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Beten hilft?

Philosophisches / Psychologisches / Körper, Geist & Seele

Beten hilft?

Beitragvon DreamState » 12.01.2014, 14:55

Hallo liebe KT-Forumianer :D

Für mich ist beten nichts anderes als postitive Wünsche im Bewusstsein halten, wodurch man bewusst und unbewusst sein Verhalten auf sein Ziel, auf seinen Wunsch ausrichtet.

Was denkt ihr über Gebete?
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Re: Beten hilft?

Beitragvon maRC » 12.01.2014, 15:01

Ich halte vom Beten nicht viel, tu es daher auch nicht. Beten hat für mich immer so einen passiven Wunschcharakter. Man betet in der Regel, weil man konkrete Vorstellungen hat was sich zum positiven verbessern soll, das soll dann eine Gottheit / die Gottheit (je nach Religion) übernehmen und man selbst ist fein raus :D

Stattdessen könnte man auch selbst sein Schicksal in die Hand nehmen und aktiv werden. Vieles lässt sich auch mit Willensstärke und etwas Durchhaltevermögen erreichen und man muss sich nicht in Phantasiewelten flüchten ... damit möchte ich jetzt aber keinen an die Karre fahren, beten hat sicherlich auch sehr viele positive Eigenschaften ;)
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Re: Beten hilft?

Beitragvon magdreamz » 12.01.2014, 15:20

Ja, jetzt wo ich maRC's Post gelesen habe, kann ich ihm da nur zustimmen. Solche Sichtweise ist mir erst jetzt klar geworden :lol: Ich finde Beten eher nicht negativ, wobei man schon drauf achten sollte sich nicht zu sehr auf das Beten zu verlassen (wie es halt maRC schon geschrieben hat).

Was ich noch hinzufügen will ist: Beten hat aber auch die tolle Eigenschaft, das man selbst ermutigt wird weiter zu machen. Es ist so, als erhielte man zusätzliche Kraft. Ich habe selbst öfters mal gebetet und war im nachhinein erstaunt, das ich dann etwas/ein klein wenig Energiereicher und mehr Kondition (vor allem Kopfmäßig) hatte. Zumindest habe ich das so bei mir bemerkt. Manchmal hat aber das Beten auch nix geholfen. :lol: Naja hängt auch davon ab wie man das prakiziert, wie stark der Wunsch ist etc. :D
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Re: Beten hilft?

Beitragvon Kirschbaum » 12.01.2014, 15:40

Ich schließe mich maRC's und mag's Meinung größtenteils an, wobei ich noch hinzu fügen will, dass das Beten nicht zwingend mit einem Wunsch verbunden sein muss. Gut, nun weiß ich nicht, woher das Wort "beten" kommt und schaue evtl. später nach aber so wie man es umgangssprachlich verwendet, kann man das Beten sicherlich auch als Dank formulieren. Ist es nicht irgendwie auch eine Art AS oder positive Grundhaltung?
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Re: Beten hilft?

Beitragvon magdreamz » 12.01.2014, 16:21

Kirschbaum hat geschrieben:Ist es nicht irgendwie auch eine Art AS oder positive Grundhaltung?

Das hatte ich mir gerade auch durch den Kopf gehen lassen, aber ich glaube der Unterschied zwischen AS und Beten ist:

Bei AS sollst du dir glaube ich nicht was wünschen, sondern eher klar aussprechen was du (klarer Zeitpunkt/Zeitraum) bekommen wirst (also quasi so eine Art Befehl an dein UB).

Beim Beten ist das ja irgendwie etwas anders, weil man da (also so kenne ich das halt) um etwas bittet was man gerne haben/verändern will und das richtet sich ja auch nicht an dein UB sondern eher an etwas Göttlichem/Universum etc. Ich denke der Grund, warum gebetet wird ist, weil man glaubt gewisse Umstände nicht direkt beeinflussen zu können und deshalb an einer höheren Macht appeliert.

Also so würde ich beides halt auseinander betrachtet sehen. :-)
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Re: Beten hilft?

Beitragvon René » 12.01.2014, 16:46

Mit AS hat Beten meiner Meinung nach nicht viel zu tun. Schon allein weil man AS immer nur bei sich selbst anwenden kann, man Betet allerdings nicht immer nur für sich selbst.

Deswegen stimme ich maRC auch nicht ganz zu. Wunschcharakter? in den meisten fällen wird denke ich eher für kranke gebetet oder für Unterstützung "gib mir kraft diesen Weg zu meistern" oder "durch diese schwere Zeit zu gehen".
Ich kenne niemand der Gebete oder an die sie gerichtet sind als "Wunschfee" sieht und sich z.b eine Millionen in Lotto erbeten möchte, einige wird es natürlich auch geben die das versuchen. :D


Es gibt auch einige Studien dazu. Für bestimmte Patienten wurde z.b auf der ganzen Welt gebetet. In vielen fällen ging es den Menschen für denen Gebeten wurde, schneller wieder Besser.

http://www.abendblatt.de/kultur-live/ar ... heilt.html

Ob das jetzt heißt das ein Gott sie geheilt hat oder die Menschen selber, da wir mehr verbunden sind als wir glauben. Durch ein "morphisches Feld" oder was auch immer. Vielleicht sind es auch nur Zufälle oder die Tests wurden nicht richtig ausgeführt, lass ich mal dahin gestellt.
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Re: Beten hilft?

Beitragvon maRC » 12.01.2014, 17:29

"gib mir kraft diesen Weg zu meistern" oder "durch diese schwere Zeit zu gehen".

In meinen Augen sind das Wünsche, Rene. Nämlich der Kraft zu haben und aus einer misslichen Situation / Lage zu entfliehen. Der Wunsch auf bessere Zeiten und ein erfüllteres Leben. Oder irre ich mich da? ^^

Klar kann man dem Beten auch viel Gutes entnehmen. Es kann eine treibende Kraft sein, ähnlich wie die Hoffnung und unter Umständen sogar Selbstvertrauen aufbauen. Alles prima Eigenschaften :)

Trotzdem bin ich der Ansicht, dass man eben diese Dinge auch selbst erwerben kann, indem man an sich arbeitet und die Eigeninitiative ergreift. Raus aus dieser passiven Haltung und endlich selbst aktiv werden :)
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Re: Beten hilft?

Beitragvon Bewusstes Sein » 12.01.2014, 17:32

Für mich ist es wie eine ständige AS an sich selbst die mit Gefühle oder Emotion zutun haben :-)
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Re: Beten hilft?

Beitragvon Kirschbaum » 12.01.2014, 17:43

@maRC Ich bete ja auch nicht... aber es gibt das Stoßgebet, Tischgebet, Dankgebet... Zumindest die letzten beiden sind ja nicht mit Wünschen verbunden, denke ich mal. Wenn jemand allerdings nur dasitzt und betet, das Hungerleiden auf Erden möge ein Ende nehmen, kann ich damit ebenfalls wenig anfangen. :-)
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Re: Beten hilft?

Beitragvon René » 12.01.2014, 17:44

In meinen Augen sind das Wünsche, Rene. Nämlich der Kraft zu haben und aus einer misslichen Situation / Lage zu entfliehen. Der Wunsch auf bessere Zeiten und ein erfüllteres Leben. Oder irre ich mich da? ^^


Ne richtig, aber das man für Unterstützung Betet heißt nicht zwangsläufig das man jetzt sein Ziel nicht mehr entgegen arbeiten muss/wird!.

Das ist ja das was du damit verbindest, Verantwortung abgeben. Ich habe gebetet jetzt kann ich mich aufs Ohr hauen und auf die Erfüllung warten.Wenn ich allerdings für kraft Bete, ist klar das ich den Weg selbst meistern muss. Ich bitte nur um einen kleinen Schubs bzw einen Funken der mir hilft und werde natürlich weiterhin alles tun, was mir möglich ist um darauf hinzuarbeiten ohne auf Wunder zu warten. :)
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Re: Beten hilft?

Beitragvon maRC » 12.01.2014, 18:44

So habe ich das Ganze noch nicht betrachtet, weil ich persönlich bisher nur die andere Seite erlebt habe :P

Wie gesagt, ich bete selbst nicht, aber andere in meinem Umfeld tun es und sie machen es exakt so wie ich es beschrieben habe.
Beten, ein bisschen jammern und flehen und dann wird das schon was, man selbst muss ja nichts dafür tun seine Ziele zu erreichen, ein Gebet und es erfüllt sich alles ganz von selbst :lol: Geschweige denn der Tatsache dass nur dann gebetet wird, wenn sie in einer schwierigen Situation stecken.

Aber ansonsten hast du vollkommen recht :)
Steht nur noch zur Debatte ob beten auch etwas bringt ^^
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Re: Beten hilft?

Beitragvon DreamState » 12.01.2014, 20:06

Ich sehe es wie gesagt nur als eine Methode, sich Ziele vor Augen zu halten. Man richtiet seinen Geist bewusst und unbewusst auf ein Ziel aus und erreichts es dadurch schneller. Ich bette zwar nicht, dennoch fange ich jetzt aber an, mir abends Ziele vorzusprechen und mich für Dinge wie Gesundheit zu bedanken. Ich spreche / denke dies für mich und richte es nicht an einen "Gott" oder so.

Ich sehe es nicht als ein "da kann ich nichts tun, ich wünsche mir es aber dennoch".
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Re: Beten hilft?

Beitragvon magdreamz » 12.01.2014, 20:22

@DreamState, dann nennen wir das am Besten "Asbet" = As + Bet (Beten), "Asbeten" oder "Betas". :D Die ultrastarke Kombo AS/Beten-Methode :cookie:.:cookie: (Y)
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Re: Beten hilft?

Beitragvon DreamState » 13.01.2014, 16:21

Hab gestern schon geAsbetet:

Ich bin im Bett gelegen. Ich wollte nicht die Hände zum "gebet" verschränken, wollte das ganze aber dennoch mit einer Geste verstärken: Ich habe meinen Daumen einer Hand zwischen Zeige- und MIttelfinger gesteckt (wie als wenn man einem Kind die Nase klaut :D )
Mit dieser Geste will ich das Asbeten einfach vom "normalen" Überlegen abheben, absondern und hervorheben.

Dankbarkeit: Ich habe mich für meine Gesundheit, meine Freundin und noch weitere positive Dinge, die mir eingefallen sind, bedankt.
Positive Wünsche: Gesund bleiben, glücklich sein, meine Ziele erreichen.

Ich lasse negative Formulierungen weg:
Ich will nicht krank werden. ->Ich will gesund bleiben.
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Re: Beten hilft?

Beitragvon VioletSky » 21.01.2014, 19:50

Ich bete zwar nicht, weil es für mich auch nichts anderes als positives Wünschen/ Suggestionen ist.( Und ich das auch auf anderen Wege formulieren kann als ein Gebet)
Die heruntergeleiherten Tischgebete und Nachtgebete finde ich auch nicht sehr effektiv. Oft ist man nicht bei der Sache und denkt eigentlich an ganz anderes.
Anders ist das, wenn man selber ein Gebet formuliert, dass man nicht auswendig gelernt hat und sich wirklich mal für alles bedankt, was man im Leben erhalten hat ( Egal ob nun bei Gott/ Universum oder bei sich selber)
Es senkt die Erwartungshaltung und macht uns klar was wir haben anstatt was uns fehlt.
Gedanken sind sowieso viel effektiver als wir denken. Das was wir denken ziehen wir in unser Leben. Gleiches zieht gleiches an. Sind wir dankbar ziehen wir Dinge an für die wir dankbar sein können , also ist Beten in dem Sinne doch sehr sinnvoll.
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