Lucindas halbbewussten Klarheiten

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Lucinda
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Re: Lucindas halbbewussten Klarheiten

#106

Beitrag von Lucinda »

06.09.2020

Präluzide Ereignisse:

Lichte Momente, die zu mehr Klarheit hätten führen können:

1) Draußen ist es dunkel, Licht ist an. Ich spaziere total übermüdet durch die Küche meiner Mutter und kann mich kaum vor Müdigkeit auf den Beinen halten. Die Stimmung ist unheimlich, da ich meinen Körper nicht richtig unter Kontrolle halten kann. In so einem Zustand könnte ich noch nicht einmal aus einem Traum erwachen.

2) Ich bin bei uns draußen unterwegs und beobachte zusammen mit jugendlichen Mädchen einen Gladiator? Es ist ein muskulöser, braungebrannter Mann, der auf seinem im Sonnenschein glänzenden, ungesattelten, fuchsfarbenen Pferdes entlang eines wiesenreichen Flusses galoppiert. Er schwingt sich akrobatisch an der rechten Seite des gepflegten, edlen Tieres kerzengerade Richtung Boden und richtet sich wieder auf. Ich bin erstaunt, wie das möglich ist. Es ist ihm keinerlei Anstrengung dabei anzumerken. Nicht mal der Rhythmus des Pferdes lässt ihn schwanken. Dies vollführt er mehrere Male. Währenddessen stelle ich fest, dass so etwas eigentlich nur in einem Traum vorkommen könne und mache die Mädchen darauf aufmerksam. Zweifle dies dann jedoch wieder an, warum sollte dies nicht auch in Wirklichkeit möglich sein?

3) Nach diesem Erlebnis mache ich mich auf den Weg nach Hause und freue mich, wie schnell und zielgerade ich im Slalom die Wege meistere. Ich nehme einen anderen Weg als wer ? eigentlich und überlege kurz, welches Haus ich nun ansteuern möchte. Mir wird klar, im Traum sieht es hier ja immer noch schöner und interessanter aus als in der Wirklichkeit. Neben mir sehe ich viele frische, weiße Blüten, die an Laubbäumen und Sträuchern hängen. So viele Bäume gibt es hier normalerweise gar nicht. Lieber erkunde ich noch ein wenig die Landschaft - wer weiß, wie lange das noch anhält ... Danach bin ich bei meiner schon lange verstorbenen Oma in der Küche, unterhalte mich mit ihr über den Gladiator und sortiere meine alten Socken.

Lucinda
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Re: Lucindas halbbewussten Klarheiten

#107

Beitrag von Lucinda »

08.09.2020

Eigenraum

1) In einer Gemeinschaftsunterbringung sollen wir unser Schlafzimmer verlassen, da dieses nun um 10:00 Uhr gereinigt werde.
Ich empfinde es noch als ziemlich früh, da ich kaum geschlafen habe. Draußen ist es noch dunkel. In unserem Zimmer stehen mehrere einfache Holzbetten und schmale Kleiderschränke. Ich habe bereits alles gepackt, meine Mitbewohnerinnen lassen sich noch etwas Zeit.
Die ältere Hôtelière wartet in der Türe und wirkt fordernd. Es soll flotter vonstattengehen.

2) Noch im selben Traum gehe ich ins Obergeschoss, wo es etwas ruhiger ist und meine Mutter wohnt.
Ich könnte hier ebenfalls wohnen. Mir wurde sowohl das Zimmer im Erdgeschoss angeboten als auch die Wohnung im Obergeschoss mit eigenem Bad. Fürs Erdgeschoss bräuchte ich nichts zu bezahlen. Hier im Obergeschoss könnte es sein, dass ich Mietkosten bezahlen müsse. Ich schaue mir den Flur an. Vorne geht es ein paar Stufen hinab. Diese könnte man im Dunkeln übersehen. Zur Orientierung merke ich mir, dass dort ein Stuhl steht. Unsere Katzen laufen mir im Flur über den Weg. Hier im Obergeschoss wäre es sicherer für die Katzen, denke ich. Als ich mich in meinem Zimmer gerade niederlasse und das unbeleuchtete große Bad betreten möchte, kommt ein Kollege und Chef meines Arbeitgebers durch eine Seitentüre hinein. Diese führt direkt auf eine Verkehrsstraße, die unter einer Brücke liegt. Das Haus muss also auf einem Hang gelegen sein. Der Kollege platzt einfach hinein, da er es sonst genauso tut. Er will etwas für die Leute im Erdgeschoss in meiner neuen Wohnung kochen. Ich bitte ihn, die Türe abzuschließen. Ich dachte, diese sei zu. Das stört ihn allerdings, die Türe sei nie verschlossen und er wolle wie sonst auch, jederzeit hier hinein können. Das ärgert mich doch ziemlich, zumal ich ja Miete für den Eigenraum zahlen soll und er mir alleine angeboten wurde.

Anmerkung: Den Chef habe ich schon lange nicht mehr gesehen und nie Konflikte mit ihm gehabt, im Gegenteil.
Ich glaube, das war gar nicht der "Chef", sondern ein ähnlich aussehender Inhaber einer Kleintierpraxis.

3) Ich bin an meiner Tasche und hole etwas heraus, das ich gleich wieder wegstecke – ein Buch. Ein mir bekanntes Mädchen greift über mich hinüber mit aller Selbstverständlichkeit danach, da sie glaubt, es müsse für sie sein. Ich bin etwas verärgert hierüber und meine:
„Ich möchte nicht, dass jemand einfach an meine Sachen geht“, und überlege, was ich weiter sage: „und diese anfasst.“
Sie möchte wissen, was ich alles in meiner Tasche habe. Ich schaue nach: Also dieses Buch mit Fotos, zwei Kalender. Was ist das eigentlich für ein Fotoalbum und warum zwei Kalender, wundere ich mich. Zum Schluss hole ich ein großes NLP – Buch hervor, in das ich schon lange nicht mehr hineingeschaut habe.

Oni
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Re: Lucindas halbbewussten Klarheiten

#108

Beitrag von Oni »

Huhu Lucinda,

ich lese immer heimlich mit.
Finde deine Träume super interessant. Im letzten scheint dich ja viel privater Raum und dein Eigentum beschäftigt zu haben.
Hast du da schon parallelen zum Wachleben gesehen, gibt es da gerade akute Themen?

Liebe Grüße
Oni

Lucinda
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Re: Lucindas halbbewussten Klarheiten

#109

Beitrag von Lucinda »

Hallo Oni,

das freut mich. :-)

Der eigene Raum / Platz für mich und meine Dinge zu haben, "ungestört" zu sein - das beschäftigt mich schon.

Also gerade bei uns zu Hause ist es sehr hellhörig. Es ist wie als würden andere Personen in der Wohnung mit uns leben und durch diese hindurch laufen.

Beruflich habe ich keinen festen Platz für meine Sachen und muss mir immer wieder einen suchen.

Liebe Grüße
Lucinda

Lucinda
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Re: Lucindas halbbewussten Klarheiten

#110

Beitrag von Lucinda »

10.09.2020

Mysteriöser Angriff auf der Straße

Ich unterhalte mich mit meiner Mutter an einem sonnigen Nachmittag und sehe auf der gegenüberliegenden Straßenseite einen älteren Mann mit seiner jugendlichen Tochter. Ich habe den Eindruck, dass das Mädchen durch ihren fordernden Vater unter Druck steht. Ich weise meine Mutter darauf hin. Der Mann scheint das zu bemerken und schaut mürrisch rüber. Gleichfalls kommt auf der durch zwei Fußgänger-Ampeln getrennten Straße mein Sohn auf deren Seite heraufgelaufen. Noch ist es grün, doch die Ampeln schalten um. Als mein Sohn neben dem Mädchen steht, kann ich nicht genau erkennen, was da passiert. Hat das Mädchen ihn getreten und mein Sohn etwas dazu geäußert?
Der Mann stürmt auf ihn zu und haut ihn auf den Kopf. Ich rufe rüber, dass der Mann ja wohl wisse, dass das strafbar sei. Er läuft hinter meinem Sohn her und will weitermachen. Schnell benachrichtige ich mit dem Handy die Polizei. Ich nenne zuerst die Straßenkreuzung. Die Dame aus der Telefonleitung meint kurz: "Bitte bleiben Sie dran!" - Ich denke, dass sie gleich einen Einsatzwagen schicken werde. Dabei fällt mir ein, dass nur eine der benannten Straßen richtig ist und die andere weiter entfernt liegt.

Mit einem Schreck erwache ich.

Lucinda
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Re: Lucindas halbbewussten Klarheiten

#111

Beitrag von Lucinda »

11.09.2020

Dunkle Schokolade mit Plastikgeschmack

Ich probiere in einem kleineren Markt Pralinen aus dunkler Schokolade. Diese sind jedoch nicht gefüllt. Sie schmecken intensiv nach Plastikschachtel. Ich denke, naja das ist halt der Geschmack der Verpackung, diese ist ja aus Plastik. Ich schmecke sogar die Farbe der Verpackung. Es scheint selbstverständlich zu sein, dass die dunkle Schokolade nicht nach dieser selbst sondern nach deren Verpackung schmeckt. Obwohl es mich ekelt, probiere ich abermals, ob der Geschmack besser wird. Nach mehreren Versuchen lasse ich es endlich. So viele Kalorien für Plastikgeschmack. Ich vermute, im Markt beim Essen entdeckt zu werden. Dann muss ich für das ekelige Zeug auch noch was bezahlen, obwohl ich es gar nicht haben wollte.


„An die Wand gefahren werden“

Ich werde in einem Auto mitgenommen. Man sitzt vorne zu dritt, ich in der Mitte. Die Damen teilen sich die Fahrtstrecke. Die Eine fährt nur innerhalb der Stadt, die andere nur außerhalb die Autobahn. An einer Kreuzung zur Autobahn findet ein Wechsel statt. Zuvor verlief die Fahrt recht angenehm. Die Partnerin scheint unkonzentrierter und straighter zu fahren. Diesmal möchte sie die kurze Strecke in der City mit übernehmen. Hierzu scheint sie jedoch nicht recht in der Lage zu sein – ob ihres Fahrstils. Ein Auto fährt bei einem Überholvorgang auf uns zu. Ich rechne schon mit einem Unfall. Glück gehabt. Jedoch gerät die Fahrerin von der Straße ab, schleudert und steuert auf ein Geschäft zu. Gleich werden wir, auf meiner Seite im Schaufenster landen. Gedanklich kann ich diese Fahrt abbremsen. Ich sehe wie die Kühlerhaube eingedrückt wird, das Stufen und das Fenster des Kleidungsgeschäfts auf mich zukommen und bremse den Reifen ab, indem ich den Wagen quer stelle.
An unserem Aufenthaltsort - einer Art Gartenlaube mit Wiesenabschnitt - möchte ich noch meine Sachen (Leinen) bei Schließung am Morgen unter einem Holzrolladen, einer Art Durchreiche - herausholen.

12.09.2020

Künstliche Obststücke

Habe einen durchsichtigen Beutel voller kleiner quadratischer Gelstücke, die Süßigkeiten darstellen sollen, verarbeitete Früchte. Ich hätte gerne richtige Früchte und keine künstlich verarbeiteten „Zuckerstücke“. Eine jüngere Frau macht mich mahnend darauf aufmerksam, dass das ungesund sei und ich lieber richtiges Obst essen solle. Würde ich ja gerne, wenn es so etwas noch gäbe. Ich finde, diese künstlichen Sachen sind viel zu überzuckert.

Biotop im Jugendzimmer

Ich möchte die Toilette nutzen. Doch meine Eltern führen dort ein Gespräch. Seit wann unterhalten sie sich im Bad? Sie könnten ihr Gespräch doch im Wohnzimmer weiter führen. Ach da ist ja eine Holzkabine, sogar mit Dach neben der Badewanne. Die Tür lässt sich abschließen. Ich wundere mich, dass ich in ihrer Anwesenheit auf Toilette bin. Jedoch die Holzkabine ist privater als manche öffentliche Toilette.
In meinem Zimmer entdecke ich ein großes, hohes Terrarium. Diesem entweichen einzelne, kleine Wespen. Nicht gut für die Katzen. Aber was ist das denn? Dem Terrarium entschweben sogar kleine, schwarze Vögel, so wie man sie in der Ferne am Himmel sieht. Bei genauerem Hinsehen wirken sie wie Kolibris, die kaum größer als die Wespen sind. Ein kleiner Vogel wirkt geschwächt – wie gebadet – und liegt auf der Erde. Gut, dass die Wespe entflogen ist. Ich wusste gar nicht, dass ich Wespen züchtete und kleine Vögel.

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Re: Lucindas halbbewussten Klarheiten

#112

Beitrag von Lucinda »

13.09.2020

Balanceakt

Ich denke an Bauarbeiter und deren Mut, die täglich frei auf Eisenverstrebungen von Hochhäusern im Wind mit aller Selbstverständlichkeit umherlaufen und dabei noch Schwerstarbeit verrichten.
Glücklicherweise muss ich nicht diese Tätigkeit ausüben, beobachte da doch von unten in einer Art Treppenhaus ähnliche Gerüstverstrebungen, die ich besteigen muss. Eigentlich befinde ich mich schon in fortgeschrittener Höhe darauf und muss den höchsten Punkt in dieser turmartigen Halle erreichen.
Nein, ich will das gar nicht und wundere mich nun, dass es sich eher um umgedrehte Bänke in gewisser Höhe in einer Turnhalle handelt, die zu einer quadratischen Burgmauer aneinandergereiht wurden. Ach, was soll ’s, so hoch ist das doch gar nicht. Ich freue mich, mich das doch noch zu trauen – trotz Gelenkbeschwerden. Quer über den umrandeten Bereich werfe ich einem Schüler ein langes Tau zu. Anfänglich wundere ich mich, ob man sich damit gegenseitig von der Burgmauer schleudern und ziehen soll. Das wäre ja nicht nett. Wahrscheinlich dient es dazu, sich auf diese Weise gegenseitig in seinem Balanceakt zu halten, also eher zum Teamwork. Vielleicht ist es aber auch ein Test, wie man miteinander kommuniziert. Das Seil kann also bei Teamwork eine Stabilität beim Laufen ermöglichen. Schon werde ich von einem Lehrer ermahnt, dass die Zeit vorbei sei und ich voran machen solle, dort herunterzukommen.

14.09.2020

Umgekippt – drei Pflanzen am Boden

Ich befinde mich in einem Vorraum mit beigem Teppichboden, von dem mehrere Räume, teilweise mit Glasfenstern abgehen. Links vor mir, vor einem dunklen, schmalen Durchgang, liegen drei umgekippte Palmen in verschiedenen Größen in weißen Blumentöpfen. Rechts vor mir ist ein offener Raum. Ich frage mich, da die Palmen parallel zueinander - in Richtung dieses Raumes zeigend - abgelegt wurden, ob es Absicht sei oder ob ich dabei helfen solle, sie wieder hinzustellen. Für die Pflanzen ist dies bestimmt nicht gut. Ein Lehrer kommt mir aus dem Raum entgegen und fragt im Vorbeigehen, ob es mir (wieder) gut ginge. Dabei fällt mir ein, dass ich wohl selber zuvor umgekippt bin und dabei die Pflanzen mitgerissen haben könnte. Ich bin mir da aber nicht so sicher. Besser ich richte sie lieber schnell wieder auf. Ich will mir nichts anmerken lassen. Den Mann scheint mein Befinden sonst nicht sonderlich zu interessieren. Als ich die größte und schwerste Pflanze gebückt am Topf packe, bekomme ich die Anweisung, sie dort drüben, im schräg gegenüberliegenden Raum abzustellen, während er selber die kleinste Pflanze locker mit einer Hand schwingt.

Lucinda
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Re: Lucindas halbbewussten Klarheiten

#113

Beitrag von Lucinda »

16.09.2020

Augen auf!

Ich dümpel gedanklich vor mich hin und auf einmal sehe ich klar. - Einen Hund. Er wird von einer Tierärztin untersucht. Er kann nicht sehen.
Es liegt nicht an den Augen. Er hat so viele Falten. Es kommt wohl nicht nur von der Zeit, sondern vom vielen Nachdenken. Zuerst denke ich an einen chinesischen Faltenhund. Das Alter lässt die Haut Wellen schlagen. Die vielen Stirnrunzeln überdecken die Augen. Der Hund hat noch nie gesehen. Jetzt wurden seine Falten geglättet, die überflüssige Haut entfernt. Von der Op ist nichts zu sehen, keine Narben.
Nun wirkt er wie ein junger Mops. Der Hund hat klare, glänzende, schwarze Augen, die aus dem Körper hinaus gucken. Was er denken mag? Fürchtet er sich vielleicht vor dem vielen, neuen Unbekannten? Ob er sie wohl noch schließen kann? Die Augen starren. Jetzt kann er sehen, doch nicht mehr wegschauen. Das Blinzeln scheint gleichfalls nicht möglich, die Haut zu straff. Das trocknet doch die Augen aus. Eine leichte Furcht durchströmt mich. Der arme Hund. Das muss doch schmerzhaft sein. Ob er wohl Augentropfen bekommen wird? Ich sollte schnell was sagen....

Schon bin ich wach.

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Re: Lucindas halbbewussten Klarheiten

#114

Beitrag von Lucinda »

17.09.2020

Es ist soweit

Ich schaue in den sonnigen, blauen Himmel und werde in einen Raum hereingerufen. Ich beobachte einen jüngeren Mann, den ich darstelle. Ich denke an Endzeitstimmung – der Himmel öffnet sich, das heiße Wetter, Rebellion auf den Straßen. Ich befinde mich in einer Art James Bond – Film. M oder Q – typmäßig jedoch eher ein korpulenter, mafiöser Gegner Bonds – führt den Mann in das Spiel ein und will ihn testen. Er soll dem Sohn des „Bosses“ am Computer etwas zeigen und erklären, irgendein Programm von Microsoft. Ich denke, ich habe doch gar nicht so viel Ahnung. Doch ich dirigiere ja mental den jungen Mann, der das wohl kann. Wir befinden uns vor einem Bildschirm. Es wirkt als wären wir fast drin im Spiel – in einem Anime – Spiel mit zwei springenden und sich aufbäumenden, fein gezeichneten und sich anmutig bewegenden Pferden mit langen, wehenden Mähnen. Eins in Weiß, wohl ein Hengst, das Andere eine junge Stute in Rosa, die den Hengst überholen will. Wer hier der Hauptdarsteller ist? Der weiße Hengst ist wohl der Boss des Sohns. Ich zeige ihm, wie er wieder die Führung übernimmt. Ist die Stute nicht die Meinige?
Der Boss kommt von links durch den beleuchteten Büroraum durch eine gläserne Automatiktür der Fensterfront in den eher dunkleren, weniger beleuchteten Raum hinein. Er verkündet, dass es nun in die zweite Phase gehe. Ich stelle fest, dass ich mich zusammen mit anderen, weiblichen Personen in einem zimmerartigen Fahrstuhl befinde. Der Raum, in dem sich der junge Mann (ich) und die Frauen aufhalten, startet nach unten, doch wir bewegen uns nach oben. Mittlerweile bin ich selbst wieder Frau und mir selbst bewusst. Bewegt sich das angrenzende Großraumbüro mit uns mit, der Boss steht noch im Eingang, fährt er mit uns mit? Er steht jedoch und wartet.
Ich weiß, dass die Frauen mehr oder weniger fortgeschritten schwanger sind. Mir ist klar, wir bewegen uns auf die Entbindungsstation eines Krankenhauses zu. Was der junge Mann wohl dort will oder fährt er daran vorbei, woanders hin? Ich unterhalte mich mit einer Hochschwangeren über Aufzüge im Traum und blicke in das Gesicht ihrer Freundin und anschließend in ihres. Ich kann die beiden, ca. 25 jährigen Frauen gut erkennen. Eine benennt die andere, jüngere, füllige mit „Shaima“, was mich verwundert, da diese sehr hell ist und gar nicht arabisch wirkt. Aber das mit dem Namen hat ja nichts zu sagen. Wir fahren vorwärts in einen dunklen Gang hinein, der eine Linksbiegung vollführt. Ich sehe die Klinkersteine an der Wand, der Gang wird enger, die Decke niedriger. Ich denke ans Ducken und erkläre den Zusammenhang mit den Traumfahrstühlen. Bisher bin ich nie stecken geblieben. Ducken nutzt doch nichts, das macht den Gang nur enger und niedriger, versuche ich zu vermitteln. Ich höre ratternde Geräusche des Aufzugs und wie er an den engen Wänden klappert und schleift.

Der piepende Wecker um 5:00 Uhr wirkt anfänglich als Erinnerungslöscher – gerade jetzt, wo es so spannend wird….

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Re: Lucindas halbbewussten Klarheiten

#115

Beitrag von Lucinda »

19.09.2020

Wasserkocher

Ich betrete zusammen mit meinen Kolleg/inn/en einen hellen, länglichen Raum mit weißen Wänden und hellgrauem Teppich. Auf der rechten Seite befinden sich Fenster. Hinter dem Eingang geht es wenige Stufen hinab in den Raum, nach hinten hin fällt der Boden leicht schräg ab, evtl. gibt es hier vor der Küchenzeile nochmals zwei Stufen. (Ich notiere den Traum erst einen Tag später.) Es geht um die Nutzung der Gerätschaften. Es stehen zwei Wasserkocher zur Verfügung. Eine weitere Bürogemeinschaft nutzt jedoch die Küche ebenfalls, und es ist unklar, ob beide Wasserkocher neben der Kaffeemaschine verwendet werden können, oder ob der andere der Bürogemeinschaft unter uns gehöre.

20.09.2020

Blumentöpfe und Ackerbau

In einem netten, kleinen Raum stehe ich vor einem Schrank mit Regalen, in denen sich aufgereiht neue weiße und hellgrüne Blumentöpfe neben anderem Zubehör für Pflanzen befinden. Ich denke, wir haben einen Blumenladen neu eingerichtet, den mein Sohn eröffnet hat. Links gegenüber durch das Fenster sehe ich seinen Vater und wundere mich, was er wohl hier will, ob er von der Eröffnung des Lädchens erfahren habe? Er kommt bestimmt nicht interessehalber, sondern eher um Unfrieden zu stiften. Schön wäre, wenn ich das falsch einschätzte.
Gegenüber, hinter einem kleinen Durchgang neben dem Bad, geht es auf einen unbebauten, eingezäunten Acker. Dieser liegt in der Sonnendämmerung. Weiter vorne befinden sich noch einzelne weiße Häuser und es geht dort wohl den Hügel hinab. Der Acker ist frisch gepflügt, hier will mein Sohn wohl die neuen Pflänzchen anbauen. Ich bin dabei den Boden nochmals per Hand und einer breiten Holzgerätschaft, die man über den Boden zieht, zu bearbeiten. Der Vater meines Sohnes kommt aus dem Laden heraus, trampelt wild über den Ackerboden und hinterlässt diesen verwüstet.

Überlastung des Laptops

Ich höre ein mir unbekanntes rockiges Lied und habe hiervon zwei Seiten am Bildschirm geöffnet. Eigentlich will ich es nacheinander abspielen an einer bestimmten Stelle. Aus Versehen starte ich die Stelle, während dasselbe Lied bereits läuft. Ich kann es dadurch nicht mehr klar hören, da dieser Abschnitt in den anderen hineinklingt. Dies überlastet den Laptop und meine Mail-Seite färbt sich blau. Die weißen Umrandungen der Mails sind noch erkennbar, die Schrift ist jedoch verschwunden. Ich erschrecke.

In diesem Moment scharrt der Kater wild an der Zimmertüre. Ich bin abrupt wach.

Das Scharren erfolgte nach dem Schreck im Traum. Evtl. handelte es sich um eine Überlappung - ähnlich dem Weckerpiepen, das häufig erst nach einem Weckimpuls im Traum erfolgt. So als läge bereits eine gewisse Spannung in der Luft.

Lucinda
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Re: Lucindas halbbewussten Klarheiten

#116

Beitrag von Lucinda »

21.09.2020

Backwettbewerb

In einem großen Saal (evtl. Kurhaus) ohne Fenster (?), vielleicht weil im Keller gelegen oder sie befinden sich hinter den bodenlangen Vorhängen verborgen. Es ist Abend und Kronleuchter sind eingeschaltet. Lange Tische mit weißen Tischtüchern sind zu einer geschlossenen Ellipse aufgereiht. Es handelt sich um eine Veranstaltung. Ich wollte eigentlich nur als Begleitung anwesend sein. Ich werde jedoch namentlich genannt und zum Rezeptwettbewerb aufgerufen. Ich kann da nicht ablehnen, es müsse für die Gruppe eine Ehre sein. Der Backwettbewerb der Gruppen wird im Fernsehen übertragen. Jede Gruppe bekommt ein Rezept zugeteilt. Ich bin in der 5. und Letzten zusammen mit ein paar Männern. Eigentlich müsste ich mal auf Toilette. Ich will gar nicht mitmachen. Wir bekommen ein Rezept für Kekse (Löffelbiscuit), die ich nicht so mag, zugeteilt. Ich denke, wie langweilig. Aber eigentlich habe ich vom Backen kaum Ahnung, im Traum scheine ich jedoch wohl Experte dafür zu sein. Man muss sich vorher in der Gruppe absprechen, wer für was zuständig ist. Ich bekomme ein Gewürz zugewiesen. Ich habe keine Lust darauf und muss immer noch auf Toilette. Ich ärgere mich und meine, dass ich davon gar keine Ahnung hätte. Nun entdecke ich meine mir entfernt bekannte Halbschwester. Kein Wunder, das hat sie sich „ausgedacht“. Ich denke an materielle Schäden der Vergangenheit und lasse alles liegen. Unter einem Durchgang verlasse ich die Örtlichkeit und folge meiner Halbschwester zur Klärung.

Danach befinde ich mich in Wiesbaden, erzähle von der Begebenheit –während ich auf einem längeren Hügel vor dem Wald von einem Bus in einen anderen Bus durch Klettern umsteige. Unterschwellig freue ich mich wiederum über die gleichbleibenden Veränderungen der Landschaft in Träumen. Mir ist dies jedoch nicht direkt bewusst.

Meine Baustelle

In einem anderen Traum komme ich nach Hause auf meine Baustelle. Das Gebäude wirkt wie ein alter Rohbau. Ach ja, hier wird ja gearbeitet. Aber es ist alles ruhig, und ich kann hier erst mal bleiben bis zum Umzug. Auf meiner Baustelle kann ich mich ausruhen. Es dämmert langsam, das Licht ist nicht eingeschaltet. Als ich zwischen den Stahlträgern hindurch laufe, entdecke ich eine Holztreppe zum Dachboden. Ich werde von einem Herrn nach oben geleitet. Dort sitzt eine Frau in ihrem rustikal wirkenden Wohnzimmer auf dem Dachboden. Sie hat hier ihr Büro. Das warme Licht ist an. Es wirkt gemütlich, sie ebenso. Ich sehe kleine, farbige Plastikstühle in Gelb und Rot, durchnummeriert mit schwarzen Zahlen auf weißem Grund. Ich denke an gestapelte Kinderstühle.

22.09.2020

Eine mir bekannte Lehrerin bietet mir netterweise eine Portion selbstgemachter, kalter Nudeln ohne Soße vor einem Kleidungsgeschäft an. Sie möchte gerade davon essen und will mich nicht - ohne mir etwas angeboten zu haben - da stehen lassen. Ich lehne dankend ab, habe mir ja extra nichts mitgenommen.

Lucinda
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Re: Lucindas halbbewussten Klarheiten

#117

Beitrag von Lucinda »

23.09.2020

Hundewahl, Politgespräch und Autofahrt mit Spell?

Ich betrachte mir vier Hundewelpen und überlege, welchen ich davon haben würde wollen, wenn ich mich für einen entscheiden müsste. Alle vier sind zweifarbig mit weiß, größere, kompakte Hunde mit kräftigen Köpfen. Zwei sind gelblich-beige mit weiß, einer rötlich mit weiß und der, den ich aufgrund seiner Farbe nehmen würde, grün mit weiß. Wieso hat sich für diesen noch keiner interessiert? Nun bemerke ich, dass er einen starken Vorbiss hat, der Unterkiefer sich nach vorne schiebt und seine Nase zudem eingedrückt wirkt. Nimmt man das aufgrund seiner ausgefallenen Farbe in Kauf?
Später befinde ich mich in einer Gaststätte, einer Tagung unseres Arbeitgebers? Jedenfalls auf hellen Holzbänken an Holztischen vor einer Fensterzeile, die weiter hinten um die Ecke weitergeht. Ich unterhalte mich mit einem mir eher nicht so sympathischen älteren, blonden Mann, der die Meinung eines Magazins unterstützt. Ich bin froh, mich nicht weiter geäußert zu haben.
Im Anschluss befinde ich mich als Beifahrerin in einem Auto. Wir umfahren Baustellen-Schilder. Die Fahrt ist ziemlich flott. Genauer erinnere ich mich nicht mehr daran, habe jedoch im Traum den Eindruck, es handle sich um Spell aus dem KT – Forum.
Während der Autofahrt sammle ich Müll von der Wiese und Straßenecken ein und finde bei mir in einem Schrankfach noch etwas hinter staubigen Spinnweben, was ich vielleicht noch verwenden kann.

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Re: Lucindas halbbewussten Klarheiten

#118

Beitrag von Lucinda »

01.10.2020

Bei diesem Traum am frühen Morgen habe ich den Eindruck, dass er sich aus verschachtelten, verschiedenen Handlungssträngen bzw. sich überlappenden Geschichten zusammengesetzt hat.

Verabredungen

Mir fällt spontan ein, dass ich für uns einen Tisch in einem italienischen Restaurant für heute Abend reservieren lassen könne. Ich stehe an einer Theke, im Nachbarraum ist ein Speisesaal. Ich schaue hinein, ob ich den Inhaber dort entdecken kann. Von einer etwas fülligeren Frau werde ich hastig zur Seite gedrängt. Sie scheint die letzte Person zu sein, die das Restaurant nach der Mittagszeit verlässt. Durch die Fensterfront scheint im Saal bedecktes Sonnenlicht hinein. Ich habe den Eindruck, dass der ganze Raum für eine größere Festivität, vielleicht für eine Hochzeit ausgebucht zu sein scheint. Alle Tische sind mit Servietten und Besteck bereits gedeckt. Hier im Vorraum an der Bar ist es eher dunkel und ein etwas muffiger Inhaber nimmt nun doch meinen Wunsch entgegen. Ich bekomme eine Reservierung für 20:00 Uhr und einen Zettel mit einem Code, den ich später nennen solle, wenn wir kämen, damit wir trotz Veranstaltung bedient würden. Ich solle den Code jetzt nicht vorlesen, da er ja geheim bleiben müsse. Gleichfalls möchte ich mit einem bestimmten Mann in Verbindung treten, den der Inhaber kennt und den ich ab 19:00 Uhr nach der Veranstaltung hier treffen könne. Er wäre den Rest des Abends hier. Er gibt mir für diesen Mann einen Brief mit, damit dieser Bescheid wisse, was er mit mir vereinbart habe.

Ich bin zusammen mit diesem mir „vermittelten Kontaktmann“ als Beifahrer hinten in einer Limousine. Vorne sitzt ein gut genährter Blondhaariger in weißem Anzug, der uns extrem flott und rabiat über eine Landstraße Richtung eines Neubaugebietes kutschiert. Seitlich sind noch unbebaute Erdstellen. Er fährt dicht auf und überholt - auf den Gegenverkehr zuhaltend - riskant. Der neben mir sitzende Mann lässt sich seine Unsicherheit nicht anmerken und lacht dazu. Ich habe den Eindruck, dass wir beide beiseite geschafft werden sollen. Der Fahrer würde dabei seinen eigenen Schaden jedoch in Kauf nehmen. Oder springt er vielleicht kurz vorher ab? Im Ort selbst zwischen Häusern zielt der Fahrer direkt auf ein altes Paar. Der Opa sitzt auf dem Rad, seine Frau zieht er im Anhänger hinter sich her. Unser Fahrer karrt beide absichtlich zusammen, so dass die Oma aus ihrem Wagen hinausgeschleudert wird in einen seitlichen Beiwagen eines weiteren Fahrrads. Sie wackelt nun merkwürdig mit dem Kopf und guckt dabei mit kreisenden Augen Richtung Stirn. Ich bin erschüttert und habe den Verdacht, dass sie nun ein Hirntrauma erlitten habe. Gleichfalls erkenne ich, dass der Fahrer nicht nur dieses alte Pärchen rammen will. Es scheint sich um einen gemeinsamen Ausflug von Rentnern zu handeln. In Gedanken habe ich das Bild von alten Leuten in Kinderwagen. Insbesondere die Oma wird jetzt wohl wie in einem Kinderwagen gefahren werden müssen. Nur selbst ihr Verstand ist ihr abhandengekommen ohne dies beeinflussen zu können. Ob er sie dann noch weiter fahren wird?

Ich erwache im Traum. Ich umarme eine leere 1,5 Liter Fanta - Pfandflasche. Daraufhin erinnere ich mich an meine Verabredung mit einem einfühlsamen und verständnisvollen Italiener, den ich (im Traum) erst einen Tag zuvor kennen gelernt habe. War es bei meiner Reservierung? Im Gegensatz zu dem Restaurant-Inhaber und seinem desinteressierten Bekannten – meint dieser, mir doch sonst Unbekannter – es aufrichtig. Ich möchte ihn nicht enttäuschen. Wie konnte ich ihn vergessen? Mir wird klar, ich bin verliebt, obwohl ich ihn gar nicht richtig kenne. Ich bin mit ihm doch ebenso für heute um 20:00 Uhr verabredet.
Ich bin bei meiner Mutter zu Hause und mir fällt ein, dass ich noch duschen und mich umkleiden wolle. Wie spät ist es eigentlich? – Es ist schon 20:00 Uhr. Ich bin verwundert über meine Verwirrung. Wie soll ich das jetzt noch schaffen? Wollte ich nicht bereits um 19:00 Uhr im Restaurant sein? Ach, die Reservierung, war das um 19:00 Uhr? Ach nee, doch um 20:00 Uhr. Wieso habe ich meiner Mutter nichts von der Überraschung mit der Reservierung erzählt? Dann bin ich schon zu spät. Mit zwei verschiedenen Männern an zwei verschiedenen Orten zur selben Zeit verabredet? Den Tisch kann ich wenigstens noch absagen – oder ist es doch schon zu spät? War das Treffen nicht im Anschluss? Wo ist der Zettel mit dem Code? Ich rufe an. Am Apparat gibt es einen Werbehinweis. Vermutlich soll man in der Leitung gehalten werden – wird kostenpflichtig sein. Also irgendetwas stimmt da ja nicht, dann brauche ich mir darüber nicht länger Gedanken zu machen. Ich bin ganz aufgewühlt, der verständnisvolle, nette Italiener wird denken, dass ich nicht mehr kommen werde. Das tut mir sehr leid. Sicher ist er bereits losgegangen, wenn ich eintreffen werde.

Der Kater kratzt fordernd an der Türe. Ich erwache. Es ist 4:37 Uhr.

Lucinda
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Re: Lucindas halbbewussten Klarheiten

#119

Beitrag von Lucinda »

05.10.2020

Welcher Unterschied zwischen der Vornacht und heutiger Nacht besteht - bis auf die anfängliche Geräuschkulisse - ist mir nicht weiter bekannt.

Dennoch war die gestrige Nacht quali- und quantitativ KT- und bewusstseinsmäßig im Vergleicht zu dieser Nacht sehr produktiv.

Von der Traumerinnerung ist diesmal nur ein einzelnes, eindrückliches Erlebnis übrig geblieben.

Der Axolotl

Ich betrachte etwas auf meiner Haut. Es handelt sich um zwei Tiere. Eins davon, ein Axolotl versucht in meinen Fuß einzudringen. Das andere Tier, oder ist es nur ein Schlammfleck, kann ich wohl rechtzeitig abschütteln. Da ich mich jedoch zeitlich zu sehr damit beschäftige, flutscht der Axolotl bereits unter die Haut und versucht mittels Gängegraben von der Fußunterseite über die Fußoberseite in mein Bein zu gelangen. Ich versuche ihn mit meiner Hand am Fortbewegen zu behindern. Ich befürchte, dass sich meine Haut dadurch lösen wird, dass er quer durch meinen Fuß rennt. Ich bekomme ihn nicht mehr heraus. Er ist bereits zu tief eingedrungen und befindet sich auf dem Weg Richtung Bein.

Anmerkung: Ich habe mir schon ewig keine Axolotl mehr angesehen.

Bei Wikipedia steht: Axolotl verfügen über die Fähigkeit, Gliedmaßen, Organe und sogar Teile des Gehirns und des Herzens wiederherzustellen. Die Regenerate sind in der Regel keine Verkrüppelungen, sondern vollständig und funktionstüchtig.

Das könnte ich gut gebrauchen. Vielleicht sollte ich mir künftig beim Eindringen solcher Tiere vorstellen, wie ich dadurch regeneriert werde. :lol:

Lucinda
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Re: Lucindas halbbewussten Klarheiten

#120

Beitrag von Lucinda »

07.10.2020

Der Sicherungskasten

Ich höre in der Nacht ein langdauerndes Piepen. Ich stehe auf und vermute, dass es aus dem Sicherungskasten komme. Ich schalte das Licht in meinem Zimmer ein. Das Licht im Bad funktioniert nicht. Auf Toilette kann ich jetzt nicht gehen, sondern muss erst mal nachschauen, was da los ist. Ich meine Rauch im Kasten zu erkennen, jedenfalls knistert es. Ich sollte alle Sicherungen ausschalten. Dann sehe ich aber nichts mehr. Da scheint wohl etwas zu schmoren. Ich gebe meinem Sohn Bescheid, der nur vor sich hinbrummelt, da er noch nicht richtig wach ist. Ich suche mein Handy anfänglich in der Küche und schalte zur Sicherheit nicht das Licht an. Die Katzen laufen vor meinen Füßen her. Ich brauche Zeit, um den Raum wieder verlassen zu können. Ich frage, ob mein Sohn wisse, wo mein Handy sei und stelle dabei fest, dass es in meinem Bett liegt zwischen Folienverpackung. Wie kommt das dahin?

Entweder war es 23:45 oder 1:15 Uhr, ich war mehrmals wach.

Jogginghose vergessen

Ich bin in einem mir unbekannten, aber im Traum mir bekannten kleinen, alten Haus mit mehreren Ebenen bzw. Aufgängen. Auf den Halbetagen, es gibt jeweils eine Treppe zu einem Geschoss zu jeder Seite, befinden sich davon abzweigend kleine Räume einer schulischen Einrichtung oder einer Kita. In den Räumen selbst kann man wieder nach unten gehen und gelangt auf ein anderes Geschoss. Ich finde es hier recht gemütlich. Ich komme an einer blau angestrichenen Wand mit weißen Stellen vorbei und will mich umkleiden. Ist jetzt Sportunterricht? Von draußen kommt ein Lehrer oder Erzieher mit einer Gruppe hinein. Ich stelle fest, dass ich meine Jogginghose nicht dabei habe. Aber ich kann wenigstens ein langes Hemd finden. Unten im Schrank gibt es vielleicht noch Jogginghosen. Dort können sich die Schüler auch etwas leihen. Mir ist es peinlich, was soll der Mann denken? Es gelingt mir, dass es nicht auffällt. Ich laufe mit nach unten, in einen verwinkelten Kellerbau. Dieser wirkt zwar nicht so, müsste sich jedoch dort befinden. Im Schrank auf einer Zwischenebene der Treppen sollten doch Kleidungsstücke sein. Ob ich mir einfach etwas hinausnehmen kann? Auch dort gibt es keine Jogginghose mehr. Ich muss das wohl erklären, um eine zu bekommen. Der Mann läuft bereits wieder nach oben und die Gruppe folgt ihm. Über einen entgegengesetzt gelegenen Weg, eine Treppe runter und wieder hoch, gelange ich aus dem engen Kellertreppenhaus in ein unbeleuchtetes fabrikähnliches Stahlgebäude mit großen Fenstern. Draußen wird es langsam hell. Ich muss mich in einem höher gelegenen Geschoss befinden und sehe wie eine Katze außen vor einem Fenster eines gegenüberliegenden Gebäudes im 4. Stockwerk (?) herumklettert. Ich finde das doch sehr leichtsinnig. Nun geht die Sonne auf. Vor dem Neubau befindet sich eine Baustelle mit einem Haufen aufgeschütteter Erde. Ich sehe einen Balkon mit senkrechten, silbernen, stabförmigen Verstrebungen. Hier muss die Katze wohnen, doch die Glastür ist verschlossen.

Ca. 5:30 Uhr

Gehörter Musiktitel vom Vortag und beim Schreiben:
Sonic Elevator: [External Link Removed for Guests]

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