensch bestimmt sein eigenes Schicksal. Das ist mehr oder weniger meine Auffasung vom (Über)leben. Das klingt jetzt mega egoitisch, aber das ist es nicht einmal. Man kann sein Schicksal auch darin sehen anderen zu helfen :) Jedenfalls was ich damit sagen will wehrter Anewex: Spiritualität kann diesem Menschen wirklich helfen, aber es ist nur eine von 3 (und vermutlich weiteren) Optionen und nicht unbedingt die beste. Ich sehe anhand dieses Beispiels auch nicht ganz die Parallelen zur Lichtnahrung, wobei das an mir liegen dürfte :D

Ich vermute dies soll mit der Lichtnahrung verknüpft werden:
--> Materielles Überleben des Körpers ist abhängig vom Spirituellen.

Da würde ich wieder auf oben genanntes zurückgreifen. Es ist höchstens ein Weg und nicht der beste. Außerdem ist es was anderes Selbstmord aus Depressionen oä. zu begehen oder sich freiwillig scheinbar mehr oder weniger grundlos (hier zumindest gibt es Essen und es ist erschwinglich) abzuhungern und das Risiko einzugehen sein Leben zu lassen.

Auch ein sehr sehr kranker Mensch kann voller Lebensfreude sein und sogar andere Menschen aufmuntern, die scheinbar viel besser dran sind (auf materieller Ebene).

Das würde ich auch tun, brauche aber keine Spiritualität dafür ;) Denn sterben, beziehungsweise mit einem Handicap leben ist kein Grund gleich sich und seine Prinzipien über Bord zu werfen. Solange man noch in der Lage dazu ist, womöglich mental oder körperlich angeschlagen, sollte man sich selbst und andere hochziehen.

Ich mag es nicht beweisen können, dass Lichtnahrung existiert, aber ebenso kann man nicht das Gegenteil beweisen.

Oh man könnte definitiv :lol: Man nehme eine befestigte bewachte Einrichtung und einen spirtuell Erleuchteten und möge diesen ein paar Jahre beobachten.
Ich sehe da kein Problem ;P Nur der tollkühne Held fehlt noch.

Aber wer weiß, ich brauche mich ja nicht festzulegen und das hat nichts mit Unentschlossenheit zu tun sondern mit (hoffentlich) intelligentem Abwägen der Situation. ;)

Klasse (Y) Wäre auch schade um dich wenns schief geht :?
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Re: Lichtnahrung — Leben ohne feste Nahrung möglich?! Ja, ne

Beitragvon Anewex » 01.09.2013, 22:49

Offtopic Beginn! (Weiter unten kommt noch ein biiisschen ontopic.) ;)

Menschen reagieren auf die oben genannte Situation gänzlich verschieden, einige lassen sich davon erdrücken, einige bekämpfen aktiv den Zustand, andere flüchten in andere "Sphären" wie beispielsweise Spiritualität.

Du bewertest die "Flucht" zur Spiritualität als etwas, das aus psychologischen Gründen entstehen kann (hier: die schmerzliche Erfahrung [der Krankheit]). Du sagst, dass fehlende Spiritualität nur ein möglicher Grund ist, sein Leben nicht mehr zu wollen; es gäbe da noch "fehlendes Selbstbewusstsein, Überlebenswille und Willenskraft etc.". Aber ich frage Dich, warum haben wir denn ein Überlebenswillen? Warum habe ich Willenskraft?

Stimmst du mir zu, dass hinter jeder Handlung − ob aktiv ausgeführt oder unterlassen − einer Motivation bedarf? Nun, es ist richtig, dass man auch durch andere Arten der Motivation als Spiritualität den Überlebenswillen wecken kann. Es kann ein bestimmter Wunsch sein, oder einfach nur Trotz (sich nicht unterkriegen lassen). Jetzt hat also jeder Mensch eine Motivation und wenn etwas Schreckliches passiert, dann ist die Situation so (stark vereinfacht):
Wenn Motivation > zu erwartendes Leid => Am leben bleiben wollen.
Wenn Motivation < als zu erwartendes Leid => Sterben wollen.

Nun, ich behaupte, dass die Motivation, spirituelle Praxis auszüben, die beste ist. :)
Denn permanentes Chanten, das wichtigste Element der spirituellen Praxis ist überall durchführbar. Dafür muss man ledigtlich denken können. Wenn jemand weiß, dass jeder Chant Gott erreicht und die somit dauerhafte Glückseligkeit mit jedem Chant näher kommt, dann kann der Mensch noch so sehr verstümmelt sein; er wird chanten und er weiß, dass er damit alles hat, was er braucht, um seinen Lebenszweck zu erfüllen.

Ein Mensch, dessen Lebensmotivation immer war, einmal im Marathon zu gewinnen, wird wohl eher dazu tendieren, sich das Leben zu nehmen, als ein Mensch, dessen Motivation ist, zu chanten, wenn auf einmal die Gliedmaßen weg sind.

Ist das verständlich? Aufgrund der Tatsache, dass ein spirituell entwicklter Mensch nichts braucht, als sein schieres Bewusstsein (das muss man ihm schon lassen), um seinen Lebenszweck zu erfüllen, ist die Chance viel größer, dass in jeder Situation am Leben bleiben will. Jemand, der seinen Lebenszweck in spektakulären Zielen hat, wird viel eher entmutigt sein und sterben wollen, wenn er feststellt, dass er gelähmt ist, keine Arme und Beine mehr hat und nicht mehr kommunizieren kann.

So sehe ich das und deshalb halte ich eine spirituelle Motivation stets für die "glückbringendste" und zufriedenstellendste für alle Beteiligten. Wohingegen einem alles Weltliche in irgendeiner Form weggenommen werden kann. Das bedeutet es, Glück im Inneren zu finden; Wenn der Lebenswille bestehen bleibt, egal was einem gegeben oder genommen wird.

Korrigier mich, wenn Du einen Denkfehler erkennst. :)

Offtopic Ende. :D

Oh man könnte definitiv :lol: Man nehme eine befestigte bewachte Einrichtung und einen spirtuell Erleuchteten und möge diesen ein paar Jahre beobachten.
Ich sehe da kein Problem ;P Nur der tollkühne Held fehlt noch.

Ja, das stimmt. Aber irgendjemand hat ja schon das Paradoxon erwähnt: Wer wirklich erleuchtet ist, weiß, was in jedem Moment die beste Handlung zur größtmöglichen Steigerung der Spiritualität der Menschen ist. Und es ist vermutlich nicht das beste, ein paar Skeptiker von Lichtnahrung zu überzeugen. Ich kann ganz ohne Sarkasmus sagen, dass ich an die Richtigkeit dieser Aussage Glaube. ;)

Dieses Statement muss sehr ärgerlich für die Nicht-Gottgläubigen unter euch sein. :D :?
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