Jorys Klarträume

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Simue
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Re: Jorys Klarträume

#166

Beitrag von Simue »

rem rebound kanns genauso gut am abend geben. hatte ich auch schon. diese bilder bei dir wafen schon mini-träumchen die ich beim wilden auch habe. wie man da aber direkt einsteigt ist mir heut immer noch ein rätsel.
dein wunderschöner kt ist voll von symbolik. hört sich eigentlich nicht so an, dass du beim kaninchenmord trüb warst. nur anders bewusst geschaltet. nicht fully lucid. da macht man halt schon manchmal dämliche sachen. oder besser sachen die mit wachleben nicht konform gehe. aber wem erzähl ich das? du bist ja in sachen kt eh schon ein alter hase (und weiter in der entwicklung als ich).
sandmännchen welt herrlich. erinnert mich an das spiel yonder the cloud chronicles. ebensolche welt.

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Jory
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Re: Jorys Klarträume

#167

Beitrag von Jory »

Danke für deine Rückmeldung, Simue :) Soo erfahren bin ich jetzt auch nicht in KTs - mir fällt es zwar inzwischen leicht, welche zu bekommen, allerdings gibt es immer wieder Sachen, die neu für mich sind und die mich vor neue Herausforderungen stellen! Und danke für die Bilder von dem PC-Spiel - die Bäume z. B. sehen 1:1 aus wie in meinem KT, obwohl ich noch nie zuvor von dem Spiel gehört habe :o

Heute Nacht träumte ich zunächst trüb, dass ich in dem Tattoostudio war, in dem ich mir Ende März ein Tattoo habe stechen lassen. Ich war zur Nachkontrolle da und zeigte der Tätowiererin mein verheiltes Tattoo. An einer Stelle wollte ich es nachstechen lassen. Sie reagierte allerdings ein wenig seltsam, als würde sie dies nicht machen wollen. Ich ging dann mit ihr mit an ihren Arbeitsplatz, wo einige andere junge Frauen saßen, die zeichneten. Irgendwoher kam dann die Meldung, dass ein Holzfäller, der meiner Tätowiererin wohl ziemlich wichtig war, gestorben sei und sie war traurig. Ich dachte mir nur "Okay, jetzt wird das mit dem Nachstechen eh nichts mehr!" :lol:

Dann wachte ich auf, ich lag in meinem Bett und es war sehr hell in meinem Zimmer, sodass ich gut sehen konnte. Über dem Kopfende meines Bettes an der Wand hing ein kleiner Zettel, auf dem mein Tattoomotiv aufgezeichnet war. Ich sah stolz auf meinen linken Unterarm, um das Original zu bewundern, aber es war weg. Ich erschrak und drehte meinen Arm, in der Hoffnung, es doch noch zu finden. Dem war aber nicht so. Zum Glück dachte ich sofort daran, einen Nasen-RC zu machen und natürlich war es ein Traum.

Ich freute mich und stand auf. An meiner Balkontür war der Rollladen nicht unten, wie in meinen meisten KTs, sondern oben. Auch draußen war es taghell und ich sah, dass alles aussah wie im Wachleben. Ich ging durch die Balkontür nach draußen und stellte mich zunächst auf das Geländer, um dann abzuspringen und loszufliegen.

Mir fiel ein Ziel ein, das ich mir für Klarträume gesetzt habe: Telekinese. Ich landete auf dem Boden und stand genau vor dem Rathaus des Dorfes. Ich streckte meine Arme in dessen Richtung aus und konzentrierte mich darauf, das Haus hochzuheben und es schweben zu lassen. Dies klappte auch sehr gut - fühlte sich aber weitaus weniger spektakulär an, als ich es mir vorgestellt hatte und nach kurzer Zeit ließ ich das Rathaus einfach auf den Boden fallen :lol: Als es seitlich auf dem Boden landete, war es nicht mehr in Originalgröße, sondern eher so klein wie ein mehrstöckiges Puppenhaus. Ich flog wieder nach oben und fragte mich, was ich nun machen wolle. Ich sah zu dem Wohnhaus, das gegenüber vom Rathaus stand. Dessen oberstem Stockwerk fehlte die Hälfte der Wand und das Dach war weg. Das sah so aus, wie in den Sims-Spielen, wenn man sein Haus so einstellt, dass man in die Räume hineinschauen kann, aber auch noch ein paar Wände da sind. In diesem Stockwerk befand sich das Tattoostudio, in dem ich zuvor im Trübtraum noch gewesen bin :lol: Ich konnte genau die Leute dort beobachten, wie sie ihre Kunden tätowierten.
Ich flog wieder nach unten und landete in einem Bushaltehäuschen. Dort stand ein Junge, etwa 11 Jahre alt, mit braunen Haaren, einem türkisen Pullover und einer Jeans bekleidet. Er sah sehr freundlich aus. Er sprach mich auf einen Ball an, der im Rathaus stattfinden würde und ob ich dort auch hinginge. Ich dachte mir nur: "Ähm, das Rathaus habe ich gerade kaputtgemacht!" :lol: Zudem wusste ich nicht, was ich in meinem Traum mit dem Kind anfangen sollte, ich hatte zu dem Zeitpunkt generell keine wirklichen Ideen mehr. Ich wollte dann ausprobieren, ob ich den Jungen verändern könne, also älter machen. Dazu griff ich ihm unter die Arme und tat so, als würde ich ihn hochheben, allerdings blieb er auf dem Boden stehen, sein Körper wurde einfach größer und ebenfalls veränderte sich sein Gesicht. Er war dann in meinem Alter und das passte mir. Plötzlich merkte ich, dass ich aus dem Traum rutschte, da nutzte ich den Rest des Traumes, um ihn kurz zu küssen und dann wachte ich auf. :lol: Versuchte dann noch, durch DEILD in den nächsten Klartraum zu kommen, aber das klappte nicht mehr, sodass ich dann aufstand.

Ich hatte irgendwie nicht erwartet, heute nen KT zu bekommen, daher habe ich mich aktuell nicht wirklich mit Klartraumzielen beschäftigt. Sonst hätte ich bestimmt etwas spannenderes gemacht. :lol: Obwohl, Telekinese war ja eines meiner Ziele - allerdings hat mich das leider nicht umgehauen im Traum.
Jory
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Re: Jorys Klarträume

#168

Beitrag von Jory »

Heute Nacht hatte ich einen Klartraum, bei dem es nun leider ein paar Erinnerungslücken gibt, da ich nicht gleich danach aufgewacht bin (oder zu faul war, aufzustehen, wer weiß...). Dennoch schreibe ich ihn mal hier auf, da er einige tolle Dinge beinhaltete. :)

Ich befand mich in einem rechteckigen Schwimmbecken, dessen Wände festes Mauerwerk waren. Die Mauern waren so hoch und der Wasserspiegel so niedrig, dass es mir unmöglich war, auf eigene Kraft hinauszuklettern. Irgendwann zu diesem Zeitpunkt wurde ich dann klar. Ehe ich etwas tun konnte, sah ich ein Mädchen, das sich von oben über die Mauer beugte und zu mir heruntersah. Sie hatte kinnlange rotbraune Haare, war sehr zierlich und trug elfenhafte Kleidung. Ein bisschen war sie wie Peter Pan in weiblich. :lol:
Sie streckte ihre Hand aus und rief: "Komm mit!" Ich ergriff ihre Hand und sie zog mich ruckartig mit sich. Mit hoher Geschwindigkeit flogen wir in den strahlend blauen, wolkenlosen Himmel, der sich vor uns auftat. Wir flogen über eine gigantische, unendliche Waldlandschaft. Die Bäume, allesamt Laubbäume, waren in allen Farben von Saftgrün bis zu herbstlichen Orange- und Brauntönen vorhanden. Sie standen so dicht beieinander, dass man nichts sah als die Baumkronen. Das Mädchen und ich hielten uns die ganze Zeit an den Händen und bald konnte ich die Freundschaft fühlen, die sich zwischen uns entwickelte.
Auf einmal ragte vor uns ein hoher Berg in den Himmel, der ebenfalls gänzlich von Bäumen übersät war. Ich spürte, wie das Mädchen den Kurs änderte und wir direkt auf den Berg zusteuerten. Zuerst hatte ich etwas Angst, dass wir uns verletzen würden, wenn wir gleich mit so hoher Geschwindigkeit durch die Bäume preschten, dann fiel mir jedoch wieder ein, dass es ja ein Traum war und mir nichts passieren konnte. Wir schossen durch leuchtend grüne Blätter und kamen auf dem Waldboden zu stehen. Ich sah mich um - wir befanden uns in einem tropischen Regenwald! Unter der Laubdecke der uns umgebenden Bäume wuchsen leuchtend grüne Pflanzen, grellorange und pinke Blüten und in der Nähe befand sich ein kleiner, strahlend blauer See.
Ab hier hört dann meine Erinnerung immer mehr auf. Ich weiß noch, dass ich einige Tiere gesehen habe, sicher erinnern kann ich mich nur noch an einen Pelikan und einen Gepard. Zu einem späteren Zeitpunkt befand ich mich in dem kleinen See und versuchte, meine Beine in einen Meerjungfrauen-Fischschwanz zu verwandeln. :lol: Ab da hört meine Erinnerung gänzlich auf.

Endlich hatte ich einmal Gesellschaft im Klartraum, die einfach so da war und die ich mir nicht erst herbeiwünschen musste. :)
Den strahlend blauen Himmel, durch den wir geflogen sind, hatte mein UB übrigens aus dem Wachleben von gestern übernommen. Während einer Busfahrt sah ich aus dem Fenster in den Himmel und verfiel dabei in einen total meditativen, achtsamen Zustand, der mir sicher dabei geholfen hat, diesen Klartraum zu bekommen. <3
Jory
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Re: Jorys Klarträume

#169

Beitrag von Jory »

Heute Nacht hatte ich gleich drei Klarträume und zwei damit verbundene ziemlich gruselige Erlebnisse. Ich hoffe, das hier lesen nicht allzu viele Anfänger durch bzw. dass es niemanden vom Klarträumen abschreckt – ich hatte in meinem Leben jetzt schon fast 70 Klarträume und das ist das erste Mal, dass es mir etwas Angst gemacht hat. Aber trotzdem, falls jemand leicht zu verunsichern ist, empfehle ich ihm lieber, meine 66 anderen Klartraumberichte zu lesen. :D

Ich wachte um 03:45 Uhr auf und nach ein paar Minuten WBTB begann ich mit WILD. Etwa eine Stunde später schlief ich ein, hatte zunächst ein paar kleine, zusammenhangslose Trübtraumfetzen und irgendwann wurde ich mir bewusst, dass ich schlafend in meinem Bett lag.

Klartraum 1:
Ich versuchte, meinen Klartraum auf eine andere Weise zu starten als aus meinem Zimmer und stellte mir vor, wie ich über unserem Dorf flog und schließlich im Sturzflug auf das Haus meiner Großeltern zusteuerte. Es war wie meistens, wenn ich so etwas versuche: Manchmal sah ich das Dorf unter mir, aber es „flackerte“ immer wieder und war schließlich wieder ganz weg. Also stand ich auf und begann den Traum wie so oft in meinem Zimmer. Es war hell und ich sah an mir herunter. Ich trug eine weiße Unterhose und ein weißes Bustier. An meinem linken Fuß befand sich ein wunderschönes Schmuckstück, das ich so noch nie im Wachleben gesehen habe. Es bestand aus einem Band aus Gold, das sich ein paarmal um meinen Knöchel wickelte und dann zwischen den ersten zwei Zehen durchgezogen wurde, sodass es in einer V-Form auf dem Fuß lag (so, wie es bei Flip-Flops der Fall ist). Das Band war bedeckt von runden, schwarzen Edelsteinen, zwischendurch waren immer wieder kleine rote und silberne Perlen eingearbeitet und an manchen Stellen hingen dünne Goldkettchen hinunter. Da ich es so schön fand, verbrachte ich einige Zeit damit, meinen Fuß hin und herzudrehen und das Schmuckstück zu bewundern.
Danach wollte ich durch die Balkontür nach draußen gehen, kam aber aus irgendeinem Grund nicht durch die Tür hindurch. Daher verließ ich mein Zimmer dann durch die normale Tür in den Flur. Da endete der Traum jedoch schon und ich wachte (falsch) auf.

Klartraum 2:
Das falsche Erwachen erkannte ich sofort, als ich einen Nasen-RC machte und einwandfrei atmen konnte. Ich stand auf und machte direkt dort weiter, wo ich aufgehört hatte – ich verließ mein Zimmer, ging durch den Flur und die Treppe nach unten. Wieder war es taghell. Während ich die Treppe nach unten ging, sah ich schon durch das Fenster, dass unten im Hof jemand auf mich wartete… Es war Pennywise aus Stephen Kings „Es“. Ich ging durch die Haustür zu ihm nach draußen. Er lehnte am Auto meiner Eltern, das in der Einfahrt stand und schien auf mich gewartet zu haben. Er sah aus wie in der neuen „Es“-Verfilmung von 2017, seine Kleidung war allerdings so bunt und farbenfroh wie die in dem älteren „Es“-Film. Seine Haare waren nass und hingen ihm am Kopf. Es war genau wie im Film – in [External Link Removed for Guests]. Genau wie in diesem Video ging er dann auf mich los. Schnell reagierte ich und schubste ihn beiseite. Ich bekam, obwohl ich wusste, dass es ein Traum war, unheimlich große Angst und flog hoch, meinen Blick immer auf ihn gerichtet. Er stand da und machte sich bereit für einen erneuten Angriff. Eigentlich hätte ich einfach wegfliegen und den Klartraum woanders genießen können, aber mir war unwohl bei dem Gedanken, Pennywise einfach hierzulassen und ihm womöglich die Chance zu geben, mir zu folgen. Ich wünschte mir, der Club der Verlierer aus demselben Buch/Film würde kommen und mir beistehen, da sie schließlich wüssten, was zu tun sei. Es kam aber niemand, also tat ich das, was die Kinder im Buch/Film auch gemacht haben: Zunächst ließ ich eine Pistole erscheinen und schoss mit Silberkugeln auf Pennywise. Ich traf jedoch fast nie und wenn doch, machte es ihm nichts aus. Dann dachte ich an meinen Lieblingscharakter aus „Es“ – Eddie. Ich hielt plötzlich einen kleinen Asthma-Inhalator in meiner Hand und richtete ihn auf Pennywise, während ich draufdrückte und schrie „Das ist Batteriesäure!“ :lol: 1:1 wie im Film. :D Allerdings wirkte das auch nicht und Pennywise holte zum Sprung aus. Ich aktivierte meine telekinetischen Kräfte, die ich im KT immer habe, und schleuderte ihn mit voller Wucht gegen die Wand unseres Hauses. Pennywise blieb reglos liegen, ich hatte jedoch trotzdem das Gefühl, ihn nicht komplett besiegt zu haben. Dann wachte ich auf.

Der Traum liest sich irgendwie ganz anders, als er in Wirklichkeit war – ich hatte unglaubliche Angst und war einfach nur panisch. Dass man trotz des Klartraumzustandes solche Angst haben kann, war mir zuvor gar nicht bewusst gewesen. Ich glaube, es lag daran, dass ich quasi von Pennywise überrascht wurde – er war einfach da, ohne dass ich etwas hätte machen können. Hätte ich ihn mir hergewünscht (was eines meiner Klartraumziele ist), dann hätte ich die Situation womöglich mehr unter Kontrolle gehabt und eventuell mit ihm reden können, was eigentlich immer mein Ziel war.
Was ich als nächstes erlebte, war allerdings noch schlimmer als dieser Traum. :lol:

Klartraum 3:
Ich war wirklich erleichtert, nach diesem gruseligen Pennywise-Albtraum endlich aufzuwachen. Ich wollte nicht mehr klarträumen. Ich setzte mich auf und wollte das Licht einschalten, es funktionierte jedoch nicht. Ein Nasen-RC zeigte mir auch prompt, dass ich nach wie vor träumte. Die Angst saß mir immer noch in allen Knochen und ich wollte nichts, als aufwachen. Was, wenn Pennywise auch in diesem Traum wieder auf mich wartete? Ich konzentrierte mich mit aller Kraft darauf, aufzuwachen, aber es klappte nicht. Beim besten Willen, es klappte nicht. Ich dachte daran, wie ich in Wirklichkeit im Bett lag und schlief, ich stellte mir vor, aufzuwachen und konzentrierte mich nur darauf, aber ich blieb im Traum. Ein unheimliches Gefühl der Beklemmung erfasste mich und ich wusste nicht, was ich tun sollte. Ich überlegte, ob ich irgendwie Einfluss auf meinen Körper bekommen konnte, um ihn zu wecken und mir fiel nur eines ein: aufhören zu atmen, damit ich möglicherweise aus Atemnot aufwachte. Tatsächlich konnte ich aus dem Traum heraus steuern, wie ich atmete, also hielt ich die Luft an, bis es nicht mehr auszuhalten war. Nur: aufwachen konnte ich dadurch trotzdem nicht. Schließlich atmete ich wieder normal weiter. Ich wusste wirklich nicht, was ich nun noch machen sollte, also beschloss ich, einfach das beste aus dem Klartraum zu machen und zu hoffen, dass er kein Horror-Traum würde wie der letzte. Ich verließ mein Zimmer und ab da ließ die Angst plötzlich schlagartig nach und ich fühlte mich sicher und wusste wieder, dass mir nichts passieren konnte. Durch die Haustür ging ich nach draußen und fand den Hof leer vor, ohne Pennywise. Der Himmel war eine Mischung aus dunkelblau und violett und alles fühlte sich kalt an, als hätte es gerade erst geregnet. Die Atmosphäre war friedlich und ich fühlte mich wohl.
Ich ging durch den Hof Richtung Straße und sah, dass Teile des Hofes von einer leuchtend grünen Kletterpflanze überwachsen waren, die rotorangene Blüten trug. Ich lief unter der Pflanze durch und erfreute mich an den Farben, die einen schönen Kontrast zum Himmel boten. Dann wachte ich auf, dieses Mal gegen meinen Willen. :lol:

Während ich mich in den beiden Situationen befand (der gruselige Klartraum und das Gefühl, im Traum gefangen zu sein und nicht mehr aufwachen zu können), war es nicht so schön, aber nun, mit ein paar Stunden Abstand, finde ich, dass es doch erfahrenswerte Begebenheiten waren. Nach wie vor glaube ich nicht daran, dass man im Klartraum gefangen sein und nicht mehr aufwachen kann – ich denke, das war einfach der Panik geschuldet, die ich aus dem vorherigen Klartraum mitgebracht habe. Es tut meiner Freude am Klarträumen jedenfalls keinen Abbruch! :)
Mey
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Re: Jorys Klarträume

#170

Beitrag von Mey »

Jory! Klasse. Danke das du deine Träume teilst. Das motiviert mich hoffentlich auch wieder <3
Jory
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Re: Jorys Klarträume

#171

Beitrag von Jory »

Heute Morgen hatte ich einen Trübtraum, in dem ich bei meinen Großeltern übernachtete. Ich ging dort ins Bett und verspürte einen sehr starken Wunsch danach, klar zu träumen. Also machte ich eine Weile lang WILD kombiniert mit Autosuggestion und nahm mir fest vor, klar zu träumen. Bald schon schlief ich ein und kam in einen Klartraum. Dieser begann wie alle meine anderen WILD-Klarträume auch, obwohl ich ja nur im Traum gewildet hatte.

Ich stand auf und versuchte, meine Augen zu öffnen. Dies klappte allerdings nicht. Da erinnerte ich mich an einen Tipp von jemandem hier aus dem Forum, dass ich im Traum meine Augen gar nicht zwingend öffnen muss und einfach so sehen kann. Darauf konzentrierte ich mich und plötzlich erschien vor meinen Augen mein Schlafzimmer im Haus meiner Großeltern und ich freute mich, dass es geklappt hatte. Die Rollläden am Fenster waren oben und so konnte ich nach draußen sehen. Vor dem Haus befand sich eine große Wiese mit kleinen, rundgeschnittenen Bäumen, die alle herbstliche Farben hatten. Ich setzte mich aufs Fensterbrett und wollte gerade zum Flug ansetzen, als ich plötzlich spürte, dass jemand unter dem Fensterbrett saß und mich beobachtete. :shock: Aus irgendeinem Grund musste ich dabei zuerst an diesen gruseligen Whatsapp-Kontakt "Momo", der zurzeit in aller Munde ist, denken. Ich hoffte, dass Momo nicht wirklich da wäre, sah nach unten und glücklicherweise war da niemand. :lol:
Ich stieß mich dann ab und flog in die Luft. Die grüne Wiese erstreckte sich mehrere hundert Meter weit vor mir. Nach einer Weile endete die Wiese und stattdessen kam ein großer See zum Vorschein. In ihm stand eine riesige ägyptische Frau. Sie war gut und gerne über 10 Meter groß! Sie trug ein weißes Kleid mit kurzen Ärmeln, das knapp über ihren Knien endete und mit allerhand Gold und hellblauen Farben verziert war. Ebenfalls trug sie auffälligen Schmuck. Ihr Gesicht sowie Haare glichen so ziemlich der Maske von Tutanchamun, nur die Gesichtszüge waren weiblicher. Ich fand sie wunderschön und flog einmal um sie herum. Dabei stellte ich fest, dass sie eine Statue sein musste, da sie sich nicht bewegte. Als ich mich weiter umsah, bemerkte ich eine Pyramide in der Nähe des Sees sowie eine kleine Wüstenlandschaft mit kleinen Häusern. Da mich die Frau allerdings mehr interessierte, sah ich schon bald wieder zu ihr - da bewegte sie sich plötzlich. Ich freute mich, dass sie doch nicht nur eine Statue war und wollte ein Gespräch mit ihr anfangen, aber ab da hört meine Erinnerung auf.

Ich bin immer wieder begeistert davon, wie grenzenlos die Möglichkeiten und die Entdeckungen in Klarträumen sind :o Es war so ein tolles Gefühl, dieser gigantischen, wunderschönen Frau zu begegnen! <3
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Re: Jorys Klarträume

#172

Beitrag von Jory »

Heute Nacht hatte ich einen sehr kurzen Klartraum.

Ich stand am Wohnzimmerfenster und sah hinaus. Vor dem Fenster erstreckte sich eine weite Landschaft, die komplett verschneit war. Zunächst war die Landschaft ganz normal, aber am Horizont erkannte ich, dass sie nicht waagerecht weiterlief, wie eine normale Landschaft, sondern dass sie einen Knick um 90° machte und senkrecht nach oben weiterging. Dort, wo sie senkrecht war, befanden sich viele vollkommen verschneite Bäume, während auf dem waagerechten Teil keine Bäume wuchsen. Der Himmel über der Landschaft war pechschwarz, daher wusste ich, dass es mitten in der Nacht war. Plötzlich dachte ich an meinen Urlaub im August zurück, wo ununterbrochen die Sonne geschienen hatte und fragte mich, wie es so schnell Winter geworden war. Dadurch wurde ich klar. Mir fiel auf, wie ruhig es war, es war absolut nichts zu hören - wie in einer typischen Winternacht. Ich fand das wunderschön, sprang aus dem Fenster und flog los. Während ich flog, begann die Landschaft leider, sich zu verändern - der Schnee schmolz plötzlich an vielen Stellen und grünes Gras kam zum Vorschein. Ab da hört dann meine Erinnerung auch schon wieder auf.
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Re: Jorys Klarträume

#173

Beitrag von Jory »

Heute Morgen war ich kurz wach und spürte bewusst, wie ich wieder einschlief. Zunächst riss ich mich wieder hinaus, da ich sehr unbequem lag. Ich legte mich dann wieder hin und kam durch ein paar Affirmationen ("Ich schlafe sofort ein", "Mein Körper wird ganz schwer") direkt in die Schlafparalyse.
Ich öffnete meine Augen, was zunächst etwas schwer ging, und sah, dass über meinem Bett eine kleine, vielleicht 20 Zentimeter große Plüschfigur von Pennywise hing. Das brachte mich kurz zum lachen und ich stand auf. In meinem Zimmer war es dunkel und ich beschloss, in den Flur zu gehen. Dort war es heller.
Normalerweise gehe ich ja meist durch die Haustür nach draußen, aber heute ging ich mal in die andere Richtung und kletterte aus dem Fenster im Flur. Da das im Obergeschoss ist, konnte ich von dem Fenster genau aufs Dach klettern. Ich lief auf dem Dach nach ganz oben und balancierte dann auf ihm entlang. Ich sah nach unten und sah eine riesige Ziegenweide (die gibt es da in Wirklichkeit auch, aber längst nicht so riesig). Am Rande des Daches blieb ich kurz stehen und ließ mich dann im Sturzflug fallen, kurz vor dem Boden bremste ich mich ab und landete sicher auf meinen Beinen. Ich betrat die Ziegenweide und spielte mit einer kleinen, weiß-grauen Ziege, die noch sehr jung zu sein schien. Dabei bemerkte ich, dass sie am Mund total schmutzig war, als hätte sie Schlamm gefressen.
In dem Moment endete der Traum so abrupt, als hätte jemand einen Stecker gezogen.
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Re: Jorys Klarträume

#174

Beitrag von Jory »

Letzte Nacht träumte ich, dass eine ehemalige Arbeitskollegin von mir einen neuen Mann heiratete und ich auf dieser Hochzeitsfeier eingeladen war. Erst während der Feier erfuhr ich, dass ich alleine für die Musik etc. verantwortlich war und ein DJ-Mischpult bedienen sollte. Ich habe keine Ahnung von Musik und fühlte mich sehr unwohl auf dieser Feier. Zudem hatte ich das ganze Zeit so ein unangenehmes Gefühl, als ob mich jemand stalken würde. Ich kann mich aber nicht mehr daran erinnern, ob ich dem Stalker im Traum begegnet bin.
Da ich wegen der Musik-Sache nicht länger bei der Feier bleiben wollte, ging ich schnell aus dem Gebäude. Die Feier hatte im Rathaussaal meines Heimatdorfes stattgefunden; als ich das Rathaus verließ, stand ich allerdings nicht im Dorf, sondern direkt an einer langen Straße, die durch einen Wald führte. Es war Nacht und sehr finster. Ich lief einige Schritte von dem Haus, in dem das Fest stattfand, weg und drehte mich dann noch einmal um, um es anzusehen. Es hatte von außen keinerlei Ähnlichkeit mit dem Rathaus, das es eigentlich war und es bestand eigentlich nur aus Glas. Im Inneren sah ich die feiernden Leute.
Ich wandte mich wieder ab und lief weiter. Auf der gegenüberliegenden Seite, unter einem Hang, befand sich eine große Industriehalle, die Ähnlichkeit mit dem anderen Gebäude hatte. Irgendwo fand ich plötzlich Streichhölzer. Es waren sicher über 100 Stück, sie waren ca. 10 cm lang und alle mit einer Schnur aneinandergebunden, sodass ich ein großes, entflammbares Bündel Streichhölzer hatte. Zudem fand ich auch noch ein einzelnes Streichholz. Da kam ich natürlich gleich auf die Idee, das ganze Bündel anzuzünden, um die Reaktion so vieler Streichhölzer auf einmal zu bewundern. Dafür wollte ich mir jedoch noch einen sicheren Ort suchen, um keine Schäden anzurichten. Leider stolperte ich und ließ fast die Streichhölzer fallen - und durch die Reibung beim Auffangen entzündeten sie sich sofort. Es gab eine große Flamme und ich ließ sie fallen. Sofort brannte der Boden und auch ein kleiner Busch wurde in Brand gesetzt.
Ich sprang sofort auf den brennenden Boden und versuchte, das Feuer zu löschen. Mir fiel auf, dass die Fabrik und das Gebäude mit den feiernden Personen plötzlich auch brannten. Ich bekam erst Panik, dann wurde mir aber klar, dass ich an den Gebäudebränden gar nicht schuld sein könne, da diese weit genug von meinem Feuer entfernt waren. Dadurch beruhigte ich mich wieder. Ohne Grund merkte ich plötzlich, dass ich träumte und ich dachte: "Und da dies sowieso ein Traum ist, kann mir ohnehin nichts passieren."
Ich sah wieder den brennenden Busch an und wurde plötzlich mit einem starken Machtgefühl erfüllt. Es hört sich vielleicht falsch an, aber es war ein tolles Gefühl, das immer größer werdende Feuer zu betrachten und zu wissen, dass die Zerstörung dieser Landschaft keinerlei Konsequenzen für irgendjemanden hatte. Daher ließ ich es brennen und versuchte nicht, es zu löschen oder zu verhindern, dass das Feuer sich weiter ausbreitete. Obwohl der Traum noch eine ganze Weile andauerte, tat ich nichts anderes, als neben dem brennenden Busch stehenzubleiben und das Gefühl zu genießen, das ich hatte. Da alles erstaunlich klar war, veränderte sich der Busch nicht einmal durch mein ständiges Draufstarren, sondern er behielt seine Form (zumindest an den Stellen, die noch nicht abgebrannt waren). Irgendwann wachte ich dann auf.
Jory
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Re: Jorys Klarträume

#175

Beitrag von Jory »

Ich bin etwas spät dran, aber: Was bin ich froh darüber, dass das KT-Forum endlich wieder online ist <3 Und der Vollständigkeit halber möchte ich an dieser Stelle zwei Klarträume nachtragen, die ich vor ein paar Monaten hatte. Ich habe endlich meinen Traumhelfer gefunden, was ich euch nicht vorenthalten möchte! :)

Klartraum vom Sonntag, dem 10.03.2019, in dem ich nach fast 5 Jahren Suche endlich meinen Traumhelfer Mathi fand und mit ihm gemeinsam eine Kunstausstellung besuchte:
Spoiler
Show
Ich hatte nach einem erfolglosen WILD-Versuch einen Trübtraum, in dem ich dann durch DILD klar wurde sowie einen darauffolgenden Klartraum, der durch DEILD und HILD entstand.

Der Trübtraum war ziemlich lang und detailliert und würde den Rahmen sprengen, daher fasse ich ihn hier nur kurz zusammen. Ich kaufte in einem Supermarkt ein und ging hinaus, ohne zu bezahlen. Neben dem Supermarkt befand sich ein großer Berg, den man mit einer langen Treppe besteigen konnte. Dies tat ich und fand auf dem Berg ein Kloster und einen wunderschönen Park vor. Da fiel mir plötzlich ein, dass ich das Bezahlen im Supermarkt vergessen hatte und ich ging die Treppe wieder nach unten. Auf der Treppe übersprang ich immer ein paar Stufen und als ich zu einem großen Sprung Schwung holte, wurde ich in die Luft geschleudert und flog über die Landschaft hinweg. Während ich die immer kleiner werdenden Gebäude unter meinen frei in der Luft baumelnden Beinen betrachtete, merkte ich, dass es ein Traum war und freute mich. Da mir der Flug so gut gefiel, beschloss ich, nichts anderes zu machen und einfach weiterzufliegen. Bald schon merkte ich aber, dass ich aufzuwachen drohte und bereitete mich auf DEILD vor.

Während ich versuchte, erneut einen Klartraum hervorzurufen, merkte ich, dass mir DEILD nicht recht gelingen wollte. Daher begann ich, meine Finger zu bewegen und schaffte es schließlich durch HILD in einen neuen Klartraum. Während der Schlafparalyse hörte ich ein starkes Knistern, das sicher in den Ohren wehgetan hätte, wenn es real gewesen wäre.
Der Einstieg in den Klartraum war sehr anstrengend und langwierig. Anfangs konnte ich nichts sehen und kam auch nicht durch die Balkontür meines Zimmers nach draußen. Immer, wenn ich versuchte, meine Augen zu öffnen und/oder nach draußen zu kommen, rutschte ich aus dem Traum und in ein falsches Erwachen. Dies kam sicher drei- bis viermal vor und war von Mal zu Mal frustrierender. Ich gab jedoch nicht auf.
Beim letzten falschen Erwachen war ich mir zunächst nicht sicher, ob es tatsächlich ein Traum war, da mir mein zuverlässigster RC (Nasen-RC) fast nicht gelingen wollte, alle anderen RCs, die ich ausprobierte, funktionierten gar nicht. Trotzdem überzeugte ich mich davon, dass ich träumte und dieses Mal klappte es endlich, sehen zu können und nach draußen zu kommen.
Ich stellte mich auf das Geländer des Balkons und sah mich um. Das Dorf sah aus wie im Wachleben. Die Straße war leer, obwohl ich mir für meinen Klartraum immer eine große Kunstausstellung mitten auf der Straße gewünscht und visualisiert hatte.
Auf der gegenüberliegenden Straßenseite stand Mathi. Er ist eine mit mir befreundete Traumfigur, die mir früher in Trübträumen öfter begegnet ist (zum Beispiel hier). In Klarträumen hatte ich ihn allerdings bisher noch nie antreffen können. Daher freute ich mich nun sehr über ihn. Er sah aus wie in den anderen Träumen, etwa in meinem Alter, groß und schlank, braune Haare und schwarze Kleidung.
Es war noch sehr dunkel und als ich zu ihm flog, bat ich ihn, es heller zu machen. Schlagartig war Tag. Ich bedankte mich und fragte ihn: „Weißt du, wo hier die Kunstausstellung ist?“
Er sagte: „Dreh dich mal um!“ Dies tat ich und sah auf einmal eine lange Reihe von Stellwänden entlang der Straße, an denen zahlreiche Gemälde hingen. Genau, wie ich es mir gewünscht hatte!
Ich war so voller Freude und Aufregung, dass ich plötzlich dachte „Hoffentlich endet dieser Traum nicht!“ und natürlich war er an dieser Stelle abrupt zu Ende. Das passiert mir so oft. Immer das, was ich nicht tun soll, tue ich. -.-
Glücklicherweise hatte ich wieder ein falsches Erwachen, das ich sofort erkannte und innerhalb weniger Sekunden befand ich mich wieder draußen.
Mathi grinste mich an und grüßte mich mit „Willkommen zurück!“ :D
Wir begannen, an den Stellwänden entlangzulaufen und uns die Bilder anzuschauen. Es handelte sich fast ausschließlich um Portraits von Frauen, welche sehr große und extravagante Kopfbedeckungen trugen. Meist waren es Kopftücher. Die Proportionen der Frauen waren nicht realistisch und die Farben waren sehr grell und leuchtend. Manche Bilder waren auch einfach nur gemustert, ohne tiefergehende Motive. Alle Bilder waren auf Papier gemalt und weiß eingerahmt.
Mir gefielen die Bilder sehr gut und ich sah sie mir so achtsam wie möglich an, um möglichst viel davon ins Wachleben mitzunehmen.
Irgendwann fragte ich Mathi, wer die Bilder eigentlich gemalt hatte. Er begann, den Text unter einem der Bilder zu lesen, was ihm sichtlich schwer fiel, da die Schrift sehr klein war. Wir entzifferten den Namen schließlich als: Heinrich Kühnel/Kühpel (der Nachname war besonders schwer zu lesen). Mathi sagte, er habe schon einmal von diesem Künstler gehört und dass dieser früher immer wegen seiner Bilder verfolgt und bestraft worden sei. Dabei hatten die Bilder absolut nichts Anstößiges/Verbotenes an sich.
Eines der Bilder prägte ich mir besonders gut ein. Es zeigte eine Frau mit einem gebogenen, bohnenförmigen Kopf und einer Mütze, unter der ein kurzer Pagenschnitt hervorschaute. Die Haare, Haut und Kleidung der Frau waren komplett violett mit verschiedenen Farbabstufungen. Die Frau hatte zudem nur ein einziges Auge, welches sich zentral auf ihrem Gesicht befand. Der Hintergrund des Bildes war grün.
Irgendwann spürten Mathi und ich, dass der Traum dabei war, sich aufzulösen.
Zwischen Traum und Wachleben sah ich mich in einem dunklen Nichts, wie ich das Bild der violetten Frau aus der Erinnerung auf ein Blatt Papier zeichnete. Ich hörte Mathis Stimme und er bat mich darum, für sein Traumtagebuch auch so eine Zeichnung anzufertigen, es aber geheimzuhalten, da es sein Chef nicht erfahren durfte. Irgendwoher kam mir die Erkenntnis, dass Mathi von Beruf Traumhelfer war und dafür bezahlt wurde, im Traum meine Wünsche zu erfüllen (wie zum Beispiel das Herbeirufen des Tageslichtes und der Kunstausstellung zu Beginn des Traumes).
Dann wachte ich auf.

Dieser Traum hat mich einfach unglaublich geflasht und er tut es auch jetzt, über drei Monate später, noch, wenn ich daran zurückdenke. Ich habe mir Mathi so oft erfolglos herbeigewünscht und dieses Mal hat es einfach so geklappt! Zudem war es unbeschreiblich toll, so viele Gemälde zu sehen und zu wissen, dass die alle von meinem Unterbewusstsein erschaffen worden sind. Den Besuch einer Kunstausstellung werde ich so bald wie möglich wiederholen, ich konnte davon so viel für meine eigene Kunst mitnehmen! :)
Klartraum vom Sonntag, dem 24.03.2019, in dem ich meinen Traumhelfer Mathi auf einer romantischen Autofahrt begleitete und plötzlich in eine surreale Manga-Welt katapultiert wurde:
Spoiler
Show
Ich erwachte aus einem sehr ekelhaften Trübtraum und befand mich an der Stelle zwischen Schlaf und Wachsein, wo man plötzlich merkt: „Gott sei Dank, das war nur ein Traum!“ Da ich den Trübtraum echt schlimm fand und mich so wenig wie möglich darauf konzentrieren, geschweige denn Traumtagebuch schreiben wollte, blieb ich liegen und merkte, wie ich wieder einschlief.

Ein Nasen-RC zeigte mir zuverlässig, dass ich träumte. Zunächst hatte ich wieder ein paar Schwierigkeiten, mich zu bewegen und etwas sehen zu können, nach einer Weile ging es aber. Ich löste mein Problem, indem ich im Bett liegend Schwimmbewegungen ausführte und mir die ganze Zeit sagte, dass ich allein die Kontrolle hätte. So schaffte ich es endlich aus meinem Bett und durch die Balkontür nach draußen.
Ich stand auf dem Balkongeländer und merkte, dass ich mal wieder vergessen hatte, mir ein Klartraumziel einzuprägen. Daher sah ich mich um und ließ mich inspirieren. Es war noch ganz dunkel, aber trotzdem sah ich auf der Straße unter mir Autos fahren. Mir kam die Idee, das Autofahren einmal auszuprobieren (habe im Wachleben keinen Führerschein und kann überhaupt nicht fahren) und da die Autos von meinem Balkon aus so klein waren, konnte ich einfach eines wie ein Spielzeugauto festhalten, damit es stehenblieb.
Während ich nach unten zum Auto flog, störte es mich, dass es noch so dunkel war, also rief ich einfach nach Mathi (in meinem Unterbewusstsein ist seit letztem Traum praktischerweise extrem stark verankert, dass er beruflich Traumhelfer ist und daher alles funktionieren MUSS, was ich mir von ihm wünsche) und sagte ihm, dass ich es gern heller hätte. Das klappte dann sofort und es war Tag.
Ich stieg auf der linken Seite in das Auto, sah aber dann, dass die Fahrerseite rechts war. Daher rutschte ich einfach durch. Als ich nach links zum Beifahrersitz sah, hatte Mathi da schon Platz genommen. Wir grüßten uns und ich sah mir sein Gesicht genau an, dies hatte ich letztes Mal ganz vergessen. Er hatte, wie bereits in meinen früheren Träumen, blaue Augen und ähnelte ein wenig dem Schauspieler Keegan Allen. Seine Gesichtszüge waren allerdings nicht so hart und maskulin wie die des Schauspielers, sondern eher noch etwas weicher und jugendlich. Er trug ein hellrosa T-Shirt sowie eine schwarze Mütze.
Plötzlich wollte ich doch nicht mehr Auto fahren, sondern wollte mal ausprobieren, den Traum als Beobachterin zu erleben. Dies ist eine oft vorkommende Perspektive in meinen Trübträumen. Es fühlte sich an, als würde ich durch das Fenster des fahrenden Autos nach draußen gezogen werden, danach existierte mein Körper nicht mehr und ich sah einfach nur noch zu. Dabei konnte ich wählen, von wo aus ich ins Auto sah und immer wieder die Position wechseln.
Amüsiert stellte ich fest, dass auf dem Fahrersitz nun an meiner Stelle plötzlich ein junger Mann saß, ca. 23-25 Jahre alt, mit ganz dunklen, kurzen Haaren, einem Bart und einem hellblauen Hemd. Er wirkte sehr lässig und sympathisch und lehnte sich cool zurück, während er mit einer Hand das Lenkrad hielt. Mathi und er unterhielten sich nicht/kaum, was mich langweilte und ich blieb kurz zurück, um nach oben zu fliegen und mir die Landschaft anzuschauen. Es gab hier viele grasbewachsene Hügel in allen möglichen Grüntönen und die Straße schlängelte sich so darüber hinweg. An dieser Stelle rutschte ich aus dem Traum (was mir insgesamt sicher 3 – 4 Male passiert ist, ich weiß nur die Zeitpunkte nicht mehr), kam durch einen Nasen-RC jedoch schnell wieder zum letzten Punkt.
Ich flog wieder zum Auto zurück und sah, dass Mathi und der Fahrer sich mittlerweile doch sehr gut miteinander verstanden. Sogar so gut, dass sie kurz anhielten und begannen, sich zu küssen. :lol: <3 Anschließend vergrub Mathi kurz sein Gesicht an dem Hals des Fahrers und kurz darauf lösten sie sich voneinander und fuhren weiter. Ich fand das so süß, dass sich einfach so, ohne mein Zutun, so eine Liebesgeschichte entwickelte und musste breit grinsen. Mathi, der gerade den Fahrer ansah, schaute plötzlich an ihm vorbei aus dem Fenster der Fahrerseite (da befand ich mich gerade) und erwiderte genau das Grinsen, das ich gerade auf dem Gesicht hatte. Es war so ein schöner Moment, der mich die tiefe Verbindung zu meinem Traumhelfer nochmals spüren ließ. :)
In Gedanken sagte ich zu Mathi: „Frag ihn doch mal nach seinem Namen!“ Mathi hörte mich ohne Probleme und stellte eben diese Frage. Er musste sogar zweimal fragen, da er beim ersten Mal so stotterte, dass der Fahrer es nicht verstand. Ich musste wieder grinsen, da ich Mathi gar nicht so schüchtern eingeschätzt hatte. Der Fahrer antwortete dann, dass er Tim hieße.

An dieser Stelle rutschte ich wieder aus dem Traum und mir war danach, noch etwas anderes als Roadmovie-Romantik zu erleben, also kehrte ich nicht mehr zum Schauplatz zurück. Ich befand mich wieder in meinem Bett, stand auf und ging wieder auf den Balkon. Dort stellte ich mich auf das Geländer und sah hinunter. Es war stockdunkel. Ich sprang einfach kopfüber los und erwartete, in einem Schwimmbad zu landen, welches dann auch vor mir erschien. Es sah aus wie ein ganz normales rechteckiges Schwimmbecken und war stark beleuchtet. Dieses neonblaue Leuchten bot einen starken Kontrast zur Schwärze, die sonst überall herrschte.
Ich landete im Becken und schwamm einfach weiter nach unten, um zu sehen, wie weit ich kam. Das Wasser wurde immer dunkler und plötzlich war alles um mich herum wieder schwarz. Da wurde ich plötzlich von hinten gepackt, wie von so einem Seil beim Bungeejumping, und in rasanter Geschwindigkeit wieder nach oben gezogen. Ich verließ das Schwarz, flog noch einmal durch das Schwimmbecken und dann darüber. Alles war plötzlich nur noch schwarz-weiß, ohne Zwischentöne. Ich wurde dann nochmal etwas stärker nach hinten gezogen, sodass ich nicht mehr in meinem Körper war, sondern diesen vor mir schweben sah. Es sah allerdings nicht aus wie ich, sondern es war ein Manga-Mädchen, ebenfalls komplett schwarz-weiß. Während dieses atemberaubenden Fluges erklang ganz plötzlich das Hauptthema von Tschaikowskis „Schwanensee“ als Hintergrundmusik, was die ganze Atmosphäre noch viel dramatischer machte. Schließlich war ich in meinem Zimmer angekommen und sah auf das Bett. Auch hier war alles in diesem schwarz-weißen Mangastil gehalten und das Manga-Mädchen lag im Bett und schlief. An dieser Stelle rutschte ich wieder aus dem Traum und ein Nasen-RC zeigte mir, dass ich dieses Mal nicht mehr träumte.

Ich bin wirklich begeistert darüber, wie fest es jetzt in meinem Unterbewusstsein verankert ist, dass Mathi hauptberuflich Traumhelfer ist und daher nun immer erscheinen muss, wenn ich es möchte. :D Das erleichtert auch viele Probleme, beispielsweise will es ja oftmals nicht direkt Tag werden in meinem Träumen. Nun habe ich jedoch immer eine Person, der gegenüber ich solche Wünsche äußern kann! Und außerdem fand ich es unglaublich süß, dass einfach so eine kleine Liebesgeschichte entstanden ist. Allgemein habe ich das Gefühl, nun eine noch stärkere Bindung zu Mathi zu haben. :)
Jory
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Re: Jorys Klarträume

#176

Beitrag von Jory »

Heute Nacht, nach WBTB und SSILD, hatte ich zunächst einen Trübtraum, der sich dann in ein paar ziemlich verkorkste Klartraum-/FE-Erlebnisse wandelte.

Im Trübtraum saßen mein Chef und ich an einer großen Planung für einen Kunden, die dringend fertigwerden musste.
Ich war gerade mit der Coloration der technischen Zeichnung beschäftigt, dabei war es gar keines unserer Produkte, das ich colorierte, sondern ein Mixed-Media-Mädchen in meinem Zeichenstil. Mein Chef zeichnete einfach im Hintergrund die Andeutung eines unserer Produkte, sodass es aussah, als ob das Mädchen da drauf säße. Das Bild war sehr aufwendig und mein Chef drängte mich ständig, endlich fertigzuwerden. Gleichzeitig diktierte er mir noch Sachen, die ich noch in den Angebotstext reinschreiben sollte. Ich war sehr gestresst und hielt es kaum aus.
Irgendwie änderte sich plötzlich die Szenerie und wir standen in dem benachbarten Dorf auf der Straße. Ich rastete aus und schrie meinen Chef an, weil er mich so stresste und nervte. Er wurde ebenfalls wütend, woraufhin ich zurückwich und nach oben flog. Ich dachte mir: „Ich kann das alles steuern.” Daraufhin erkannte ich den Traumzustand und wurde klar. Allerdings rutschte ich danach direkt aus dem Traum.

Um sicherzugehen, dass ich ja nicht aufwachte, wandte ich FILD an und konnte direkt in den Klartraum einsteigen. Es war alles sehr instabil, ich konnte lange nichts sehen, beziehungsweise rutschte immer wieder aus dem Traum und wieder in ein falsches Erwachen hinein, sobald ich versuchte zu sehen und/oder mein Zimmer durch die Balkontür zu verlassen. Bei den ersten paar Falschen Erwachen sang ich nebenher ein mir unbekanntes Lied, da ich mich irgendwie gruselte. Der letzte Klartraum war einfach schon zu lange her. :?

Als ich es schaffte, nach draußen zu kommen, rief ich direkt nach meinem Traumhelfer Mathi. Ich fand ihn zunächst nicht und flog in unseren Garten. Dort sah ich ihn, wie er ein etwas rundliches Mädchen, das komplett in schwarz gekleidet war, umarmte. Als sie mich bemerkten, rannten beide weg. Irgendwie kamen die beiden mir vor wie Kinder (vom Verhalten her), obwohl sie in meinem Alter waren. Ich lief hinter Mathi her und hielt ihn fest. Vom Mädchen fehlte seither jede Spur.
Mir fiel der Vorsatz ein, ihn zu bitten, mir beim Klarträumen zu helfen und sagte ihm, dass er mich doch bitte zukünftig darauf hinweisen könne, wenn ich träume. Er sah mich nur mit einem richtig frechen Grinsen an und sagte nichts. Trotzdem verlor ich mich total in seinen blauen Augen. Im Traum sah ich sein schönes Gesicht genau vor mir und war hin und weg, aber nun, da ich wach bin, kann ich es nicht mehr in Gedanken hervorrufen. Irgendwie rutschte ich dann aus dem Traum und wieder in dieses nervige Hin und Her zwischen falschem Erwachen und Void.

Die Ereignisse danach kann ich nicht mehr in eine richtige Reihenfolge bringen. Als ich einmal aus einem falschen Erwachen aufwachte und nichts sehen konnte, beschloss ich, einfach auf meinem Bett sitzen zu bleiben und zu meditieren. Kaum hatte ich damit begonnen, wurde mir schwindlig und obwohl alles schwarz war, drehte sich alles und da ich das nicht mochte und nicht wusste, was auf mich zukäme, brach ich diesen Versuch ab.

Ein anderes Mal, als ich ein falsches Erwachen ohne Sehvermögen hatte, spürte ich, dass mein kompletter Körper tief in lauwarmem Wasser schwamm. Es war wunderschön und entspannend, und ich genoss das Gefühl, unter Wasser atmen zu können. Das liebe ich einfach so sehr. Da ich nichts sehen konnte, stellte ich mir einfach vor, in einem türkisen, tropischen Meer zu schwimmen, das von der Sonne erwärmt wurde. Später fand ich mich auch tatsächlich in einem derartigen Gewässer wieder, was allerdings mehr ein Fluss war und sich in einer Welt befand, die eine Mischung aus Spongebob Schwammkopf und Minecraft war. Ich flog vom Wasser aus nach oben und sah eine bergige Landschaft mit allerhand bunten Minecraft-Figuren und überall standen Schatztruhen herum. Dann rutschte ich allerdings schon wieder raus.

Nach dem letzten falschen Erwachen verließ ich wieder mein Zimmer durch die Balkontür und wünschte mir, draußen den Losers Club aus Stephen Kings „Es” zu treffen. Als ich auf dem Balkon stand, sah ich allerdings niemanden Geringeren als Pennywise auf unserer Mauer liegen. Er hatte seinen Arm angewinkelt und lag mit dem Kopf darauf, die andere Hand lag entspannt auf seinem Bauch und er sah zu mir nach oben, als hätte er schon ewig auf mich gewartet. Ich erinnerte mich noch gut an den letzten Klartraum, in dem ich ihn getroffen und er mir so eine Angst eingejagt hatte. Darauf hatte ich nun gar keine Lust – aber obwohl mir der Traumzustand bewusst war, konnte ich bei Pennywise einfach nicht cool bleiben. Als ich über ihn hinwegflog, wollte er mich angreifen, aber ich war schneller und riss ihm instinktiv den Kopf ab. :lol:

Anschließend zwang ich mich dazu, aufzuwachen, da ich auf diese ganzen ständig abbrechenden Klarträume keine Lust mehr hatte.

Ich denke, diese vielen Probleme im Klartraum (mein Traumhelfer, der frech ist und mir plötzlich nicht mehr helfen will, das ständige Herausrutschen, die ständig auftauchenden Sehprobleme und das Void) kommen daher, weil ich momentan im Wachleben ziemlich viel Stress habe und oft auf Autopilot laufe. Ob sich mein Unterbewusstsein so rächen will? Ich werde auf jeden Fall wieder mehr Meditation in meinen Alltag einbauen, um wieder stabilere Klarträume zu bekommen.
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Re: Jorys Klarträume

#177

Beitrag von Jory »

Heute Nacht hatte ich nach mittlerweile über sechs Jahren als Klarträumerin zum ersten Mal einen WILD-Einstieg, wie ich ihn mir schon immer gewünscht, aber nie erreicht hatte. Meine WILD-Träume beginnen normalerweise immer, indem ich nach dem bewussten Einschlafen meinen Traum-Körper aufsetze und dann von meinem Schlafzimmer aus in den Traum starte. Diese Variante funktionierte in letzter Zeit nicht mehr so gut. Die Klarträume waren immer instabil, mein Sehvermögen war wenig bis gar nicht vorhanden und ich schaffte es nie, das Zimmer zu verlassen. Es war sehr frustrierend.

Heute, nachdem ich durch WILD eingeschlafen war und bereits einen Nasen-RC gemacht hatte, der mir den Traumzustand zeigte, stand ich einfach nicht auf, sondern blieb im Bett liegen, so wie ich war. Es bildeten sich einige Gedanken und hypnagoge Bilder.

Da sah ich plötzlich zwei Bars von außen vor mir. Es war sehr instabil und flackernd und ich sah nicht das ganze Bild, sondern es war von einem frisseligen schwarzen Rahmen umgeben. Ich versuchte, erst einmal nicht einzugreifen, sondern beobachtete alles nur.
Die linke Bar hatte eine große, pinke und grüne Neonleuchtschrift und einen damit dargestellten, sehr kuriosen und mich unterhaltenden Namen. Irgendetwas mit "Jenny / Jennifer" und "Wild", keine Ahnung. Ich prägte ihn mir ein, weil ich mir diesen unbedingt fürs Traumtagebuch merken wollte, aber hatte ihn bald darauf wieder vergessen.
Die rechte Bar war von außen weiß und hatte keine Neonschrift, wirkte fast schon etwas abgeranzt und ältlich. An der Tür oder darüber oder am Schaufenster (das weiß ich nicht mehr), stand "Eisdiele" und als ich meinen Blick nochmal zur linken Bar schweifen ließ, sah ich, dass über dem Eingang und Schaufenster in Neonleuchtbuchstaben ebenfalls "Eisdiele" stand.
Die linke Bar wirkte einladender auf mich, aber die Hypnagogien bewegten mich auf die rechte Bar zu, also wollte ich nicht eingreifen. Ich trat ein. Es war ein sehr kleiner und enger Raum, in dem viele Menschen standen und sich unterhielten.

An der Bar sah ich direkt meinen Traumhelfer/-freund Mathi sitzen. Ich war überglücklich, ihn zu sehen. In meinen letzten Klarträumen mit ihm, die ja schon wieder eine Weile her sind, sah er dem Schauspieler Keegan Allen immer etwas ähnlich, heute war es eher ein junger Zac Efron. Allerdings nicht genau das Gesicht, sondern wieder nur eine Ähnlichkeit, eine Spur. Die braunen Haare, die leuchtend hellblauen Augen und das schwarze Outfit waren aber geblieben.
Ich glaube, er sah mich auch und irgendwann, während ich auf ihn zuging, verschwanden plötzlich das Flackern und der schwarze Rand und ich spürte meinen Körper im Bett nicht mehr. Es gab ihn nicht mehr - ich war nun vollkommen im Traum, mit meinem ganzen Körper und all meinen Empfindungen. Das hatte ich auf diese Weise noch nie geschafft - ein riesiger Erfolg!

Mathi stand auf und ich wurde geradezu euphorisch und rief immer wieder: "Ich bin da! Ich bin tatsächlich richtig DA!!", während ich hoch und runter hüpfte. Mathi freute sich total mit mir und anschließend umarmten wir uns erst einmal ausgiebig zur Begrüßung. Danach betrachtete ich sein Gesicht noch einmal kurz, weil ich das echt interessant fand.

Ich wollte das alles feiern, also wollte ich Musik haben. Ich rief "Musik!" und zeigte in eine Ecke, wo ich mir einen Lautsprecher vorstellte, aber es kam keine. Mathi und ich fassten uns dann an den Händen, tanzten und sangen wie zwei Verrückte den Refrain von "Dance Dance" von Cage the Elephant. Leider wurde auch dadurch keine Musik gestartet, aber wir ernteten ein paar merkwürdige Blicke der anderen Gäste und des Barkeepers (der aussah wie John Locke aus "Lost"), was ich sehr witzig fand. Danach wachte ich irgendwann auf.

Ich glaube, dass das nun der Durchbruch zu interessanteren Klarträumen war. :) Es hat mich immer so genervt, dass in meinen Träumen immer so viel Zeit dafür draufging, mein Schlafzimmer zu verlassen. Außerdem hat es mir nochmal gezeigt, wie wichtig Geduld bei WILD ist. 1,5 Stunden hat es gedauert, bis der Klartraum da war. Aber das hat sich mehr als gelohnt!
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Re: Jorys Klarträume

#178

Beitrag von Mey »

Irgendetwas mit "Jenny / Jennifer" und "Wild", keine Ahnung
Hey cool, beim WILDen das Wort Wild zu sehen!

Das motiviert mich wieder mit WILD anzufangen aber naja die Motivation ist immer noch nicht wirklich da! Hole die mir durch die KT Berichte hoffentlich zurück :P ;)
Simue
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Re: Jorys Klarträume

#179

Beitrag von Simue »

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von ihm kann ich dir alles empfehlen. die WILD methode funktioniert wirklich. sogar tagsüber bei mir, was nie der fall war.
Jory
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Re: Jorys Klarträume

#180

Beitrag von Jory »

Hey Simue, danke für den Link! Werde ich mir nachher vor dem Schlafengehen direkt anschauen. :) Nachdem ich es jetzt ein paar Tage lang schleifen lassen habe, möchte ich diese Nacht wieder WILDen.
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