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Philosophie: Bewusstsein - neu definiert

Philosophisches / Psychologisches / Körper, Geist & Seele

Re: Philosophie: Bewusstsein - neu definiert

Beitragvon Papierflieger » 30.01.2016, 16:59

hmmm... für deinen letzten Beitrag würde ich dir gern Karma geben aber irgendwie geht das nicht mehr.

Beschäftigt sich die wissenschaftliche Forschung mit Realität? Oder beschäftigt sie sich mit unserem Verständnis von Realität?


In genau diese Richtung sollten wir diskutieren :) Wissenschaft beschäftigt sich mit Beobachtungen die bestimmten Anforderungen genügen müssen. Diese Anforderungen stellen sicher, dass jeder Mensch, gleiche Beobachtungen macht. Bei den Schlüssen die aus den Beobachtungen gezogen werden bin ich mir nicht ganz sicher... hier scheint mir der Konsenz unter den Wissenschaftlern entscheidend zu sein. Dieser Konsenz wird jedoch immer wieder kritisch durch neue Beobachtungen überprüft. Dadurch erkennt die Wissenschaft Fehler oder Ungenauigkeiten.

Insofern beantworte ich deine Frage mit: wissenschaftliche Forschung ist die ständige Überprüfung von unserem Verständnis der Realität, mit dem Ziel ein Verständnis der Realität zu entwickeln.

Überprüfst du ständig dein Verständnis der Realität?
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Re: Philosophie: Bewusstsein - neu definiert

Beitragvon glider » 30.01.2016, 17:28

@Meikel

Irgendwie habe ich hier im Forum letzte Woche gewisse Diskussionen verpasst, scheint mir...

Ich selber fühle mich in den Diskussionen über Philosphie, Higher-Ups usw. immer 'ernstgenommen' von dir, aber leider trifft das nicht auf alle Forenmitglieder zu, scheint mir....


Zitat von Papierflieger:
Also... ja Meikel, wenn du Menschen egal welchen Alters nicht mit Respekt und Achtung behandelst fügst du ihnen Schaden zu.


Wenn einem ein Forum-Mitglied nicht passt, kann man es doch einfach ignorieren, statt ungehalten reagieren (mach ich z.B. mit @manden so...)

Ansonsten würde ich mich über weitere sachbezogene Diskussionen freuen, ich habe immernoch viel Interesse daran.
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Re: Philosophie: Bewusstsein - neu definiert

Beitragvon Papierflieger » 30.01.2016, 21:55

Ich hab immer Meikels Beleidigungen ignoriert, nicht aber ihn.... soweit auseinander waren wir gar nicht, ich finds schade das er weg ist und Kirsche hat recht, ohne ihn wird jetzt im Forum weniger diskutiert.

Seine Beleidigungen gegen andere gingen auch für meinen Geschmack zu weit und wo ich sie entdeckt habe hab ich ihn das auch geschrieben. Ich denke ihm das immer wieder sagen, solange bis er es einsieht oder von selbst geht währe der bessere Weg gewesen. Jetzt wo er gelöscht ist hab ich n ungutes Gefühl. Es ist nicht gut, wenn man Diskussionen damit beendet einen Diskussionsteilnehmer zu eliminieren.

@Glider

Ich habe einen ganz starken Filter was diese Higher Ups betrifft. Mir wurde mein Leben lang eingetrichtert das es sowas nicht gibt. Mir ist daher bewusst, dass mein erster Impuls Higher Ups abzulehnen ein Resultat meiner Erziehung ist. Ich versuche mein bestes diesen ersten Impuls aus meinen Beiträgen herrauszuhalten, aber wahrscheinlich merkt man das mir das nicht immer gelingt.
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Re: Philosophie: Bewusstsein - neu definiert

Beitragvon glider » 31.01.2016, 14:06

@Papierflieger
Insofern beantworte ich deine Frage mit: wissenschaftliche Forschung ist die ständige Überprüfung von unserem Verständnis der Realität, mit dem Ziel ein Verständnis der Realität zu entwickeln.


Dazu lese ich gerade ein interessantes Buch über das Thema 'aliens/UFO's':

http://www.amazon.de/Im-Inneren-wahren- ... en+area+51

und nein, Meikel hat es mir nicht empfohlen, er kannte es selber nicht....Aber es zeigt deutlich auf, wie einfach es auch heutzutage noch ist, Meinungen bzw. wie wir Realität wahrnehmen, zu filtern.
Die Autoren wirken auf mich ziemlich glaubwürdig, das Buch ist durch die vielen Fakten etwas 'trocken' zu lesen, aber irgendwie auch krass für mich.
Und was mit dieser 'Aliengeschichte' passiert ist, könnte doch durchaus auch für Bereiche in Politik und Religion usw. gelten:
'Unsere Realität wird immer irgendwie 'gefiltert' (vorgegeben) von anderen. Das möchte ich für mich ändern und versuchen, zu meiner eigenen, persönlichen Realität(die für mich logisch erklärbar ist) zu finden .

____________________________________________________________________________

Zitat von Papierflieger:
Seine Beleidigungen gegen andere gingen auch für meinen Geschmack zu weit und wo ich sie entdeckt habe hab ich ihn das auch geschrieben. Ich denke ihm das immer wieder sagen, solange bis er es einsieht oder von selbst geht währe der bessere Weg gewesen. Jetzt wo er gelöscht ist hab ich n ungutes Gefühl. Es ist nicht gut, wenn man Diskussionen damit beendet einen Diskussionsteilnehmer zu eliminieren


Da stimme ich vollkommen überein.
Ich wollte mich da nicht einmischen, da ich viel zu gerne mit ihm diskutiert habe, und ihn nicht kritisieren wollte, obwohl mir einige Bemerkungen von ihm zu anderen Usern auch nicht gefielen.Aber ich wollte ihn irgendwie nicht 'vergraulen' damit, was wohl im nachhinein auch falsch von mir war...
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Re: Philosophie: Bewusstsein - neu definiert

Beitragvon Papierflieger » 31.01.2016, 20:56

Die Existenz von Ausserirdischen wird ja von der Wissenschaft eigentlich erwartet. Die Meinung ist, dass nichts dagegen spricht, dass eine hinreichend entwickelte Zivilisation, innerhalb von wenigen Millionen Jahren alle ihnen zur Verfügung stehenden Planeten in ihrer Heimatgalaxie besiedelt. Demzufolge müssten Ausserirdischen seitdem Zeitpunkt an dem die Erde bewohnbar wurde schon hier anwesend sein. Da dem nicht so ist (davon ausgehend, dass das irdische Leben sich auf der Erde entwickelt hat und nichts mit ausseridischen zu tun hat) und es auch sonst keine Hinweiße auf Ausserirdische gibt, spricht man vom Fermi-Paradoxon https://de.wikipedia.org/wiki/Fermi-Paradoxon.

Ich hab erst neulich gelesen, das Astrobiologen dieses Paradoxon mit einem Flaschenhals für die Entstehung von Leben erklären wollen
http://science.orf.at/stories/1766528/

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Ich glaube es wäre sehr wichtig gewesen, wenn du Meikel auch auf die Netikette hingewiesen hättest Glider. Je mehr Gegenwind (in konstruktiver Art) er erfahren hätte, desto eher wäre ihm klar geworden, dass er sich zusammenreisen muss.

Ich hab solche Bücher immer meinem Opa zum Geburtstag geschenkt. Däniken war sein lieblings Autor. Bei all diesen Büchern vermisse ich immer die Alternativen. Die Autoren präsentieren ihre Wahrheiten und gehen nicht besonders gut auf andere Erklärungen ein.
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Re: Philosophie: Bewusstsein - neu definiert

Beitragvon Meylana » 31.01.2016, 21:06

Die Existenz von Ausserirdischen wird ja von der Wissenschaft eigentlich erwartet


Was bedeutet eigentlich erwartet? Ich denke "Aliens" gibt es ganz sicher, wie sie aussehen und wie weit sie entwickelt sind kann ich schwer sagen, denke aber das diejenigen die in unserer nähe sind eventuell "nur Bakterien " sind oder ähnlich.

Ich zitiere mal David Bowie <3

There's a starman waiting in the sky
He'd like to come and meet us
But he thinks he'd blow our minds


Ich kann mir auch vorstellen, das es eine gewisse Zurückhaltung geben könnte.

Mein Onkel war sehr großer Fan von allem Ausserirdischen.
Das Universum - das Weltall, war für ihn etwas anziehendes - ich habe ihm immer wieder gerne zugehört.

Ich vermute und stelle mir vor.
Wäre die Entfernung nicht eh unüberwindbar?

Ich hab solche Bücher immer meinem Opa zum Geburtstag geschenkt. Däniken war sein lieblings Autor. Bei all diesen Büchern vermisse ich immer die Alternativen. Die Autoren präsentieren ihre Wahrheiten und gehen nicht besonders gut auf andere Erklärungen ein.


Ich habe von meinem Opa Bücher geerbt mit der Thematik, so richtig alte Schmöker wo noch gedacht wurde, das auf dem Mars Röhrensysteme sind. Wirklich interessant zu lesen - schade das ich die Bücher nicht mehr habe.

Das diese Autoren nur ihre Meinung präsentieren ist sicher schwierig aber ich glaube das müssen sie, da sie ihr Produkt glaubhaft verkaufen wollen, würden sie jetzt abwägen verlöre sich ihre Glaubhaftigkeit.
Allerdings denke ich wenn man über eigene Wahrheiten nachdenken könnte und reflektiert daran gehen würde - wäre das Ergebnis sicher noch besser.


Ich glaube es wäre sehr wichtig gewesen, wenn du Meikel auch auf die Netikette hingewiesen hättest Glider. Je mehr Gegenwind (in konstruktiver Art) er erfahren hätte, desto eher wäre ihm klar geworden, dass er sich zusammenreisen muss.


Eventuell hätte das geklappt. Oder aber er hätte sich noch eingedrängter gefühlt.
Glider mach dir jetzt keinen Kopf mehr. :)


P.S.: Ich lese übrigens gerne Perry Rhodan und Konsorten ... :D
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Re: Philosophie: Bewusstsein - neu definiert

Beitragvon glider » 01.02.2016, 12:32

@Papierflieger
Die Existenz von Ausserirdischen wird ja von der Wissenschaft eigentlich erwartet


ein Zitat von mir aus einem anderen Thread:
In seinem Buch: 'Da draussen: ' Leben auf unserem Planeten und anderswo' beschreibt Buchautor und Astrophysiker Ben Moore diverse Möglichkeiten, wie Leben auf der Erde entstanden sein könnte. Eine davon möchte ich im folgenden zitieren:
/Es ist durchaus möglich, dass das leben vor vier Milliarden Jahren von einer vorbeischauenden ausserirdischen Zivilisation absichtlich oder unabsichtlich auf der Erde gesät wurde. Eine robotische Raumsonde hätte Mikroben auf die Oberfläche der Erde bringen können, oder vielleicht verunreinigten ausserirdische Astronauten absichtlich die Ozeane mit ihren Bakterien und ihrer DNS. Aber diese DNS würde hier nicht alle Schritte der Evolution durchlaufen und am Ende eine Art hervorbringen, die den Ausserirdischen gleicht, welche ihre Saat ausbrachten.
Wenn allerdings tatsächlich Ausserirdische das leben auf der Erde säten, hätten wir eine gemeinsame Biochemie. Wir würden die gleichen Arten von Aminosäuren verwenden, und die Buchstaben des genetischen Codes würden übereinstimmen. Wir wären in der lage, unsere entfernten Verwandten als solche zu erkennen. Aber wir würden unseren ausserirdischen Schöpfern nicht ähnlich sehen....

Ich finde das eine interessante Möglichkeit, wie Leben auf unserem Planeten entstanden sein könnte. So würden auch die Qualitätskontrollen von Aliens, wie sie @Meikel in diesem Thread beschreibt, durchaus Sinn machen.
--------------------------------------------------
Da gibt's bei den Wissenschafltern wohl sehr verschiedene Ansichten zu diesem Thema.

Für mich selbst ist es im Moment logisch gut vorstellbar, dass wir von Higher-Ups, die 'mehrdimensionaler' sind als wir biologischen, menschlichen Wesen, ständig beobachtet werden und sie zum Zeitpunkt der ersten Atombomben unsere Aktivitäten genauer überprüfen wollten .

Soviel ich weiss, gibt es immernoch die Multiversums-Theorie mit elf möglichen Dimensionen, oder?

Higher-Ups, die diese Dimensionen wahrnehmen und darin Leben, wären doch dann auch nicht an ein Raum/Zeit-Kontinuum gebunden und könnten daher ohne die Lichtgeschwindigkeit als Begrenzung, irgendwie quantenphysikalisch gesehen, jederzeit überall 'auftauchen'.
Sie könnten uns beobachten, ohne dass wir sie wahrnehmen können, etwa so, wie 2 dimensionale 'Flachwesen' unsere dreidimensionale Welt nicht wahrnehmen könnten. Oder kennst du (physikalische) Gründe, die dagegen sprechen?

Und was ist mit der dunklen Materie und der dunklen Energie, die den meisten 'Platz' im Universum einnehmen? Gibt's da eventuell einen Zusammenhang zu dieser 'Mehrdimensionalität', die wir nicht wahrnehmen können? Könnten dort nicht auch 'Aliens' leben?

Ich finde diese Möglichkeiten einfach spannend, und darum hatte ich auch gerne mit Meikel darüber diskutiert. Aber vielleicht kannst du mir ja als Physiker beweisen, dass das alles Unsinn ist...
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Re: Philosophie: Bewusstsein - neu definiert

Beitragvon Papierflieger » 02.02.2016, 20:43

Die Entfernungen sind gigantisch Mey aber nicht unüberwindbar. Die Atome aus denen wir bestehen sind ja der beste Beweiß. Entstanden sind sie alle in fernen Sonnen und wurden dann nach deren Ableben ins All geschleudert.

So gesehen sind wir alle Auserirdische :)

@Glider
Soviel ich weiss, gibt es immernoch die Multiversums-Theorie mit elf möglichen Dimensionen, oder?


Das sind zwei verschiedene Dinge Glider. Das Multiversums-Konzept ist das jede Möglichkeit auch realisiert wird. Aus jeder Möglichkeit entsteht dann ein neues Universum. Die 11 dimensionen gehören zur String Theorie die unser Universum beschreibt.

Dunkle Materie und Energie, 11 Dimensionen das sind alles Grenzbereiche der Physik und die Theorien die dazu gehören sind irgendwie unestehtisch und viel zu kompliziert. Eigentlich möchte die Physik ja mit sowenig Gesetzen wie möglich das ganze Universum erklären. Aber gerade geht es in die andere Richtung, es müssen immer mehr Annahmen wie Dunkle (das heißt nur, dass niemand einen blassen schimmer davon hat was es sein könnte) Energie oder Materie oder 11 dimensionen gemacht werden. Vielleicht ist ja eh alles ein Irrtum und alles ist ganz anders.

Der Punkt ist die Wissenschaft weis es nicht. Meikel hat es immer so hingestellt als wäre alles klar und Bewiesen... aber das ist es nicht. Wissenschaft kann auf diese Fragen einfach keine Antwort geben. Alles was man machen kann ist spekulieren und dabei ist jede Meinung gleich viel wert
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Re: Philosophie: Bewusstsein - neu definiert

Beitragvon glider » 03.02.2016, 12:20

Zitat von Papierflieger:
Der Punkt ist die Wissenschaft weis es nicht. Meikel hat es immer so hingestellt als wäre alles klar und Bewiesen... aber das ist es nicht. Wissenschaft kann auf diese Fragen einfach keine Antwort geben. Alles was man machen kann ist spekulieren und dabei ist jede Meinung gleich viel wert


Da bin ich vollkommen deiner Meinung (Y)

Und falls Meikel das mal lesen sollte:

Ich danke dir für die spannenden Diskussion im letzten halben Jahr. Sie haben mir geholfen, mein Weltbild selber immer wieder zu hinterfragen und verfeinern, logisch zu analysieren, wie es sein könnte.
Und deine Weltsicht gefällt mir, weil ich darin bis jetzt nichts vollkommen unlogisches gefunden habe, und es für mich selber wunderschön wäre, wenn sich eines Tages herausstellen würde, das es so ist, wie du behauptest, dass du es aus eigener Erfahrung weisst. Ich fänd's cool :sleep:

Und solange wir Menschen zu dumm sind, um irgendetwas zu wissen, dürfen wir wenigstens hoffen und träumen...

Alles Gute

glider
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Re: Philosophie: Bewusstsein - neu definiert

Beitragvon DreamingPat » 03.02.2016, 22:48

Papierflieger hat geschrieben:Die Entfernungen sind gigantisch Mey aber nicht unüberwindbar. Die Atome aus denen wir bestehen sind ja der beste Beweiß. Entstanden sind sie alle in fernen Sonnen und wurden dann nach deren Ableben ins All geschleudert.

So gesehen sind wir alle Auserirdische :)

@Glider
Soviel ich weiss, gibt es immernoch die Multiversums-Theorie mit elf möglichen Dimensionen, oder?


Das sind zwei verschiedene Dinge Glider. Das Multiversums-Konzept ist das jede Möglichkeit auch realisiert wird. Aus jeder Möglichkeit entsteht dann ein neues Universum. Die 11 dimensionen gehören zur String Theorie die unser Universum beschreibt.

Dunkle Materie und Energie, 11 Dimensionen das sind alles Grenzbereiche der Physik und die Theorien die dazu gehören sind irgendwie unestehtisch und viel zu kompliziert. Eigentlich möchte die Physik ja mit sowenig Gesetzen wie möglich das ganze Universum erklären. Aber gerade geht es in die andere Richtung, es müssen immer mehr Annahmen wie Dunkle (das heißt nur, dass niemand einen blassen schimmer davon hat was es sein könnte) Energie oder Materie oder 11 dimensionen gemacht werden. Vielleicht ist ja eh alles ein Irrtum und alles ist ganz anders.

Der Punkt ist die Wissenschaft weis es nicht. Meikel hat es immer so hingestellt als wäre alles klar und Bewiesen... aber das ist es nicht. Wissenschaft kann auf diese Fragen einfach keine Antwort geben. Alles was man machen kann ist spekulieren und dabei ist jede Meinung gleich viel wert


Was die Grenzfälle der Wissenschaft betrifft, gibt es äußerst interessante Ansätze.
Speziell das holografische Prinzip finde ich sehr interessant, es 'löst' das Problem, dass Informationen, die sich über den Ereignishorizont eines schwarzen Loches hinaus nähern, in der Praxis verloren gehen, die Quantenmechanik derartiges aber per Gesetzesmäßigkeit ausschließt.
Hier der passende Wikipedia-Artikel dazu: https://de.wikipedia.org/wiki/Holografisches_Prinzip

Das Prinzip geht nun davon aus, dass Informationen über 3 Dimensionen im 2-Dimensionalen Grenzbereich (auf dem Schwarzschildradius) gespeichert werden.

Das holografische Prinzip postuliert, dass jede Information, die den Ereignishorizont eines Schwarzen Loches überschreitet, auf der vom Schwarzschildradius aufgespannten Grenzfläche vollständig codiert wird, ähnlich einem zweidimensionalen Hologramm, das eine dreidimensionale Bildinformation enthält.
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Re: Philosophie: Bewusstsein - neu definiert

Beitragvon Arbogast bal » 15.04.2016, 18:46

Ich denke, dass der Begriff Bewusstsein nicht zwangsläufig an eine Psychologie geknüpft sein muss, also, nicht das Gegenstück zu "Unterbewusstsein" meinen muss.
Ich weiß, in diesem Forum geht es vor allem ums Träumen und alles, was damit zusammenhängt.
Aber Bewusstsein kann ja auch losgelöst von einem Wach- oder Traumzustand sein, also, kein Zustand beschreiben, sondern eher eine Eigenschaft eines Lebewesens. So meint "Bewusstsein" für mich ein Vermögen zur Reflexion, angewandt oder nicht. Und Reflexion wiederum setzt meiner Meinung nach das Begreifen seiner selbst voraus, da man sich als Bezugs- und Relationsobjekt wahrnimmt.
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