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Zeitrelativität in Träumen - Nutzen, Theorien, Wissen,..

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Zeitrelativität in Träumen - Nutzen, Theorien, Wissen,..

Beitragvon FireSkill903 » 09.03.2018, 21:51

Zeitrelativität in Träumen - Nutzen, Theorien, Wissen,..

Worüber Ich mir immer wieder Gedanken mache ist - die Länge/Dauer eines Traums kann theoretisch unendlich sein (in Gefühl). In der Realität sind sie nur ein paar Sekunden bis Minuten lang, aber im Traum selbst können sich diese wie Tage, Wochen oder sogar Monate anfühlen, die meisten von uns sollten das bereits wissen oder gar selbst erlebt haben.

An dieser Stelle kurz notiert - der folgende Beitrag ist größtenteils sehr in Theorie gelenkt (vorallem die Sektion "Nutzen" - vieles ergibt wenig Sinn, wer also auf der Suche nach praktischem Wissen ist, ist hier leider falsch, hier ist etwa 80% Theorie die an sich kaum Sinn ergibt. Dennoch finde Ich, dass das Thema interessant und lesenwert ist, wer also etwas mehr von Theorien hält, der sollte weiterlesen!)

Möglicher Nutzen
Nehmen wir nun, zunächst nur mal ganz theoretisch, an, man würde es schaffen, konstant eine Traumlänge von gefühlten 2 Wochen/Traum zu erreichen - zum Beispiel, bei einem polyphasischen Schläfer mehrfach am Tag, - neben dem Aspekt, dass sich jeder Tag wie mehrere Monate anfühlen könnte - und könnte man diese Traumzeit doch nutzen, um bestimmte Dinge, die man im Alltag trainiert/lernt, im Traum auszuüben, so wäre Schlaf für viele Menschen viel produktiver. Soweit wir nämlich wissen, ist man, was das ausüben von bestimmten Taten betrifft, viel effektiver und lernen viele Sachen im Traum noch effektiver als im echten Leben, sogar ohne uns richtig dafür anstrengen zu müssen. Dazu zählen zB Auswendiglernen bestimmter Sachen, Sport oder bestimmte Tätigkeiten (zB bei der Arbeit). Das einzige, was man dafür braucht, ist nur das Basiswissen in diesen bestimmten Sachen, damit man diese im Traum weiterentwickeln kann - ein Beispiel (http://prntscr.com/ip1csg, aus einem englischen DiscordChat in dem Ich vor Monaten genau das gleiche Thema angesprochen habe):

"Dieses Verständnis macht Sinn, glaube ich. Es scheint, dass du keine neuen Dinge lernen kannst, oder zumindest nicht gut. Trotzdem kann ich mich an mindestens einen Traum erinnern, in dem Ich meinen Job bei McDonalds ausgeübt (oder eher geträumt) habe. Am nächsten Tag war es viel einfacher im Vergleich zu den anderen Tagen, an denen Ich den Job wirklich ausgeübt habe. Es war das eine Mal seit langer Zeit, dass ich luzid geträumt habe. Es scheint also, dass Träume besonders gut dafür sind, Dinge zu üben, die du bereits kennst, und deine bereits vorhandenen Fähigkeiten zu verfeinern. Sozusagen, du brauchst erstmal alle Tetris-Stücke, und musst sie nur noch zusammenzufügen. Macht Sinn." (Von "0verth1nker", 0verth1nker l#6554, Discord, "Polyphasic Sleeping", aus dem Englischen übersetzt)

Das war es erstmal für den Punkt des möglichen Nutzens, entschuldigt an dieser Stelle die komische Schreibweise, Ich umschreibe das ganze hier gerade auf Basis dessen was ich damals in Discord geschrieben hab, und es ist manchmal schwierig das sinngemäß und leicht verständlich zusammenzufügen.

[hr/]

Theorien zu Ausführungsmöglichkeiten

Wir wissen alle, dass man Träume zwar verlängern kann, indem man sie stabilisiert, allerdings wissen wir ebenso, dass an einem bestimmten Punkt im Traum die Zeit gekommen ist, in der unser Traum einfach zerfällt, dann, wenn es uns einfach nicht weiter möglich ist, den Traum zu restabilisieren - mein Gedanke dazu ist, dass die maximale Traumzeit einfach irgendwann vorbei ist, sozusagen die für den Traum durch unseren Körper festgelegte echte Zeit - wann genau, weiß ich nicht, wahrscheinlich bei einem Schlafphasenwechsel, aber was wir hier festhalten müssen ist: Wir haben nur eine begrenzte echte(!, wird gleich wichtig) Zeitspanne, über die wir den Traum durch Restabilisation langziehen können, diese aber irgendwann endet. Ergo, wir kommen irgendwann, wie bereits gesagt, an den Punkt an dem das Restabilisieren nicht weiter möglich ist - die Traumzeit ist absolut (in Echtzeit) abgelaufen und der Traum zerfällt.
(http://prntscr.com/ip1ncx)

Nun stellt man sich die Frage, wie man den Traum auf diese beispielhaften (gefühlten) zwei Wochen verlängern könnte.
Meine Theorie dazu - den Traum zu restabilisieren nimmt Zeit ein, wir können die echte Zeit im Traum nicht zurückdrehen, um ihn länger zu restabilisieren als es uns die echte Zeit normal erlaubt, und etwas was vergangen ist, hat diese Zeit bereits beansprucht. Auch können wir die echte Zeit, die dem Traum "zugewiesen" wird eher schlecht verlängern - insofern müssen wir etwas tun, damit die Traumzeit (Ich schreibe bewusst TraumZEIT und nicht nur Traum!) an sich nicht länger, sondern langsamer verläuft als normalerweise, damit wir, je langsamer die relative Traumzeit im Vergleich zur echten Zeit (Knackpunkt) verläuft, umso öfter den Traum restabilisieren können, bevor die echte Traumzeit abgelaufen ist. Oder anders, für leichteres Verständnis:

Wir tun etwas, damit; Traumzeit langsamer wird, und dadurch erst möglichst viel später die echte Zeit die für den Traum "zugewiesen" ist für uns abläuft. Und noch anders;

Beispiel, der Traum hat 20 echte Minuten reserviert bekommen (muss ja nicht der Wahrheit entsprechen, nehmen wir das mal so an)

Eine Traumsekunde (x) = 0.5 echte Sekunden (y). Damit haben wir 40 gefühlte, relative Traumminuten. Wir wollen aber mehr dieser Zeiteinheiten. Die 20 echten Minuten sind absolut und fixiert, die können wir nicht anrühren. Also müssen wir die Zeitequalitäten / Zeitwerte zueinander verändern, sodass eine relative Zeiteinheit noch weniger absolute, echte Zeiteinheiten wert ist als normalerweise.

Dass dies irgendwie möglich sein muss, kann man ganz einfach damit belegen, dass es Leute gibt, die Träume erlebt haben, die sich für sie angefühlt haben wie Monate oder gar Jahre, und das alles in unserem Hirn passiert. Insofern gilt nur noch herauszufinden, wie.

Meine (ziemlich sinnfreie) Theorie dazu (http://prntscr.com/ip2054):

Könnte es sein dass;

*(Im Voraus, Ich habe im Discord darueber geredet dass Ich glaube dass die Zeitwerte direkt bei Traumanfang sozusagen festgelegt und fixiert werden, nur damit keine Verwirrung aufkommt)

1.) Je mehr das Gehirn über Sachen nachdenken muss (Prozessgedanken des Tages), desto weniger ist die vordefinierte Zeit X in einem Traum in Echtzeit Y wert (je mehr Gedanken durchzugehen sind = desto weniger wird relative Traumzeit X bei Umwandlung in Echtzeit Y wert, also das obere Prinzip)

2.) Das Nachdenken über Details im Traum lässt den definierten Zeitmaßstab im Allgemeinen für alles nachfolgende im Traum verändern
(was bedeutet, dass die Zeitskala für alles gilt, was als nächstes im Traum passiert) (WICHTIG!)
(Dieser Gedanke kommt vielleicht deshalb, weil unsere Gehirne die Zeitskala genau anpassen, wenn die Erfahrung verarbeitet wird. Das heißt, wenn wir einen Prozess am Anfang eines Traums betonen, indem wir ihn sehr detailliert erleben (das Gehirn geht hier durch viele Details durch, und nimmt mehr (echte) Zeit für einen bestimmten Gedankenprozessteil weg als vorausgeplant), so wird sich die gesamte Zeitskala xy verändern)
Weil es denkt, "nun, dieser Gedanke musste so lange bearbeitet werden, aber Ich habe nur eine bestimmte Echtzeit reserviert, um all diese/oder diesen Gedanken zu verarbeiten, zur Sicherheit muss ich damit rechnen, dass es noch etwas geben koennte/gibt, das ebenso intensiv verarbeitet werden muessen koennte, also muss ich mich anpassen, um sicherlich alle durchzugehen"

Was mir hier als Gedanke dazukommt - das würde evtl. auch indirekt erklären, weshalb das umschauen nach Details im Traum diesen stabilisiert.

Das Problem ist nur dass das ganze unter genauer Betrachtung ohne eine Klärung der Geschehnisse im Hirn bei einer solchen Situation sowie ohne die Klärung der biologischen Sinns (wieso kriegen wir an sich nur weniger relative Traumzeit...?) relativ wenig Sinn hat.

Aber Ich lass es Mal so stehen - Ich freue mich auf Antworten und Gedanken!

Fire! :)

PS: Falls wer den Discordlink will um sich die Nachrichten selbst durchzulesen, PN!
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