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Philosophie: Bewusstsein - neu definiert

Philosophisches / Psychologisches / Körper, Geist & Seele

Re: Philosophie: Bewusstsein - neu definiert

Beitragvon Papierflieger » 26.01.2016, 08:23

Ich versteh deine Aufregung Doc. Ich für meinen Teil möchte gerne sehen ob es nicht vielleicht doch möglich ist mit Menschen wie Meikel konstruktiv und verständnisvoll zu reden.

Meikel hat ein sehr starkes Bedürfnis seine Ansichten als unumstößlich wahr darzustellen.
Meiner Meinung nach hängt das damit zusammen, dass sich um ihn herum alles so schnell ändert und er nicht mehr mitkommt. Jeder der seine Meinung nicht teilt ist doof, einfach aus dem Grund weil es seine Welt noch komplizierter macht und dadurch noch weniger Halt und Orientierung für ihn bietet.

Solchen Leuten zu drohen oder auf ihre Beleidigungen einzugehen hilft überhaupt nicht weiter. Ich probiers lieber mit Argumenten und Verständnis :)
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Re: Philosophie: Bewusstsein - neu definiert

Beitragvon Meikel » 26.01.2016, 11:44

@DocBenway

DocBenway hat geschrieben:und ich 44 Jahre alt bin


Vielleicht optisch, das mag sein. Doch wieso verhältst du dich wie ein Kind, das sich verlaufen hat?

Hier werden keine Verhaltensweisen diskutiert. Weder deine, meine, noch die von jemand anderem.

Wenn du mit Rüschchen, bunten Schleifchen und Herzchen verzierte Beiträge brauchst, dann nutze gefälligst den dafür eingerichteten offtopic-Bereich. Dein kindliches Gejammere zeigt, dass du hier keinen Diskussionsbedarf hast. Aber dann erwarte ich, dass du es zumindest hinbekommst, dich nie wieder in diesen Forumbereich zu verlaufen.

Dies ist der Bereich für wache Mitglieder. Nutze die anderen Bereiche und geh träumen! Das wirst du mit deinen 44 Jahren doch wohl hinbekommen.
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Re: Philosophie: Bewusstsein - neu definiert

Beitragvon Caty » 26.01.2016, 15:35

Thanks Doc. Musste mal gesagt werden
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Re: Philosophie: Bewusstsein - neu definiert

Beitragvon DreamingPat » 26.01.2016, 15:42

Meikel hat geschrieben:@Papierflieger

Papierflieger hat geschrieben:Deine Vorstellung von einem Photon ist falsch.


Das ist ja interessant. Dann schauen wir uns doch mal deine Vorstellung an:

Erst hüh …

Papierflieger hat geschrieben:Ein Photon ist kein Teilchen, dass du unter einem Mikroskop betrachten kannst.


dann hott ..

Papierflieger hat geschrieben:Je nachdem wie du es beobachtest ist es entweder ein Teilchen


Ja, was denn nun? - LOL


Hat Papierflieger das nicht explizit erklärt?

Papierflieger hat geschrieben:Es hat keine Substanz, da keine Ruhemasse vorhanden ist. Je nachdem wie du es beobachtest ist es entweder ein Teilchen oder eine Welle (Wellen-Teilchen-Dualismus).


Das ist der Stand der Wissenschaft. Daher macht dein Fragen nach "was denn nun?" keinen Sinn, man kann darauf keine eindeutige Antwort geben.
Siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Welle-Teilchen-Dualismus

Zudem finde ich den Umgangston von dir ebenfalls unverschämt.

Meikel hat geschrieben:@DocBenway
Dein kindliches Gejammere zeigt, dass du hier keinen Diskussionsbedarf hast. Aber dann erwarte ich, dass du es zumindest hinbekommst, dich nie wieder in diesen Forumbereich zu verlaufen.


Wer bist du, Doc vorschreiben zu wollen, welchen Forenbereich er besuchen soll? Er hat völlig zurecht deinen Umgangston kritisiert und du bestätigst ihn darin mit deiner Antwort.
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Re: Philosophie: Bewusstsein - neu definiert

Beitragvon Meikel » 26.01.2016, 16:25

@DreamingPat

DreamingPat hat geschrieben:Wer bist du, Doc vorschreiben zu wollen, welchen Forenbereich er besuchen soll? Er hat völlig zurecht deinen Umgangston kritisiert und du bestätigst ihn darin mit deiner Antwort.


Wer ich bin?

Ich bin Derjenige, der dir und Deinesgleichen die Einhaltung der Forumregeln und ihre Themenbereiche gnadenlos um die Ohren haut. Auch du scheinst die einzelnen Unterforen wie dieses nicht zu respektieren, stattdessen die Forumleitung für die Einrichtung solcher Bereiche mit Füßen zu treten und das Ganze auch noch toll zu finden.

Wach endlich auf und merke dir: Hier geht es nicht um Verhaltensweisen !

Ich verstehe sehr gut, dass du nicht den geringsten Diskussionsbedarf zum Thema hast, - also, geh´ weiter träumen …

Sachargumente für oder gegen mein erstelltes Thema sind jederzeit herzlich willkommen.
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Re: Philosophie: Bewusstsein - neu definiert

Beitragvon Papierflieger » 26.01.2016, 20:41

Wach endlich auf und merke dir: Hier geht es nicht um Verhaltensweisen !


Ich diskutiere mit dir, weil es mir um Verhaltensweisen geht Meikel.

Sachargumente für oder gegen mein erstelltes Thema sind jederzeit herzlich willkommen.


Das schreibst du, aber du begegnest sachlichen Argumenten nicht sachlich sondern ohne jede flexibilität, total engstirnig.
Du kannst nicht alles wissen und wenn du so tust als wüsstest du alles machst du dich unglaubwürdig, zumindest als Mensch. Im gewissen Sinne bist du wie Manden. Du vertrittst deine Aussagen auf eine Art. die jeder hier sofort als anders erkennt.

Irgendwie geistert mir dir ganze Zeit deine Aussage im Kopf rum

Der User ”manden“ ist ein m.E. ein Computer-BOT. Alles deutet unmissverständlich darauf hin.


Ich hab mir immer vorgestellt, dass es noch etwas Zeit braucht bevor sich die Programmierer daran machen mit ihren Schöpfungen den "Turing Test" in freier Wildbahn zu versuchen. Vielleicht ist es ja wirklich schon so weit. Sollte das der Fall sein, würde ich dich mit Manden in einen Topf werfen auf dem steht: Ohne jegliche Selbstreflexion, daher engstirnig und unfelxibel. Im Gespräch nicht offen für Neues und nur daran Interessiert sein Ziel zu erreichen. In einem Turing Test würde ich dich damit ohne zögern als Maschine bezeichnen.

Denkst du eigentlich, dass auch Maschinen zu Higher Ups werden können? Wenn nicht und du anstrebst so ein Higher Up zu werden, befindest du dich meiner Meinung nach auf einem Weg der dich in die falsche Richtung führt.

Und zur Sache:

Wieso macht es einen Unterschied ob wir die Entfernung in unserem Gedankenexperiment kontinuierlich oder in Sprüngen verändern? Auch das optische System das du verwendest spielt keine Rolle, du hast immer die Vergrößerung zur Verfügung, die es dir erlaubt die Bewegung meiner Lippen zu erkennen. Das ist alles für das Gedankenexperiment belanglos, denn du siehst mich nur weil mich eine Lichquelle anstrahlt und das von mir in deine Richtung geworfene Licht mit 300.000 km/s die Distanz zwischen uns überwindet.

Möchtest du Überlichtgeschwindigkeit, schlage ich vor wir sprechen nicht von Licht sondern von Tachyonen. Wenn du aber über Tachyonen sprechen möchtest die eine Beobachtung zulassen und gleichzeitig am Ursache - Wirkungsprinzip festhälst, müssen wir uns näher damit beschäftigen warum die Relativitätstheorie falsch ist.
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Re: Philosophie: Bewusstsein - neu definiert

Beitragvon Meikel » 26.01.2016, 21:50

@Papierflieger

Papierflieger hat geschrieben:Du kannst nicht alles wissen und wenn du so tust als wüsstest du alles machst du dich unglaubwürdig, zumindest als Mensch.


Du wirst in all meinen Beiträgen keine Stelle finden, in der ich behaupte, alles zu wissen. Du bist stattdessen Derjenige, der mir so etwas anhängt. Tatsächlich kannst du weder wissen, was ich weiß noch was ich nicht weiß. Doch Tatsachen sind nicht so deine Sache, nicht wahr? :)

Ich kann mir nur vorstellen, warum du mich als Allwissenden bezeichnest, weil dich das offensichtlich zufriedenstellt. Erinnerst du dich daran, dass ich anderer Stelle etwas über psychologische Filter schrieb? Deine Annahme, ich wüsste alles, ist so ein Filter.

Papierflieger hat geschrieben:Denkst du eigentlich, dass auch Maschinen zu Higher Ups werden können?


Nein, nur Lebewesen können so etwas. Allerdings gibt es Maschinen, die dir auf perfekte Weise vorgaukeln, lebendig zu sein. Bei den sogenannten "Entführungen durch Außerirdische" kommen solche Maschinen zum Einsatz. Ähnlich wie auch wir Menschen bei vielen Produktions- und Kontrollprozessen Maschinen unterschiedlichster Art einsetzen. Im Gegensatz zu unseren Maschinen haben die von Higher Ups entwickelten Maschinen ein paar wesentlich coolere Funktionen drauf. Aber das wirst du erst mit einer eigenen persönlichen Erfahrung verifizieren können. Bis dahin bleibt es für dich reine Fantasie, und das ist auch gut so.

Papierflieger hat geschrieben:Wenn nicht und du anstrebst so ein Higher Up zu werden, befindest du dich meiner Meinung nach auf einem Weg der dich in die falsche Richtung führt.


Um den richtigen vom falschen Weg unterscheiden zu können, musst du beide kennen. Wieso weißt du so was nicht? Denn jetzt hast du mich richtig neugierig gemacht, und ich wüsste gerne, was du mir darüber erzählen kannst, wie es so war, ein Higher Up gewesen zu sein und du dabei erkannt hast ”Ohje, hier bin ich aber falsch!“ - Denn das war offensichtlich der Augenblick, an dem du den falschen von richtigen Weg erkannt hast. Ohne Vergleiche geht das nicht. Erzähl doch mal davon …

Papierflieger hat geschrieben:Möchtest du Überlichtgeschwindigkeit, schlage ich vor wir sprechen nicht von Licht sondern von Tachyonen.


Nein, auch über Tachyonen werde ich hier nicht reden oder spekulieren. Ich will stattdessen zunächst mal nachfragen, ob du verstanden hast, was ein Bezugssystem ist, das ich hier in meinem betreffenden Sachbeitrag erwähnte? Und warum es unverzichtbar eines solchen Bezugssystems braucht, um überhaupt eine Aussage über Geschwindigkeit oder was auch immer machen zu können. Die Erklärung was ein Bezugssystem ist, wird in jedem schulischen Unterricht im Fach Physik erklärt. Wo warst du, als dieser Stoff erklärt wurde? Mal wieder träumen? :)

Und über die Frage nach dem Bezugssystem hinaus, möchte ich dir noch ein paar Denkanregungen über ”Geschwindigkeit“ mitgeben:

Konventionell gesehen erklären wir Geschwindigkeit als die Bewegung eines soliden Objektes durch den Raum von A nach B. Wenn jedoch etwas derart agiert, wie die hochenergetischen Partikel im CERN, dann ist es vollkommen anders. Diese transferieren Energie von einem bestimmten Punkt A und tauchen an einem anderen Punkt B wieder auf. Und dabei bewegt sich tatsächlich keine Masse zwischen den Punkten. Es ist keinesfalls so, wie man beispielsweise eine Maus in einem Mauseloch verschwinden sieht, bei der ihr Kopf und ihr Oberkörper bereits durch das Loch hindurch auf der anderen Seite der Wand sind, aber ihr Hinterleib und ihr Schwanz noch draußen ist. Bei einer sub-atomaren Maus wäre es vielmehr so, dass sie bereits draußen komplett verschwindet und ebenso komplett auf der anderen Seite der Wand wieder erscheint, ohne dass sie bei diesem Vorgang irgendwo „dazwischen“ war.

Im CERN funktioniert das mit Energiepartikeln deswegen, weil jede Masse bereits solide Energie ist und man diese Tatsache bei den Experimenten einfach benutzt.

Die konventionelle Sicht ist, dass eine Masse wie unser Körper nicht auf diese Weise vorwärts und rückwärts bewegt werden kann, sprich, von solider Masse zu Energie und zurück. Wir sind aber nur deswegen davon überzeugt, weil wir etwas Abweichendes niemals gesehen haben.

Was du repräsentierst, ist solide Energie. Du denkst, du bist stabil und fest, stimmt´s? Fakt ist jedoch, die Entfernung zwischen den Atomen deines Körpers ist relativ proportional gesehen identisch mit der Entfernung der die Sonne umkreisenden Planeten. Das heißt, wenn du deine ”individuellen“ Atome sehen könntest, die dich ausmachen, dann würdest du sehen, dass du zu fast 99% leerer Raum bist. Der übrig bleibende winzige Rest ist das, was du tatsächlich ohne diese Lücken wärst.

Um es in einem Größenverhältnis aufzuzeigen: Ein Neutronenstern ist die Kompression des Nukleus, sprich, die Reduzierung des Abstandes zwischen Elektronen auf ihren Atomkern. Würde man den Abstand deiner Elektronen auf ihre Atomkerne vergleichbar reduzieren, dann hat der übrig bleibende Rest von dir eine derart winzige Größe, dass er auf einem subatomaren Punkt Platz fände. Und dieser winzige Punkt tritt hier auf, als würde ich hier nur Unfug erzählen. :)

Und wenn es jetzt auch dich wieder zufriedenstellt, diese Fakten als Blödsinn zu verstehen, mich als jemanden zu betrachten, der immer Recht haben will, obwohl ich lediglich auf längst Bekanntes aufmerksam mache, etwas, das dich noch nicht erreicht hat, dann ist das dein ganz privates Vergnügen und ändert an der Sache nichts, absolut nichts.

Manche Higher Ups benutzen genau diesen Effekt für ihre Mobilität. Alles nur Unsinn? Alles nur fantasiert? As you like it …
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Re: Philosophie: Bewusstsein - neu definiert

Beitragvon Papierflieger » 27.01.2016, 23:21

Konventionell gesehen erklären wir Geschwindigkeit als die Bewegung eines soliden Objektes durch den Raum von A nach B. Wenn jedoch etwas derart agiert, wie die hochenergetischen Partikel im CERN, dann ist es vollkommen anders. Diese transferieren Energie von einem bestimmten Punkt A und tauchen an einem anderen Punkt B wieder auf. Und dabei bewegt sich tatsächlich keine Masse zwischen den Punkten. Es ist keinesfalls so, wie man beispielsweise eine Maus in einem Mauseloch verschwinden sieht, bei der ihr Kopf und ihr Oberkörper bereits durch das Loch hindurch auf der anderen Seite der Wand sind, aber ihr Hinterleib und ihr Schwanz noch draußen ist. Bei einer sub-atomaren Maus wäre es vielmehr so, dass sie bereits draußen komplett verschwindet und ebenso komplett auf der anderen Seite der Wand wieder erscheint, ohne dass sie bei diesem Vorgang irgendwo „dazwischen“ war.


Wie kommst du auf sowas? Durch Nachdenken? Erscheint es dir als richtig, logisch und deswegen wahr? Lehnst du experimentelle Befunde die dem gesunden Menschenverstand und dem was wir als Logik bezeichnen wiedersprechen ab, weil sie dem gesunden Menschenverstand und der Logik wiedersprechen? Machst du dir dann deine eigenen Gedanken und veränderst was nicht passt?

Und wenn es jetzt auch dich wieder zufriedenstellt, diese Fakten als Blödsinn zu verstehen, mich als jemanden zu betrachten, der immer Recht haben will, obwohl ich lediglich auf längst Bekanntes aufmerksam mache, etwas, das dich noch nicht erreicht hat, dann ist das dein ganz privates Vergnügen und ändert an der Sache nichts, absolut nichts.


Bist du jemand der immer darum kämpft recht zu haben?

Ich will stattdessen zunächst mal nachfragen, ob du verstanden hast, was ein Bezugssystem ist, das ich hier in meinem betreffenden Sachbeitrag erwähnte? Und warum es unverzichtbar eines solchen Bezugssystems braucht, um überhaupt eine Aussage über Geschwindigkeit oder was auch immer machen zu können.


Weil die Geschwindigkeit immer relativ (zum Bezugssytem ist).

Mit dem Filter hast du recht, dessen werde ich mir immer mehr bewusst, wenn ich mit dir diskutiere. Wie steht es mit dir, hast du Filter denen du dir Bewusst bist?

Ich denke mein Filter für deine Aussagen hat damit zu tun, dass ich einige Aspekte von dir in mir wieder erkenne.
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Re: Philosophie: Bewusstsein - neu definiert

Beitragvon Meikel » 27.01.2016, 23:39

@Papierflieger

Papierflieger hat geschrieben:Wie kommst du auf sowas?


Ich komme nicht auf sowas. Ich bin dafür im Denken viel zu faul. Ich überlasse es den Experten am CERN, so etwas herauszufinden. Und zudem genieße ich den Vorteil, einen Higher Up zu kennen, der mich das Ganze auch praktisch erleben lässt.

Papierflieger hat geschrieben:Bist du jemand der immer darum kämpft recht zu haben?


Es geht nicht ums Recht haben. Es geht darum, in der Lage zu sein, einen Irrtum als solchen erkennen zu können.

Papierflieger hat geschrieben:Wie steht es mit dir, hast du Filter denen du dir Bewusst bist?


Ich strebe danach, einen solchen Filter nach dem anderen loszuwerden, die mich daran hindern, bestimmte meiner bisherigen Überzeugungen als unwahr zu entlarven, denn ansonsten werde ich nie etwas Neues erfahren.

Findest du das unerhört von mir?
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Re: Philosophie: Bewusstsein - neu definiert

Beitragvon Caty » 27.01.2016, 23:41

Es geht nicht ums Recht haben. Es geht darum, in der Lage zu sein, einen Irrtum als solchen erkennen zu können.


Das is an und für sich ja auch gut so. Leider bemerke ich bei einer gewissen Person hier, dass sie nur Sachen als "Irrtum" anerkennt wenn es in sein Weltbild passt.
Caty
 
 

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Re: Philosophie: Bewusstsein - neu definiert

Beitragvon Meikel » 27.01.2016, 23:45

@Wicked Caty

Es gibt nicht dein oder mein Weltbild. Wir beide erblicken und nutzen dieselbe Welt. Der Unterschied liegt allein im Betrachtungsstandpunkt. Du siehst Dinge, die ich nicht sehe, und umgekehrt. Doch es gibt einen Betrachtungsstandpunkt, von dem aus wir beide Dasselbe sehen könnten. Und auf den mache ich hier aufmerksam. Mit Recht haben hat das nix zu tun.

Wir alle leben in ein und derselben Welt. Der Unterschied zwischen uns beiden besteht darin:

Für dich gilt:

Du siehst dich in der Welt, während ich die Welt als in meinem Bewusstseinsbereich befindlich sehe.
Du wirst geboren und sterben, während die Welt mir erscheint und verschwindet.

Es gibt keine Mauern, die uns voneinander trennen, außer jenen, die du in Form von Überzeugungen errichtet hast.
Meikel
 
 

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Re: Philosophie: Bewusstsein - neu definiert

Beitragvon Papierflieger » 28.01.2016, 22:22

Ich komme nicht auf sowas. Ich bin dafür im Denken viel zu faul. Ich überlasse es den Experten am CERN, so etwas herauszufinden. Und zudem genieße ich den Vorteil, einen Higher Up zu kennen, der mich das Ganze auch praktisch erleben lässt.


Nein Meikel, das sind ganz allein deine Vorstellungen von der Natur. Im CERN werden Protonen auf nahezu Lichtgeschwindigkeit beschleunigt. Die Theorie die die Bewegung der Protonen dann beschreibt ist die Relativitätstheorie. Das was du machst ist eine Interpretation, die ich nicht verstehe. Wohlgemerkt, ich sage nicht, dass deine Interpretation falsch ist. Wenn ich sie ernst nehmen soll musst du mir aber mehr bieten als, die nachweißlich falsche Behauptung dass das die wissenschaftler vom CERN so sehen.

Es geht nicht ums Recht haben. Es geht darum, in der Lage zu sein, einen Irrtum als solchen erkennen zu können.


Kannst du das? Kannst du erkennen, dass deine Ansicht der Wirklichkeit wiederspricht? Was ist mit deinem nuklearen Holz und deiner qualitativ höherwertigen Energie, die du Einstein zuschreibst?

Ich strebe danach, einen solchen Filter nach dem anderen loszuwerden, die mich daran hindern, bestimmte meiner bisherigen Überzeugungen als unwahr zu entlarven, denn ansonsten werde ich nie etwas Neues erfahren.

Findest du das unerhört von mir?


Das glaube ich dir. Und ich finde das gut. Den Weg den du wählst, würde ich nicht gehen, aber im Gegensatz zu dir mache ich mich über Menschen die einen anderen Weg auf ihrer Suche nach der Erkenntnis nehmen nicht Lustig oder beleidige sie gar. Ich versuche sie zu verstehen, weil ich tief davon überzeugt bin, dass ich durch dieses Verständnis mehr lernen kann, als wenn ich mir ganz alleine Gedanken über die Welt mache.

Ich habe heute einen meiner Meinung nach sehr guten Kommentar gelsen, der wie ich finde gut passt.
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/berlin-erfundener-fluechtlingstod-gefaehrlicher-tunnelblick-kommentar-a-1074384.html

Das Zitat
Wenn sich nur noch selbstgemachte, absolute Wahrheiten feindlich gegenüber stehen, ist kein Dialog mehr möglich.


finde ich sehr passend
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Re: Philosophie: Bewusstsein - neu definiert

Beitragvon Meikel » 28.01.2016, 22:55

@Papierflieger

Papierflieger hat geschrieben:Nein Meikel, das sind ganz allein deine Vorstellungen von der Natur.


Ich rede hier nicht von Vorstellungen. Das ist allein das, was du verstehst und du daraus machst.

Papierflieger hat geschrieben:Kannst du erkennen, dass deine Ansicht der Wirklichkeit wiederspricht? Was ist mit deinem nuklearen Holz und deiner qualitativ höherwertigen Energie, die du Einstein zuschreibst?


Auch Holz hat keine andere Qualität als die einer vorübergehenden Erscheinung. So was wie Holz ist notwendig, aber es hat nichts mit der Realität zu tun, sondern mit der sogenannten individuellen Wirklichkeit. Zu dieser individuellen Wirklichkeit zählt alles, was wirkt. Daher hat sie ihren Namen.

Ich dagegen spreche von der Realität, aus der jede individuelle Wirklichkeit/Erscheinung zunächst hervorgeht, dann während ihrer Wirkung bestehen bleibt und nach dem Ende ihres Verwendungszwecks vollkommen verschwindet.

Bildlich gesprochen gibt es einen Vorhang, der jedem Individuum, das sich mit den interessanten Phänomenen der Wirklichkeit beschäftigt, den Blick hinter den Vorgang unzugänglich macht. Man muss seine individuellen Anschauungen loswerden, um hinter diesen Vorhang die Realität sehen zu können.

Papierflieger hat geschrieben:Das Zitat
Wenn sich nur noch selbstgemachte, absolute Wahrheiten feindlich gegenüber stehen, ist kein Dialog mehr möglich.


finde ich sehr passend


Das Zitat solltest du in die Tonne werfen und dir stattdessen darüber klar werden, dass es keine selbstgemachten Wahrheiten gibt, sondern allenfalls Anschauungen, die eine Welt der Wirkungen, die Welt der Wirklichkeit ergeben. Kein einziges der sogenannten Naturgesetze hat ein Mensch selbst erschaffen oder durch Anschauung zustande gebracht.

Schmink es dir ab mit dem selbst Erschaffen von Wahrheiten. Menschen können sowas nicht.
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Re: Philosophie: Bewusstsein - neu definiert

Beitragvon Papierflieger » 29.01.2016, 21:13

Meikel hat geschrieben:@Papierflieger



Ich dagegen spreche von der Realität, aus der jede individuelle Wirklichkeit/Erscheinung zunächst hervorgeht, dann während ihrer Wirkung bestehen bleibt und nach dem Ende ihres Verwendungszwecks vollkommen verschwindet.

Bildlich gesprochen gibt es einen Vorhang, der jedem Individuum, das sich mit den interessanten Phänomenen der Wirklichkeit beschäftigt, den Blick hinter den Vorgang unzugänglich macht. Man muss seine individuellen Anschauungen loswerden, um hinter diesen Vorhang die Realität sehen zu können.


Was hat dann die Wissenschaft damit zu tun? Beobachtet die Wissenschaft denn deiner Meinung nach nicht nur den Vorhang? Und schafft so eine individuelle Wirklichkeit die von allen Wissenschaftlern geteilt wird?
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Re: Philosophie: Bewusstsein - neu definiert

Beitragvon Meikel » 29.01.2016, 22:09

@Papierflieger

Aus der wissenschaftlichen Forschung erwachsen philosophische Fragen, die jenseits der philosophischen Themen liegen. Das heißt: Es gibt Probleme, die nichts mit bestimmten Forschungsgegenständen zu tun haben, sondern allein mit dem Umstand, das wir sie erforschen. Es gibt viele Probleme, von denen wir wissen, dass sie unlösbar sind. Eines davon ist das psychophysische Problem. Dabei ist es heutzutage insbesondere die Physik, die die zentralen Probleme unseres heutigen Denkens aufzeigt. Das war nicht immer so.

Deine Frage, ob es etwas mit Physik zu tun hat, ist eine gute Frage. Man kann sie noch konkreter fassen:

Beschäftigt sich die wissenschaftliche Forschung mit Realität? Oder beschäftigt sie sich mit unserem Verständnis von Realität?

Was denkst du denn?
Meikel
 
 

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