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Wie sieht euer Weltbild aus?

Philosophisches / Psychologisches / Körper, Geist & Seele

Re: Wie sieht euer Weltbild aus?

Beitragvon iroaeori » 24.02.2014, 23:16

Die Wahrheit offenbart sich dem Stillen.
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Re: Wie sieht euer Weltbild aus?

Beitragvon Shapokla » 04.04.2014, 18:23

Hello, auf den Hinweis magdreamz' melde ich mich auch hier zu Wort. Ich habe eine ziemlich konkrete Weltsicht, weil ich gelernt habe, dass man alle Fragen beantwortet bekommt, wenn man sich ihnen mit Neugierde und einem langen Atem stellt.

Bedingungslose Liebe ist das einzig reale, alles andere ist eine Illusion. Mit bedingungsloser Liebe, ist aber weder die oberflächliche Verliebtheit, noch der Handel nach dem Motto: "Ich gebe dir, wenn du mir gibst...aber wehe dir, du gibst mir nicht!", was man heute mit Liebe verwechselt. Nein, ich meine die Liebe, die das Universum zusammenhält; die Liebe, der sich jeder öffnen kann; Selbstliebe und die daraus resultierende (echte) Nächstenliebe. Leerer Raum ist der Ursprung allen sein, wobei das Nichts nicht existiert und der "leere" Raum nicht wirklich leer ist. Im Großen, wie im Kleinen besteht das Universum zu 99,9999999999...% aus diesem "leerem" Raum.

Ich war früher sehr wissenschaftlich, im klassischen Sinn (also eher religiös ;) ), allerdings bin ich irgendwann drauf gekommen, dass sich die klassische Wissenschaft immer nur auf 0,0000000000...1% konzentriert, das wir Materie nennen und dies als einzige, wahrhaftige Realität bezeichnet. Das führt wiederum zu der gierigen Angstgesellschaft, in der wir heute leben, weil alle nur dem materiellen nachlaufen, in der Hoffnung endlich Sinn, Glück und Bestimmung zu finden. Dabei wissen seit Jahrtausenden alljene, die aus den Sklavenketten des Egos ausgebrochen sind, dass diese Dingen dauerhaft nur im Innen zu finden sind. Ein weiterer Irrglaube ist der Glaube an ein "Ziel", was die Menschen zu Arbeitsmaschinen macht, die vergessen haben zu genießen und sich an das schreckliche Gefühl gewohnt haben, sich nur mit Glück belohnen zu dürfen, wenn man etwas geleistet hat. Was Leistung ist, wird im weiteren auch von ganz wenigen entschieden.

Die gesamte Menschheit befindet sich in diesem Dilemma: Politische und wirtschaftliche Eliten mit unvorstellbarem Einfluss, beuten die Menschheit aus, die sich über die Jahrhunderte selbst in Ketten gelegt hat. In der westlichen Welt leben die privilegierten Sklaven, denen man "Bildung" (Haha) und Konsumsucht aneignet; die man durch Medien indoktriniert und auf jeder Lebensebene manipuliert und dazu bringt Verantwortung in all diesen Bereichen aufzugeben - sei es Gesundheit, Ernährung, Rechte oder die Art sein Leben zu gestalten. Allerdings ist an dieser Stelle zu erwähnen, dass an jener Misslage nicht mehr die Eliten schuld, als jeder "Normalsterbliche", der sich dem System ergibt. Denn jemand der Politik, Wirtschaft oder das Geldsystem im allgemeinen kritisch beäugt, oder nach Aufklärung fragt, wird als Verschwörungtheoretiker belächelt - paranoiderweise sogar von denen die am allermeisten unter dem System leiden. Jemand, der etwas verändern will, wird Träumer genannt und "der einzelne kann doch nichts bewirken". Die Menschheit leidet am Stockholm-Syndrom, weil das fiktionale Selbst/das Ego, dass in dieser Welt von allen Seiten gefüttert wird, einen willenslosen Roboter aus jeder Person macht. Zur Klarstellung: Ja, die Erde ist rund und dreht sich um die Sonne, aber unsere Geschichte ist eine Lüge, die mehr einem Kindermärchen ähnelt, moderne "Demokratie" ist die Maske von Diktatur und weder Politiker, noch Banken vertreten die Interessen der Masse! Man richtet den Blick des kollektiven menschlichen Bewusstseins auf eine Welt, in der das DIN-A4 Blatt und ein paar bedruckte Fetzen, die wir Geld nennen, die Grenzen und das Maß aller Dinge sind. Die Menschheit starrt auf ein Puzzleteil, aus Horror, Leid, Kampf, Einsamkeit und Verderben, in dem irrsinnigen Fehlglauben, eine genaue Vorstellung vom Ganzen zu haben, mit der provokanten Ignoranz, und dem Desinteresse allem anderen gegenüber.

Wir sind Bewusstsein und Bewusstsein ist die Grundlage aller Dinge. Wir erfahren uns für eine Weile durch diese menschliche Form, die wir angenommen haben, um uns intern mit den fünf SInnen zu erleben. Wir nehmen jedoch nur Lichtfrequenzen zwischen Infrarot- und Ultraviolett-Wellen wahr und hören eine sehr begrenzte Bandbreite an Frequenzen und Dezibel. Die Menschen sind nie erwachsen geworden, denn wie ein naives Kind behaupten sie: "Was ich nicht sehe, gibts nicht!". Andere Glaubenssätze lauten: "Ich brauch/will mehr, mehr, mehr!", "Blut ist dicker als Wasser!" und "Ich gegen die Welt!". Die Mantras einer Zivilisation könnten nicht ungesünder und unreifer sein. Die Menschheit war als Kollektiv noch nie so fehlgeleitet, dumm, überwacht, ängstlich, konsumorientiert, beeinflussbar, intolerant und unkritisch, wie heute. Nur weil aber einige wenige, zu technologischen Meisterleistungen im Bereich der künstlichen Intelligenz fähig sind, von der die breite Masse (teilweise) profitiert, denken wir, wir sind ach-so-toll und zivilisiert. Früher gabs Kolloseum, heute nennt man es Krimi, Thriller, Action- und Horrorfilme. Früher glaubte man an eine Flache Erde, heute glaubt man an den Materialismus. Früher glaubte man an den Krieg, heute glaubt man Krieg ist Frieden. Früher glaubte man an einen strafenden, menschlich-moralischen Gott, dafür glaubt man heute die Unendlichkeit sei ein Produkt des Zufalls und wir selbst seien nicht mehr als ein Missgeschick in einem noch größeren Missgeschick.

Allerdings bin ich frohen Wissens darüber, dass schon in sehr naher Zukunft alles anders sein wird. Ich gehe davon aus, dass es in den nächsten Jahren passieren wird. Zuerst kommt der wirtschaftliche, dann der politische Umbruch, die eher pestig aussehen werden. Ein großer Ruck wird durch die Menschheit gehen und Milliarden menschlicher Formen werden vergehen. Aber aus der Not wird jedoch eine Veränderung im Bewusstsein der Menschheit geschehen, und ich gehe davon aus, dass das Ganze mit kosmischen Ereignissen, wie einem magnetischen Polsprung einher gehen wird, wie das auch in der Vergangenheit der Erde schon mindestens vierzehn Mal der Fall war. Und selbst wenn ich das Ganze in dieser Form nicht überleben werde, bin ich überglücklich, dass ich der wahrscheinlich wichtigsten Epoche der Menschheitsgeschichte hautnah und mit offenen Augen und Armen gegenüber stehen darf und weil ich weiß, dass die Menschheit auch diesen evolutionären Schritt überstehen wird.

"Listen to all, follow none and walk your own path the best you can!"

Bleib kritisch und wahre einen offenen Geist,
LG Shaps
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Re: Wie sieht euer Weltbild aus?

Beitragvon andykilla » 07.04.2014, 21:51

Hallö :-)

mal was ganz verrücktes ( schließe ich nicht zu 100% aus):

Ich bin der einzige Mensch auf der Welt. Ich bin in eine Art Traum oder Koma oder sonstiges. Alle anderen Mitmenschen gibt es garnicht, sonder es ist alles die Vorstellung in meinem Kopf. Ich denke mir z.b. auch grade einen Laptop aus, mit dem ich das Forum besuche...

Ich denke manchmal über diese Möglichkeit nach, sie scheint mir jedoch ziemlich weit hergegriffen :D
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Re: Wie sieht euer Weltbild aus?

Beitragvon Kalas » 19.04.2014, 17:46

Mein Weltbild ist eher Religiös zu sehen.

Und zwar sind wir, und das komplette Universum nur ein Traum von jemanden.
Dieser 'jemand' ist Gott.
Und der unterschied zwischen seinem Traum und unsere Träume ist folgender:
Unser Gott träumt ewig, und seine Vorstellungskraft ist grenzenlos.
Wir Menschen können mal in seinen Traum leben (dort geschieht wie er es sich erträumt) oder auch in unseren eigenen Träumen (dort geschieht was wir uns es erträumen).

Wenn wir wie Gott ewig Träumen würden (fast wie in einem Koma), so würden wir nicht alles haben um glücklich zu sein. Denn es gibt keine Traumfigur die uns aus freien Willen liebt. Auch können wir uns so eine Traumfigur nicht kreieren, unsere Vorstellungskraft ist zu schwach.

Doch unser Gott hat die Fähigkeit dazu, welches er nutzt. Darum exisitieren wir.
Warum ich denke dass er es kann:
Beobachte ich die Natur, scheint alles ein bestimmtes Gesetzt zu folgen, die DNA, das Sonnensystem. Jemand muss exisitieren der diese Gesetze festlegt, und dieser muss eine ungeheure Macht haben.

Meinet wegen kann man das Universum auch als eine komplette Computersimualtion betrachten. Aber jemand der die Fähigkeit hat soetwas zu erschaffen, ist so oder so Gott. Die veranschaulichung zu einer gigantischen Traumwelt passt nun mal besser hier rein^^
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Re: Wie sieht euer Weltbild aus?

Beitragvon cube » 30.04.2015, 23:50

Ich habe mich dazu entschieden, dass ich mein Weltbild hier nochmal detailreicher beschreiben werde, denn ich finde, dass mein letztes Weltbild nur eine grobe Beschreibung von dem ist, was ich wirklich denke. Ich habe neue Ansichten, Meinungen und Inspirationen erhalten und deswegen ist mein letztes Weltbild nicht mehr ganz aktuell. Außerdem bin ich auf einige Punkte nicht eingegangen, die eigentlich erwähnenswert sind.

Mein Weltbild ist natürlich nicht endgültig. Es entwickelt sich stetig weiter und ich erhalte neue Ansichten und Meinungen. Trotzdem denke ich, dass es nachvollziehbar ist und zeigt, wie ich über alles denke. Außerdem bitte ich darum, dass ihr mein Weltbild akzeptiert und meine Ansichten und Meinungen tolleriert. Aber darum mache ich mir natürlich keine Sorgen.

Dann fange ich mal an...

Spoiler: show
Vorab sollt ihr wissen, dass ich sehr spirituell angehaucht bin, was nicht bedeuten soll, dass Wissenschaft kein Platz in meinem Weltbild hat. Ganz im Gegenteil... was würden wir ohne die Wissenschaft tun? Die ganzen Erkenntnisse, die wir in Bereichen der Natur, der Technologie, des Universums allgemein entdecken durften ist schon bemerkenswert, auch wenn es wirklich nur ein Bruchteil vom Ganzen ist. Wissenschaft gehört mit zu den wichtigsten Sachen, wenn es um Marterie des Universums geht. Wir lernen täglich dazu, jedoch bin ich der Meinung, dass sich die Menschheit schon immer zu sehr an die Wissenschaft hängt. Der Großteil ist in Bereichen, primär in der Spiritualität nicht besonders offen. Sie glauben nicht an das Leben nach dem Tod, sei es die Reinkarnation, dass Jenseits, Geistigkeit, Bewusstsein oder einfach das "SEIN" selbst. Sie halten speziell diese Thematik für sehr esotherisch. Aber warum? Weil es keine Beweise gibt? Weil es übernatürlich klingt? Genau das ist der Fehler. Sie haben nicht wirklich die Freiheit, sich seine eigene Meinung darüber zu bilden bzw. beschäftigen sie sich nichtmal mit den Themen.

Des weiteren werde ich auf einige Punkte eingehen und meinen Standpunkt dazu genauer erläutern...

Schicksal:

Ich habe da eine ähnliche Meinung wie Nalu. Ich sehe das Schicksal auch als eine Art Netz an. Jede Entscheidung, die wir treffen, ob wichtig oder unwichtig, ob diese eine Konsequenz oder keine Konsequenz hat, ist letzlich "nur" ein vorgesehener Plan für uns, dass das Endresultat unseres Lebens wiederspiegelt. Ob wir uns dafür entscheiden, nach rechts oder nach links zu gehen, kann letzlich dafür entscheidend sein. Genau wie jede andere Entscheidung. Alles enthält ein Ereignis, dass genau für uns vorbestimmt war. Alles, was wir tun führt zu unserem Bestimmungsschicksal. Jedesmal, wenn wir uns für etwas entscheiden, springen wir auf einen für uns vorgesehenen Faden, der letzlich irgendwann zur Mitte führt - unser Schicksal.

Karma und Gerechtigkeit:

Karma findet in meinem Weltbild keinen Platz. Ich glaube nicht an Karma. Wenn wir z.B. eine gute Tat vollbringen, heißt es noch lange nicht, dass uns dafür gutes wiederfährt. Egal, was wir tun. Ob es eine gute Tat oder schlechte Tat ist, es wird unabhängig davon bleiben. Wir müssen uns nur den Konsequenzen bewusst werden und damit dann auch leben. Das was man tut und wie man sich verhält, so bekommt man es nicht zurück. Man kann das gut mit dem Schicksalsnetz verknüpfen. Jede Tat, ob gut oder schlecht, bringt einem auf einen neuen Faden, der dann das Endresultat - unser Schicksal - bestimmt. Also nochmal kurz gefasst: Wenn wir gutes tun, muss uns nicht zwangsläufig gutes wiederfahren und umgekehrt. Wenn z.B. jemand sein Leben lang nur schlecht und böse war, kann die Person trotzdem letzlich im Lotto gewinnen, eine Familie haben etc.

Gerechtigkeit existiert in meinen Augen auch nicht, denn jeder Mensch hat ein anderes Verständnis dafür und auch Gefühle und Emotionen spielen hier eine Rolle. Eine gerechte Welt kann nie geschaffen werden, höchstens eine gerechtere Verteilung. Viele verbinden Gerechtigkeit auch mit Rache. Aber was ist mit Verständnis und Gnade? Das alles spiegelt sich in unserer Welt wieder.

Glück, Pech, Zufall:

Glück, Pech und Zufall... all dies existiert nicht. Glück und Pech entsteht ursprünglich einfach nur aus der/die Entscheidung(en) die man zuvor getroffen hat. Glück und Pech ist einfach nur ein erfundener und nicht existierender Zustand, der von der Menschheit erfunden wurde. Wenn man z.B. im Lotto gewonnen hat, hat man noch lange kein Glück. Es ist einfach vorher bestimmt gewesen und von den Entscheidungen zuvor mitbestimmend gewesen. All dies trägt wieder zum letzlich entscheidenen Schicksalsnetz bei.
Genau so ist es mit Zufall auch. Zufall existiert nicht. Das Ereignis, dass man Zufall nennt, ist auch einfach nur geplant und vorherbestimmt gewesen. Die 3 Zustände wurden einfach erfunden und haben keine existierende Bedeutung.

Spirituelle Praxis:

Jetzt möchte ich noch etwas zu der spirituellen Praxis sagen. Spirituelle Praxis ist dazu da, um das eigene "SEIN" zu entwickeln und zu erfahren. Je öfter man spirituelle Praxis betreibt, desto näher kommt man in den "Erleuchtungszustand", bei dem man innere Glückseligkeit verspürt. Es gibt zig Methoden, wie man das eigene "SEIN" entwickelt und erfährt. Sprich den eigenen Geist fördert. Die mir bekannteste Methode ist die Meditiaton. Meditation bewirkt erstmal, dass man in einen Tranceähnlichen Zustand kommt. Man tretet in Kontakt mit dem "einheitlichen Bewusstsein". Je öfter man meditiert, desto besser der Zustand des eigenen Geistes. Man hat den Kontakt zu sich selbst, den eigenen Geist und das Unterbewusstsein. Schon immer verborgene Informationen können wiedererlangt werden. Meditation birgt natürlich noch ganz andere Vorteile. Man ist gesunder, entspannter. Man ist generell einfach glücklicher. Alle negativen Emotionen und Gefühle sind nicht mehr so vorhanden im späteren Zustand. Man hat, wie man so schön sagt, eben "Glückseligkeit" erfahren.

Zeit:

Wenn man es genau nimmt, existiert Zeit für mich nicht. Zeit ist auch nur eine Erfindung. Sie ist nicht greifbar, man kann sie nicht verlangsamen oder beschleunigen. Es existiert keine Vergangenheit und auch keine Zukunft. Das HIER und JETZT ist wichtig. Das was wir daraus machen. Man lernt aus den Geschehnissen, die einmal waren und können die Zukunft für uns bestimmen.

Zeitreisen sind jedoch möglich. Wie gesagt, kann man Zeit nicht beschleunigen oder verlangsamen. Jedoch kann man sie austricksen. Man kann In Vergangenheit durch Wurmlöcher reisen. Wurmlöcher sind eine Art Zeitrisse. Wenn man durch sie durchgeht, ist man in der Vergangenheit. Jedoch gibt es eine Theorie, dass das Wurmloch sich ziemlich schnell schließt, sobald man hindurch fliegt. Einmal rein, wahrscheinlich nie wieder zurück. In die Zukunft kann man auch reisen. Ich zeige euch eine Theorie, die sehr plausibel erscheint...: Man hat ein Raumschiff, dass ca. 2000x schneller sein muss, wie die bisher schnellste Rakete. Dieses Raumschiff beschleunigt dann über mehrere Jahre bis es die Geschwindigkeit von 99,95% der Lichtgeschwindigkeit erreicht. Mehr wird es nie erreichen. Somit bewegt sich das Raumschiff schon in der Zeit. So ist es möglich, in der Zukunft zu sein.

Das Leben nach dem Tod:

Ich glaube natürlich an das Leben nach dem Tod. Denn ich denke, das Bewusstsein ist unendlich und wird nach dem Tod mit dem "SEIN" eins. Bewusstsein ist nicht greifbar, nicht sehbar. Man kann es nicht fühlen. Man kann es nur für sich entdecken und erfahren. Ich denke, dass Leben ist nur die Vorbereitung auf das was dann kommt. Es ist der erste Schritt zur ewigen Glückseligkeit und das ist auch der Sinn des Lebens, das Ziel des Bewusstseins. Man kann jede Sekunde damit anfangen, es jetzt schon zu fördern durch spirituellen Praxis. Sobald das Ableben unseres Körpers erreicht ist, wandert unser Bewusstsein ins sogenannte Jenseits, der Ort an dem wir die endgültige Glückseligkeit erfahren werden. Dort ist alles "SEIN" und alles Energie und Bewusstsein. Ein Ort, an dem Marterie keine Rolle spielt.

Reinkarnation: Ich glaube persönlich nicht an die Reinkarnation. Trotzdem ist es eine logische und plausible Theorie. Jedoch ist jedes neue Geschöpf der Anfang einer neuen Seele, eines neuen Bewusstseins, die später alle mal EINS mit dem "SEIN" werden. Es gibt meiner Meinung nach keine alten Seelen in neuen Geschöpfen. Und sollte es Reinkarnation wirklich geben, glaube ich nicht, dass wenn man in einem Leben nur schlecht und böse war, es in dem neuen Leben dann zurück bekommt. So hat man ja nie die Chance, aus seinen Fehlern zu lernen und Erleuchtung zu finden. Es gibt meiner Meinung nur 1 Leben in EINER Verkörperung.

Darin sehe ich nämlich auch den Sinn des Lebens. Es gibt nämlich nur einen Sinn. Und das ist die Glückseligkeit, die wir erfahren werden, früher oder später.

Gefühle, Emotionen und Handlungen:

Kommen wir nun zu den Gefühlen und Emotionen und wie sie in Verbindung mit Handlungen stehen. Leider werden Menschen viel zu sehr von ihren Gefühlen und Emotionen geleitet. Es können schlechte, sowie auch gute Auswirkungen haben. Durch unseren Gefühlen und Emotionen werden wir auch oft zu Handlungen verleitet, die schwere Konsequenzen für einen Selbst und sogar andere haben können. Und das ist beinahe Alltag und alltäglich. Zustände wie Angst existieren in meinen Augen nicht. Und trotzdem kann Angst überlebenswichtig werden. Es ist nur ein erfundener Zustand, den die Menschen schon immer hatten.

Schöpfung des Menschen:

Ich glaube, so hart es auch klingen mag, dass die Menschen Missgeburten sind. Sie sind auf der Erde fehl am Platz. Wir haben die Gabe, einen Verstand zu haben. Dieser war von der Natur auch beabsichtigt. Jedoch setzen die Menschen den Verstand komplett falsch ein. Uns wurde Verstand gegeben, um der Natur zu helfen und nicht sie zu zerstören. Deshalb glaube ich, dass die Schöpfung der Menschheit der größte "Fehler" der Natur bisher war. "Dank" uns wird es die Erde später nicht mehr geben und auch jetzt ist sie in einem Zustand, der so nie von der Natur vorgesehen war. Das ist nur meine Sichtweise.


So, dass war mein Weltbild jetzt erstmal etwas genauer erklärt als mein vorheriges. Ich wollte mich in Zukunft auch mal mehr mit gewissen Theorien wie der Quantenphyskik oder der Relativitätstheorie beschäftigen und mein Weltbild somit nochmal detailreicher zu editieren.

Vielen Dank fürs Lesen bisher. (Y)
cube
 
 

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Re: Wie sieht euer Weltbild aus?

Beitragvon Troumseglāri » 03.05.2015, 19:09

Mein Weltbild sieht folgendermaßen aus (ich hoffe, das wird jetzt nicht zu langgezogen, ich neige dazu extrem viel zu schreiben):

Mein philosophisches Weltbild:

Ich glaube, daß unsere Welt/die Zeit nie angefangen hat/entstanden ist/erschaffen wurde und auch nie enden/untergehen/zerstört werden wird. Die Zeit/unsere Welt war schon immer da und wird auch in der Zukunft immer da sein. Das bedeutet aber nicht, daß ich glaube, daß es unendlich viele Zeitpunkte gibt, das Gegenteil ist der Fall, ich glaube daß es eine bestimmte, begrenzte Anzahl von Zeitpunkten gibt. Das mag auf den ersten Blick ziemlich paradox oder gar unmöglich erscheinen, die Zeit ist unendlich aber es gibt nicht unendlich viele Zeitpunkte? Die Lösung auf dieses Logikproblem ist die Vorstellung der Zeit als Kreis statt als Gerade. Die Zeit ist ein Kreis, der sich wiederholt, er hat nie begonnen und wird nie enden, wie bei einem normalen Kreis, sein Umfang hat eine bestimmte Größe, die nicht unendlich ist, aber man kann trotzdem unendlich lange an seinem Umfang entlang fahren. Ich glaube, daß die Zeit sich genau so verhält, alles, jedes noch so große und wichtige Ereignis, aber auch jedes noch so kleine und banale Detail wird sich unendlich oft in der Zukunft wiederholen und hat sich bereits unendlich oft in der Vergangenheit wiederholt. Ich habe diese Sätze bereits unendlich oft geschrieben und werde sie auch noch unendlich oft wieder schreiben, denn dieser Zeitpunkt ist bereits und unendlich oft passiert und wird unendlich oft wiederkommen. Auf diese Weise ist alles in unserer Welt vorherbestimmt und gehorcht Regeln, wirklich alles. Jedes Ereignis, auch unsere ganz persönlichen Entscheidungen, können nur so passieren, wie es vorherbestimmt ist. Ein einziges großes, geregeltes System namens Schicksal.

Mein religiöses Weltbild:

Ich glaube nicht an einen Gott oder an Götter nach der Definition der drei abrahamitischen Weltreligionen (Judentum, Christentum, Islam), bin aber auch kein Atheist oder Agnostiker, da ich sehr wohl an Götter glaube, allerdings auf eine andere Art und Weise. Ich glaube nicht an Götter, als physisch existierende Wesen, die im Himmel leben und übernatürliche Kräfte haben und mit diesen unter anderem die Welt und das Leben erschaffen haben. Meiner Meinung nach ist jede Kraft der Natur eine Gottheit.

Ich glaube nicht an ein Jenseits und ein ewiges Weiterleben der Seele nach dem Tod in diesem Jenseits. Ich glaube aber auch nicht daran, daß die Seele beim Tod des Körpers auch stirbt. Stattdessen glaube ich an Wiedergeburt. Meiner Meinung nach ist das, was eine Person ausmacht und ihr eine Identität gibt, ihre DNA. Diese gibt man an seine Kinder weiter und somit überlebt sie auch wenn man selbst stirbt. Daher glaube ich, daß wir die Wiedergeburten unserer Vorfahren sind und in unseren Nachfahren wiedergeboren werden. Ich glaube zwar, daß die Persönlichkeit zum Großteil von der DNA abhängt, aber sich auch im Laufe der Kindheit erst vollständig entwickeln muß und daß sie durchaus auch (wenn auch nicht so stark) von der Umwelt abhängt. Daher steht nicht gleich bei der Geburt fest, wessen Wiedergeburt man ist, da man zuerst eine voll entwickelte Persönlichkeit braucht, um sich mit der Persönlichkeit eines Verstorbenen identifizieren zu können (die man z.B. aus Erzählungen kennt). Wenn man sich aufgrund seiner eigenen Persönlichkeit bewußt wurde (bzw. sich ausgesucht hat) wessen Wiedergeburt man ist, ist man zur wahren Selbsterkenntnis gekommen, man weiß (wieder) wer man ist.

Ich finde, daß sich bei diesem Selbsterkenntnisprozess durchaus Paralellen zum Klarträumen ziehen lassen, was auch ein Grund dafür ist, warum ich mich so sehr fürs Klarträumen interessiere. Die Kindheit repräsentiert den Trübtraub, man ist sich nicht bewußt, wer man ist bzw. war. Der Moment, wenn die Persönlichkeit voll entwickelt ist und man sich bewußt wird wessen Wiedergeburt man ist, ist der kritische Moment und das sich bewußt werden, daß man träumt. Danach weiß man (wieder), wer man ist, man hat sich selbst erkannt und ist sich im Klaren, wer man ist, man hat eine voll entwickelte und klare (und nicht mehr trübe) Persönlichkeit - der Klartraum. Eine weitere interessante Tatsache ist, daß Instinkte Verhaltensweisen sind, die durch DNA vererbt werden und UNBEWUSST ausgeführt werden. Wir haben sie also direkt von unseren Vorfahren und sie befinden sich im Unterbewußtein. Wie erkennt man sein Unterbewußtsein? Durch Klarträumen! Weiters sind Klarträume perfekt dafür geeignet, seine gesamte Persönlichkeit kennenzulernen, also neben seiner normal bewußten Persönlichkeit, die man meistens auch so kennt, kann man auch noch seine unbewußt vorhanden Persönlichkeitsmerkmale (und ich glaube, von diesen gibt es sehr sehr viele) kennenlernen und mit ins Normalbewußtsein nehmen, wodurch man sich so wirkungsvoll, wie auf keine andere Art und Weise, seiner gesamtem Persönlichkeit klar werden kann (und nicht nur des kleinen Teils der bewußten), so perfektioniert man das Erkennen der eigenen Persönlichkeit und macht mit Hilfe von Klarträumen sein gesamtes Leben (wie oben beschrieben) zu einem Klartraum (d. h. man erlangt eine klare Persönlichkeit).
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Re: Wie sieht euer Weltbild aus?

Beitragvon glider » 13.05.2015, 16:36

Ich fand es sehr spannend und interessant Eure 'Weltbilder' zu lesen und nur das von @magdreamz am Anfang, das in Bearbeitung, konnte ich noch nicht abrufen. Darum möchte ich nachfolgend auch mein 'Traum'-Weltbild vorstellen. Ich hoffe, dass es einigermassen verständlich ist, sonst bitte nachfragen.

Schon vor über zehn Jahren,während einiger Philosophiekurse(nur auf Volkschulniveau), habe ich angefangen, mir ein Schema zu machen, wie die Welt für mich aufgebaut sein könnte. Dieses Schema habe ich laufend erweitert und jetzt versuche ich auch noch meine Traumwelt darin integrieren zu können und hoffe nun sogar, mit Hilfe kluger Fragen( O:) :sleep: ;) :?: <3 in meinen KT's) irgendeines Tages sagen zu können: 'So ist die Welt für mich!'


Wie die Welt für mich sein könnte:

Unser Raum/Zeit Universum besteht aus der Beobachtung seiner Bewohner in der (5.) Möglichkeitsdimension, d.h. mein Lebensweg entsteht durch die Beobachtung meines Bewusstseins unserer konstruierten (4-dimensionalen) Welt, die wir erst 0,5 Sek nach dem sie vorbei ist, bewusst wahrnehmen können und meinen Entscheidungen darin.
Es besteht aus 0,00000001 % Materie und 99,99999999 % aus Energie.
Spins als Ursache für den Aufbau der Materie. Beinflussung der Spins durch die schwache Kraft, die ihre ‚Befehle‘ von der dunklen Energie und dunklen Materie erhält.

Das Potential, das unsere individuelle Realität erschafft, ist für mich das individuelle, unsterbliche Quanten-Bewusstsein im Vakuum oder Alternativ dazu 'Aufmerksamkeit (siehe mein Weltbild-Alternative: Wie sieht euer Weltbild aus?), mitdem wir sowohl im Traum, wie im Wachleben 'wahrnehmen' durch unsere inneren (Traum) Sinneserfahrungen oder äusseren (WL) Sinneswahrnehmungen.
Unsere materielle Welt entsteht erst durch den Akt des Beobachtens und verschwindet, wenn die Beobachtung aufhört. Sie ist nur im 'Jetzt' möglich. Einen Baum, einen Sonnenuntergang an sich gibt es nicht, genausowenig, wie in einem Traum.

Neu:
Im Wachleben befinden wir uns in einer virtuellen Raum/Zeit Welt in unserer eigenen virtuellen Realität, meiner 'Bewusstseins-Frequenz'.
Unsere Träume finden in eigenen 'Traum-Theater-Blasen' statt. Diese können sich auch überschneiden, wie in einem Venn-Diagramm(shared dreaming). In unserer eigenen 'Bewussstseins-Frequenz? Unabhängig von der Raum/Zeit, d.h. höher dimensional?
Anders gesagt:
Im WPR(Wachen Physischen Realität) sind wir 'online' Verbunden in einem 'Internet' mit allem Bewusstsein. In Träumen können wir auch nur 'offline' sein, in unserer eigenen virtuellen Realität oder aber auch das 'Internet' angestellt lassen.


alte Version:
Spoiler: show
Im Wachleben befinden wir uns in einer gemeinsamen Raum/Zeit Welt mit gemeinsamer Realität.
Unsere Träume finden in eigenen 'Traum-Theater-Blasen' statt. Diese können sich auch überschneiden, wie in einem Venn-Diagramm (shared-dreaming). In unserer eigenen Bewusstseins-Frequenz? Unabhängig vo der Raum/Zeit, d.h. höher dimensional?


Daneben gibt es wohl noch unendlich viele andere 'Realitäts/Bewusstseins-Frequenzen', die wir durch unseren menschlichen Körper aber meistens nicht wahrnehmen können.
Bei einem WILD kann es aber passieren, dass wir zuerst in so einer anderen 'Frequenz' landen. Ich nenne das jetzt Mal eine Erfahrung 'XY', wenn wir noch nicht richtig in der Traum-Theater-Blasen sind. Der Begriff OBE stimmt für mich gemäss meinem Weltbild nicht, da sich meine wahre Natur nicht in meinem Körper befindet. Ich nehme durch meinen physischen, menschlichen Körper verschiedene Bewusstseins-Frequenzen wahr (Wach, Tiefschlaf, Traum (TT,KT), Halluzinationen, SP, sg. OBE's), Tagträume). Eine reine OBE oder NDE wäre für mich eine Erfahrung ohne meines menschlichen, physischen Körpers, ohne mein Gehirn als Umsetzungstool.



Kontinuum, topologischer Raum
Vakuum
ein Etwas als Unendlichkeit und Ewigkeit = Höhere Intelligenz

TANGLED HIERACHIES
(Ein Loop zwischen den Levels der Kategorien einer Hierarchie. Eine Kausalität kann ohne eine Diskontinuität nicht gefunden werden. Bsp.: ‚Ich bin ein Lügner‘)
ZWISCHEN:

Quantum Consciousness / quantum monads
metrikfrei, Meer aller Möglichkeiten = Hologramoid
Dunkle (schwarze) Energie und dunkle(schwarze) Materie, 11 Dimensionen bestehend aus Strings
Enthält die Archetypen (Liebe, Gerechtigkeit, Wahrheit, Ganzheit, Schönheit, Gutherzigkeit(Güte), Reichhaltigkeit(Fülle), das Selbst)= ‚göttliche Qualitäten‘

Um alle Archetypen in der Welt zu manifestieren, genügt ein (Menschen-)Leben, ein ‚Sein‘ nicht. Darum braucht es die Reinkernation. Durch die Reinkernation entsteht die Evolution des Bewusstseins(primär) und des Lebens(sekundär) im Universum. Das Ziel jedes einzelnen Quantum monads ist es, sein dharma zu erfüllen, bis es , ‚erleuchtet‘ wird, d.h. sich seiner Göttlichkeit bewusst zu werden, das Paradies ins Universum zu bringen…

Mein quantum monad(das höhere Selbst)
Besteht aus Muster, Form, Bedeutung, Information
Eine ‚Schatztruhe‘ für alle ererbten Charakter der Vergangenheit, der Gegenwart und für die Zukunft. Es ist der Teil von uns (mein Wissen, eben Charakter), der von einem Leben (Inkernation) zur Nächsten und Nächsten und ……reist.


Quantum self(das einfache Selbst/Unterbewusste (Seele, Psyche)
kreativ, diskontinuierlich(unstetig), synchronistisch, holistisch, nicht-lokal, transpersonal, verwickelte/‚tangled‘ Hierarchie, unsterblich, universal
konstruiert Materie, erschafft meinen ‚Ich‘ Körper.
Kann Ereignisse in Raum und Zeit im Vakuum abspeichern.


Authentic self (mind), das bewusste Bewusstsein (Geist)
(unsterblich, lernfähig, erschafft das ‚Ich‘, mein ‚ego‘, meine ‚persona‘

wird in ein materielles Vehikel gesetzt = Körper = Ereignisvehikel, das durch den Tod wieder ausgetauscht wird = mein ‚ich‘ /ego
Es sollte sein dharma erfüllen (vondem das Karma abhängt), um sich und das Universum weiterzuentwickeln (siehe weiter oben).

ego self (einfache Hierarchie!)
(logisches Denken,kontinuierlich, determiniert, linear, lokal, persönlich, einfache Hierarchie)
mein Gehirn nimmt wahr -> tangled hierarchy: Wahrnehmung <-> Erinnerung

Dieses lernfähige ‚ich‘ erschafft sich seine eigene Welt. Es spielt die Hauptrolle auf seiner Bühne = Alltagswelt, die dem ‚Geist‘ mitgeteilt und und von ihm abgespeichert wird = Erinnerungen/Gedächtnis.


Diese Philosphie habe ich mir aus folgenden Büchern zusammengestellt:
-Dr. Peter Michel: Hans-Peter Dürr: Es gibt keine Materie!
-Adnan Sattar: Was ist Bewusstsein?
-Klaus-Dieter Sedlacek: Unsterbliches Bewusstsein
-Jörg Starkmuth: Die Entstehung der Realität
-Brian Greene: Die verborgene Wirklichkeit
-Ulrich Warnke: Quanten Philosophie und Spiritualität und Quanten Philosophie und Interwelt (wobei mir einige Kapitel dieser Bücher zu esoterisch waren)
-Amit Goswami: God is not Dead und quantum creativity
Conscious Realism von Donald Hoffman


Letzte Aenderung: 06.11.16
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Re: Wie sieht euer Weltbild aus?

Beitragvon magdreamz » 07.07.2015, 00:13

So, ich wollte anmerken, das hier auch über die einzelnen Weltbilder diskutiert werden darf, wenn Bedarf besteht. :-)

Allderings bitte beachten, das Weltbilder meistens eine ganz sensible Angelegenheit darstellen und es öfters mal zu heftigen Diskussionen führen kann, die evtl. sogar ausarten könnten.
Ich denke aber, wir sind ein kollegialer Haufen hier und wissen wie wir mit andern Menschen umgehen sollten. :)

Mein Weltbild ist auch wieder in aktualisierter Form im Eröffungspost zu finden. :D

Ebenfalls im Eröffungspost finden sich sämtliche geposteten Weltbilder als Links. Sollte jemand ein ganz bestimmtes Weltbild von Person X suchen, dann wird man da schnell fündig. :-) :D
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Re: Wie sieht euer Weltbild aus?

Beitragvon Nalu » 07.07.2015, 02:49

Und so Mein verrücktes weltbild , bin immernoch nicht ganz fertig aber^^ naja ich werds editieren warscheinlich noch

Spoiler: show
Mein Weltbild
Meine Definition der Welt:
Was ist für mich die "Welt" Nun , für mich ist unsere Welt unterteilt in 4 Verschiedene ebenen , die Unterste ebene ist unser Seelengarten mit dem wir mit Unserer Seele und unserem Unterbewusstsein in Kontakt treten können. Danach oben zwei Mittlere ebenen , die eine ist die Materielle ebene heißt all die dinge die wir normal im Alltag wahrnehmen , und einmal eine ebend eher "verborgene" Wirklichkeit einer Ebene die einige Wahrnehmen können , andere nicht (Nun Prinzipiell könnte jeder diese Ebene wahrnehmen wenn er nur offen genug dafür wäre , aber dazu später) In dieser zweiten mittleren ebene befindet sich sowas wie die Aura (oder das Seelen energiefeld wie auch immer man das beschreiben mag) , Pflanzendeva´s , Geistwesen usw und so fort diese ebene ist "feinstofflicher" als die materielle man kann sie aber auch wahrnehmen) Danach gibt es eine Obere ebene in der sich das "jenseits" und das "Göttliche" befindet , diese ebene nehmen wir (selbstverständlicherweise) Nicht wahr (außer villeicht bei nahtoderfahrungen).

Alles ist Energie:

Ich glaube daran das alles aus Energie besteht , das Universum , die Pflanzen /Tiere usw , die Gesamte Schöpfung eben. Sie durchdringt alles und Jeden , ja selbst unsere Seele ist blos gebündelte energie.
Energie kann Wandern , man kann also wenn man will bewusst energie abgeben und anzapfen , und zwar auf der unteren und den beiden mittleren ebenen, auf der Materiellen ebene in forn von Sonnenstrahlen , körperwärme usw , auf der "unmateriellen feineren" ebene sowas wie zb beim Reiki , oder diese "innere wärme" die man beispielsweise beim meditieren spürt wenn man sich energie Visualisiert. Alle energie ist miteinander verbunden, was bedeutet das alle wesen zumindest auf energetischer form miteinander verwandt sind. (toll was? :DD) Manchmal ist es so das die energien zwischen den Wesen nicht zusammen passen, das Phänomen erfährt man oft beispielsweise wenn ein Hund einen ohne ersichtlichen grund anknurrt oder wenn man einen Menschen nicht leiden kann auf dem ersten blick schon/sich in seiner Nähe unwphl fühlt usw auf der anderen Seite sind menschen oft sehr feinfühlig für die energien ander , so kommt es vor das in der Verwandschaft man oft weis das es jemandem schlecht geht einfach aus dem gefühl hearaus. Dadurch das die energien wie gesagt verbunden sind ist auch ein Systhem des Schicksals möglich.

Das Schicksalsnetz:
Ich glaube an eine gewisste art "Schicksal" Man müsste sich das schicksal wie ein riesiges netz vorstellen mit vielen unterschiedlichen Fäden. Jedes mal wenn wir uns für ein wichtiges ereignis neu entscheiden , springen wir auf einen anderen faden dieses Netzes , bleiben wir aber auf dem Faden wird alles genauso kommen wie auf diesem faden vorgesehen. Das Schicksalsnetz ist unmittelbar mit der Materiellen welt verbunden wesshalb ich devination (beispielsweise in Träumen) für möglich halte. oder villeicht kennt jemand die Situation , das man etwas macht wobei man sich generell unwohl fühlt und dann passiert etwas (beispielsweise man fällt runter usw) ich denke das sind diese Momente indem das schicksalsnetz unsere energie streift und wir so eine art Instinktiven "blick" in die Zukunft haben ohne es zu merken.

Gut/Böse , Schwarz/Weiß und die Sinnlosigkeit.
In meinem Weltbild gibt es weder gut noch böse , weder negativ noch positiv , es gibt nur die erfahrung , was wir damit machen ist uns überallen so kann beispielsweise eine "negative" erfahrung auch "positiv" sein da wir durch ihr ja etwas lernen. die grenzen zwischen schwarz und weiß sind so stark miteinander vermischt das alles blos grau ist. Der Mensch sucht in allem was er tut einen Sinn , eine erklährung. ich denke nicht das es für ALLES einen Sinn gibt. in der Natur mag vieles ihren Sinn haben , ja , aber gerade auf der nicht materiellen ebene , gibt es viele unerklährliche Dinge. einige davon kann man erkunden , andere werden einen für immer verwährt bleiben. Wenn man allerdings dinge akzeptiert wie sie sind Statt in allem einen grund und Sinn finden zu müssen , kann man viel offener und freier Leben. Tiere beispielsweise sind in der Lage , sehr viele Dinge auf der nicht materiellen mittleren Ebene zu spüren , und reagieren dementsprechend. Nun kann ich natürlich nicht in die gedanken einer Katze schauen aber ich kann mir nicht vorstellen das diese jetzt anfängt zu Philosophieren warum das jetzt so ist.

Reinkarnation:
WIe gesaht glaubt ich an eine art Jenseits , für die einen ist es der Himmel , für die anderen das normale Jenseits , für die Nächsten Walhalla und für die übernächsten ist da warscheinlich einfach nichts. Die Seele ist da um erfahrungen zu sammeln und die erleuchtung zu erlangen sie ist in dem Rad der reinkarnation gefangen solange bis sie ausgereift ist "erleuchtet" wenn die geschieht ist sie vom Rad der reinkarnation befreit und wird eins mit den Urenergien. Ich glaube es kommt auch auf die Art an wie ein wesen stirbt. stirbt es vor seiner zeit , hat vor seinem Tod viel zu bereuhen und will sich (seelisch gesprochen) ans leben klammern oder MERKT nichteinmal das es Tot ist (möglicherweile will es auch noch auf der erde bleiben um seine Familie zu beschützen was meist der fall ist) kann es sein das die Seele in der "feinstofflichen mittleren" ebene steckenbleibt bevor es ins Jenseits gelangt und wird zu eine art geistwesen.. In der Reinkarnation ist es möglich auch Als Tier wiedergeboren zu werden , wir Sammeln erfahrungen als verschiedene wesenheiten. Irgendwann sind wir zwischendurch immer Mensch , dem menschen ist die Gabe gegeben dinge zu Verstehen wie keinem anderem Tier, in dem menschlichen Körper können wir Dinge verstehen und unsere vergangenheit "bearbeiten" außerdem haben wir zugang zu unserem unterbewusstsein und den anderen Ebenen.

Karma:
In meinem weltbild gibt es eine art Karma systhem , wie im hexencredo auch der satz ist "Das Dreifachgesetz sei dir dein leitender Faden , dreimal bringts Glück und deimal den Schaden" heißt wenn du gutes tust wird es dir dreifach angerechnet und wenn du schlechtest tust ebenso , entweder in diesem oder im nächsten leben. Ich denke das kommt daher das man durch sein Tun ins energiefeld des schicksalsnetzes eingreift und diese veräendert.

Das Göttliche:
Als Pagan/Heide glaube ich mittlerweile an Mehrere götter (hauptsächlich die des Nordischen und Keltischen pantheons) , Ich bin katholisch aufgezogen daher würde ich auch mal an die existenz des Christlichen Gottes glauben , allerdings denke ich das sie ebend diese urenergien verkörpern von denen ich gesprochen habe, wir sprechen von "gott" aber ich glaube nicht an etwas das "macht" hat oder ähnliches , eher bin ich der meinung das sie (wie beispielsweise auch krafttiere und ähnliches) irgendwelche engernieformen auf der Oberen ebene sind die manchmal unterstützend fungieren , manchmal aber auch dinge durcheinanderbringen , allerdings kann ich dieser Überzeugung noch nicht mit voller kraft vertreten da sie selbst mir recht neu ist seit ich vor ca 3 Jahren den Pfad des Hexentums betreten habe und nun seit fast einem Jahr mich mit anderen Pagan´s treffe^^ kommt villeicht noch mal sehn.

Magie:
Für mich existiert Magie. Nun wie definiert sich magie? jeder hat da wohl eine andere vorstellung , die magie die ich erlebe ist Jene die wir auf unserer Erde alltäglich sehn , sie ist überall , in dem Gefühl das bestimmte orte in uns auslösen , im Plätschernem Wasser , im LEBEN an sich. Wer hat nicht schonmal einen wunderschönen ort betreten möglicherweile einen Wald mit uralten Bäumen , oder man Stand am rande eines wasserfalls und denkt sich : Das kann nur magisch sein. Ebend das definiere ich als magie.. die Energien die durch jeden Baum und jedes wesen fließen. in der Natur , in allen ebenen der welt. Man kann sie anwenden indem man die energien die in der welt existiert fühlen und formen kann , man nimmt sie auf , gibt sie ab , leitet sie um usw. viele sprechen von "schwarz und weißmagie" da es aber wie oben genannt für mich nur grau gibt fällt das aus. Allerdings sollte man bestimmte energien nicht durcheinander bringen und niemanden auf energetische ebene gesehen zu etwas zwingen.

Sehende und Blinde:
Wie oben bereits beschrieben glaube ich an viele "ungesehenden und unbemerkte" dinge. Ich nehme diese dinge oft wahr was oft normal ist wenn man viel Schamanismus und Totemismus Praktiziert. es gibt aber auch Jene , die dies nicht tun. Ich habe dafür die simlpe erklährung. Warum waren im Mittelalter usw viele Abergläubisch? einfach weil sie diese feinstofflichen dinge oft wahrnahmen (sie Interpretierten sie gänzlich falsch) aaber sie nahmen sie wahr , Heutzutage ist der Mensch durch das Systhem (Arbeit/job usw) zu sehr abgelenkt als das er die wesentlichen dinge der Welt erfahren könnte. dessweteren wird er erzogen nicht an "übernatürliches" zu glauben da es einfach dem Sythem nicht entspricht. Im grunde ist jeder in der Lage die feinstoffliche ebene wahrzunehmen , wenn er nur offen genug dafür ist.

Der Mensch ist ein Tier:
Menschen und Tiere sind ein und das selbe. Nur Wurde dem Menschen irgendwann die gabe des Verständnisses gegeben , die er (dummerweise) oft nutzt um der Natur zu Schaden , statt dem eigentlichen Sinn ihr zu helfen. Außerdem sollte der Mensch auf seine Inneren Triebe hören. auch negative gefühhle gehören dazu , man sollte sie nicht verdeängen sondern sie gezielt einsetzen.

Meditation und Selbstfindung:
Viele Menschen laufen durch diese Welt im Unwissen , Unwissen über etwas , das Tiere Instinktiv wissen und zwar das Wissen wer sie sind und welchen Platz sie auf dieser Welt haben. Man sollte sich die zeit nehmen sein wahres ICH zu erfahren durch meditationen. Viele persönlichkeitsmerkmale , innere stärken und schwächen , und einsichten auf das vorherige Leben bleiben einem verborgen , wenn man lange in Intensiv meditiert wird man früher oder später auf diese Einsichten stoßen. Man sollte sich schon einige Tage und mehrere Stunden Zeit der Meditation dafür nehmen um sein Wahres selbst zu erkunden. Auch chakrenarbeit gehört dazu um sich ein inneres gleichgewicht zu bewahren. In der Meditativen ebene siht man dinge viel Klarer , man erkennt sie als das, was sie sind , entschlüsselt geheimnisse der Natur und lehrt uns einfühlsamer auf die Welt zu sein.

Die Elemente:

Die 5 Hauptelemente sind : Feuer , Erde , Wasser , Luft und die Seele/Spiritualität.
Ich lebe sehr stark mit den Elementen zusammen , sie sind Urmächte auf dieser Welt , und fungieren oft als Lehrer.
Feuer: Steht für Leidenschaft , Mut , Zorn ,Kraft , Liebe , Verwandlung. Feuer ist helfend und zerstörend zugleich , es kann einen in der Dunkelsten Nacht licht und wärme Spenden , aber es ist genauso ungezähmt und kann eine ganze Umgebung in Asche verwandeln. es ist eines meiner Lieblingselemente.
Wasser: Veränderung , Anpassung , Sanftmut, Lernen , Mittgefühl , aufbauende stärke
Erde: Heilung , geduld , Selbstbewusstsein, Verbundenheit zur Natur , Leben
Luft: Intuition , Kreativität , geistige Hingabe , Freundschaft , Meditation
Jedes Element lehrt was anderes , der erste schritt mit der Natur eins zu werden ist zu lernen auf die elemente zu hören , sich von ihnen leiten und belehren zu lassen. Das feuer lehrt uns unser Leben mit Leidenschaft und hingabe zu leben , das Wasser lehrt uns um unsere hürden herumzufließen , die luft lehrt uns frei zu sein in allem was wir tun und die erde lehrt uns stets Geduld zu wahren. das 5te Element , der Himmel oder auch die Spiritualität vereint alles in einem.

Mann und Frau:
Ich bin der Meinung das der Mann eine Leitende rolle spielen sollte , wärend die Frau ihre Intuitiven gaben nutzen sollte. Ich seh die "rangornung" einer Familie also ähnlich wie in alten Zeiten wo der Mann noch die führerschaft der Familie war, ich finde man sollte das sein wofür uns die Natur auserkohren hat. Der Mann soll leine leitende Rolle übernehmen wärend die Frau stets die Intuitive weibliche seite verkörpern sollte und eines Tages (wenn sie möchte) eine Gute mutter sein :33

Das Systhem und die Freiheit

Das Systhem Lehrt uns stets mit dem Strom zu fließen , es legt uns bereits in früher Zeit (schule/kindergarten) Wie wir uns in der Gesellschaft zu benehmen und zu Leben haben , man sagt uns wir sollen alle Hart arbeiten um Ggeld einzubringen , für einen selbst aber vor allem für den Staat , am liebsten wollen sie das wir bis ins Hohe alter arbeiten. Alles was nicht in das Gesellschaftsysthem passt wird für gewöhnlich ausgestoßen , diskriminiert , als verrückt angesehn. Doch wie kann der Mensch frei leben wenn er sich ständig den regeln und wunschdenken anderer unterordnen muss? Ich denke man kann nur wahrhaftig Freiheit erlangen wenn man sich von dem reißenden kreis ses Systhemes löst. Die manipulation fängt bereits im Kindesalter an , wenn die eltern einen erziehen , sicher meinen sie es gut , aber die meisten eltern haben bereits am anfang eine art wunschdenken wie das kind mal sein soll , an was es glauben soll usw. und der schule geht es weiter das lehrer mit druck erziehen um leistung zu erzielen , genauso wird es sicher auch im arbeitsleben zu sich gehen. aber will man das wirklich? will man sich sein leben lang abrackern ohne warhaftig zu LEBEN wie man will?

Das Glück und der Sinn des Lebens:
jedes wesen ist auf der Suche nach seinem Inneren Glück und seine Bestimmung , meiner meinung nach sollte man das Leben auf vollsten Züügen genügen und den weg einschlagen den man möchte , man sollte sich selbst keine fesseln auferlegen lassen und stets im gleichgewicht bleiben. einen Sinn des lebens zu finden kann ein erster schritt in diese richtung sein. Mein persönlicher sinn des lebens besteht daraus , das jede erfahrung (wowohl gute als auch schlechte) ihren wert hat und zu entwickjlung der Seele beihilft , aus Erfahrung und alter ergiebt sich weisheit.

Die Angst vor dem Tod:

Man sollte sich der erkenntniss entgegenstellen das , das Leben nunmal irgendwann vorbei sein Wird der Tod ist nur natürlich und nichts schlimmes , diese Angst abzulegen ist ebenfalls ein wichtiger schritt zur Weisheit. Die 4 Jahreszeiten Zeigen uns diese vergänglichkeit des Lebens , und den neuanfang den das nächste Leben mit sich bringen wird.

Die Sprache der Natur:
Man kann von allem etwas lernen wenn man nur Alle sinne offenhält , die Natur ist ein wahrliches geschenk und wir sollten wirklich froh sein auf dieser Erde leben zu dürfen , ebenso die Kommunikation mit Tieren ist wichtig wie ich finde , oft werden diese als Minderwertig abgestuft was eines der größten fehler der Menscheit ist. Auf den herzschlag von Mutter erde zu hören , alles wachsten zu sehen. Wenn man seine Verdbindung zur Natur verliert , verliert man die verbindung zur Urkraft und zum eigentlichen Leben finde ich. Ich persönlich Lebe gern nach den Mondphasen^^

Zeit:...
Existiert für mich nicht. Ich Lerne aus der Vergangenheit um im Jetzt richtig handeln zu können , und ich schaue in die Zukunft um fehler zu vermeiden. Ich lebe nach meiner Inneren natürlichen Uhr , nicht nach der erfundenen materielle. Was ist schon zeit? Blos ein weiteere erfindung des Menschlichen gehirns um eine erklährung für etwas zu finden.
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Re: Wie sieht euer Weltbild aus?

Beitragvon glider » 07.07.2015, 12:57

Zwei Zitate von magdreamz:
"Deshalb bin ich auch der Meinung, das Bewusstsein über der Materie steht. Bewusstsein hat Materie hervorgebracht, nicht anders rum. Ob unser Körper nun stirbt oder nicht, Bewusstsein bleibt erhalten, weil es unendlich und nicht an Zeit gebunden ist. Deshalb halte ich auch Reinkarnation für durchaus möglich.

Genau aus diesem Grund empfinde ich „alles Sein“ als unendlich. Also tief im Kern. Materie ist die Folge aus reinen Bewusstsein und Bewusstsein Selbst hat es schon immer gegeben, gibt es und wird es immer geben. Der Sinn des Seins ist das Sein selbst. Es ist Zeitlos und im immerwährenden JETZT."


Das passt momentan auch zu meinem Weltbild und finde ich sehr schön gesagt :-) Auch sonst ist magdreamz's Weltbild relativ ähnlich wie meines.Wahrscheinlich auch, weil wir hier div. gleiche Quellen/Bücher angegeben haben, wie wir zu unserem Weltbild kamen...

Mein Weltbild verändert/entwickelt sich dabei noch laufend mit jedem weiteren Buch, das ich zu dem Thema lese. Und hoffentlich auch mit weiteren interessanten KT's, die ich zu dem Thema haben werde.

In meinem KT-Nr. 95 hat mir mein UB auf meinen bewussten Wunsch genau mein Weltbild zu meiner Frage gebastelt, symbolisch exakt, bis ins kleinste Detail! Das fand ich krass :shock:
Aber noch krasser wäre es, wenn man tiefer gehen könnte, das zeitlose Bewusstsein unabhängig von seinem persönlichen Weltbild in einem KT erleben könnte.... das fasziniert mich und möchte ich weiter erforschen :sleep:
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Re: Wie sieht euer Weltbild aus?

Beitragvon cube » 07.07.2015, 17:21

@magdreamz + Nalu: Ich finde euer Weltbild echt interessant und genauso hab ich es mir auch in etwa vorgestellt. Das spiegelt euch halt wieder. (Y)
Ich habe mir die "Mühe" gemacht, mein Weltbild auch nochmal zu editieren, da meins vorher echt zu grob war. :D
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Re: Wie sieht euer Weltbild aus?

Beitragvon magdreamz » 07.07.2015, 19:39

Nalu, glider danke für euer Weltbild und danke an cube für die Aktuslaiserung. :) (Y)

Ich finde alle Drei Sichtweisen sehr ausschlussreich und interessant. macht richtig Spaß zu lesen und auch darüber mal nachzudenken und es sacken zu lassen. :-) (Y) TOP! <3 :cookie:

glider hat geschrieben:Das passt momentan auch zu meinem Weltbild und finde ich sehr schön gesagt :-) Auch sonst ist magdreamz's Weltbild relativ ähnlich wie meines.Wahrscheinlich auch, weil wir hier div. gleiche Quellen/Bücher angegeben haben, wie wir zu unserem Weltbild kamen...

Vielen Dank. :) Als ich dein Weltbild durchgelesen habe, da sind mir teilweise auch die Augen rausgesprungen. :D Die Ähnlichkeit war verblüffend und die Quellen ebenfalls. :lol: Aber ich finde so einige Weltbilder haben tatsächlich Paralellen und das finde ich so nebenbei.. ganz interessant. :) Ich freue mich auf noch mehr Weltbild-Stoff. :D:)

glider hat geschrieben:Aber noch krasser wäre es, wenn man tiefer gehen könnte, das zeitlose Bewusstsein unabhängig von seinem persönlichen Weltbild in einem KT erleben könnte.... das fasziniert mich und möchte ich weiter erforschen :sleep:

Ja, das wäre de absolute Hammer. :-) Kann gut möglich sein, das basale Klarheit in genau diese Richtung führt. Also aus einem bewussten Traumzustand heraus erweiterete tiefere Erfahrungen machen. Na mal sehen, was sich machen lässt. :D
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Re: Wie sieht euer Weltbild aus?

Beitragvon glider » 08.07.2015, 14:51

Basale Klarheit, Erleuchtung, non-duality zu erreichen, ist wahrscheinlich alles etwas ähnliches und das Ziel des Schlaf- und Traumyogas.

Aber ob mir mein UB in einem KT so einen Wunsch nur zurechtbastelt(eine geträumte non-duality), oder ob es tiefer gehen kann, ein echtes Erleben sein kann, darauf bin ich gespannt!
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Re: Wie sieht euer Weltbild aus?

Beitragvon smatis » 11.07.2015, 15:29

Wir sind alle Sandkörner in einer Wüste.
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Re: Wie sieht euer Weltbild aus?

Beitragvon NinjaX » 13.07.2015, 12:14

Sehr coole Idee mit den Weltbildern :)
So also gebe ich meines auch zum besten.


Der Anfang, meine Wurzeln
Ich bin als Kind in einer Migrantenfamilie geboren mit islamischen Hintergrung. Als Kind glaubte ich an Gott und war überzeugt jeder der etwas "böses" tut, wird dafür in der Hölle schmoren. Ich war sehr Naiv. Ich wurde schon immer vom "Guten" angezogen, das "Richtige" zu tun und vor allem nach "Gerechtigkeit" zu trachten. Ich hielt auch den Islam für die einzig "wahre" Religion, frei nach dem Motto: "Ich habe Glück, auf der richtigen Seite Geboren zu sein".
Im Laufe der Jahre fielen mir immer wieder Wiedersprüche auf, leichte Risse in meinem Glauben entstanden und vertieften sich.
Ich muss dazu sagen, das ich sehr große Angst hatte "Gott" zu hinterfragen.
Mit ungefähr 14 passierte es doch, ich fing an mich zu fragen, was wenn es den gar nicht gibt!? Gleichzeitig hatte ich unheimliche Angst vor meinen eignen Gedanken, da so etwas in meinem Glauben zu der Zeit, eine Totsünde war (ewige Hölle).
Es war eine ziemliche Tortur, aber ich habe es geschafft den Glauben abzulegen und habe für mich verstanden: Religion ist nicht nur ein altes Relikt, es ist ein uraltes Herschaftsinstrument um die Massen zu kontrollieren! Was zu der Erkentniss führte:" Wer den Glauben und die Gedanken kontrolliert, hat die Macht dafür zu sorgen, dass Menschen sich selbst versklaven!"
Damit begann eine andere Tortur, man könnte sagen die Geburtsstunde des NinjaX im nachhinein. Von da an war ich gezwungen zu heucheln, so zu tun als ob ich ganz "Normal" daran glaubte. Mein Glück war, das mein Vater nicht bettete und so konnte er mich nicht zwingen und mehr als ein paar Sonntagspredigten waren nicht drinne (wie gut das ihn die Westlichen Werte etwas "versaut" hatten :D)
Ich wusste, ich konnte gegen sehr viele Regeln verstoßen ohne das es für mich ernsthafte Konsequenzen gegeben hätte, was Wichtig war, war das ich so tu als ob ich ein "Gläubiger" bin. Das zu muss man auch sagen, dass ich für meine Elter ein hoffnungloser Fall war, ich war in meiner Kindheit/Jugen außer Rand und Band :D somit hatten sie keine großen Erwartungen in mich.
Es hat lange gedauert, aber nach dem Tod meines Vaters, erzählte ich meine Mutter das ich ein Atheist bin. Sie wollte es erst nicht hören und glauben, für sie war es unmöglich nicht zu glauben. Es hat gedauert aber inzwischen hat sie verstanden, das ich mich eher von der Familie abwende, als dass ich zu lasse, das sie weiter ein Bild von mir hat, das nicht ich bin.

Politik: Meine Wahl
Füher hätte ich mich als Sozialdemokrat verstanden, frei nach dem Motto: "Das sind die Freunde derer, die arbeiten!"
Inzwischen habe ich da auch meien Naivität besiegt. Ich denke das was man als Demokratie bezeichnet ist ein schlechter Scherz und der nichtmal im Ansatz lustig ist. Für mich ist das alles eine große Kleptokratie, in der sich die stärksten durchsetzen und in der das Mittel der Lüge zum Standartwerkzeug gehört. Ist irgendwie das selbe wie mit den Gläubigen. Inzwischen wüsste ich nichtmal ob "echte" Demokratie so der Hit wäre. Ich sehe so viele dumme Menschen (Sorry meien subjektive Einschätzung) das ich denke, das man damit das Tor für noch viel größerer Kacke öffnet. Arroganz + Dummheit + Überzeugung + Ignoranz = der größte Teil der Menscheit...

Zum Zeitalter: Mein Motiv
Wir hatten als Menschheit noch nie so viele Möglichkeiten und Chancen.
Früher musste man unter Einsatz seines Lebens, auf einem Schiff für mehrere Monate unterwegs sein, um in die U.S.A zu erreichen.
Man hatte keine Garantie das man es überhaupt schaffen würde. Heute brauchen wir im Flugzeug Stunden....
Früher wenn man im Ausland unterwegs war, musste man rechnen getötet zu werden als Eindringling. Es gab viel mehr "Bürgerkriege".
Heute können wir mit Englisch mit über 1,5 Milliarden Menschen komunizieren.
Früher dauerte es ein Brief in ein andere Land zu schicken Monate (ohne Garantie das es ankommen tut). Heute können wir in Echtzeit mit der gesamten Menschheit komunizieren, sei es über Telefon oder Internet (inklusive Video).
In der Zeit von Goethe und Co. war es so, dass man an die Universität zum Mal und Geteiltrechnen lernen ging. Heute lernen wir das in der Grundschule und anstelle von Bibiotheken, haben wir mit dem Internet fast das gesamte Wissen der Menschheit verfügbar...ein Klick entfernt. Von daher bei aller Negativität:" Fuck it, take your passion and make it happen!"

Back to Spirit
Ich finde den Buddhismus sehr interessant, auch die Sachen mit den Energiezentren (Chakren) und Meditation. Zu mal immer mehr die Wissenschaft interessante Sachen entdeckt die man Beweisen kann. Ob das Leben in der "Wachrealität" nicht auch nur ein großer Traum ist? Keine Ahnung. Ich weiß das ich nichts weiß.
Zu dem Punkt Leben nach dem Tod: Ich denke alle Annahmen und alles was wir uns darunter vorstellen, ist Falsch und von Menschenverstand erdacht worden, aus was für Gründen auch immer (Macht, Herschafft, Geld)
Wenn es etwas dannach geben sollte, so ist es bestimmt nicht das was wir annehmen oder verstehen könnten (meine Meinnung) es ist Zeitverschwendung darüber nachzudenken, da man eh nicht drauf kommen kann.

Mein Weltbild ist flexibel und ich lerne gerne dazu. Das heißt was ich heute denke und fühle muss nicht in 10 Jahren immer noch Gültig sein. Etwas von Evolution, Gegebenheiten ändern sich, Anpassung erfolgt.


Grüße, Klare, Hyperrealistische NinjaX
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