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Bewusstes Träumen - doch zu früh gefreut

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Bewusstes Träumen - doch zu früh gefreut

Beitragvon Majuschlia » 23.06.2018, 01:55

Hallo zusammen,
in der letzten Zeit wird mir wieder immer öfter in meinen Träumen bewusst, dass ich träume. Anfangs hatte ich mich sehr darüber gefreut, nur leider kann ich dann in diesen Träumen überhaupt nichts kontrollieren - es artet immer in Alpträume aus, sodass ich mittlerweile Angst vor dem Schlafen habe.

Es läuft meistens so ab:
Ich schlafe ein und merke irgendwann im Traum, dass ich mich in einem Traum befinde. Daraufhin kann ich mich zwar frei bewegen, denke selbstbestimmt und bin mir der Situation bewusst, aber es passieren immer schreckliche Dinge, auf die ich keinen Einfluss habe. Ich sage mir dann immer, dass das ein Traum ist und ich alles beeinflussen kann, aber es passiert immer etwas völlig unkontrollierbar Schreckliches (Meistens werde ich verfolgt, oder Menschen schreien mich an, ich solle aufwachen, da „Sie“ (keine Ahnung wer) hinter mir her wären und wenn „Sie“ mich hätten, würden sie mich nicht mehr gehen lassen). Dann wird alles düster und ich bekomme Angst, da ich merke, dass ich nichts unter Kontrolle habe.

Und dann versuche ich meistens panisch aufzuwachen. Nur das gelingt mir dann nicht. Ich versuche alles - als ich noch ein Kind war (da konnte ich mich in Träumen eben immer frei bewegen und alles beeinflussen) drehte ich mich immer so lange um die eigene Achse, bis ich aufwachte, doch das funktioniert nicht mehr.
Wenn ich dann irgendwann doch „aufwache“, erlebe ich oft ein falsches Erwachen und das wiederholt sich dann immer und immer wieder. Öfters habe ich dann auch Schlafparalysen und traue mich danach dann gar nicht mehr, einzuschlafen.

Das ist halt schon sehr belastend und diese Traumspiralen beeinflussen den ganzen nächsten Tag, so als würden deren Schatten noch alles überdecken.

Hat hier jemand vielleicht schon mal Ähnliches erlebt und hat Strategien dagegen gefunden?
Und ist das überhaupt ein bewusstes Träumen, oder ist es nur ein unbewusster Traum, der meine Angst vor dem Träumen und dem nicht mehr Aufwachen können darstellt? Wobei ich mich in den Träumen wirklich frei bewegen kann, doch vielleicht denke ich das ja auch nur...

Danke schon mal!
Majuschlia
 
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Re: Bewusstes Träumen - doch zu früh gefreut

Beitragvon lolli42 » 23.06.2018, 02:08

hm schlafparalysen nach albträumen hatte ich früher oft und habe irgendwann versucht, sie zu sexualisieren
hat bisschen geklappt
seit ich klarträumen trainiere, freue ich mich darüber, da ich sie anwenden kann, um klar zu werden
allerdings passiert mir in klarträumen nie etwas schlimmes und wenn ich doch mal aufwachen will, kann ich das sehr einfach

du könntest versuchen, zu hyperventilieren, um aufzuwachen
und außerdem einfach mal mit kleinen dingen anfangen, um kontrolle zu bekommen
ich denke, es hängt viel von der einstellung ab, da träume ja zum größten teil durch unser unterbewusstsein entstehen
auch klarträume enthalten noch sehr sehr viele inhalte, die von unserem unterbewusstsein generiert werden
also ist das wichtigste, eine positive einstellung zum klarträumen
das ist in deiner situation natürlich leichter gesagt als getan
wenn du personen begegnest, versuche mal mit ihnen ins gespräch zu kommen
sie sind dein unterbewusstsein und du kannst sowohl von ihnen lernen, als auch sie von dingen überzeugen
z.b. dass du dich in deinen träumen wohl fühlen willst und spaß haben willst
vllt können und wollen sie dir dann helfen
lolli42
 
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Re: Bewusstes Träumen - doch zu früh gefreut

Beitragvon Lucinda » 23.06.2018, 11:26

Hallo Majuschlia,

auch ich bin früher durch Alpträume zum Klarträumen gekommen.
Was mir bewusst geworden ist, dass Gefühle steuern zu lernen entsprechende Auswirkungen hat. - Das lässt sich im Wachleben lernen und ins Traumleben integrieren.

Ich hatte das vor langer Zeit beobachtet, wenn ich im Traum weglaufe oder wegfliege, habe ich Verfolger. Befürchtete ich, dass jetzt Zombies hinter dem Gang lauern könnten, waren dort auch welche. - Diese Erfahrungen nutzte ich, um meine Träume interessanter zu gestalten, durchs Weglaufen Angst vor Verfolgern zu erhalten und eine spannende Story zu kreieren.
Mittlerweile habe ich wohl so wenig Ängste im Traum, dass die Storys eher gewöhnlich und alltäglich sind bzw. auch andere Emotionen betreffen.

Sich nicht in Gefühle hineinzusteigern (in Träumen) oder eben in andere Gefühle zu gehen, darauf sollte man, meiner Erfahrung nach, achten.

Vielleicht hilft es auch, im Traum die Augen erst einmal zu schließen und zu affirmieren, durchzuatmen. :sleep:
Lucinda
 
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