Lucindas Traumerlebnisse

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Lucinda
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Re: Lucindas Traumerlebnisse

#61

Beitrag von Lucinda »

03.05.2020

KT
Was macht der denn da?

1) Ich weiß von einem Moment auf den nächsten, dass ich träume, obwohl ich erst jetzt etwas sehe. Ich bin in unserem Wohnzimmer (beleuchtet) und blicke auf unsere Katzen. Ich kann das Bild jedoch nur in übereinander liegenden, breiten Querstreifen erkennen, wie als würde ich aus mehreren leicht geöffneten Augenlidern schauen. Soll ich abwarten oder die Augen wieder schließen? So starte ich erneut, mit dem Gefühl wieder im Schlafzimmer auf dem Bett zu liegen. Ich bin jedoch weiterhin im Traum und erkenne die Katzen nun genauer, eine sieht mir direkt in die Augen. Die Sehschlitze sind breiter geworden und das Bild öffnet sich. Ich bin - wie so oft - in diesem „Zustand“ deutlich kleiner als gewöhnlich (evtl. in Höhe der Sitzposition). Diese Bekanntheit reflektiere ich im Traum und führe sie auf den zuvor „wackeligen“ Zustand des Traumes zurück. Ich klettere auf das Fensterbrett, um mich durch die geschlossene Scheibe in den Garten fallen zu lassen. Das Klettern ist regelrecht anstrengend, da ich so klein bin. Ich überlege mir, dass es doch andere Möglichkeiten in einem Traum gäbe, entscheide mich dennoch dafür, den Prozess zu Ende zu führen, um den Traum nicht zu riskieren. Im Garten ist es dunkel, jedoch scheinen Lichter. Auf der rechten Seite vor mir befinden sich hohe Bäume und dahinter eine Häuserfront. Ich überlege mir, dort hinüberzufliegen. Da ich so klein bin, und es mich im Moment nicht traue, gleich so steil nach oben zu starten, schaue ich mich zu Fuß schwebend weiter um. Ich höre unseren Nachbarn über uns, der mitten in Nacht etwas mit einer Kettensäge zu bearbeiten scheint: „Meine Güte, was macht der denn schon wieder um diese Uhrzeit? – Hoffentlich wirft mich das nicht aus dem Traum.“ Auf der linken Seite sehe ich neben Bäumen querstehend das Mehrfamilienhaus, in anderer Lage als gewöhnlich. Die Landschaft wirkt sehr romantisch. Das Licht in der Wohnung des Nachbarn über uns ist an. Vielleicht sollte ich nicht so dicht daran vorbei, da die Lautstärke dadurch voraussichtlich intensiver würde. Das Motorengeräusch nimmt zu: „Was macht er denn bloß wieder mitten in der Nacht?“

Ich spüre meine körperlichen Beine kribbeln und werde wach. Es ist 00:40 Uhr.

Ich muss mich erst einmal orientieren und denke darüber nach, wo denn unser Garten nun liege und was ich da gesehen habe. Anfänglich habe ich das Traumbild noch so stark in Erinnerung, dass mir die Vorstellung des realen Gartens nicht gleich einfällt.

Anschließend gehe ich ins Bad. Mein Nachbar über mir putzt sich geräuschvoll „mähend“ seine Zähne. Ansonsten ist es rundherum still.

Diese Nacht war glücklicherweise geprägt von klaren, deutlichen Bildern, jedoch die Träume an sich schienen nur kurz zu sein, zumindest die prägnanten Bilder.

2) Corona-Vertretung

Ich halte mich im Sonnenschein mit der Hälfte einer Klasse auf dem Schulhof auf. Ein mir bekannter Lehrer kommt vorbei. Ach ja, die Klassenlehrerin ist ja (im Traum) dienstags nicht anwesend. Es ist also Vertretungsunterricht in der Corona-Zeit. Die Gruppe ist bereits Richtung Klassenraum gerannt, der Lehrer spaziert forsch in Richtung eines entgegengesetzt liegenden Gebäudes. Ich mache den mir bekannten Mann darauf aufmerksam und wir kehren um. Im unbeleuchteten Nebenzimmer suche ich nach Stühlen, da am Tisch im Klassenraum welche fehlen. Man kann hier von oben durch eine Glasscheibe in einen Werkraum hinab schauen. Die Stühle sind mit weißer Farbe beschmiert. Ich finde zwei einigermaßen Saubere.

3) Das Geschenk

Ich bin neuerlich mit meinem ersten früheren langjährigen Partner befreundet. Es ist nicht ganz klar, ob er noch mit seiner jetzigen Partnerin zusammen oder doch bereits von dieser getrennt ist. Mich ärgert diese Uneindeutigkeit, irgendwie bin ich ganz froh, dass wir nicht erneut liiert sind.
Später sind wir draußen in der Nacht unterwegs vor einer Art Fabrikgelände. Es handelt sich um ein silbergraues, flaches Gebäude aus Wellblech, eine Spedition? Ich laufe auf dem Gehweg davor entlang, hinter dem Gebäude befindet sich ein großer Parkplatz für Laster. In dem Gebäude hält sich in der Nacht eine Gruppe suspekt wirkender Männer auf, ein korpulenter glatzköpfiger Mann (Mafia-Image) ist der Inhaber der Firma. Er hat meinen ehemaligen Freund eingeladen, mitzukommen. Wieso geht er mit solchen Leuten überhaupt mit, wann kommt er wieder? – Glücklicherweise ist er schnell zurück – mit einer Flasche Bier in der Hand. – Für solch ein Geschenk lässt er sich also auf derartig gefährliche Leute ein ….

Während der Autofahrt fragt er mich, ob ich vielleicht doch noch ein Kind von ihm haben möchte. Ich wundere mich über seine Frage. Dabei mache ich ihn auf mein Alter aufmerksam. - Das mache ja nichts, es komme wie es solle. Als Alternative schlägt er ein Ballspiel (mit einem gelben Plastikball) vor. Wie das Spiel genau funktionieren werde, ist mir nicht klar, aber ich wähle wohl lieber das „Ballspiel“.
Lucinda
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Re: Lucindas Traumerlebnisse

#62

Beitrag von Lucinda »

22.05.2020

Nachmittag

Unidentifizierbare Lebewesen

Nach dem Essen versuche ich einen WILD zu induzieren. Dabei gebe ich mich in den ersten Momenten soweit wie möglich dem Schlaf hin, lasse mich fallen und atme langsamer und kürzer. Gleichzeitig versuche ich meinen Geist nach oben zu ziehen und stelle mir vor, wie ich mich in dem Raum, von dem Raum, in dem ich mich befinde, nach draußen bewege. Der Perspektivenwechsel der Richtungen ist anfangs gar nicht so leicht und ich muss mich gedanklich an einen anderen Ort beamen. Durch zwischenzeitliches körperliches Wachsein bemerke ich, dass ich geistig schon weiter weg war, als gedacht. Es findet ein Wechsel zwischen den Vorstellungen statt und den minimalen Weck- und Wachimpulsen des Körpers. Irgendwann beschließe ich, mich einfach hinzugeben, vielleicht passiert was oder auch nicht, dann schlafe ich halt ein. Als ich glaube, doch noch irgendwie zu wach zu sein, kommt mir der Gedanke, meinen Astralarm seitlich Richtung Tisch auszustrecken. Ich merke deutlich wie ich meinen physischen Arm unter meinem Körper eingeklemmt habe. Also sollte das nicht klappen. Wie komme ich überhaupt auf solche Gedanken, wenn ich noch wach bin? Über dem Tisch habe ich meinen blassen, dünnen weißen Astralarm nach oben ausgestreckt. Die Sicht ist nicht wirklich befriedigend. Vielleicht habe ich meine Versuche zu früh durchgeführt. Ich bin also wohl doch nicht mehr wach. Kurz darauf findet eine Ablenkung statt. Ich höre Stimmen und schmatzende Geräusche. Es scheinen unsichtbare Gestalten neben mir zu stehen, die zwei weiße, große, durchsichtige, nacktschneckenartige Wesen auf mich zulaufen lassen.
Im ersten Moment muss ich an Alien-Berichte denken. Können manche Leute wirklich nur ihre Träume für reale Entführungen gehalten haben? Die unsichtbaren Geister wollen diese schmatzenden Wesen, die sich zu befreien versuchen, auf mich zulaufen lassen, damit sie sich in meinem Körper einnisten können. Gleichfalls habe ich den Eindruck, dass sie sogar noch eine Zustimmung dafür von mir haben möchten. Durch den Schreck muss meine Klarheit eingetrübt sein und ich erwache. Es ist still und auch die Katzen schlafen, haben also vermutlich nicht geschmatzt. lol
23.05.2020

Sohn im Schlepptau

Ich werde mir im Traum bewusst, dass ich mich liegend im Bett befinde. Ich spüre körperlich merkwürdige schlafparalytische Sensationen, jedoch nur in geringem Maße. Vielleicht sollte ich noch einen Moment warten, bis ich mich fortbewege. Alles ist dunkel bis auf den geringen Lichtschein des Nachthimmels. Es kommt zu einzelnen äußeren Störungen, in der ich die sich lösende Schlafparalyse (unangenehm kribbelndes Körperempfinden) merke, wodurch ich zwischen physischer und Traumwelt hin und her schwanke. Ich kann den Zustand jedoch schnell wieder herstellen, indem ich mich fallen lasse und dem hingeben. Dadurch fühle ich die Müdigkeit des Körpers und bewege mich kein bisschen. Als ich mich aus dem Bett lösen kann, stelle ich fest, dass ich mich im Haus meiner Mutter befinde und mein Sohn an meinen Schultern hängt. Er schläft tief und fest, hat sich jedoch an mich gehaftet. Wenn ich durch die geschlossene Zimmertüre gehe, müsste er eigentlich abfallen, wenn er körperlich ist, so denke ich. Nee, also dann tut er sich doch weh! Eigentlich müsste er ja doch geistig sein, dann bleibt er haften. O. k. ich gleite durch die Türe. Wie er das wohl empfindet? Zwischendurch merke ich wiederum eine Störung und fühle kurz die nachlassende Paralyse. Nun bewege ich mich in das unbeleuchtete Bad und möchte meinen Sohn durch ein Gleiten durch den Wandspiegel abschütteln. Ich nehme den Spiegel von der Wand ab und möchte ihn gerade über meinen Kopf ziehen.
In diesem Moment werde ich durch meinen physischen Sohn geweckt, der über Bauchschmerzen klagt. Es ist kurz vor 00:00 Uhr.
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Re: Lucindas Traumerlebnisse

#63

Beitrag von Marc78 »

Hey Luciana!

Das mit den Schnecken ist wieder mal das beste Beispiel wie gewieft der "Besucher" doch manchmal sein kann. Da kann man die Paralyse noch so oft gemeistert haben, ab und zu lässt er sich immer wieder mal was neues einfallen. Kenne ich nur zu gut. Bei mir hing neulich ein fieser schimmernder Kobold an der Deckenleuchte, der hatte so eine Harlekin Mütze auf und hat mich mit seinen leeren Augen so böse angeschaut, da war an Klarheit nicht mehr zu denken. Aber grade das finde ich an einem Wild so spannend! Dabei wird einem nicht langweilig^^
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Re: Lucindas Traumerlebnisse

#64

Beitrag von Lucinda »

Hallo Marc78,

ja da gibt es die, die einen vom KT ablenken, aber glücklicherweise auch Kräfte oder Wesen, die einen darauf aufmerksam machen. :lol:
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Re: Lucindas Traumerlebnisse

#65

Beitrag von Lucinda »

KT vom 27.05.2020

Keulenfinger

Ich halte mich im nächtlich-dunklen Wohnzimmer meiner Mutter auf. Unsere Katzen liegen dort, eine auf der Lehne eines Sessels. Etwas Inneres weist mich eindringlich daraufhin, dass ich doch meine Hände betrachten solle. Ich finde das überflüssig, lasse mich dann doch davon überzeugen. Meine Hände sind deutlich jünger, trüb durchscheinend, es sind sogar nach zweimaligem Zählen je sechs Finger, einer ist deutlich größer, fast wie eine Keule. Das war mir doch klar. Ich weiß ja, dass ich träume. Richtig bewusst, wird es mir jedoch erst nach dem Test. Das mit dem Schweben will wohl aufgrund meines Zweifels anfänglich nicht richtig klappen. Ich habe vor, durch das Fenster nach draußen zu gelangen. Ich werde jedoch von einem grell – hellen Licht geblendet, evtl. durch die Scheinwerfer eines Autos. Ich befürchte hierdurch erwachen zu können und wechsle die Richtung zurück zur Katze. Danach will ich der Katze vorführen, wie ich aufwärts durch die Decke entschwebe. Die Zimmerdecke durchdrungen, löst sich das Bild auf und ich erwache.
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Re: Lucindas Traumerlebnisse

#66

Beitrag von Lucinda »

01.06.2020
ca. 14:45 Uhr

Ich befinde mich auf dem Sofa und habe gerade noch etwas geträumt. Ich höre Stimmen und frage mich, ob mein Sohn angekommen sein könnte. Das wäre jedoch viel zu früh. Wahrscheinlich nur „Traumstimmen“ oder die Nachbarn. Ich bin mir völlig sicher, mich im idealen Zustand zwischen Traum und Bewusstheit zu befinden, zwischen Schlaf und Wachsein. Ich spüre das körperliche Empfinden, das Körper und Geist voneinander trennt, die Schlafparalyse. Es ist eine scheinbare Müdigkeit, die einen jedoch nicht schlafen lässt, worüber ich mittlerweile froh bin. Im Hintergrund höre ich einen Motor brummen. Ich kann aus meinem Körper hinausschauen, habe die physischen Augen jedoch geschlossen. Da bin ich mir ganz sicher. Eigentlich müsste es noch zu früh sein, eine Bewegung auszuführen. Dennoch, ich führe einen Test mit dem Astralarm durch. Ich spüre zwar meine „Astralarme“ und wie ich sie hoch halte, kann jedoch keinen erkennen. Vielleicht bin ich doch einfach nur körperlich zu müde und gar nicht im erwarteten Zustand. Meinen Astral-Kopf möchte ich nicht wenden, um nicht körperlich zu erwachen. Zwischendurch höre ich immer wieder das neuerliche Brummen eines Rasierapparats. Mein Sohn benutzt doch gar keinen. Dennoch frage ich ihn innerlich: „Benutzt du einen Rasierapparat?“, und finde meine Frage belustigend. – Ich kann mich jedoch nicht deutlich verständigen, aufgrund des Zustands, den ich halten möchte. Ich höre wiederum meinen Sohn, wie er ins Zimmer kommt. Wenn ich mich jetzt umdrehe, ist der Zustand evtl. vorüber. Soll ich einfach warten, was passiert? – Wenn er nun wirklich hinter mir, hinter meinem Kopf stehen würde, erschräke er mich vielleicht. Das kann nicht mein Sohn sein, dann wäre ich längst wach. Das ist bestimmt eine Illusion. Irgendjemand oder - etwas hält sich aber hinter meinem Kopf auf. Vielleicht eine Katze? – Nein, dann würde das Sofa wackeln. Es ist jedoch eine größere Person. Erst werden meine Hüften ins Sofa gedrückt. Im Anschluss werden sie angehoben und fallen mit einem Ruck zurück nach unten in meinen physischen Körper. Ich merke, dass ich mich sehr nahe am Wachzustand des Körpers befinde, ich sollte mich aber wieder herunter regulieren können. Doch ich höre meinen Nachbarn: Ein kleines Kind weint. Die Nachbarn kommen die Treppen hinauf. Mein Körper kribbelt, die Schlafparalyse löst sich.

Zuvor jedoch nur kurz angehörter Titel von "Lovemotives Meditation Music": [External Link Removed for Guests]
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Re: Lucindas Traumerlebnisse

#67

Beitrag von Lucinda »

02.06.2020
00:50 Uhr

KT Die Bettdecke

Ich bin an unserer Bahnstation und habe meine Bettdecke dabei. Zwischenzeitlich zähle ich meine Finger und höre bei 10 Stück an einer Hand auf zu zählen, schätze sogar 16 Finger.
Die Treppe rauf, kommt mir eine junge, verschleierte Frau entgegen. Sie wirkt ziemlich verwahrlost und kränklich. Sie will irgendetwas von mir einfordern und ist mir unheimlich. Glücklicherweise habe ich meine sperrige Bettdecke dabei, um sie auf Abstand halten zu können. Als sie an den Bahngleisen durch ein Schwingtürchen auf die Schienen tritt, nutze ich die Chance und schleife mein Bettzeug die Treppe hinunter, um ihr schnell zu entkommen. Dass mein Bettzeug den schmutzigen Boden berührt, ist mir sehr unangenehm.
Ich weiß ja, dass ich träume, da kann ich die Treppe doch hinabschweben. Mein Bettzeug möchte ich erst einmal zu Hause ablegen. Auf der Straße schwebe ich derart schnell, ich nutze die Fahrbahn aufgrund meiner aufquellenden Bettdecke, so dass ich unser Haus verfehle. Ich bin so rasant, dass ich die Richtung nicht genau koordinieren kann. Im Bereich der Gartenanlagen stelle ich mir einfach vor, dort in einem Reihenhaus zu wohnen. Es gibt hier drei Häuslein nebeneinander. Wie ich dort hinein gelangen soll, ob meiner Geschwindigkeit, ist mir noch nicht klar. Auf diesem Weg begegnet mir unser Nachbar. Es gehe um ein Gewinnspiel, das er veranstaltet habe. Ich hätte ja gewonnen, was ich mir denn sonst noch so wünschen würde für das nächste Mal. Ich weiß gar nicht mehr, was ich gewonnen haben soll. Ich bin mehr mit meiner Flucht und dem Bettzeug beschäftigt. Schnell antworte ich: „Vielleicht Kopfhörer und ein paar CDs.“ – Obwohl ich diese gar nicht benötige. Den Eingang vom Gartenhäuschen kann ich kaum erreichen, ich scheine zu weit davon entfernt zu sein. In der Straße blicke ich kurz auf unser wirkliches Haus. Es ist klar identifizierbar und in natürlicher Größe. Doch das Schweben lässt mich nicht zur Ruhe kommen und ich steuere erneut daran vorbei. Ich stelle mir einfach vor, mein Bettzeug in einem Haus abzulegen. Ich bin im Haus meiner Kindheit bzw. im mütterlichen Haus. Im Erdgeschoss will ich das schmuddelige Bettzeug endlich loswerden. Mein Nachbar ist mit dabei und beobachtet dies. Er soll nicht mitbekommen, dass ich es dort ablade. Ich tue so, als würde ich es später wieder mitnehmen. Endlich kann ich meinem Traum frei nachgehen. An einem Maschendraht-Zaun will ich mich zu einem Baum hochziehen. Ein einzelnes Blatt oder ein kleiner Zweig sollten genügen, da es sich ja um einen Traum handelt. In die Höhe komme ich nur einmal mittels Gedankenkraft. Danach zieht es mich rückwärts liegend auf dem Straßenboden entlang. Ich sehe die vielen Sterne im Himmel, massenhaft, viel mehr als sonst bei uns. In Träumen gibt es normalerweise Abweichungen und andere Objekte zu entdecken, diesmal jedoch nicht. Die Vielzahl an Sternen blendet mich und ich erwache.

Der Stecker des PCs

Abermals befinde ich mich im mütterlichen Haus. Ich halte mich dort zusammen mit meinem Sohn auf. Mitten in der Nacht sitzen wir im Dunkeln vor einem PC. Es geht um eine spannende E-Mail, auf die ich meine, dass er antworten solle. Er ist nicht daran interessiert und möchte, dass ich den PC ausschalte. Es handelt sich dabei um ein mir unbekanntes, neues Gerät in beiger Farbe. Er entfernt einfach den Netzstecker aus dem Gerät, jedoch so, dass dieser sich noch in der Steckerleiste befindet. Ich stöpsle ihn wieder ein, bemerke dabei jedoch, dass der Stecker noch nicht richtig versunken ist und höre, dass bei dieser Prozedur leichte Funken entstehen. Noch einmal weiß ich aufgrund der mystischen Stimmung, dass ich träume, vergesse es jedoch wieder und mit dem Wissen den Traum.

Das fliegende Museumsschiff

Ich befinde mich zusammen mit einer weiteren mir unbekannten Traumperson an einem Gewässer im Sonnenschein. Hierbei besteigen wir ein altes Piratenschiff. Es gibt vielerlei Dinge zu entdecken. Wir werden von einer weiblichen Person durch das rustikale Museum hindurchgeleitet. Am Ende steuern wir das Schiff selbständig durch die Lüfte einer Stadt. Ich halte den Mast und stehe am Bug ohne Reling.

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Re: Lucindas Traumerlebnisse

#68

Beitrag von Lucinda »

08.06.2020

Ich kann nicht einschlafen. Es hört sich an, als rolle mein Nachbar über uns immer wieder von Neuem eine Flasche gegen die Wand und lasse sie zurückkullern. Danach läuft er die Treppe runter und wieder rauf. Im Anschluss höre ich meine Nachbarn von unten reden und lautstark niesen und husten. – Hoffentlich sind ursächlich nur Pollen und Zigaretten? Mittlerweile ist es halb zwölf durch. Habe ich mittlerweile überhaupt mal geschlafen?

Die spannendsten Erlebnisse habe ich meist so um die Geisterstunde herum. So auch diesen sehr deutlichen und realistisch wirkenden Traum:

Die Biene in der Socke

Ich liege in meinem Bett. Das Licht ist an. Im ersten Moment habe ich den Eindruck, meine Mutter liege neben mir. Wie komisch.
Mir wird klar, ich befinde mich am Übergang zum Schlaf und denke an ein erinnertes Erlebnis von vor Jahrzehnten. Ist das nicht die Traumvariante? Meine Erinnerung ist so klar, dass ich sie fast sehen kann.

Was war da eigentlich nochmal in Wirklichkeit? Ich muss mich kurz vor dem Einschlafen befinden.

Wieso brennt eigentlich noch das Licht? Mein Sohn kramt noch in einem Schrank herum. Nun werde ich scheinbar richtig wach, weil mich etwas an meiner Socke stört. An meinem großen Fußzeh sticht etwas. Erst will ich es belassen und schaue dann doch nach, was es ist, vermutlich eine Holzfaser. Ich finde jedoch überdeutlich scharf erkennbar eine lebende Biene in der Spitze meiner Socke. Wie kommt die denn da hinein? Mein Sohn kommt neuerlich ins Zimmer. Ich mache ihn darauf aufmerksam, als ich die Biene gerade aus dem Fenster werfen möchte. Auf einmal finde ich zwei weitere Bienen auf meiner Socke. Ob es noch mehr sind? Auf meinem Bettzeug sitzt ein längliches Objekt mit Flügeln. Bei genauerem Hinsehen handelt es sich um eine kleine, weiße Gottesanbeterin. - Hier bei uns? – Naja, das Wetter wird ja wärmer. Nebendran sitzt eine große, grüne Heuschrecke. Wer wohl wen fressen wird? Ich werfe ihr die Gottesanbeterin, die sich an meinem Ärmel auf meiner Hand verhakt hat, hinüber, da die Schrecke bereits schmatzt. Eigentlich schade um das kleine Tier. Ich spüre die Krallen der Insekten auf meiner Haut und werde sie nicht los. Ich erschrecke, insbesondere weil das Schmatzen zunimmt.
Ich erwache, bin ich froh!

Ich liege in meinem Bett. Draußen ist es dunkel, im Zimmer ebenfalls. Mein Partner hat mich glücklicherweise geweckt. Ich erzähle ihm von meinem Traum und wundere mich, dass die Erinnerung, die doch sonst so schnell verblasst, noch vollständig vorhanden ist.

Er liegt hinter meinem Rücken und holt mich zu sich. Er klammert sich fest. Ich höre immer noch das Schmatzen oder ist es ein Schnaufen, gar ein Schnarchen? – Mit einem Schlag wird mir bewusst, ich träume immer noch. Wer ist das hinter mir?
Ich kann trotz Dunkelheit gut sehen. Ich versuche mich zu entreißen, er scheint mich dennoch zu begleiten. Ich werde zurückgehalten. Etwas zieht an mir. Nach anfänglichem leichten Bedenken werfe ich mich durch die geschlossene Zimmertüre, um ihn abzuschütteln. Hierbei entsteht ein schimmerndes, helles Leuchten meiner Konturen. Er wird mir folgen – vielleicht durch die Wand? Ein weiteres Mal rausche ich gezielt durch die geschlossene Eingangstür. Das sollte mich wecken. Meine Umrisse leuchten auf. In der Tür nehme ich Dunkelheit wahr. Wieso erwache ich nicht? Ich rufe laut: „Hilfeee!“

Mein Sohn platzt dazwischen: „Was brüllst du so laut? – Ich habe mich zu Tode erschreckt!“
Nun bin ich wirklich wach. Die bildliche Schärfe ist verschwunden, die "dunkelkörnige" Sicht ist wieder da.
Es ist 1:08 Uhr.

Was wäre wohl passiert, wenn ich nicht geweckt worden wäre?

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Re: Lucindas Traumerlebnisse

#69

Beitrag von Lucinda »

05.07.2020

Plötzliches Traumbild

Es ist windig im Zimmer. Ich gehe in mein Schlafzimmer und stelle fest, dass mein Sohn dort das Fenster geöffnet hat. Jedoch liegt dahinter noch ein weiterer, schmaler Bereich. Der Fenstersims ragt nach draußen und ein weiteres, halb nach außen geklapptes Fenster befindet sich im unteren Bereich. Irgendwelche Dinge wie ein weißes Handtuch sind dazwischen gestopft, damit das Fenster offen bleibt. Danach nimmt mein Sohn das Fenster heraus und stellt es zur Seite.

Es ist 4:00 Uhr. Ich denke darüber nach, an dieser Stelle nochmal genauer weiterträumen zu wollen.

KT

Ich bin bei uns auf der Straße zu Fuß unterwegs und beeile mich, zwei Frauen zu überholen. Sie gehen voreinander. Obwohl der Weg, der neben einer Baumallee liegt, breit ist, komme ich zuerst nicht an ihnen vorbei. Als ich überhole, schliddere ich einer der Frauen vor die Füße, da es kurz vor der Kurve rutschig ist. Sie ist deswegen verärgert, beschwert sich jedoch nicht weiter. Mit der anderen, älteren, blondhaarigen Frau komme ich ins Gespräch. Die Beiden wollen ebenfalls in unsere Wohnung, da die Blondhaarige hier wohl gleichfalls wohnt. Irgendwann verlasse ich den flurartigen, türkisblau wirkenden Wartegang und bin in meinem Schlafzimmer.

Ich habe den Eindruck, in die Vergangenheit zu schauen. War ich nicht vorhin schon einmal hier? Mir ist sofort bewusst, dass ich träume. Sicherheitshalber führe ich einen Finger RC durch und habe nur zwei Finger an einer Hand. Hinter dem Zimmer liegt nach einer Abtrennung durch bodentiefe Glasscheiben ein Vorbereich wie ein kleiner Wintergarten. Dort steht in der rechten Ecke neben dem eigentlichen Fenster ein alter, hellbeiger Schrank mit Teddybären aus Plüsch. Ein Größerer ist beige mit roter Schleife, welche weiß verziert ist. Er wirkt neuer. Ich entdecke jedoch zwei Teddies, deren Augen fehlen. Das sieht komisch und leicht unheimlich aus. Hatten sie überhaupt jemals welche? Den Blauen aus Frottee nehme ich in die Hand und betrachte ihn mir genauer. Es gibt längliche Abdrücke an den Stellen, an denen die Augen ehemals gewesen sein müssen. Als ich den balkonmäßigen Vorraum nach innen verlasse und auf der rechten Seite, an der eigentlich mein Bett stehen müsste, einen weiteren hellbeigen Schrank erblicke, und die ältere Frau nach der Bewandtnis der Teddies fragen möchte, verblasst der Traum. Ich meine zu erwachen.
Danach bin ich erneut in meinem Schlafzimmer. Der Raum wirkt dunkler, wird nur von vorne leicht beleuchtet und verändert, altertümlich. Ich träume also doch noch, wie schön. Ich sehe einen Mann, eine Art Diener in der Ecke warten und versuche mittels eines Sprungs durch die mit Quadraten ausgekleidete, holzvertäfelte Decke zu stoßen. Dabei bröckelt etwas ab. Ich lande wieder auf dem Boden. Ob mir der Mann folgen wird? Anscheinend ist das mein Sohn, der da in der Ecke steht. Eine Gelegenheit zu testen, ob er ebenfalls träumt. Als ich mich ihm nähere, stelle ich fest, dass es eine starre, porzellanartige Statue in Form eines Jungen ist, vielleicht eine Puppe für die Kleiderablage. Mein Sohn, einige Jahre jünger, kommt durch die Wand und singt. Ich animiere ihn, Finger zu zählen, um ihn darauf aufmerksam zu machen, dass wir träumen. Als er an meinen Händen bereits 16 Finger zählt, halte ich seine Hand hoch. Er ist vom Zählen so vereinnahmt, dass er vom Eigentlichen, nämlich des Wissens um den Traum, nicht so recht etwas mitbekommt. Ich will ihn mitnehmen und schwebe mit ihm in einiger Höhe durch die holzvertäfelte Wand. Dabei drücke ich ihn durch das bröckelnde Holz, so dass er seitwärts mit seinem Gesicht voran geschoben wird. Was mache ich da eigentlich? Glücklicherweise sind wir nicht im Wachleben. Aber vielleicht tut es im Traum dennoch weh? Also das bröckelnde Holz kann ich ja genauso in meiner Hand spüren. Hinter der Wand schweben wir an einem großen Fenster mit einem schwarzen Kreuzgitter vorbei. Man kann die Bodenpfosten des Eiffelturms erkennen. Um durch das Fenster nach oben schauen zu können, muss man den Kopf nach unten halten. Ob es sich wirklich um den Eiffelturm handelt, kann ich nicht so recht erkennen, denke aber schon. Danach sehe ich den Bildausschnitt wie auf einem Foto, der Blick durch das gekreuzte Fenster mit zwei Bodenpfosten. Ich bin mit meinem Sohn auf unserem Sofa fliegend unterwegs. In Träumen könnte es zu Turbulenzen kommen. Doch wir sind auf dem zügig dahingleitenden Sofa sicher. Schon vibriert es – das sind wohl die Luftströmungen. In einer Vorhalle mit golden eingerahmten Glasscheiben, das Gebäude erinnert mich an gewisses Kinocenter, lasse ich während des Flugs einen goldenen Stein in meiner Hand erscheinen. Diesen zeige ich meinem Sohn. Im Flug durch eine Glasscheibe, die ich an mir splittern fühle, jedoch anders als das Holz von vorher, lasse ich den Stein zu einem goldenen Kristall heranwachsen durch Vermischung mit Glassplittern. Ich frage meinen Sohn, ob er ihn haben wolle oder lieber einen grünen Kristall. Ich könne ihn verändern.
Daraufhin verblasst der Traum erneut und ich erwache.

Am Vorabend gehörte Titel von
Sonic Elevator: [External Link Removed for Guests]
DREAMFLIX: [External Link Removed for Guests]

Anmerkungen: Vor dem KT war ich bereits wacher, es kam zu Störungen wie z. B. durch das Türkratzen des Katers, eines vorbeilaufenden, telefonierenden Mannes. Ich stand kurz mal auf und befand mich mehrmals im Zustand zwischen Schlaf und Wachsein. Ich war eher verwundert, doch noch einmal richtig eingeschlafen zu sein.
Im Zustand der Traumauflösung war ich eher wiederum zu wach, da war kein Gefühl der Müdigkeit mehr, auch wenn die Traumhandlung selbst anderes vermuten lässt.
Den Traum habe ich mir nach dem Erwachen gedanklich im Liegen in Erinnerung gerufen, um ihn mir zu merken. Also trotz der „Wachheit“ gibt es leichte Erinnerungslücken.
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Re: Lucindas Traumerlebnisse

#70

Beitrag von Lucinda »

09.07.2020

KT-Ablenkungsmanöver

Wundere mich über überdeutliche Objekte am Tageshimmel. Es handelt sich nicht nur um einzelne, sondern um mehrere Flugzeuge, die nacheinander starten. Es sind Düsenjets. So etwas gibt es bei uns doch gar nicht. Mir ist klar, dass ich träume. Ich fliege wie die Jets selber über Bäume und Häuser hinweg.
Während einer geistigen Unterhaltung darüber, wie und warum man beim Klarträumen abgelenkt werden könne, bzw. wie man sich ablenken lasse, z. B. durch sexuelle Angebote, die man einfach ignorieren könne, indem man den Moment des Angebots vorüberziehen lasse, wird mir klar, dass die Ablenkung nur aus einem Bruchteil der Irritation eines Gefühls besteht, dem man nicht nachgeben darf, dann ist es auch schon wieder vorbei.
Ich überlege, was für KT-Ziele ich mir vorgenommen habe. Besser hätte ich zuvor konkret darüber nachgedacht. Mir fällt wieder ein, dass ich ja eine Skip-Bo-Karte auf dem Schrank liegen habe, jedoch nicht astral unterwegs bin. Dann macht das Experiment vermutlich keinen Sinn.

Nach meinem geistigen Gespräch über Ablenkungsmanöver muss ich trüb weitergeträumt haben.

Der KT-Moment hat vermutlich irgendwann zwischen 2 und 3 Uhr stattgefunden. Ich muss tief und ohne Unterbrechung weitergeschlafen haben. Die Erinnerung daran kam erst ca. 5 - 10 Minuten nach dem Aufstehen wieder (ca. 6 Uhr).
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Re: Lucindas Traumerlebnisse

#71

Beitrag von Lucinda »

12.07.2020

Leider sind nur noch Teile eines KTs vorhanden, da ich heute länger als sonst geschlafen habe und im Anschluss erst einige andere Dinge erledigt habe. Mit der Musik kam jedoch die Erinnerung wieder.

Das Hotel

Ich bin in einem modernen Hotel, das mich eher an ein Büro-Hochhaus erinnert. Leider ist der Trübtraum-Teil mittlerweile komplett weg.
Mir ist noch etwas eingefallen: Ich blicke vom kleinen Flur des Nebengebäudes aus in einen weißen, turmartigen Nebenraum. Rechts an der Seite steht ein hölzernes Bücherregal mit hübschen, neu wirkenden Büchern in Rosa und Hellblau mit Glitzersteinen. Das hohe Gebäude hat ein weiß-trübes, kuppelartiges Dach, durch das die Sonne hineinscheint.

In meinem Zimmer angekommen bemerke ich im Traum AKE-Phänomene wie stürmisches Windrauschen und einen Zug an meinem Körper. Ich fühle mich in meiner Bewegung eingefroren und kann mich nicht richtig bewegen, werde nach hinten gesogen, stehen bleiben und langsame Schritte nach vorne sind jedoch möglich. Ich heule wie ein kleines Kind. Das wird mir bewusst. Ich sollte damit aufhören, damit ich meinen Sohn im Physischen nicht wecke. Mit einem Mal ist dieses Gefühl vorbei. Ich sehe meinen Sohn, ist er vielleicht astral unterwegs? Erst will ich ihn fragen, ob er weiß, dass er träumt. Mir fällt jedoch auf, dass ich mich zwar in meinem Zimmer zu befinden scheine, dass jedoch das "Traumzimmer" bildlich noch vorhanden ist, sozusagen darüber liegt. Mein Traumsohn ist mir irgendwie unheimlich. Er ist so groß wie gewöhnlich, hat jedoch ein anderes Gesicht und hellblonde Haare. Vielleicht vermischt sich da etwas mit dem Beruflichen. Ich weiß ja, dass ich träume und spreche ihn lieber nicht an, sondern verdrücke mich durch die Wand. Hier ist die Sicht sehr klar. Ich freue mich über einen Raum mit zahlreichen, schön bedeckten Tischen. Die Tischdecken und das Geschirr sind in Türkisblau und in Schwarz gehalten. Als ich eine Decke betaste, stelle ich fest, dass es sich bei der türkisfarbenen und schwarz eingefassten Unterlage um Moosgummi handelt. Auf den Tischen funkelt das Besteck golden, Kerzenständer sind aufgestellt. Die großen, steinernen, quadratischen Bodenfliesen sind schwarz glänzend. Auf der rechten Seite ist die Wand schwarz gestrichen, auf der linken Seite sind Einbauschränke. Es wirkt wie eine Küchenzeile. Ich kann mich in den schwarzen Bodenfliesen gut spiegeln und überlege, mich hindurchgleiten zu lassen. Anfänglich traue ich es mich jedoch nicht so recht und zögere. Auch wenn es sich um einen Traum handelt, vielleicht führen Wege nach unten in die Hölle? Anschließend klappt es nicht, da ich die Fliesen deutlich fest unter meinen Füßen spüre. Trotz der guten Sicht habe ich den Eindruck, dass diese leicht trüb erscheine, als befände sich eine Art unsichtbare Wand in meinem Umfeld. Am anderen Ende des Raumes schaue ich auf eine Fensterzeile. Die Fenster sind schwarz abgedunkelt. Als ich nach draußen durch die geschlossenen Scheiben gleite, ich halte mich vielleicht im ersten oder zweiten Stockwerk auf, halte ich schwebend vor einem Baum, um die grünen Laubblätter zu betasten. Sie fühlen sich leicht samtig an. (Vielleicht habe ich gleichzeitig meine Bettwäsche betastet?). Draußen interessiere ich mich wiederum mehr für das Innere des Gebäudes. Der Weg davor ist sandig, rotbraun. Innen ist der Speisesaal mit gemütlich warmem Licht durch goldene Decken- als auch Tischlampen ausgeleuchtet. Hier draußen im Grünen ist es noch dunkel bis auf einzelne, stilvolle Laternen. Ich möchte schauen, wer sich innen aufhält, nehme jedoch eine Seitentreppe vor mir in den Keller, die entgegengesetzt des Raumes führt, aus dem ich entschwebt bin. Unten rechts ist ein Eingang. Ich höre Musik und sprechende Personen. Ich wundere mich, hier die Direktorin einer Schule und eine mir im Traum bekannte Lehrerschaft vorzufinden. Die Damen reagieren nicht auf meine Begrüßung und ich betrachte sie genauer. Es riecht hier wunderbar nach leckerem Essen. Ich habe schon ewig kein Schnitzel mit Pommes mehr gegessen.

In dem Moment werde ich durch meinen Sohn geweckt.

Zuletzt gehörter Musiktitel von Sonic Elevator: [External Link Removed for Guests]
Lucinda
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Re: Lucindas Traumerlebnisse

#72

Beitrag von Lucinda »

Meine frühesten Träume, an die ich mich bis heute zurückerinnern kann

Wiederholungsträume: Ich sitze auf dem großen Bett meiner Mutter im dunklen Zimmer. Im Flur scheint das Licht. Unser Bedlington-Terrier kommt ins Zimmer und umkreist das Bett. Auf einmal sind es drei bis vier Hunde derselben Sorte. Sie rennen um das Bett herum, wollen zu mir rauf und richten sich auf. Ich meine, sie wollen mich beißen oder fressen. Danach erwache ich.
Da der Hund gestorben ist, als ich vier Jahre alt war und ein weiterer Hund, den wir zu dieser Zeit hatten, noch nicht existierte, bin ich zu dieser Zeit höchstens drei Jahre alt gewesen. Ich meine jedoch, der Traum war bereits früher.

Wiederholungsträume über Jahre: Mittlerweile weiß ich ja, dass es sich dabei um Hypnagogien handelt.
Damals fiel ich häufig mehrmals hintereinander in die Tiefe oder sah etwas im Dunkeln, bevor ich einschlief. Ich versuchte mich jedes Mal wieder zu wecken, wenn ich die Schwere meines Körpers spürte und diesen kaum noch bewegen konnte. Dadurch rutschte ich wahrscheinlich direkt in die Träume.
Meist wachte ich neben mir, am Rand des Bettes wieder auf oder fiel direkt nebendran auf den Boden. Ich zuckte zusammen und stellte fest, doch noch im Bett zu liegen.

Wenige Male passierte es, dass ich im dunklen Zimmer bis an die Zimmerdecke schwebte. Zu einem späteren Zeitpunkt befand ich mich in einer Schwärze, in der ich gar nichts mehr wahrnahm, nicht meinen Körper, kein Licht, kein Geräusch, nicht einmal mich selber. Das bereitete mir Angst, da ich zudem keinen Traum finden konnte. Irgendwie schaffte ich es gefühlt nach einer Viertelstunde aus diesem Zustand dennoch heraus und gelangte in einen Traum. Heutzutage weiß ich ja, dass es sich lediglich um einen "Void" handelte. Ich schätze, dass ich zwischen fünf und sieben Jahren alt war.

Deutlich früher hatte ich die nächtlichen wiederkehrenden Treppenträumen meines Empfindens nach mindestens über vier Jahre hinweg. Diese Einschätzung beruht auf meiner damaligen Wahrnehmung im Alter von acht Jahren, als ich endlich meine Träume unter Kontrolle bekam. Es gab immer wieder einen gleichbleibenden Ablauf. Zuerst war das mit den Hypnagogien, das Fallen und Festkleben am Bett. Danach schwebte ich seitlich raus und erwachte - anscheinend. Im Zimmer war Licht. Anfänglich dachte ich, ich sei wach. Dann bemerkte ich, dass ich träumte und wachte anscheinend auf. Anfänglich dachte ich, ich sei wach. Danach bemerkte ich, dass ich träumte. Der Ablauf war immer ein bisschen anders. Mal war ich alleine, mal war meine Oma da. Mehrere Male in der Nacht. Als ich dann wieder meinte, es geschafft zu haben, zu erwachen, wurde es gruseliger und ich wusste, da mir ja klar war, dass ich träumte, dass hier im 1. Stock ein Geist existierte, der mich verfolgen würde. Das tat er meines Wissens nach bis auf wenige Ausnahmen jede Nacht. Auch diesen Traum hatte ich ebenfalls mehrmals pro Nacht. Manchmal fühlte es sich an, als würde ich die gesamte Nacht über immer wieder dieselben Träume haben. Gegen Morgen gab es dann eine Veränderung und einen angenehmen, helleren evtl. klareren Traum.

Zurück zum Traum, den ich mit ca. acht Jahren kontrollieren konnte.

Die unheimliche Energie im Nebenzimmer
Regelmäßig war ich auf der Flucht in den Flur und die Treppe hinab ins Wohnzimmer zu meiner Familie. Mal war das ganze Haus dunkel oder es war Licht im Wohnzimmer.
Ich beeilte mich, die Treppe hinabzurennen und fiel.
(Anmerkung: Im Alter von einem Jahr bin ich die komplette Treppe hinabgefallen, als meine Oma gerade im Bad war. Da war etwas, das wollte, dass ich mir mit dem Kopf vorneweg die Treppe anschaute. Gleichzeitig gab es zudem etwas Warnendes. Für mich war das, als habe ich es immer gewusst. Das hat mir niemand erzählt, das habe ich nicht geträumt. :shock: )
Im Laufe der Jahre fiel ich im Traum nicht mehr hinab, sondern rutschte oder schwebte. Jedenfalls bemühte ich mich später, meine Spielsachen mitzunehmen und rollte diese die Treppe hinunter.
Die merkwürdige, zornige Energie aus dem Nebenzimmer, eigentlich meinem Spielzimmer, lauerte nur darauf, mich zu erfassen. Ich versuchte, jedes Mal schneller zu sein und bemerkte das männliche Geistwesen - ich würde es als "weißen" Geist beschreiben, der nur darauf wartete, dass ich träumte, um mich zu ergreifen. Mal endete der Nachlauf schon am Treppenanfang, bis ich scheinbar wieder erwachte und das Spiel von Neuem losging. Manchmal versuchte ich auch - das war allerdings erst später - mich zusammen mit meiner Oma im beleuchteten Badezimmer einzuschließen. Dabei schloss die Tür jedoch nicht mit der Türangel ab und schwang durch.

Als ich älter war, gab es Abänderungen:

Ich rannte vor dem Geist zur Haustür raus. Diese war jedoch abgeschlossen, ich musste erst aufschließen. Ich schaffte es immer weiter, bis mich der Geist wieder einholte. Ein oder zweimal wurde ich von hinten erstochen.
Mehrfach wollte ich auch zurück nach Hause und versuchte bei verschiedenen Nachbarn zu klingeln. Nach einer gewissen Zeit der Wiederholungsträume schaffte ich es bis an unsere Tür, ohne gefasst zu werden. Später als ich drin war, rollte ich wieder meine und Sachen meiner Mutter die Treppe hinunter, um diese ins Wohnzimmer zu schaffen. Ich wusste, dass der Geist sich noch oben im 1. Stock befand.

Irgendwann war ich mutiger. Dadurch, dass das Licht in meinem Zimmer beim Einschalten nicht anging oder nur kurz aufleuchtete und dann erlosch, wusste ich, dass ich träumte. Eigentlich wusste ich es zuvor ja schon, mir war nur nicht klar, dass ich Einfluss auf den Traum haben könnte. Mindestens 2 x trat ich dem Geist mutig entgegen, suchte ihn in meinem Zimmer auf, um ihn zu stoppen und einzuschüchtern. Dann war er weg. Das war so im Alter von 7 - 8 Jahren. Da saß ich dann manchmal im Traum im selben Zimmer auf dem Schrank und sprang in die Tiefe.
So in dem Alter hatte ich vielleicht sogar 2x einen Traum, dass mich meine Oma in meinem Bett erstechen wolle. Ich konnte sie jedoch davon abhalten. Das entsprach aber ganz und gar nicht meiner Oma.
Jedoch verfolgte sie mich bei meinen Fluchtversuchen aus dem Haus heraus, machmal flog ich aus dem Zimmer im 1. Stock in den Garten hinaus. Ich suchte mir andere Wege, um das Haus herum, um in der Luft spazieren bzw. wegzufliegen. Leider lernte meine Oma ebenfalls das Fliegen und fand mich zeitweilig. Das Spiel machte mir jedoch Spaß und ich stellte mir bewusst das merkwürdige Gefühl der Angst vor, um mir Verfolger zu schaffen, denen ich wegfliegen konnte, indem ich Anlauf nahm, Richtung Himmel und Baumkronen schaute, um dann abzuheben.

Wer der Geist ist, weiß ich bis heute nicht, meine Oma war es jedenfalls auf keinen Fall. :-)

Wenn ich heute vom Haus meiner Mutter träume, taucht da ein Geist manchmal noch auf. Vor ca. ein - zwei Jahren schleuderte mich etwas an den Beinen im Kreis herum. Stimmt, das gab es damals auch. Zwischen den Hundeträumen und meiner Flucht die Treppe hinunter. :sleep:
Lucinda
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Re: Lucindas Traumerlebnisse

#73

Beitrag von Lucinda »

Träume vom 07.09.2020

Nur letzter Traum ist ein Klartraum. Ich wollte jedoch die Träume eines Morgens nicht voneinander trennen.

Farbkleckse

Ich entdecke auf einem Holztisch glibberige Farbkleckse, so etwas wie Slimy. Ich frage mich, wozu diese da sind. Vielleicht sind es auch Fingerfarben? Als ich von verschiedenen Klecksen Material in die Hände nehme, merke ich, wie sich dieses verfestigt. Es lässt sich zu zwei Kugeln formen. Durch das Verrühren der Farben entstehen wie erwartet weitere Farben. Ich entdecke Straßenwege. In Gedanken bin ich auf einer mir aus meinen Träumen bekannten Autobahn unterwegs und fahre gerade die hinabführende Auffahrt an einer Brücke auf die am Waldrand gelegene Autobahn zu.

„Mäuschen“

Ein Mann füttert sein Baby auf der Straße mit Lebkuchen. Im Wachleben muss sich diese Szene bei uns vor einer Pizzeria befinden. Der Mann reicht mir sein Baby, da er etwas in seinem Cabrio sucht. „Mäuschen“ wirkt relativ nackig, da es nur wenig bzw. dünnes, stoppeliges Fell hat. Die Haut ist gräulich. Meine anfängliche Verwunderung, dass es eher tierisch wirkt, weicht schnell in einen Schreck, als ich entdecke, dass es doch einige Hautfalten hat. Ich meine, es bräuchte dringend etwas zu trinken. Stehende Hautfalten sind eindeutig ein schon länger bestehender Flüssigkeitsmangel. Der Mann reicht mir eine kleine Flasche mit Wasser, mit der ich das tierische Baby füttere. Zwischendurch scheint es zu versuchen, mich zu beißen. Es wirkt als schnappe es nach mir. Das irritiert mich nicht weiter. Es kennt mich ja noch nicht, ich bin ihm fremd. Der Mann will mit seinem Wagen wieder los und ich muss ihn auffordern, sein Baby wieder an sich zu nehmen.

KT

Funkverbindung zu einem Ufo

Ich stehe bei uns zusammen mit einer Gruppe an den Gartenanlagen im Grünen. Es wird etwas erklärt, evtl. handelt es sich um eine Führung. Mich interessiert das nicht sonderlich und ich schaue in den Himmel. In Träumen werde ich da ja fündig, was Traumzeichen betrifft. Mmh, es fliegen einzelne schwarze Dinge nacheinander am Himmel herum. Das wird wohl ein Vogel sein, wirkt jedoch sehr gezeichnet. Das kann aber auch an meinen Augen liegen. Und das, das ist nur ein Flugzeug. Wenn da jetzt ein Ufo vorbeikäme, dann könnte es ein Traum sein. Gerade wende ich mich wieder den Erläuterungen zu, sehe ich klar und deutlich farbig ein mit Fenstern beleuchtetes, großes Ufo ganz in der Nähe über uns schweben. Also, doch ein Traum. Auch einzelne andere haben das Ufo bereits bemerkt. Ich mache meinen Sohn und einen weiteren jungen Mann darauf aufmerksam. Sie wollen loslaufen, zu uns nach Hause. Ich halte sie auf, sie sollen ihre Hände anschauen und ebenfalls den Traum erkennen. Ich halte die Hände des jungen Mannes, der wahrnimmt, dass er immer mehr Finger an beiden Händen zählen kann. Klar werden die Beiden zwar nicht so recht, dennoch wollen sie mir glauben. Ich entdecke in der Wiese ein längliches, schwarzes Funkgerät, das zu dem Ufo gehören muss, und drücke Knöpfe. Jemand warnt mich, dass ich dadurch Kontakt zu dem Ufo aufnähme. Ich will den Anruf beenden. Es geht jedoch nach etwas Kruscheln in der Leitung jemand dran: „Ich habe jetzt keine Zeit!“, antwortet dieser unwirsch. Da bin ich ja froh, sonst hätten die Außerirdischen vermutlich nach uns gesucht. Wir laufen den parkähnlichen Weg weiter runter. Ich möchte gerne gucken, wie es bei uns nun wohl ausschauen mag. Wo sonst die städtische Skyline zu sehen war, blickt man nun auf eine rosa – orangefarbene, dicht bebaute, flache futuristische Stadt. Ein Fluss, der sich eigentlich nicht hier befinden sollte, wurde begradigt. Ich denke, es handle sich um einen Irrtum, dass der Fluss nun hier sei. Mich freut es, dass man steinerne Flussbetten nun als Gehwege in die Stadt nutzen kann. Es wurden extra Wasserbahnen für Fußgänger angelegt. Wir laufen in der Abenddämmerung wenige Stufen hinab ins angenehm lauwarme Wasser.

Ich bin völlig entspannt und dennoch spüre ich, wie die Wärme sich in meinem Körper ausbreitet und dieser erwacht. Von Schlafparalyse keine Spur.

Leider nur ein kurzer Klartraum, doch die „Arbeit“ mehrere Subliminals am Vortag zu hören, hat sich gelohnt.

Lucinda
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Re: Lucindas Traumerlebnisse

#74

Beitrag von Lucinda »

18.09.2020

Wespensurren

Wir befinden uns in einem kleinen, frühlingsfrischen Garten. Mir fällt auf, dass ein Junge, I., ein grün lackiertes, aus Ton selbst gebackenes, geschwungenes Blatt als Kettenanhänger um den Hals trägt. Auf einmal sehe ich es in der Wiese liegen und mache ihn darauf aufmerksam. Eine junge Lehrerin greift sich an ihre Kette, ob es sich um ihren Anhänger handeln könne. Sie trägt ein ebensolches fein gemaltes und gekerbtes Blatt an ihrer Kette. Mich umschwärmen derweil einzelne Wespen, die sich nicht vertreiben lassen und aufdringlich zurückkommen. Eigentlich erschrickt mich das nicht sonderlich. Dennoch höre ich das Surren derart aufdringlich, dass ich meine, mal nachschauen zu müssen, vielleicht werde ich wirklich von einer Wespe umflogen…
Daraufhin befinde ich mich im dunklen Schlafzimmer und richte mich anscheinend in Sitzposition auf. Auch hier das „Wespensurren“. Mich scheint wirklich eine Wespe zu umkreisen. Das astrale Surren hört sich anders an. Als ich merke, dass ich immer noch nicht wach bin, richte ich mich abermals auf. Ich halte es wiederum für eine Art „Astralreise“. Nun gut, ich gehe mal ins Bad und schaue dort nach. Als ich die Tür durchschritten habe, befinde ich mich in der Küche meiner Mutter und spreche meine seit schon langer Zeit verstorbene Oma auf das Wespensurren an. Eine Wespe fliegt zum Fenster hinaus.

Anmerkung: Zu einem späteren Zeitpunkt in der Nacht höre ich dasselbe Geräusch erneut im Wachzustand. Es muss von einer Nachtbaustelle herrühren.

Aussichtsplattform

Ich befinde mich bei uns draußen in der Nacht. Es ist dunkel und die Straßenlaternen leuchten. Unterschwellig weiß ich, dass ich träume und bin immer wieder neuerlich begeistert von der im Traum veränderten Umgebung, die ich jedoch wiedererkenne. Unser Haus steht nun schräg zur Hauptstraße und ich befinde mich in einem beleuchteten Kellerraum. Ich habe jemanden bei mir und meine, wir müssten uns beeilen, bevor x komme. Zudem habe ich ein oder zwei Tiere bei mir – ein Kaninchen und eine Katze? Ich weiß, dass wir gesucht und irgendwann verfolgt würden, was ich andererseits jedoch aufregend finde. Meinen Begleitern will ich die interessante Umgebung zeigen und wie sie sich im Traum verändert habe. Sie sollen ein Plateau erklimmen, von welchem aus man die Gegend überblicken kann. Es besteht aus dunkelroten Steinplatten und einem beigen Mäuerchen. Ich bin begeistert. Es ist jedoch eigentlich nichts Besonderes. Für mich jedoch schon, da ich um die konstanten, stabilen Veränderungen weiß und mich ein besonderer „traumemotionaler“ Zustand dabei begleitet und erfasst.
Zum Abstieg muss man über eine tiefe Treppe mit hohen Steinstufen hinunter.
Später befinden wir uns wieder in besagtem Keller und ich unterhalte mich mit meiner Mutter über eine ehemalige Klientin, der ich vorübergehend ein Buch mit einer Weihnachtsgeschichte geliehen habe. Ich wolle ihr dieses austauschen gegen ein Anderes, speziell für sie Gedachtes.

Maintal

Ich laufe hinter einem dörflichen Häuserblock einen Wiesenhügel mit weiteren Häusern hinauf. Mir gefällt es, die Gegend zu erkunden.
Die Sonne scheint und ich überlege, ob sich hier ein Fluss oder See befinden könnten. Auf einem Berg eigentlich nicht, dennoch gibt es so etwas ja in Einzelfällen. Ich höre etwas plätschern und erspähe weiter hinten, unten, den Hügel auf der anderen Seite hinab, einen Fluss. An beiden Seiten führen schmale Autostraßen entlang. Ich freue mich und frage mich, um welchen Fluss es sich handeln könne. Unten angelangt, stelle ich fest, dass die Straße doch verkehrsreicher ist und dort eine Bahn entlang fährt. Mein Sohn ist dabei. Er meint, dass sei doch der Main und hält mich für leicht „beschränkt“. Mir fällt wieder ein, dass es sich hierbei um Maintal handeln müsse, obwohl ich das gar nicht kenne. Der Flusslauf scheint sich wohl weiter hinten zu befinden. Ich sitze rückwärts in der Bahn auf dem Boden. Ich spüre die Fahrtbeschleunigung und wundere mich etwas über meine Sitzposition. („Mein Tal“ vielleicht?)
Im Anschluss befinde ich mich in einem alten Fachwerkhaus im Gespräch mit zwei mir bekannten männlichen Personen über meinen früheren Pkw. Mir fällt auf, dass der Jüngere, der diesen erworben hat, ein repariertes Teil gänzlich neu einsetzen lassen will, was ich jedoch für Geldverschwendung halte, da das Auto selbst gar nicht mehr so viel wert sei.

Lucinda
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Re: Lucindas Traumerlebnisse

#75

Beitrag von Lucinda »

23.09.2020

Astrale Übergänge

Um 3:00 Uhr spüre ich abnehmende, flache, schnellschwingende Vibrationen in Verbindung mit einem blechernen Surren wie dem eines angeschlagenen, dünnen Bleches. Ich halte dies sofort für die Wahrnehmung des Übergangs in den Astralzustand. Ob es nun anderweitig als wahrgenommene Schlafparalyse bezeichnet wird, ist mir in dem Moment „wurscht“. Ich bin mir voll und ganz meines Zustands bewusst. Der Übergang ist derart grenzwertig, so dass ich fast noch meinen physischen Körper auf dem Bett liegen spüre. Ich denke ans seitliche Hinausschweben, ob es wohl schon soweit ist? Nicht, dass ich es vermassle durch zu frühes Probieren. Mit einem Ruckeln hänge ich noch auf dem Bett liegend über der Bettkante und schaue neben dem Bett unters Bett. Das Zimmer ist dunkel. Leider werde ich geweckt und tauche wiederum in meinen physischen Körper ein. Ein leichtes Bitzeln wie das einer nachlassenden Paralyse kann ich feststellen und gehe dann auf Toilette.

Als ich mich wieder ins Bett lege, versuche ich den vorherigen Zustand wieder herzustellen, indem ich mich erneut auf den Rücken lege. Meine Bandscheiben, Knie und Hüftseite schmerzen trotz Ibuprofen. Dennoch merke ich, dass ich da hindurch muss. Ich bin nicht mehr müde, muss jedoch so liegen bleiben, damit sich was tut. Mehrere Male in einem Wechsel körperlicher Schmerzzustände und nachlassender Empfindungen schaffe ich es in der Tat den Zustand neuerlich herzustellen. Nochmal rutsche ich neben das Bett, schaue unters Bett im dunklen Zimmer. Wie oft ich wieder am Übergang bin und von vorne anfange aufgrund körperlicher Reaktionen, kann ich nicht genau sagen, vielleicht 5 x. Einmal versuche ich durch die Zimmertüre zu gleiten, komme jedoch nicht hindurch, diese scheint massiv zu sein. Als ich den Griff nach unten drücke, gelingt mir dies ebenso wenig. Ich komme nicht aus dem Zimmer heraus. Ein anderes Mal schaue ich in meine Richtung, ob ich einen Körper dort im Bett liegen sehen kann, traue mich das jedoch nicht so richtig, da man in Körpernähe schnell wieder hinein gezogen werde. Aber ich kann mich entdecken, wie ich jetzt auf der Seite liege. Ein weiteres Mal werde ich rückwärts an den Fußenden schleudernd Richtung Fenster gewirbelt. Ich lasse es zu und widersetze mich extra nicht, um im Zustand zu bleiben. Durch das Fenster möchte ich nicht hinaus – auch wenn ich weiß, dass ich „träume“. Es sieht ja unten alles doch verändert aus. Tholey sollte dadurch ja mal einen Unfall gehabt haben. Nachdem ich mich im Spiegel betrachtete, schaue ich auf meinen Kleiderschrank, nach der dort ausgelegten Skip Bo – Karte. Ich sehe nur tanzende, flirrende Zahlen, vorwiegen eine 9, aber auch eine verschwommene 39 und eine 29. (Ein späterer Test ergibt jedoch die 1.) Nach meinen Austritten sehe ich mich, nachdem ich die Türe dann doch öffnen oder durchschreiten kann, mal im Wohnzimmer um. Da sind unsere Katzen, eine wirkt besonders klein. Das Zimmer ist dunkel. Ich betrete eine Art Zelt im Zimmer. Dort ist es beleuchtet und ich unterhalte mich mit jemandem in Gedanken. Ich durchforste auch die anderen Räume der Wohnung. Nur in der Küche bin ich nicht. Außer bestimmte Katzen und meinen Sohn kann ich niemanden sonst entdecken. Zuletzt begebe ich mich durch die Wohnungstür in den Flur und überlege, welchen Nachbarn ich mal besuchen könnte. Ich entscheide mich für den über uns. Bereits auf der Treppe will ich durch die Wand gleiten, dies müsste klappen. Weiter oben ist eine kleinere Türe in Deckenhöhe sichtbar wie ein Hinweis für eine Pforte. Im Schlafzimmer meines Nachbarn über uns wirkt es deutlich größer – aus der Traumperspektive heraus – nichts Neues. Ich entdecke mindestens drei Doppelstockbetten. Kein Wunder, dass er in der Vergangenheit so viel baute. Es gibt noch zwei weitere Ein-Personen-Betten mit Holzwandbegrenzung. Alle Betten sind aus hellem Holz. An der Decke gibt es ein paar schmale Fenster wie Oberlichter. Insgesamt wirkt es hell, die Wände in Gelb und sowohl von draußen als auch von innen beleuchtet. An einer Stelle löst sich altmodische Seidentapete mit rautenförmigen Ornamenten. Ich halte mich in Deckenhöhe des Altbaus auf. Ich entdecke meinen Nachbarn mit einer Schirmmütze im Bett eines der Stockbetten im oberen Geschoss. Ich necke ihn ein wenig und kneife ihn leicht in die Nasenspitze, um ihn zu wecken und ihn auf mich aufmerksam zu machen. Er schläft jedoch und zuckt nur kurz zusammen. Ich möchte ihn ja auch nicht erschrecken. Anschließend muss ich erwacht sein.

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