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Philosophie und so...

Philosophisches / Psychologisches / Körper, Geist & Seele

Philosophie und so...

Beitragvon yagamisenpai573 » 22.12.2017, 18:29

1. Existenz: Nach der Theorie der Paralleluniversen gibt es für jeden möglichen Zustand eines Universums ein Paralleluniversum(bzw. unendlich viele Paralleluniversen), in dem dieser Zustand zutrifft. Das lässt sich mit dem Konzept eines Zufallsgenerators vergleichen, der kontinuierlich eine unendliche Zahlenkette erstellt. Jede noch so lange Zahlenkombination wird dadurch irgendwann darin vorkommen, und zwar unendlich mal.
Da ist es dann aber egal, ob die Universen "real" sind oder nur Möglichkeiten. In beiden Fällen gibt es alle möglichen Zustände, und man kann nicht zwischen ihnen interagieren. Wenn du in Universum XY existierst, kannst du nur Universum XY erreichen/wahrnehmen/beeinflussen. Die Annahme, das Umfeld sei "real", geht somit von der Annahme aus, man selbst sei real. Realität, die eine "wahre" Welt, die sich von Unechten unterscheidet, existiert also nicht.Ich schreibe diesen Text in einer puren Möglichkeit einer Welt, die nur existiert, weil sie existieren kann. Somit ist alles, was möglich ist, auch irgendwo existent.
In anderen Universen können natürlich auch die Gesetze der Logik und Natur variieren, z. B. auch die Anzahl der Zeit- und Raumdimensionen. Meine These ist, dass alles nur eine Möglichkeit ist, wir das aber in verfälschender Weise als real wahrnehmen. Andererseits kann man auch die Definition von Realität dem anpassen und sagen:
Realität ist mit dir Verbundenes, das du für für dich relevant hältst.

2. Lebensarten: Es gibt viele Denkweisen, die eine einseitige Anweisung geben, gegen die im wörtlichen Sinne oft etwas spricht.
Ein gutes Beispiel hierfür ist der lateinische Ausspruch "multum non multa", viel nicht viel verschiedenes.
Kurze Erklärung des Spruches: Man soll sich auf das für sich wichtige konzentrieren, und seine Bemühungen nicht auf viele Gebiete verstreuen.
Bei allen Dogmen dieser Art spricht etwas dagegen, wodurch man sie nicht uneingeschränkt praktisch anwenden kann.
Bei "multum non multa" wäre dies, dass man dadurch irgendwann zum Fachidiot wird und man zum Leben Fähigkeiten auf verschiedenen Gebieten braucht.
Und stets gibt es eine entgegengesetzte Denkrichtung, bzw. ein Gegensatz, die auch plausibel erscheint.
Um das Dilemma zwischen beiden zu lösen, muss man nun die Mitte der beiden Denkrichtungen finden.
Da eine "Mitte", vor allem zwischen Denkrichtungen, schwer zu finden ist, gibt es in keinem Bereich des Lebens die eine Denkrichtung, nach der man sich einzig und allein zu richten hat.

3. Körper und Geist nach dem Tod:
Wenn ein Mensch stirbt, wird sein Körper für gewöhnlich vergraben.
Wenn der gestorbene Körper nicht unnatürlicherweise völlig isoliert wird, ändert er seine Form(verwesen etc.) und wird in die "Ganzheit" der Materie aufgenommen, beispielsweise dient er als Nährstoff im Boden. Er geht nicht ins materielle Nichts über, aber auch nicht in einen von der "Ganzheit der Materie(Erde/Universum/...)" abgetrennten Bereich.
Da der Geist ebenso wie der Körper ein gleichwichtiger Teil des Menschen ist, ist es recht naheliegend, dass die Seele nach dem Tod auch ihre Form ändert.
Also sollte nach diesem Modell die Vorstellung des Verhaltens der Seele nach dem Tod Folgende sein:
Die Seele verändert nach dem Tod ihre Form und geht in eine "Ganzheit der Seelen" ein, mit der wir während unseres Lebens für gewöhnlich dauerhaft in Kontakt kommen. Das ist auch in etwa die Vorstellung des Verhaltens der Seele nach dem Tod, die im Buddhismus hauptsächlich vorkommt. Allerdings wird im Buddhismus meines Wissens nach auch die Vorstellung gepflegt, dass die Seele im Idealfall ins "Nichts" eingeht, womit ich nicht einverstanden bin. Innerhalb des Lebens vor dem Tod ist das "Nichts der Gedanken" aber ein erstrebenswerter Meditationszustand, was meine Interpretation davon ist.
yagamisenpai573
 
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