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Die Existenz unseres Universums - Ein Traum?

Philosophisches / Psychologisches / Körper, Geist & Seele

Die Existenz unseres Universums - Ein Traum?

Beitragvon Shapokla » 06.10.2012, 17:22

Die Frage nach dem "Woher" kennt keine Antwort. Ist das ganze eigentlich überhaupt real? Die unvorstellbaren Zeitdimensionen, die unglaublichen Weiten und was wenn das alles nicht echt ist?

Habt ihr euch schon einmal Gedanken darüber gemacht, wieso ihr gerade in eurer Haut steckt? Wieso genau ihr das Glück habt in einem so reichen Land leben zu können, wo man euch alles in den Schoß gelegt hat und eure Aufgabe eigentlich nur darin besteht denen zu helfen denen es schlechter geht und die Welt vor dem Untergang zu bewahren? Wer den Film "Truman Show" kennt weiß wohin meine Fragen zielen.

Ich bin ein großer Physik-Fan jedoch sind unsere Wissenschaften sehr dogmatisch geworden, auch Religion fasziniert mich, obgleich ich gar nicht religiös bin, da die Götter unserer Religionen oft sehr menschliche Schwächen zeigen, wie Nachträglichkeit, Rechthaberei und die Neigung zu irren. Ich bin der Meinung, dass wir die Antwort nach dem Sinn des Lebens mit keiner der unzähligen Methoden die uns Religion und Wissenschaft darlegen, finden können, was ich weiter erklären möchte.

Zu allererst möchte ich mit der wissenschaftlichen Erklärung beginnen. In der Physik macht man sich die Mühe unser bestehendes Universum anhand seiner natürlich vorliegenden Gesetze zu definieren und zu verstehen. Das große Puzzle beginnt bei der Entstehung unseres bekannten Kosmos, vor etwa 13,7 Milliarden Jahre. Eine Sache die paradoxer nicht sein kann.
Hierzu möchte ich erörtern, dass man in der Physik der Meinung ist, dass Energie nur dann entstehen kann, wenn auch eine resultierende Kraft gewirkt hat. Beim Urknall, so die geläufigste Theorie zum Anfang von Zeit und Raum fällt diese Regel anscheinend unter den Tisch; Aus nichts entstehen die scheinbar endlosen Bestandteile unserer Welt. Man spricht von der Singularität: Einem Geschehen, dass nicht mehr zu beobachten ist, somit auch nicht zu beweisen oder mit den Gesetzen unserer bekannten Physik zu erklären. Um zu verstehen, was ich meine, lasst euch folgendes auf der Zunge zergehen:

Aus einem Punkt mit dem Durchmesser von Null (also quasi aus dem Nichts) ausgehend fand am Anfang von allem(?) eine gewalitge Explosion statt. Vorzustellen hat man sich hierbei einen Luftballon, den man mit Sandkörnern beklebt bis er scheinbar vollkommen bedeckt ist. Die Sandkörner sind repräsentativ für Materie, sprich allem was ist. Denn glaubt man der Big-Bang-Theory so war zum Anfang alle Materie in besagtem Punkt komprimiert. Auch Temperatur und Raumkrümmung sollen gegen Unendlich gegangen sein, waren also endlos groß. Durch den ständigen Anstieg der Masse, die natürlich endlos war und noch endloser wurde, explodierte dieser Punkt "Null". Der Luftballon bläst sich auf und die Sandkörner driften immer weiter außeinander und der Raum entsteht, sowie die Zeit und Materie. Zwischen den Sandkörnern wird Raum sichtbar und die Körner entfernen sich immer weiter voneinander. Außerdem kühlt das ganze nun allmählich ab und Licht trennt sich von Materie. Nun wandeln sich kleinste Teile ineinander um (Quarks, Antiquarks und Photonen). Nach einer Reihe von Umwandlungsprozessen entstehen die Bausteine unserer Welt: Elektronen, Protonen und Neutronen fast so, als hätte Gott Lego gespielt. Das alles passierte inerhalb einer Sekunde. Nach einer Minute gab es schon die ersten Atomkerne, dem voran natürlich die schwersten. Diesen Vorgang nennt man Kernfusion.
Nach etwa 400 000 Jahren war das Weltall auf 3000 Grad Celsius abgekühlt und die Temperatur für die Vereinigung der schweren Atomkerne mit Elektronen war nun endlich gegeben. Es entstanden Wasserstoff und Helium die von da an durch das All wirbelten. Nach und nach bildete sich das Universum also fort bis etwa 1 Milliarde Jahre nach dem Urknall die ersten Galaxien entstanden. Nach etwa 9 Milliarden Jahren erblickte auch unsere Sonne das Licht der Welt und wieder 4,5 Milliarden Jahre später sitzen Menschen in Besenkammern und tüfteln über den Anfang.


Das alles wirkt genau durchdacht und geplant, denn wie die meisten wissen, würde eine geringe Abweichung der Gegebenheiten dazu führen, dass alles um uns nicht wäre. Die Physik schafft es unser Universum zu beschreiben, ohne einen Gott miteinzubeziehen. Ob ein Physiker jedoch an Gott glaubt, sei jedem selbst überlassen, denn was vor dem Urknall war beschäftigt die Wissenschaft nicht, obwohl es da meiner Meinung nach erst anfängt interessant zu werden, dazu mehr später. Erst einmal möchte ich auf die religiöse Erklärung einsteigen und sie erläutern:

In den großen Weltreligionen, ausgenommen der Buddhismus in dem das Göttliche allgegenwärtig und allbeseelend ist und es kein Gottesbild gibt (stets den bekannten Lehrmeister Buddha), spricht man von der Schöpfung durch einen (meist eher männlchen) Gott. In der von Luther übersetzten (und teilweise verfälschten) Genesis heißt es: "Als Gott begann, Himmel und Erde zu erschaffen, die Erde öd und wüst war und Finsternis auf der Tiefe… da sprach Gott: Es werde Licht! Und es ward Licht"
Dass es so leicht nicht war, da sind wir uns wahrscheinlich einig. Dass er jeden Tag etwas neues wie durch einen Wunsch entstehen lassen konnte, ist auch zu bestreiten, denn wie im Klartraum zu rufen "Es werde Licht", ist ja in der Realität nicht möglich (außer der Lichtschalter ist nicht fern ;) ) Abgesehen davon mussten die Wunsche ja irgendjemandem gelten und da Gott die Höchste (und damals einzige) Instanz war, hat er wahrscheinlich nur mit sich geredet um sich nicht so einsam zu fühlen.
Außerdem ist der Gott den man in der Bibel kennenlernt äußerst menschlich, denn obwohl er sich durch sein Allwissen ja eigentlich der Tatsache bewusst sein musste, dass die Menschen denen er den freien Willen schenkt, die verbotene Frucht essen würden, wofür er ihnen noch nach tausenden Jahren böse ist. Göttlich ist es auch nicht, dass er durch die große Flut die Menschheit erst ausrotten will und dann seine unfehlbare Tat bereut und verspricht die Menschen nie wieder "vertilgen" zu wollen, was er mit seinem Versprechen von der Apokalypse schnell aber wieder annuliert. Dasselbe gilt für den Gott der Thora und des Korans, die ich übrigens beide gelesen habe.


Trotzdem sind die uns gegebenen Antworten ungenügend. Denn wo kam der religiöse Gott her? Braucht denn nicht auch der Urknall einen Auslöser, wenn doch aus nichts kein Universum entstehen kann, sowie sich dieser Thread nicht selbst schreibt. Wer hat die Masse und die Materie in den Punkt "Null" gesteckt, und wenn es diesen jemand oder dieses etwas gibt, wo kommt es her?
Es kann keinen Anfang geben, denn soetwas wie ein Anfang setzt einen Impuls voraus und ein Impuls braucht einen Urheber. Es ist eine Frage die sich nicht lüften lässt. Betrachtet man die Sache also mit logisch denkenden Augen, so dürfte unser Universum nicht existieren. Der Urknall, die Enstehungsgeschichte sind demnach keineswegs Anfang, da sie inmitten einer existierenden Welt , die unserer zwar fern ist, aber doch da ist, passieren.

Was mich angeht, habe ich eine Gottesvorstellung, die keinen Anfang und kein Ende braucht. Was wenn alles nur einem Traum gleich ist?

Man stelle sich eine Energie(oder Gott, oder Urknall) vor die im endlosen ungefühlten Nichts treibt. Es gibt nichts zu sehen, zu spüren, zu hören oder zu fühlen. Weder Zeit noch Raum, weder Enge noch Endlosigkeit. Nur das geballte Sein(Gott etc.). Und jetzt stellt euch vor dieses "Sein" ist eine Ebene oder eine Dimension, in der wir alle EINS sind. Alles was diese Welt beseelt ist dort versammelt als ein einziges. Und man könnte sagen, dass diese Energie, nennen wir sie Gott über sich selbst nachdenkt um zu "leben". Jeder von uns ist quasi mit einem endlosen Potenzial beseelt aus dem wir alle hervorgehen. Wir sind also Gott und wir sind eins. Wir sind alles was existiert und haben uns diese Welt, als eine Plattform um endlos existieren zu können, ausgedacht. Wir haben den Urknall beseelt und haben uns gefügt, um diese Welt zu errichten. Wer schon einmal geliebt hat, ob es ein Tier, eine Pflanze oder ein Mensch war, weiß wie sich Einigkeit anfühlt. Man möchte kuscheln, wenn es sich um einen Partner handelt Sex haben. Ich möchte oberflächliche Verliebtheit ausschließen, von der abgesehen es schon von Anfang der Menschheit den Wunsch gab mit allem eins zu sein in Frieden und Liebe. Woher kennt ein Atom seine Destination, woher weiß ein Vogel wo er hinfliegen muss, und warum wissen die Menschen was sie tun (müssen). Wir haben alle vergessen, wo wir herkommen, sind quasi alle verlorene Seelen, denn nur so kann funktionieren, was ist. In der Philosophie spricht man vom "Schleier des Vergessens". Wir alle haben die Tendenz nach einem Ziel zu streben. Woher also dieser Trieb, wenn es uns nicht einprogrammiert wurde. Was ist, wenn wir uns quasi als das göttliche selbst erträumt haben und nach dem Tod woanders fortbestehen und wieder zurrückgehen wo wir herkommen. Ich kann mir das Potenzial zu lieben anders nicht erklären. Die Existenz unserer selbst wäre auch abzustreiten, und das Universum in all seiner unglaublichen Regelmäßigkeit, die menschliche und tierische Fähigkeit durch denken ihre Umwelt zu beeinflussen und zu lenken.


Was habt ihr für eine Meinung zu diesem Thema? Den Antrieb zu diesem Thread hat mir maRC gegeben. Ich hoffe auf Antworten!

Liebe Grüße, Shaps
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Re: Die Existenz unseres Universums - Ein Traum?

Beitragvon TheRiddler » 06.10.2012, 23:26

Shapokla, vielen Dank für deinen Beitrag, du hast mein Weltbild wunderbar zusammengefasst :) Ich stimme dir in allen Belangen zu und das was du als großes eins oder wie auch immer beschreibst kommt aus dem Buddhismus und ist Nirvana. Ich persönlich glaube auch nicht an einen Anfang und ein Ende, wenn man sich mal Non Dualität anschaut wird man erkennen, dass es kein Ende und keinen Anfang gibt gab und je geben wird. Das ist wie mit dem Ei und der Henne :D.

Lg TheRiddler
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Re: Die Existenz unseres Universums - Ein Traum?

Beitragvon Anewex » 07.10.2012, 01:03

Das ist eine sehr interessante Frage: Was war die ultimative Ursache, die aus sich selbst entstanden ist? Es scheint ein unlösbares Problem zu sein, ebenso wie die Henne und das Ei. Macht aber Spaß, drüber nachzudenken. Es muss ja schließlich eine Herausforderung im Leben geben. :)
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Re: Die Existenz unseres Universums - Ein Traum?

Beitragvon TheRiddler » 07.10.2012, 12:39

Dazu eine wirklich interessante Folge von Leschs Kosmos: Was war vor dem Urknall?

http://www.youtube.com/watch?v=YXgMvF374-Q
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Re: Die Existenz unseres Universums - Ein Traum?

Beitragvon Alex » 07.10.2012, 12:47

Alter nicht cool xD ich wollte so nen Ähnlichen Theard eröffnen aber naja kann man nix machen.Trotzdem mal danke das das einer anspricht.Um ehrlich zu sein wir Menschen haben uns selbst erfunden nicht?Ich denke nein wir sind nicht real.Und die Frage Woher kann man unmöglich beantworten.Wir Menschen erklären uns das ganze mit dem Urknall aber das funktioniert nur, und das sehr wackelig, in unserer Logik die wir erfunden haben.Die Welt wie wir sie kennen ist eine Lüge eine eine Illusion die von uns erfunden und geglaubt wird.
Das ganze kann man mit dem Urknall nicht abstempeln den der leere Raum musste ja auch irgendwo herkommen nicht wahr?Ergo lässt sich das Thema mit dem Urknall nicht so leicht abstempeln.Und es ist schwer zu glauben,dass aus nichts etwas entsteht mal einfach so.Jedoch ist es möglich da das ganze wie gesagt auf unsere Logik begrenzt ist.
Es gibt keine Wissenschaft,denn auch die haben wir erfunden.Da kann sich jeder Wissenschaftler nun in den Arsch beißen so fest er will aber das ist alles Illusion und funktioniert nur bei uns.Ich denke unsere "Seele" wie wir sie gerne nennen besteht nur aus Schwingungen.Das "Leben" ist eine Illusion.Und wenn es das Leben ist dann auch der Tod.So könnte der Tod nur eine weitere Entwicklung sein.Wir menschen sagen alles besteht aus Atomen ABER ein Atom besteht nur aus einem Prozent Masse und 99% reiner Energie,ergo müsste jeder nur 1% von seinem normalen Volumen besitzen.Deshalb pflichte ich der Theorie bei dass wir tatsächlich aus Schwingungen bestehen.

Man kann wirklich endlos darüber Diskutieren.Meine Theorie ist: Nein wir sind nicht real.Und da kann jeder sagen "Ja aber ich bin real" usw. das ist meine Meinung und sicherlich keine dumme.
Ich hoffe ich konnte euch das Thema näher bringen.
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Re: Die Existenz unseres Universums - Ein Traum?

Beitragvon Anewex » 07.10.2012, 16:31

Bevor du sagst, wir seien nicht real, musst du erst mal "real" definieren...
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Re: Die Existenz unseres Universums - Ein Traum?

Beitragvon zPsyk » 07.10.2012, 17:10

Anewex hat geschrieben: Es scheint ein unlösbares Problem zu sein, ebenso wie die Henne und das Ei.


Das Huhn war zuerst da, 'problem' gelöst :D .
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Re: Die Existenz unseres Universums - Ein Traum?

Beitragvon Anewex » 08.10.2012, 01:10

Du meinst, aus einem Einzeller wurde ein Eizeller, Stichwort Evolution? :D
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Re: Die Existenz unseres Universums - Ein Traum?

Beitragvon Alex » 08.10.2012, 19:31

Ich muss "real" gar nicht definieren und auch keine Beweise für meine Theorie aufbringen da Beweise ebenfalls von uns Menschen erfunden wurden ;-p Müssen tu ich gar nix weil ich nicht existiere und da kann jeder sagen was er will denn Die Logik gibts auch nich auch Schwachsinn der von uns Menschen erfunden wurde ;)
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Re: Die Existenz unseres Universums - Ein Traum?

Beitragvon Felix » 08.10.2012, 19:52

Ich stimme dir zu. Auch wen das sehr unglaubwürdig klingt.
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Re: Die Existenz unseres Universums - Ein Traum?

Beitragvon Anewex » 08.10.2012, 20:48

Wenn ihr wirklich glauben würdet, dass alles Schwachsinn ist, dann würdet ihr euch mit sowas gar nicht abgeben. Was hättet ihr denn in einer schwachsinnigen Welt für einen Nutzen, den anderen die Augen zu öffnen?

Du musst natürlich nichts, aber es empfiehlt sich gewisse Dinge zu tun oder zu lassen, um das allgemeine Zusammenleben zu erleichtern. Zum Wohle aller.

Ach übrigens, was sagt ihr zwei zum Thema Schmerz (physisch und psychisch)? Seid ihr schon soweit, ihn dadurch negieren zu können, weil ihr wisst, dass alles Illusion ist? :0

Theoretisch ist er nicht real, aber fühlen tut ihr ihn trotzdem, wenn ich mich nicht irre. Das Problem ist, dass ihr euch selbst in eine Zwickmühle bringt. Wenn ihr nichts mehr ersnst nehmt, ist die Gefahr größer, dass andere Menschen euch physischen oder körperlichen Schaden antun, weil ihr gegen die Menschengesetze verstoßt. (Z.B. Gefängnis, wenn ihr ein Verbrechen begeht.) Ihr habt nicht die Macht, das abzuwenden, wenn ich mich nicht irre.

Andererseits, wenn ihr nur die oberflächliche Gedankenhaltung habt "nichts ist real" jedoch nichts an eurem Leben verändert, dann ist das ein klarer Beweis dafür, dass ihr die Theorie selbst nicht ernst nehmt und schon gar nicht verinnerlicht habt. Wenn dies der Fall ist, ist eure Aussage "nichts ist real" für mich wertlos, weil ich sehe, dass ihr selbst nicht daran glaubt. Somit ist die Sache für mich gegessen.

Und nun, erzählt mir von euren außergewöhnlichen Leben, in denen euch nichts etwas anhaben kann. Erzählt mir von euren mutigen Taten, da ich ja vor nichts mehr Angst haben braucht. Oder gebt zu, dass ihr vorschnell eure Meinung kundgetan habt. :!:
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Re: Die Existenz unseres Universums - Ein Traum?

Beitragvon Shapokla » 09.10.2012, 15:53

Anewex hat geschrieben:Wenn ihr wirklich glauben würdet, dass alles Schwachsinn ist, dann würdet ihr euch mit sowas gar nicht abgeben. Was hättet ihr denn in einer schwachsinnigen Welt für einen Nutzen, den anderen die Augen zu öffnen?

Du musst natürlich nichts, aber es empfiehlt sich gewisse Dinge zu tun oder zu lassen, um das allgemeine Zusammenleben zu erleichtern. Zum Wohle aller.

Ach übrigens, was sagt ihr zwei zum Thema Schmerz (physisch und psychisch)? Seid ihr schon soweit, ihn dadurch negieren zu können, weil ihr wisst, dass alles Illusion ist? :0

Theoretisch ist er nicht real, aber fühlen tut ihr ihn trotzdem, wenn ich mich nicht irre. Das Problem ist, dass ihr euch selbst in eine Zwickmühle bringt. Wenn ihr nichts mehr ersnst nehmt, ist die Gefahr größer, dass andere Menschen euch physischen oder körperlichen Schaden antun, weil ihr gegen die Menschengesetze verstoßt. (Z.B. Gefängnis, wenn ihr ein Verbrechen begeht.) Ihr habt nicht die Macht, das abzuwenden, wenn ich mich nicht irre.

Andererseits, wenn ihr nur die oberflächliche Gedankenhaltung habt "nichts ist real" jedoch nichts an eurem Leben verändert, dann ist das ein klarer Beweis dafür, dass ihr die Theorie selbst nicht ernst nehmt und schon gar nicht verinnerlicht habt. Wenn dies der Fall ist, ist eure Aussage "nichts ist real" für mich wertlos, weil ich sehe, dass ihr selbst nicht daran glaubt. Somit ist die Sache für mich gegessen.

Und nun, erzählt mir von euren außergewöhnlichen Leben, in denen euch nichts etwas anhaben kann. Erzählt mir von euren mutigen Taten, da ich ja vor nichts mehr Angst haben braucht. Oder gebt zu, dass ihr vorschnell eure Meinung kundgetan habt. :!:


Darf ich dich fragen, ob du beeinträchtigt warst, als du diesen Post verfasst hast? :)

Keiner hat behauptet, dass er ausbrechen kann oder, dass er das Leben und den Kosmos um uns nicht ernst nimmt(!!!). Du verdrehst komplett was ich in meinem Thread ausgedrückt habe und es ist paradox, zu behaupten es sei oberflächlich, tiefgründig über das Universum zu (nachzu)denken. Ich habe stets physikalische und logische Möglichkeiten ausgeschlossen (z.B.: dass es unser Universum nicht geben dürfte - faktisch!!). Ich habe nicht gesagt, dass Schmerz et cetera nicht echt sind, ich habe lediglich die Definition von "echt" infrage gestellt.
Außerdem habe ich einen tiefgründigen Gedankengang reflexiert, was dir in einem nüchternen Zustand auffallen hätte müssen. Dein Post, hingegen lässt den Eindruch erwachen, als hätte ich, ohne mich damit außeinander zu setzen, das Universum als "nicht ernstzunehmend" und "schwachsinnig" abgestempelt.

Schmerz ist eindeutig psychisch, der Antrieb dafür kann physisch sein; Wenn dir jemand, beispielsweise eine verpasst, werden die empfindlichen Nervenenden, die überall in deinem Körper (somit auch unter und in deiner Haut) befindlich sind, schwache elektrische Impulse im Millivoltbereich an dein Gehirn weiterleiten. Dieses lässt dich dann Schmerz empfinden um dir zu signalisieren, dass das, was mit deinem Körper geschieht nicht stimmt.

Der Unterschied zwischen Gott und Illusion ist groß, oder bist du da anderer Meinung? Ich habe ausschließlich behauptet, dass wir eventuell göttlich sein können (und es wahrscheinlich auch sind!!) und der Sinn dieses Universums vielleicht darin besteht, damit sich Gott quasi in sich selbst erleben kann, und DAS auf möglichst viele Arten.
Der Überlebensdrang wäre hierzu ein guter Beweis: Der Organismus will sich umbedingt selbst erhalten! Gäbe es keinen Grund dafür, wäre auch genannter Drang nicht notwendig.
Ich prangere an, dass Menschen sich mit Belanglosigkeiten außeinander, und sage keineswegs, dass man die Welt nicht ernst nehmen soll. Darin bestand meine Abwägung und aus nichts anderem!

Dein Post somit sehr marginal und hohl, aber denke, was du willst!
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Re: Die Existenz unseres Universums - Ein Traum?

Beitragvon TheRiddler » 09.10.2012, 16:10

Anewex du solltest dir mal die Geschichte von Milarepa - einem Buddhistischen Yogi durchlesen :). Im Grunde genommen geht es darum, dass er auf seinem Weg zur Erleuchtung irgendwann erkennt und verinnerlicht, dass die Welt nur eine Illusion ist und dann eine Steinplatte mit der bloßen Hand eindrückt. Es geht nicht darum zu wissen, dass alles Traumgleich und Illusionär ist, sondern man muss es auch für sich selbst glauben, verstehen und das wichtigste erlebt haben. Ansonsten ist eine Umstellung der Taten wie im Traum nicht möglich.
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Re: Die Existenz unseres Universums - Ein Traum?

Beitragvon Anewex » 10.10.2012, 02:20

Ich habe dich fälschlicherweise addressiert, fällt mir grad auf. :D
Alles was ich sagte war im Grunde auf diesen Post bezogen.

alpex868 hat geschrieben:Ich muss "real" gar nicht definieren und auch keine Beweise für meine Theorie aufbringen da Beweise ebenfalls von uns Menschen erfunden wurden ;-p Müssen tu ich gar nix weil ich nicht existiere und da kann jeder sagen was er will denn Die Logik gibts auch nich auch Schwachsinn der von uns Menschen erfunden wurde ;)


Und was deinen Post angeht:

Die Frage nach dem "Woher" kennt keine Antwort. Ist das ganze eigentlich überhaupt real? Die unvorstellbaren Zeitdimensionen, die unglaublichen Weiten und was wenn das alles nicht echt ist?

Habt ihr euch schon einmal Gedanken darüber gemacht, wieso ihr gerade in eurer Haut steckt? Wieso genau ihr das Glück habt in einem so reichen Land leben zu können, wo man euch alles in den Schoß gelegt hat und eure Aufgabe eigentlich nur darin besteht denen zu helfen denen es schlechter geht und die Welt vor dem Untergang zu bewahren? Wer den Film "Truman Show" kennt weiß wohin meine Fragen zielen.


Bei "real" können wir natürlich ewig diskutieren, wenn wir keine einheitliche Definition haben. Für mich ist in dieser Welt alles real, was erlebbar und erfahrbar ist. Also sind auch Träume real, weil man sie ebenso durchlebt und anschließend erinnert. Deshalb verstehe ich nicht, wie du die "Realität" anzweifeln kannst. Was meinst du denn wirklich mit "real"?

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Mir geht es genauso. Physik und Religion/Philosophie finde ich sehr interessant. Wissenschaften müssen leider dogmatisch sein, weil jeder ein anderes Verständnis der Welt hat. Wissenschaftler brauchen also ein Werkzeug, um auf den gleichen Nenner zu kommen. Das erlaubt das erforschen von Materie, aber sobald es spirituell wird, versagt genau deshalb jede Wissenschaft. Wobei sich die Wissenschaft auch schon deutlich gebessert hat und viel weniger Grenzen setzt und viel mehr als "möglich" sieht.

Ja genau, die Antwort auf den Sinn kann man damit nicht herausfinden, das ist es, was ich im letzten Absatz ja auch schon formulierte.

Zu allererst möchte ich mit der wissenschaftlichen Erklärung beginnen. In der Physik macht man sich die Mühe unser bestehendes Universum anhand seiner natürlich vorliegenden Gesetze zu definieren und zu verstehen. Das große Puzzle beginnt bei der Entstehung unseres bekannten Kosmos, vor etwa 13,7 Milliarden Jahre. Eine Sache die paradoxer nicht sein kann.
Hierzu möchte ich erörtern, dass man in der Physik der Meinung ist, dass Energie nur dann entstehen kann, wenn auch eine resultierende Kraft gewirkt hat. Beim Urknall, so die geläufigste Theorie zum Anfang von Zeit und Raum fällt diese Regel anscheinend unter den Tisch[/quote]

Ja, das ist wohl der deutlichste Beleg dafür, dass Wissenschaften niemals an den Ursprung führen können. Hier kann Logik nur versagen, weil wir nur durch das Gesetz der Ursache und Wirkung denken können. Wo wir aber keine Ursache sehen können, vermögen wir demnach auch nicht, eine Lösung/Erklärung zu finden.

Und um die Versöhnung abzuschließen, mache ich hiermit noch mal deutlich, dass MEINE Provokation ausschließlich der Provokation von alpex galt (erstes Zitat oben). Ich habe offensichtlich falsch formuliert, welchem Post meine Antwort galt.
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Re: Die Existenz unseres Universums - Ein Traum?

Beitragvon Shapokla » 13.10.2012, 13:01

Ich habe verstanden. Dachte wirklich, dein Post wäre an mich adressiert da du ständig von "ihr", "eure" und "euch" gesprochen hast.
Ich verstehe, dass wissenschaftliche Arbeit unter Ausschluss des Unmöglichen vonstatten gehen muss! Allerdings schließen unsere Wissenschaftler nicht nur unömgliches aus, sondern auch das Unwahrscheinliche. Was unwahrscheinlich ist, ist jedoch möglich. Phänomene werden daher kaum wissenschaftlich untersucht, und eine Wissenschaft, die etwas wie die Quantenmechanik erforscht, die in keinster Weise mit der Physik "unserer" vertrauten Welt in Einklang zu bringen ist, sollte etwas offener für Fortschritt sein!
Man will gar nichts von den Dingen wissen, die bedeuten würden, dass man etwas aus der bekannten Physik verwerfen müsste! Das war schon immer so; Heute lacht man darüber, dass man nicht akzeptieren wollte, dass sich die Erde um die Sonne dreht und unser Sternensystem nur eines von etlichen in einer Galaxie ist, und unsere Galaxie nur eine von etlichen in unserem Kosmos ist! Seitdem hat sich nichts geändert. Unsere heutige Physik ist noch genauso konservativ und dogmatisch, wie damals! Wenn ein Wissenschaftler etwas zu untersuchen versucht, dass nicht mit unseren bekannten Forschungen übereinzubringen ist, stempelt man ihn dankend als "Pseudowissenschaftler" ab. Hätte es diesen Titel in demselben Maße wie heute vor hundert Jahren schon gegeben, wäre Einstein wahrscheinlich einer der ersten gewesen, der ihn sich verdient hatte.
Man tut sich schwer liebgewordene Gedankenkonstruktionen zu verwerfen, gerade dann, wenn sie sich mit neuesten Erkenntnissen beißen. Darum verwirft man lieber neues, oder untersucht es erst gar nicht. Das IST den Wissenschaften vorzuwerfen! Man kann die Quantenwelt (Photonen&Co) nicht mit derselben Physik verstehen, die man für die uns bekannte Welt gebraucht. Wieso also sollte man die Entstehung des Universum, oder uns andere unbekannte Vorgänge mit eben dieser Physik erklären können, wenn man doch weiß, dass man nicht einmal in unserem greifbar nahen Umfeld damit auskommt?

LG
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