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Die Existenz unseres Universums - Ein Traum?

Philosophisches / Psychologisches / Körper, Geist & Seele

Re: Die Existenz unseres Universums - Ein Traum?

Beitragvon gmeini » 19.10.2012, 00:49

Wie das Universum entstanden ist, kann man weder mit Religion, Wissenschaft, Philosophie oder sonst noch irgendwas beweisen. Nicht jetzt nicht morgen und auch nicht in ferner Zukunft.
Und das ist auch gut so. Sonst würde uns allen bald der Gesprächsstoff aus gehen, wenn auch noch das letzte Geheimnis gelüftet ist. Alle Theorien alle Behauptungen sind letztlich doch nur Vermutungen. Man könnte auch sagen daß eigentlich niemand im Recht ist, und Diskussionen über dieses Thema nie zu einem Ergebnis oder Konsens führen, und somit auch völlig sinnlos sind.
Es gibt eben Dinge die der Mensch mit seinem begrenzten Verstand nicht erfassen kann, und dazu gehören eben auch Begriffe wie unendlich lang, unendlich weit, unendlich groß usw.... was ja wiederum unser Universum versucht zu beschreiben. Letztlich bleiben nur klägliche Versuche sich etwas zu erklären, das unerklärlich ist und bleibt! Man kann sich aber auch mit dem jetzt und dem hier beschäftigen, was meiner Meinung nach wesentlich sinnvoller und auch befriedigender ist. Wo kommen wir her? Ist das überhaupt so wichtig?? Ist nicht viel wichtiger wo sind wir im Augenblick und wo wollen wir hin??? Das Vergangene lässt sich nicht mehr ändern, wir können aber das jetzt und hier beeinflussen, und somit auch in begrenzten Maßen das was kommt. Nicht mehr und nicht weniger!

Und im übrigen ist auch die Frage "Sind wir real?" unbedeutend. Wir sind was wir sind, und ich denke also bin ich.................... im Traum- und auch im Wachzustand


LG Gmeini
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Re: Die Existenz unseres Universums - Ein Traum?

Beitragvon Transceiver » 04.06.2014, 17:35

EXISTENZ EINE ILLUSION ?

Unser Universum ist ein aus einer ewigen Ordnung entstandenes Chaos. Die ewige Ordnung ist das ewige Nichts gleich absolute Neutralität.

Das Chaos ist ein zeitlich begrenztes Fenster der Existenz in dem sich das ewige Nichts durch diesen befristeten Gegensatz selbst bestätigt.

Solche Universen können schon unzählige male vor dem jetzigen entstanden und zerfallen sein. In einer zeitlosen Unbegrenztheit ( Ewigkeit ) wäre dies denkbar.

Ich bin nicht überzeugt von einer so genannten schwarzen Materie oder Antimaterie zu sprechen, da ist einfach nichts beziehungsweise totale Neutralität.

Das Sein ist ein Zeitfenster aus Illusion dass das ewige Nichts in seiner immer währenden Eigenschaft in Form eines Lichtblitzes bestätigt. Denn in der Vergänglichkeit des Lichtblitzes ( Flash time ) bestätigt sich lediglich das Nichts in dem wahren ewigen Bestehens

Jedes entstandene Zeitfenster versucht dem Paradoxem des wieder Zerfalls in das Nichts entgegen zu wirken. Dies ist für ein existierendes Zeitfenster in dem für dessen Zeitrahmen nicht möglich. So bleibt nur der Versuch die Erfahrungen oder Daten des momentanen Zeitfenster als Informationen in der Neutralität zu tarnen, um diese in das nächste entstehende Zeitfenster zu exportieren.
So entwickeln sich aus der scheinbar toten Materie lebende Existenzen an deren Ende die Begabung der Manipulation der Physikalischen Gesetze steht.
Ob dies nun wir Menschen oder andere in diesem Universum entwickelten Kulturen sind spielt keine Rolle, der Versuch an das Ziel zu gelangen ist für alle gleicher
maßen zwingend, und darum der vorhandene Drang des Erforschens. Der Sinn und Zweck des Erforschens muss in

Anbetracht des relativ kurzen Zeitfensters auf das dringliche Ziel der Übertragung ins nächste Zeitfenster gerichtet werden, ansonsten würde das momentan existierende Zeitfenster versagt haben.
So sollte auch danach geforscht werden ob von vorher gegangeneren Zeitfenstern Informationen oder Erfahrungen in Neutralität getarnt hinterlassen sind.

Klaus Kuno Jung den 05.04.2006

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Re: Die Existenz unseres Universums - Ein Traum?

Beitragvon Simue » 29.07.2016, 10:26

Spoiler: show
Shapokla hat geschrieben:Die Frage nach dem "Woher" kennt keine Antwort. Ist das ganze eigentlich überhaupt real? Die unvorstellbaren Zeitdimensionen, die unglaublichen Weiten und was wenn das alles nicht echt ist?

Habt ihr euch schon einmal Gedanken darüber gemacht, wieso ihr gerade in eurer Haut steckt? Wieso genau ihr das Glück habt in einem so reichen Land leben zu können, wo man euch alles in den Schoß gelegt hat und eure Aufgabe eigentlich nur darin besteht denen zu helfen denen es schlechter geht und die Welt vor dem Untergang zu bewahren? Wer den Film "Truman Show" kennt weiß wohin meine Fragen zielen.

Ich bin ein großer Physik-Fan jedoch sind unsere Wissenschaften sehr dogmatisch geworden, auch Religion fasziniert mich, obgleich ich gar nicht religiös bin, da die Götter unserer Religionen oft sehr menschliche Schwächen zeigen, wie Nachträglichkeit, Rechthaberei und die Neigung zu irren. Ich bin der Meinung, dass wir die Antwort nach dem Sinn des Lebens mit keiner der unzähligen Methoden die uns Religion und Wissenschaft darlegen, finden können, was ich weiter erklären möchte.

Zu allererst möchte ich mit der wissenschaftlichen Erklärung beginnen. In der Physik macht man sich die Mühe unser bestehendes Universum anhand seiner natürlich vorliegenden Gesetze zu definieren und zu verstehen. Das große Puzzle beginnt bei der Entstehung unseres bekannten Kosmos, vor etwa 13,7 Milliarden Jahre. Eine Sache die paradoxer nicht sein kann.
Hierzu möchte ich erörtern, dass man in der Physik der Meinung ist, dass Energie nur dann entstehen kann, wenn auch eine resultierende Kraft gewirkt hat. Beim Urknall, so die geläufigste Theorie zum Anfang von Zeit und Raum fällt diese Regel anscheinend unter den Tisch; Aus nichts entstehen die scheinbar endlosen Bestandteile unserer Welt. Man spricht von der Singularität: Einem Geschehen, dass nicht mehr zu beobachten ist, somit auch nicht zu beweisen oder mit den Gesetzen unserer bekannten Physik zu erklären. Um zu verstehen, was ich meine, lasst euch folgendes auf der Zunge zergehen:

Aus einem Punkt mit dem Durchmesser von Null (also quasi aus dem Nichts) ausgehend fand am Anfang von allem(?) eine gewalitge Explosion statt. Vorzustellen hat man sich hierbei einen Luftballon, den man mit Sandkörnern beklebt bis er scheinbar vollkommen bedeckt ist. Die Sandkörner sind repräsentativ für Materie, sprich allem was ist. Denn glaubt man der Big-Bang-Theory so war zum Anfang alle Materie in besagtem Punkt komprimiert. Auch Temperatur und Raumkrümmung sollen gegen Unendlich gegangen sein, waren also endlos groß. Durch den ständigen Anstieg der Masse, die natürlich endlos war und noch endloser wurde, explodierte dieser Punkt "Null". Der Luftballon bläst sich auf und die Sandkörner driften immer weiter außeinander und der Raum entsteht, sowie die Zeit und Materie. Zwischen den Sandkörnern wird Raum sichtbar und die Körner entfernen sich immer weiter voneinander. Außerdem kühlt das ganze nun allmählich ab und Licht trennt sich von Materie. Nun wandeln sich kleinste Teile ineinander um (Quarks, Antiquarks und Photonen). Nach einer Reihe von Umwandlungsprozessen entstehen die Bausteine unserer Welt: Elektronen, Protonen und Neutronen fast so, als hätte Gott Lego gespielt. Das alles passierte inerhalb einer Sekunde. Nach einer Minute gab es schon die ersten Atomkerne, dem voran natürlich die schwersten. Diesen Vorgang nennt man Kernfusion.
Nach etwa 400 000 Jahren war das Weltall auf 3000 Grad Celsius abgekühlt und die Temperatur für die Vereinigung der schweren Atomkerne mit Elektronen war nun endlich gegeben. Es entstanden Wasserstoff und Helium die von da an durch das All wirbelten. Nach und nach bildete sich das Universum also fort bis etwa 1 Milliarde Jahre nach dem Urknall die ersten Galaxien entstanden. Nach etwa 9 Milliarden Jahren erblickte auch unsere Sonne das Licht der Welt und wieder 4,5 Milliarden Jahre später sitzen Menschen in Besenkammern und tüfteln über den Anfang.


Das alles wirkt genau durchdacht und geplant, denn wie die meisten wissen, würde eine geringe Abweichung der Gegebenheiten dazu führen, dass alles um uns nicht wäre. Die Physik schafft es unser Universum zu beschreiben, ohne einen Gott miteinzubeziehen. Ob ein Physiker jedoch an Gott glaubt, sei jedem selbst überlassen, denn was vor dem Urknall war beschäftigt die Wissenschaft nicht, obwohl es da meiner Meinung nach erst anfängt interessant zu werden, dazu mehr später. Erst einmal möchte ich auf die religiöse Erklärung einsteigen und sie erläutern:

In den großen Weltreligionen, ausgenommen der Buddhismus in dem das Göttliche allgegenwärtig und allbeseelend ist und es kein Gottesbild gibt (stets den bekannten Lehrmeister Buddha), spricht man von der Schöpfung durch einen (meist eher männlchen) Gott. In der von Luther übersetzten (und teilweise verfälschten) Genesis heißt es: "Als Gott begann, Himmel und Erde zu erschaffen, die Erde öd und wüst war und Finsternis auf der Tiefe… da sprach Gott: Es werde Licht! Und es ward Licht"
Dass es so leicht nicht war, da sind wir uns wahrscheinlich einig. Dass er jeden Tag etwas neues wie durch einen Wunsch entstehen lassen konnte, ist auch zu bestreiten, denn wie im Klartraum zu rufen "Es werde Licht", ist ja in der Realität nicht möglich (außer der Lichtschalter ist nicht fern ;) ) Abgesehen davon mussten die Wunsche ja irgendjemandem gelten und da Gott die Höchste (und damals einzige) Instanz war, hat er wahrscheinlich nur mit sich geredet um sich nicht so einsam zu fühlen.
Außerdem ist der Gott den man in der Bibel kennenlernt äußerst menschlich, denn obwohl er sich durch sein Allwissen ja eigentlich der Tatsache bewusst sein musste, dass die Menschen denen er den freien Willen schenkt, die verbotene Frucht essen würden, wofür er ihnen noch nach tausenden Jahren böse ist. Göttlich ist es auch nicht, dass er durch die große Flut die Menschheit erst ausrotten will und dann seine unfehlbare Tat bereut und verspricht die Menschen nie wieder "vertilgen" zu wollen, was er mit seinem Versprechen von der Apokalypse schnell aber wieder annuliert. Dasselbe gilt für den Gott der Thora und des Korans, die ich übrigens beide gelesen habe.


Trotzdem sind die uns gegebenen Antworten ungenügend. Denn wo kam der religiöse Gott her? Braucht denn nicht auch der Urknall einen Auslöser, wenn doch aus nichts kein Universum entstehen kann, sowie sich dieser Thread nicht selbst schreibt. Wer hat die Masse und die Materie in den Punkt "Null" gesteckt, und wenn es diesen jemand oder dieses etwas gibt, wo kommt es her?
Es kann keinen Anfang geben, denn soetwas wie ein Anfang setzt einen Impuls voraus und ein Impuls braucht einen Urheber. Es ist eine Frage die sich nicht lüften lässt. Betrachtet man die Sache also mit logisch denkenden Augen, so dürfte unser Universum nicht existieren. Der Urknall, die Enstehungsgeschichte sind demnach keineswegs Anfang, da sie inmitten einer existierenden Welt , die unserer zwar fern ist, aber doch da ist, passieren.

Was mich angeht, habe ich eine Gottesvorstellung, die keinen Anfang und kein Ende braucht. Was wenn alles nur einem Traum gleich ist?

Man stelle sich eine Energie(oder Gott, oder Urknall) vor die im endlosen ungefühlten Nichts treibt. Es gibt nichts zu sehen, zu spüren, zu hören oder zu fühlen. Weder Zeit noch Raum, weder Enge noch Endlosigkeit. Nur das geballte Sein(Gott etc.). Und jetzt stellt euch vor dieses "Sein" ist eine Ebene oder eine Dimension, in der wir alle EINS sind. Alles was diese Welt beseelt ist dort versammelt als ein einziges. Und man könnte sagen, dass diese Energie, nennen wir sie Gott über sich selbst nachdenkt um zu "leben". Jeder von uns ist quasi mit einem endlosen Potenzial beseelt aus dem wir alle hervorgehen. Wir sind also Gott und wir sind eins. Wir sind alles was existiert und haben uns diese Welt, als eine Plattform um endlos existieren zu können, ausgedacht. Wir haben den Urknall beseelt und haben uns gefügt, um diese Welt zu errichten. Wer schon einmal geliebt hat, ob es ein Tier, eine Pflanze oder ein Mensch war, weiß wie sich Einigkeit anfühlt. Man möchte kuscheln, wenn es sich um einen Partner handelt Sex haben. Ich möchte oberflächliche Verliebtheit ausschließen, von der abgesehen es schon von Anfang der Menschheit den Wunsch gab mit allem eins zu sein in Frieden und Liebe. Woher kennt ein Atom seine Destination, woher weiß ein Vogel wo er hinfliegen muss, und warum wissen die Menschen was sie tun (müssen). Wir haben alle vergessen, wo wir herkommen, sind quasi alle verlorene Seelen, denn nur so kann funktionieren, was ist. In der Philosophie spricht man vom "Schleier des Vergessens". Wir alle haben die Tendenz nach einem Ziel zu streben. Woher also dieser Trieb, wenn es uns nicht einprogrammiert wurde. Was ist, wenn wir uns quasi als das göttliche selbst erträumt haben und nach dem Tod woanders fortbestehen und wieder zurrückgehen wo wir herkommen. Ich kann mir das Potenzial zu lieben anders nicht erklären. Die Existenz unserer selbst wäre auch abzustreiten, und das Universum in all seiner unglaublichen Regelmäßigkeit, die menschliche und tierische Fähigkeit durch denken ihre Umwelt zu beeinflussen und zu lenken.


Was habt ihr für eine Meinung zu diesem Thema? Den Antrieb zu diesem Thread hat mir maRC gegeben. Ich hoffe auf Antworten!

Liebe Grüße, Shaps


Wieder ausgegraben aus dem Jahre 2012. Das hat Shapokla einfach meisterhaft und traumhaft geschildert. Glaube es genauso nur mit allen zusätzlichen "ballasten" wie astralwelt, afterlife, Himmel Hölle , Wiedergeburt, Reinkarnation, multiversen usw. Bis ins unendliche hinein.
Simue
 
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