Lucindas Traumerlebnisse

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Lucinda
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Lucindas Traumerlebnisse

#1

Beitrag von Lucinda »

Habe am Abend (12.02.2018) bei youtube folgende Titel von Theta Realms gehört, die ich als förderlich empfinde:
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Letzteren insbesondere auch aufgrund der visuellen Effekte.

Konnte diesen Nachmittag bereits schon mal etwas ausruhen, wozu nur sehr selten Gelegenheit ist. Vorm Schlafengehen in der Nacht war ich gut wach, gleichzeitig entspannt und positionierte mich in ausgestreckter Rückenlage.
Wurde im Schlafzimmer bewusst und fragte mich, ob das ein Astralerlebnis sei oder ein Traum. Ging zu meinem Bett und suchte nach mir, konnte mich zwischen dem Bettzeug nicht gut erkennen. Dachte, ach egal, ob Traum oder astral; ich gehe jetzt durch die geschlossene Zimmertür. Ich war irgendwie kleiner und reichte nur bis zur Türklinke. Das war mir jedoch bewusst aufgefallen und ich empfand es klaren Verstandes nicht mehr als sonderbar, da ich mir ja über meinen Zustand bewusst war. Ich wollte mich im Wohnzimmer nach unseren Katzen umschauen. Da stellte ich fest, dass der Raum kathedralenartig aussah, hohe Decke mit Stuck-Verzierung. Statt Kratzbaum gab es große Palmen und Bäume. Einer unserer Kater verfolgte mich. Ich versuchte meinen Arm zu verlängern, um an die Spitze der Kuppel zu gelangen und mich dann hinaufzuziehen. Mein Arm bestand anscheinend aus einer durchsichtigen, blassen, fluidalen Substanz und dehnte sich wie Kaugummi.
Dann habe ich eine Erinnerungslücke.
Ich war außerhalb des Gebäudes und wissend, dass ich träume in einer Szene des Kinderspiels bzw. -films "Cars". Rätselte noch darüber, wie manche Leute Träume über Games haben können. Mir war das irgenwie unangenehm, mich in einem Comicfilm mit gezeichneten Autos auf einem Großparkplatz zu befinden. Ich überlegte, was ich tun könnte und entschied mich, meine Chefin zu besuchen, da ich wenige Tage zuvor erst davon träumte, mit ihr Kaffee zu trinken und danach aus einem luziden Traum heraus, in einem, wenn auch nur kurzem, sehr klarem Astralerlebnis landete.
Dann fiel mir wieder ein, dass im Hangout von Christian Reiland über ein Experiment gesprochen wurde, sich am Eiffelturm im KT treffen zu wollen. Also stellte ich mir gedanklich vor, wie ich dort hingebeamt würde - unter den Eiffelturm. So, wie es mir in meiner Vorstellung gelang. Ich stand an einem Bein des Turms im Lichterschein eines Kiosks. Im Hintergrund befanden sich ein paar Tannen. Vor dem Lädchen unterhielten sich Personen, die die vereinbarten roten Luftballons aufbliesen. Ich hatte einen stoffartigen Ballon mit schwarz. Wir tauschten unsere Namen aus. Eine weibliche Person, die Ballons mit Gaspumpe aufblies, nannte sich Sabine und stellte mir zwei weitere vor, Arja und Arthuria. Ein junger, schlanker, großer Mann war noch dabei. Ich überlegte, wie ich mir die Namen merken sollte, da mein Namensgedächtnis nicht sonderlich gut ausgeprägt ist und mir zudem meine Traumerinnerung in den letzten Monaten bereits im Aufwachvorgang entschwand. Aber die Namen blieben haften. Wir gingen einen Wiesenweg im Zentrum eines ruhigen, kleinen Flüsschens gelegen, entlang. Das kam mir schon ziemlich traumhaft vor und mir war klar, dass das nicht der reale Eiffelturm sein könnte. Der männliche Begleiter entschwand dann wohl, als ich über den Namen der vierten Person nachdachte. Auf unserem Rundweg in der Nähe des Turms gab es noch eine einspurige Autostraße, über die eine alte Brücke führte? Als ich erwachte, war es genau 00:00 Uhr am 13.02.2018.
Bzgl. der vierten Person notierte ich mir später noch die Namen Friedrich / Frieda, da mir diese in den Sinn kamen….

Als ich wieder ausgestreckt in Rückenlage einschlief, stellte ich fest, dass die Schlafzimmertür offen war. Ich dachte, die Katzen könnten hinein kommen oder sind es evtl. schon. Bevor ich aufstand, fragte ich mich, ob ich vielleicht träume und das gar nicht real so sei. Ich suchte nach meinem Körper und tastete Knochen. Ich war beruhigt, dass ich nur „astral“ unterwegs war und ging durch die geöffnete Tür. Wieder stellte ich fest, dass ich größenmäßig wohl nur knapp über die Türklinke reichte. Aber das Wohnzimmer konnte nun der Realität entsprechen. Es war keine Kathedrale. Ich erblickte im Dunkeln eine unserer Katzen auf dem Fensterbrett sitzen. Ich entschied, durch das geschlossene Fenster zu schweben. Hinter der Scheibe saß in der Luft ein junges Mädchen. Als ich außerhalb des Fensters war, begrüßte ich sie mit: „Hallo, junges Mädchen!“ – Da wachte ich leider auf, weil ich es im Schlaf wohl zu laut mit meiner realen Stimme ausgesprochen hatte. Es war 01:45 Uhr. Als ich aufstand, kam mir die besagte Katze entgegen.

Im Laufe der Nacht hatte ich noch zwei weitere Träume, in denen ich mir auch irgendwie klar war, jedoch mehr Alltagshandlungen vollzog. Diese Träume entschwanden während des Aufwachprozesses und insbesondere durch meinen Wecker. :sleep:
Lucinda
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Re: Lucindas Traumerlebnisse

#2

Beitrag von Lucinda »

KTe 04.03.2018

Ca. 5:30 Uhr
Ich steige auf einem Parkplatz aus einem Auto aus. Plötzlich sehe ich eine Ufo-Invasion und bin begeistert, da ich schon lange nicht mehr von Ufos träumte. Es ist eine regelrechte Armada. Es handelt sich um außergewöhnlich große, massive, schwarz-metallische, dreieckige Schiffe, die in einer Flotte über einen Block hoher Klinkersteingebäude, ähnlich wie die der Speicherstadt in Hamburg hinwegschweben.
Ein mir bekannter Junge steht auf dem Parkplatz. Ich gehe zurück, um ihn auf die Ufos aufmerksam zu machen. Eine Frau spricht mich deswegen an. Ich unterhalte mich mit ihr und finde die Ufos zwar spannend, will sie aber gerade deswegen darauf aufmerksam machen, dass sie - genauso wie ich - träume. Ihre Aufmerksamkeit gilt weiterhin den „Star wars - Schiffen“.
Wir wollen die Straße überqueren in Richtung der Klinkerstein-Gebäude, über denen sich die Flotte befindet. Ich bemühe mich, die Ampel zu schalten und das grüne Ampellicht auf "blau" zu färben, um meine Begleiterin, deren Name „Ella“ ist, auf die Traumthematik hinzuweisen. Die Ampel verfärbt sich erst nur leicht auf blau, später wird es deutlicher. Meine Begleitung bekommt das gar nicht mehr so richtig mit, da sie über die Straße eilt. Wie ich sehe, sind die Ampeln nun ausgeschaltet. Hat sie das vielleicht bewirkt?
Leider bin ich dann gleich erwacht, da der Traum gerade so an der Wachschwelle stattfand.

Ca. 6:30 Uhr
Ich träumte, ich lag in einem mir bekannten Zimmer und wurde beim Träumen gestört, bzw. sei halbwegs erwacht. Die Bilder wurden durchsichtig. Nach dem scheinbaren „Erwachen“ in diesem Zimmer fand ich wieder in den Traum zurück:
Ich bin im selben Raum, der sich traummäßig verändert. Ich sitze auf dem Boden in einem Zimmer zwischen spielenden Kindern. Ich frage mich, ob ich HIER auch ein Kind sei, wobei mir wieder einfällt, dass ich ja träume. Ich will experimentieren. Mir kommt die Idee, eine Pflanze in meiner Hand wachsen zu lassen, was Aufmerksamkeit erregt. Es ist ein zartes Gewächs, und die Kinder wollen dies den Erwachsenen zeigen. In einem saalartigen Raum mit seitlichem Treppenaufgang gibt es eine Versammlung, eine Art Empfang. Die Leute sind begeistert von dem Pflanzenwachstum in meiner Hand und applaudieren, was mich aber irgendwie nicht sonderlich interessiert.
Ich will Personen aus ihren Träumen „wecken“, bzw. sie darauf aufmerksam machen, dass sie das bemerken. Ich komme in einem Gang an einem Pärchen vorbei, denen ich erneut das Pflanzenwachstum in meiner Hand vorführe und meine, es sei eine Vanillepflanze, als sie danach fragen und an dieser riechen möchten. Ich erkläre ihnen, was KT sind: „KT sind Träume, in denen man weiß, dass man träumt und was man träumt.“ Ich versuche, sie darauf aufmerksam zu machen, dass sie selber auch träumen. Sie verstehen es offenbar nicht. Ich denke, ich rieche auch mal an meiner Pflanze und glaube, da es ja „nur“ ein Traum sei und meiner Vorstellung entspräche, dass ich vermutlich nichts weiter wahrnehmen würde. Ich bin sehr überrascht, als ich einen intensiven, mir aus der Realität unbekannt starken Vanilleduft erlebe. Die Vanille kann ich sogar schmecken.
An meine Seite gesellt sich eine Frau, deren Namen ich nicht so ganz verstehe (Johanta?), und ich teile ihr mit, dass ich sie daher mit Johanna anreden würde. Wir unterhalten uns und gehen eine Weile. Zwischendurch muss ich den Traum stabilisieren, indem ich mir Dinge intensiver anschaue...
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Re: Lucindas Traumerlebnisse

#3

Beitrag von Lucinda »

06.03.2018 ca. 3:30 Uhr
Kurzer Traum-im-Traum-Moment, bin scheinbar "nur" im Traum wieder eingeschlafen.

Plötzlich lautes Schlüsseldrehen, scheinbar will ein Einbrecher in die Wohnung... - habe was Ähnliches vor vielen Jahren schon mal in der Realität erlebt.

Denke noch, na da steckt ja der Schlüssel, da kann niemand rein.

Auf einmal stehen zwei Männer im Schlafzimmer - der eine mit entkleidetem Oberkörper, als sei er aus dem Bett gerissen worden, - der andere hält ihm im Würgegriff eine Pistole an die Schläfe - glasklar und deutlich.

Rufe im Traum um Hilfe... und werde wach.

Dachte danach, dass bei den Nachbarn vielleicht jemand nach Hause gekommen sei und ich das Türschlossgeräusch aus der Wirklichkeit im Traum verarbeitet hätte.
Dort war es aber ganz still...
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Re: Lucindas Traumerlebnisse

#4

Beitrag von Lucinda »

09.03.2018 ca. 3:00 Uhr
Habe zuvor geträumt, dass eine ehemalige Kollegin meiner Mutter öffentlich gesendete Ansprachen über verstorbene Mitarbeiter halten würde und dies im Fernsehen ausgestrahlt worden wäre.

Werde im Haus meiner Mutter klar. Als das Telefon klingelt und sie abheben will, fällt mir ein, dass ich ihr von dem Traum erzählen wollte, da es vielleicht der Wahrheit entspräche. Als ich frage, ob dies die ehemalige Kollegin sei, hält sie mir den Hörer hin, auf dem neben Zahlen auch anderweitige Symbole zu sehen sind. Dadurch kann ich die Nummer nicht richtig erkennen und ärgere mich irgendwie über den "Quatsch". - Aber zusätzliche Symbole wären heute ja durchaus möglich, nachdem es immer mehr Anschlüsse gibt. Geht ja auch alles so schnell, und meine Mutter ist bereits am Telefonieren.

Ich bin zwar im Haus meiner Mutter und habe eine glasklare, detailgetreue Sicht. Auch bin ich davon überzeugt, dass mein Gedächtnis "normal" funktioniert. Ich denke, ich bin wach, hinterfrage dies jedoch in dem Moment aufgrund dieser Telefonanzeige. Ich sehe mich nochmals im Raum um, die Dinge stehen dort in aller Schärfe, wie es sein "sollte".
Da es etwas kühl ist, habe ich vor, die Gartentür zu schließen und gucke in den Nachthimmel. Aha, ein rotes Licht, wahrscheinlich ein Flugzeug. Bin gerade noch am Prüfen, ob ich vielleicht ungewöhnliche Objekte am Nachthimmel entdecke. Vielleicht ist es ja doch ein Traum? - Meine Gefühle sind intensiver als sonst und ich kann besser sehen. - O.k. - Jetzt ist da nicht mehr nur ein rotes Licht. Naja, vielleicht ein anderes Flugzeug von backbord. Na, was ist das? - Ein angemaltes Stück Papier in Rot am Himmel. Sieht aus, wie ein von einem Kind gemalter Stern. - Ich betrachte mir dies genauer. In der Tat, ein bemaltes Stück Papier am Nachthimmel. - Jetzt ist es klar, ein Traum. Dann schließe ich erst mal die Gartentür. Irgendwas klemmt daran. Ich höre einen Motor. Auf einmal steuert im dunklen Garten ein großer Laster über die Terrasse direkt auf das Haus zu. Daneben sehe und höre ich einen Polizeiwagen einfahren. Bin ich froh, das der da ist. Der Laster rast nun vehementer auf das Haus zu. In dem Moment stelle ich mir vor, dass ich das Haus mitnehme und just zieht es sich vom Laster zurück. Es entsteht ein freier Raum. In meinen Gedanken habe ich, dass ich den Laster ja auch mit der Häuserwand zurückstoßen könne. Ich überlege mir, erst mal in den 1. Stock in Sicherheit zu gehen und von oben zu schauen, wie ich den Laster vertreiben könne.
Im ersten Stock angelangt bin ich wiederum fasziniert von der Klarheit der Dinge sowie von den exakten Abbildern der Möbelstücke. Nun hinterfrage ich wieder, ob ich überhaupt träume und wundere mich über meinen Gedanken, da ich es ja weiß. Ich entscheide mich, einen Flugtest durchzuführen. Einfach daran denken und abheben. Das müsste klappen. Das tut es auch, allein der Gedanke daran, lässt mich schweben. Als ich so dahinschwebe Richtung Treppenhaus, wache ich leider sofort auf.
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Re: Lucindas Traumerlebnisse

#5

Beitrag von Lucinda »

14.03.2018 ca. 1:30 Uhr

Mein Traum vom 06.03.2018 findet eine Fortsetzung. Sehe klar und scharf. Weiß auch, dass ich träume. Habe dennoch den Eindruck, an meiner Situation nichts ändern zu können.
Bin selber anscheinend eine andere, mir unbekannte, vielleicht männliche Person (körperlos). Werde von einem fremden Mann (unsichtbar) vom Flur ins beleuchtete Bad gedrängt und anscheinend mit einem Knüppel bedroht. Deutlich klare Sicht der Umgebung, körperliche und emotionale klare Empfindungen, auch geistig wach. Dennoch körperlos, auch das "Geknüppel" - eher "energetisch". Als ich schreie, wache ich auf.
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Re: Lucindas Traumerlebnisse

#6

Beitrag von Lucinda »

05.04.2018
ca. 1:30 Uhr
Ich bin in der Küche und suche zwei Bücher, die ich mir im Traum neu gekauft hatte. Ich denke gerade darüber nach, was ich gelesen habe und möchte darüber etwas erzählen. Es ist sonniges Wetter, klarer Himmel und angenehm warm. Ich schaue aus dem Küchenfenster in den Garten. Die Sicht ist sehr klar, auch in der Küche. Ich mache in der Regel selten RCs. Mir kommt das jedoch gerade jetzt in den Sinn. Ich denke nun daran, dass alles derart normal und gewöhnlich ist, dass ich gar nicht träumen kann. Mir wird klar, dass man ja selbst bei so viel „Normalität“ gar nicht wissen kann, ob man träumt. Ich entscheide mich, mal trotzdem einen RC zu probieren. – Was für ein Wunder, doch ein Traum! Ich habe zwar fünf Finger, aber erst ist der kleine Finger der rechten Hand verkürzt. Ok, auch mal die linke Hand betrachten. Ja, fünf Finger, jetzt fehlt jedoch ein Stück eines anderen Fingers. Da fällt mir wieder ein, was ich mir für ein Experiment für einen Traum vornahm. Aber erst einmal will ich hier aus dem Haus rausschweben. Aufschweben und absetzen und nochmal. Das klappt auch sofort. Auf dem Flur überlege ich, wo ich jetzt gerade mit meinem physischen Körper liege, hier im Haus oder in meiner Wohnung. Mich verunsichert es, dass das mit meiner Erinnerung ans Wachleben im Traum auch nicht so gut zu funktionieren scheint wie umgekehrt mit der Traumerinnerung im Wachleben. Noch in Gedanken schwebe ich ins Wohnzimmer ein. Vielleicht wäre ich besser langsam gelaufen und hätte mir mehr Details angeschaut. Mit dem Grübeln über den Aufenthalt meines physischen Körpers, verdunkelt sich der Traum. Ich schaue aus dem Fenster, alles wirkt trüber, enger und dunkel gräulich. Es muss ja in Wirklichkeit jetzt auch Nacht sein. Die asphaltierte Straße verschwimmt hinter dem Fensterrahmen und steht auf dem Kopf, also hängt am oberen Fensterrahmen bzw. am Himmel. Ich will jedoch erst mal raus nach Hause und versuche, mich durch die geschlossene Scheibe zu drücken. Der Bereich dahinter wirkt zwar eng aufgrund der verdrehten Perspektive, beunruhigender finde ich jedoch die schwindende und dunkle Sicht. Noch bevor ich gänzlich auf der Straße bin, versuche ich den Himmel wieder in hellblau mit Sonnenschein zu verwandeln. Dies gelingt mir nicht. Ich befürchte schon, den Traum nicht halten zu können. Dann merke ich, wie ich noch im Traumzustand zu Hause in meinem Bett liege, draußen ist es - wie erwartet - dunkel und die Straßenlaterne scheint ins Zimmer. Immer noch versuche ich den Zustand zu halten, gucke scheinbar durch geschlossene Augen. Als ich meinen Körper spüre und die Augen öffne, erwache ich mit einem leicht schwappenden Schwindelgefühl, vermutlich aufgrund der zuvor verdrehten Perspektive. Wie ich feststelle, liege ich so mit meinem Kopf, als würde das Bettgestänge einen Fensterrahmen vor der Wand bilden.

ca. 3:30 Uhr
Ich entdecke ein mir bekanntes Mädchen und wundere mich, dass es im Traum mit offenen Augen regungslos dasitzt. Auf Ansprache geschieht nichts. Mir wird von jemand Unbekannten vorwurfsvoll erklärt, dass sie sich ärgere, weil ich ihr ihren Traum gestohlen hätte. Irgendwie verstehe ich das nicht und bin mir auch keiner Schuld bewusst, da ich ja gerade erst jetzt träume. Ich wüsste gar nicht, wie ich das angestellt haben sollte. Jedenfalls wirkt das Mädchen immer noch wie abwesend und wie in eine andere Welt versunken, vermutlich in ihren Traum.
Soll ich mich jetzt "auflösen"? Darf ich mich nicht in meinem eigenen Traum aufhalten, oder was? - Ich mag da auch nicht weiter drüber nachdenken und gehe nach draußen. Dort entdecke ich meine Familie und erzähle ihnen von der Begebenheit. Mir wird mitgeteilt, ich solle mich nicht darüber ärgern und wir starten eine Wettfahrt.
Ich sitze gerade auf einem Bürostuhl und fahre bei uns im Park einen Weg entlang, der etwas abschüssig ist. Der Stuhl rollt immer schneller, zwischendurch bremse ich mit meinem Schuhen. Mittels einer Lenkstange kann ich den Fußgängern ausweichen. Es macht Spaß und wird spannend aufgrund der Ausweichmanöver. Da ich jedoch weiß, dass es ein Traum ist, brauche ich mir ja nur Entsprechendes vorzustellen, so dass es schon klappt, denke ich. Na langsam muss ich mal aufpassen, dass ich nicht im Fluss oder auf der Straße lande. Ich nehme den Weg über die matschige Wiese, die die Fahrt abbremsen sollte. Es geht dennoch rasant weiter und ich setze auf die Hecken, die mich aufhalten sollten. Schwungvoll gelingt mir eine akrobatische Kurve auf dem Sandboden und ich komme vor einer Frau zu stehen, die davon ganz begeistert ist. Ich stelle mir gerade vor, wie das ausgesehen hätte, wenn ich mit einem Pferd „eingefahren“ wäre und finde die Idee belustigend. Ich schaue, wo meine Familie bleibt, entdecke diese auf einem anderen Weg und wir unterhalten uns weiter…
Lucinda
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Re: Lucindas Traumerlebnisse

#7

Beitrag von Lucinda »

23.04.2018

Zwischen 1:30 Uhr und 2:30 Uhr (präluzide)
Gespaltene Mitfahrgelegenheit
….Ich bin mit einer weiblichen Person in der Straßenbahn im Gespräch. Sie sitzt mir in Fahrtrichtung gegenüber. Wir kennen uns anscheinend. Während der Fahrt verwandelt sich die Bahn in ein Auto. Meine Begleitung fährt dieses Auto, das Steuer scheint auf der rechten Seite zu sein.
Sie fährt sehr schnell. Mir wird klar, dass es sie auch gar nicht interessiert, ob mir als Beifahrer etwas passieren könnte. Sie fährt dicht auf, entgegen der Fahrtrichtung. Auf einer dicht befahrenen Kreuzung, auf der auch die Straßenbahn verkehrt, gibt sie bei schon länger dauerndem Rot weiterhin Gas. Hier wird mir klar: "Ach, mal wieder so ein Traum." - Sehr wahrscheinlich, dass gleich der Verkehr aus der breiten Straße von rechts losfahren wird. Ich erwarte einen Zusammenstoß. Das Auto spaltet sich in zwei Hälften. Die Bekannte fährt mit ihrem Teil geradeaus weiter über die Kreuzung und bleibt unversehrt. Der linke Teil des Autos, der die Schienen überquert und in dem ich sitze, wird dem Gegenverkehr entgegengeschleudert. Mir wird bewusst, dass meine Gedanken das Geschehen bewirken. Ich versuche mit den Füßen zu bremsen. Mein Teil des Wagens erreicht fast den Fußgängerweg. Vor einem blau-metallischen Mercedes einer eleganten Frau mit goldblonden Haaren kommt er zum Stehen. Ich bin ihr dankbar, dass sie abbremste, während andere Autos weiterfuhren. Sie lächelt mir zu.
Im Anschluss wurde ich geweckt.

Zwischen 4:00 und 4:30 Uhr
Gedankenfahrt
Ich bin Beifahrer einer männlichen Person. Wie zu erwarten, fährt diese mal wieder sehr rasant. Ich versuche die Fahrt mittels meiner Gedanken zu steuern und angstfrei zu bleiben. Die Strecke ist sehr kurvig. Bei dem Tempo kann man leicht aus der Spur geraten oder gegen Felsen geschleudert werden. Ich lege mich in die Kurven, fahre diese in Gedanken aus, um die Spur zu halten. Ich weiß, dass dort hinten, an den Felsen, der Weg enden wird. Die Straße macht an den überhängenden Felswänden eine 180° Kurve um einen See herum. Auf der anderen Seite endet sie, und das Auto könnte in den See fahren. Hier erhebe ich mich in die Luft. Mir ist ganz klar, dass ich träume. Ich fliege als Bewusstsein über eine Art Insel. Ich merke, wie ich mich gedanklich anstrenge, so dass es sogar zu einer Anspannung im Kopf kommt. Ich experimentiere mit Dingen, die ich las, wie bei Buhlman mit „Klarheit sofort“. Erst denke ich, warum eigentlich, ich bin ja bereits klar. Also dann, vielleicht die Traumerinnerung stärken mittels Affirmation: „Ich erinnere mich an meine Träume. Ich weiß, was ich träume.“ Gleichzeitig erfreue ich mich an den deutlichen Bildern und meine zu mir selber, dass ich vielleicht lieber etwas unternehmen solle, anstatt so viel zu denken.
Danach wird es schwarz, und der Traum schwindet. Leider finde ich in den Zustand nicht zurück. Anscheinend habe ich zu stark nachgedacht.
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Re: Lucindas Traumerlebnisse

#8

Beitrag von Lucinda »

10.05.2018
ca. 15:45 Uhr

Windig
Wache nach einem Nachmittagsschläfchen wieder auf und lasse mich in die Schlafparalyse gleiten. Diese wird begleitet durch einen fühlbar kühlen und hörbaren Wind, der real nicht vorhanden ist. Versuche mich vermutlich zu früh aus dem Körper zu rollen und hänge fest. Ich starte mehrere Versuche, bei denen der Wind erneut bläst und rauscht. Ich bemühe mich, den Tisch zu greifen und mich aus dem Körper zu ziehen, was nicht gelingen will. Ich hänge fest wie Kaugummi.
Da ich vor mir ein leicht flirrendes Bild erkenne, weißlich-gräulich, ähnlich einer Bildstörung früherer Fernseher, entscheide ich mich, abzuwarten und zu schauen, was entsteht. Ich lande in einem Traum, der im Wohnzimmer startet. Sehr schnell will ich wieder aus dem Haus und greife mit den Armen voran durchs Fenster. Ich mache mir Gedanken über meinen Kopf, der die Scheibe durchdringen muss. Währenddessen stelle ich mir vor, wie die Umgebung von außen aussehen müsste und ob sie diesmal vielleicht anders ausschaut. Als ich draußen bin, fällt mir jedoch wieder ein, dass ich erst einmal abwarten sollte, wie ich mittlerweile auch in YouTube-Clips erfahren habe, um den Traum zu stabilisieren. Also zoome ich an den eigentlich sonst nicht vorhandenen blauen Balkon heran, um ihn anzufassen und näher zu betrachten. Dasselbe tue ich ebenso mit einer Hecke, deren Blätter ich ertaste und im Detail anschaue. Einen Geruch kann ich leider nicht erkennen. Mir fällt auf, dass nur das Zoomen das Bild schärft. Anscheinend bin ich momentan kurzsichtig. Vielleicht liegt es an der Stabilität.
Dann fällt mir etwas anderes ein, was ich ausprobieren wollte und worüber ich gerade erst etwas las. – Mich selbst im Spiegel zu betrachten und mein Spiegelbild zu interviewen. Vorbei an unseren Haustieren und mit diesen im Gespräch, durchdringe ich erneut eine Wand und gleite ins Bad. Die Räumlichkeiten sehen verändert aus und der Spiegel befindet sich auf der gegenüberliegenden Seite. Na ja, vielleicht bin ich auch bei den Nachbarn angekommen. Im Spiegel sehe ich mich selbst mindestens 20-25 Jahre jünger und versuche etwas über Gründe meiner Erlebnisse in meinem „wirklichen“ Leben herauszufinden…
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Re: Lucindas Traumerlebnisse

#9

Beitrag von Lucinda »

05.06.2018
ca. 4:00 Uhr

Seifenblasen
Ich laufe eine mir aus anderen Träumen bekannte Straße entlang, die von grünen Inseloasen umsäumt ist. Auch andere Personen rennen hier entlang. Hierbei kreuzen wir die ruhig gelegene Fahrbahn. Irgendwo wollen wir hin. Vielleicht zu einem Busanschluss oder zu einem bestimmten Gebäude....

Auf einmal ist alles sehr klar. Ich befinde mich zusammen mit wenigen weiteren Personen in einem silbernen Container, in dem eine Sitzgruppe steht. Wir reden über Träume. Ich denke plötzlich, ich solle mal meine Hände betrachten wegen der RCs. Innerlich "belächle" ich das etwas, schaue dann aber doch mal auf meine Hände. An der linken Hand sieben Finger, an der rechten nur drei. Das bleibt auch so, als ich kurz mal wegschaue. Ich bin ganz begeistert: "Ach, doch ein Traum" und will den anderen ebenfalls das Wunder zeigen. Ich überlege mir, was ich denn damit anstellen könne. Vielleicht was Leichtes erschaffen - Seifenblasen. Anfänglich dauert es mir etwas zu lange. Dann gelingt es mir, eine immer größer werdende, schillernde Seifenblase in meiner Hand entstehen zu lassen. Diese steigt auf und ich erdenke eine weitere. Als die große Blase platzt, suche ich nach den anderen Personen. - Keiner mehr da, die Containertür steht offen. Vielleicht sind sie gegangen. Ich glaube jedoch eher, dass das mit meiner Bewusstwerdung etwas zu tun hatte. Mit dem Platzen der Blase haben auch sie sich "in Luft aufgelöst."
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Re: Lucindas Traumerlebnisse

#10

Beitrag von Lucinda »

29.07.2018

Trübtraumfragment
Ich befinde mich zusammen mit anderen, einzelnen Personen auf dem Dach eines alten Zuges. Wir werden in einen Tunnel durch den Berg einfahren. Ich denke darüber nach, wie wir darunter durchpassen sollen. Eine Person steht noch und ich will sie herunterziehen, so dass sie sich legt. Danach erwache ich.

Scheinbar wach
Erwache anscheinend aus dem Schlaf und befinde mich im halbdunklen Zimmer. Ein mir bekanntes, starkes Rauschen mit kühlem Wind lässt mich innerlich aufschrecken und zugleich bewusster werden. In dem Moment befinde ich mich in Schwärze und glaube, dass ich nun leider wirklich aufwache. Glück gehabt, ich kann den Zustand halten. Die Schwärze ist nunmehr nicht mehr nur die hinter den Augenlidern wahrnehmbare Schwärze, sondern klare Schwärze. Ich bin mir des Zustands ganz bewusst und vertreibe schnell meine Anwandlungen von Furcht. Sofort will ich das Experiment umsetzen. Ich nehme mir vor, eindringlich zu fordern, wie das Buhlman beschreibt. Aus einem kleinen hellen Punkt in der Schwärze blitzt ein weißes Leuchten auf, das mit einem Mal zu einem Bild wird. – Leider jedoch nicht zu dem „geforderten“ Bild, sondern ich befinde mich bei uns im klar und hell beleuchteten Flur, so wie er sonst nicht „angestrahlt“ wird.
Just in dem Moment piepst der Wecker. Es ist 3:00 Uhr. Wenn ich schnell bin, kann ich diesen bereits nach dem 2. x ausschalten. Wissend, dass ich dies jetzt auch möglichst rasch tun sollte, muss ich noch abwarten, bis ich mich wieder körperlich fühle. Der Kopf scheint noch nicht ganz angekommen zu sein. Ich befinde mich noch in der Schlafstarre, die Arme wirken empfindungslos. Nach mehrfachem Piepsen und willentlicher Anstrengung kann ich den Wecker greifen und ausschalten.
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Re: Lucindas Traumerlebnisse

#11

Beitrag von Kate24 »

Guten Morgen,

sehr interessant muss sagen.

LG Kate24
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Re: Lucindas Traumerlebnisse

#12

Beitrag von Lucinda »

31.08.2018

Zum KT vom 06.03.2018
Ich höre Türgeräusche. Glasklare Sicht: Ein fülliger Mann, ca. Ende 30 oder älter, mit entkleidetem Oberkörper kommt durch meine Eingangstür herein. Diese liegt jedoch auf der spiegelverkehrten Seite, dort, wo sich eigentlich das Badezimmer befinden müsste. Der Mann schaut mir eindringlich und sichtlich verärgert, als sei es umgekehrt und ich bei ihm zu Hause eingedrungen, in die Augen. Ich rufe um Hilfe. Es hört sich eher an, als wolle ich singen. Ich werde geweckt, da ich wirklich mehrfach rufe.

Zu Kusuris KT vom 28.08.2018
Schon beim Lesen von Kusuris Katzentraum habe ich den Eindruck, dass sich dies auf mein Traumleben auswirken könnte. :-)

In einer Traumsequenz kommuniziere ich mit zwei früheren Katzen, die sich ziemlich verändert haben, eine davon kann ich nicht genau zuordnen.

In einem weiteren präluziden Traum sehe ich unsere Fensterfront im Wohnzimmer offenstehen. Zwischen unseren Katzen rennen Kusuris schwarze Katzen durch das Zimmer aufs Fensterbrett. Etwas stimmt mit einem Fenster nicht, dieses ist nach außen geschwenkt. Wie befürchtet, rutscht eine der schwarzen Katzen ab und fällt nach draußen. Ich mache mir erst Gedanken, bin mir jedoch auch halb des Traumes bewusst. Mich interessiert schon, was da passiert ist. Später stehe ich auf der Straße an einem gelblichen Klinkersteinhaus an einem anderen Ort, der jedoch hier derselbe Ort ist, und unterhalte mich mit jemandem. Mir fällt wieder ein, dass ich nach der Katze gucken wollte. Die männliche Person scheint Rechtsanwalt zu sein und weiß um die traumartige Situation.
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Re: Lucindas Traumerlebnisse

#13

Beitrag von Lucinda »

01.09.2018

Während eines Mittagsschläfchens spaziere ich in unserer Wohnung, die nicht nur zimmermäßig gestreckter wirkt, umher, sondern die auch spiegelverkehrt und in komplett anderen Farben erscheint, nämlich in Weiß und in Blau. Die Wohnung entspricht jedoch derjenigen vom 28.08.2018. Hier erschien diese auch bereits räumlich weiter und in jenen Farben. Die Lichtverhältnisse sind nun gedämpfter aufgrund eines wolkigen Himmels. Diesmal habe ich eine Begegnung mit einer mir unbekannten Frau.
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Re: Lucindas Traumerlebnisse

#14

Beitrag von Lucinda »

03.09.2018

Ich befinde mich in einem Drogeriemarkt, den ich in meinen Träumen schon öfters besuchte. Dort ist nun auch eine Friseuse tätig. Ich soll eine neue Frisur bekommen. Ich schaue in den Spiegel und bin nicht nur erstaunt darüber, dass ich von den Gesichtszügen her eine komplett andere Person bin, 20 Jahre jünger und mit dichten schwarzen, glänzenden, glatten Haaren und Bobfrisur, sondern ich möchte meine Haare auch so behalten.

In einem weiteren Traumabschnitt denke ich daran, dass ich mich waschen und zurecht machen möchte. Ich befinde mich zusammen mit einem Mann, mit dem ich mich unterhalte. Hinter der Couch habe ich unsere Katzen in ein Terrarium zusammen mit einem Ast gesetzt. Das große Terrarium ist quasi als Fenster gedacht. Ich stelle fest, dass sich dahinter ein gut befahrenes, unbeleuchtetes Parkhaus befindet. Ich mache mir Gedanken, dass die Katzen dort hinaus klettern könnten, verwerfe den Gedanken dann wieder, da sie sich an den Glasscheiben nicht halten könnten. Eine der Katzen springt gerade heraus, als ein Auto vorbeifährt. Da ich mir des Traummäßigen bewusst bin, versuche ich meine Gedanken zu beruhigen, damit nichts Ungewolltes geschieht. Nun sehe ich die Katze auf dem Dach eines geparkten Pkws. Ich und der Mann aus meinem Traum, der mich diese Nacht mehrmals begleitete, sind offensichtlich ehemalige Partner. Wir kommunizieren telepathisch im gut befahrenen Parkhaus mitten auf der Fahrbahn und sehen uns in die Augen. Er vermittelt mir, dass er dachte, dass ich ihm verziehen habe. - Keine Ahnung, was er meint, kann es mir jedoch vorstellen.
Mir fällt wieder ein, dass ich mich im Bad zurecht machen wollte und suche den Ausgang aus dem Parkhaus. Dahinter müsste sich ein besonntes Badezimmer befinden. Als ich mich den Gang entlang bewege, bin ich doch etwas irritiert. Mein Begleiter folgt mir. Der Gang wirkt zuerst wie ein Möbelhaus. Es gibt auf der linken Seite räumliche Einbuchtungen wie Zimmer nur ohne Eingang. Hier ist noch die Sonnenseite. Atmosphärisch hat es den Charakter, als habe dort diese Nacht eine größere Party stattgefunden. Weiter vorne räumt eine durchnächtigte weibliche Person auf. Der Gang macht eine 180° Biegung nach rechts, die offenen Kabinen befinden sich weiterhin auf der linken Seite. Hier ist es etwas dunkler, jedoch bühnenmäßig beleuchtet. Aufgrund der bemerkenswerten Einzelteile, wie Gebeine einer Schaufensterpuppe mit schwarzen Strümpfen, kommt mir eine ganz andere Idee. In mir entsteht das Gefühl, dass hier nicht nur eine gewöhnliche Party stattfand, sondern dass wir uns in einer "Art Bordell" befinden. Nun ist hiermit ein Auftrag verknüpft. Es wirkt, als wären wir Kommissare in einem Kriminalfilm. Wir haben einer Spur zu folgen, eine der Damen ist in der Nacht plötzlich verschwunden. Die Information erfolgt durch die putzkräftige, durchnächtigte Dame. Ich suche erst einmal den Ausgang....
Lucinda
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Re: Lucindas Traumerlebnisse

#15

Beitrag von Lucinda »

21.09.2018

Wache anscheinend mehrmals auf durch laute Motorengeräusche eines Lasters, auch im Treppenhaus kommt es am frühen Morgen, um ca. 4:00 Uhr, zu einer Geräuschkulisse.
Ich versuche wieder einzuschlafen und stelle dabei fest, dass ich gar nicht wach bin. Draußen ist es, wie erwartet, dunkel.
Ich schaue aus dem Fenster, um zu gucken, was dort los ist. Der Ausblick ist höher als sonst, wie doppelgeschossig.

Anfänglich ist es bei einem Blick nach rechts auch weiterhin Nacht.
Als ich nach links dem Verlauf der Straße hinterher sehe, stelle ich fest, dass diese nicht nur im Sonnenlicht liegt, sondern merke sofort, dass es sich hierbei um eine andere, sich in der Nähe befindliche Straße handelt. Ich bin zwar von der Traumsituation überzeugt, mache sicherheitshalber doch noch den Hand RC – sechs wurmartig gebogene Finger an jeder Hand.

Mittlerweile liegt die gesamte Straße in der Morgendämmerung. Eigentlich könnte ich gleich aus dem offenen Fenster springen, welches in Wirklichkeit geschlossen ist. Ich weiß zwar, dass ich träume, halte es dennoch für nicht so sicher, vielleicht schlafwandle ich ja gleichzeitig. Gleich führe ich nochmals den RC durch – sechs wurmartig-gebogene Finger an jeder Hand. Auch die Hände haben einen zweiten Schimmer, wie als gäbe es eine doppelte Perspektive.

Ich habe mir etwas im Wachleben als Experiment vorgenommen. – Ebenso wie im Wachleben fällt mir die Benennung des Ortes nicht gleich ein. – Dann klappt es, die Erinnerung funktioniert wieder.
Zwischendurch mache ich mir Gedanken, dass ich durch die lauten Geräusche geweckt werden könnte. – Jetzt würde ich ja gerne mal durch die Tür schauen, lasse das dann doch, da ich mir vorstelle, dass sich die Geräusche dadurch verstärken und mich aufwecken könnten.

Zuerst greife ich durch die geschlossene Zimmertür. Hier spüre ich merkwürdigerweise querliegende Metalldrähte. So etwas könnte ich mir in der Wand vorstellen. Das Mauerwerk selbst kann ich nicht durchdringen, es ist kalt und hart.
Nachdem ich mit den Tastversuchen fertig bin, entdecke ich an dieser, den Fenstern gegenüberliegender Seite quadratische dunkelbraune Holztüren in unterschiedlicher Höhe. Diese lassen sich gut als Durchgänge zu anderen Orten nutzen. Ich bin mir nicht sicher, welche Tür ich wählen sollte. Schon merke ich, dass sich jemand zu mir gesellt – in Gedankenform. Ich entscheide mich für eine weiter rechts gelegene Tür, die weiter weg vom Treppenhaus gelegen ist. Zudem entdecke ich an dieser Stelle nun mein Spiegelbild. Ich bin überrascht, als ich einen mind. 12-jährigen oder älteren Jungen darin erkenne. Er hat braune, zurückgekämmte Haare und ist in seinem jungen Alter bereits tätowiert. Mir wird klar, dass es sich hierbei nur um ein jüngeres Abbild handelt und dieser in der Vergangenheit bereits als Mann gelebt hat. Ich drehe mich und versuche die Tätowierungen im Spiegel zu erkennen. Sie verändern sich und scheinen lebendig zu sein. Vorne auf der Brust wird aus einem von mir vermuteten Feuerwehrauto ein roter Flugdrache, der seine Flügel bewegt. Mir wird klar, dass ich genauer hinschauen sollte. Gleichzeitig finde ich die Erkenntnis aus dem Spiegel vorteilhaft, sonst hätte ich nicht gewusst, wie ich anderen erscheine.

Nun befinde ich mich ohne Zutun in ca. 2m-Höhe und bewege mich trotz des schmalen Kastens mit Leichtigkeit in meinem, von mir gewählten Gang fort. Meine beruhigenden Gedanken, dass alles nur an meiner Vorstellung und Empfindung läge, lässt den Gang sich zu einem Raum erweitern. Hier befinden sich verschiedene dunkle Holzmöbel. Es wirkt wie eine Art Abstellkammer. Innerlich schmunzle ich und denke an eine Gerümpelkammer. Mein Begleiter, den ich nicht als Person, sondern eher als Gedankenform wahrnehme, nimmt dies wertfrei zur Kenntnis. Ich selber stehe da kritischer meiner Ausdrucksweise gegenüber.

Nun bin ich an meinem Ziel angekommen. Gleichzeitig frage ich mich, ob ich vielleicht doch nur in meinem Wohnzimmer geblieben bin und hier weiterträume. – Also als doppelte Wahrnehmung.
Zwischen zwei hellen Holzbetten, in deren Mitte sich der Blick auf das Fenster erstreckt, entdecke ich auf dem Teppich ein rotes Kettcar. Der Person, die ich besuchen wollte, blicke ich plötzlich in die Augen. Während des Schlafens öffnet sie diese kurz, erschrickt bei meinem Anblick und schläft daraufhin wieder ein. Ich bin etwas irritiert, da die von mir erwartete Person deutlich jünger aussieht.

Ich entschwinde durch das Fenster ins Grüne und bin auf einmal mit unserer älteren Nachbarin in einem Auto auf einer Landstraße einen Berg rückwärts hinunterfahrend unterwegs. Derweil macht sie Werbung für ein Buch, das sie gerade herausgebracht hat. Das Auto beschleunigt zusehends in eine Kurve hinein. Meine Mutter ist dabei und macht sich Gedanken. Da ich selber merke, dass ich völlig entspannt bin und sich das Geschehen meinem Erleben anpassen wird, sehe ich diese Fahrt eher als erheiternd an. Ich kenne diese Strecke. Früher machte ich mir da mehr Gedanken. Der Streckenverlauf erinnert mich noch an einen anderen Ort. Ach ja, dort im Tal, hinter der Kurve ist eine Ampel. Eigentlich müssten wir bei dem rasanten Tempo aus der Kurve geschleudert werden. Ich weiß allerdings aus Erfahrung, dass das Auto im Tal langsamer wird. Ich freue mich, dass wir weiterfahren werden, da ich die Gegend hinter der Ampel noch nicht kenne. – Leider wache ich hier auf (4:37 Uhr) und stehe gleich auf, denn ich bin wach und muss auch gleich raus.
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