Pick-Up-Artist

Philosophisches / Psychologisches / Körper, Geist & Seele
kuchenmann
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Pick-Up-Artist

#1

Beitrag von kuchenmann » 25.06.2013, 23:12

Pick-Up-Artisten... Was haltet ihr davon?

Für mich ein interessantes und – hart gesagt – ein abstoßendes Thema zu gleich.
(wer es nicht kennt zB: [External Link Removed for Guests])

Trotz alledem würde ich gerne eure Meinungen, Erfahrungen und Einschätzungen darüber wissen.

Aus dem Artikel:
Die salsatanzende Irina, die rechtzeitig den Absprung geschafft hat, sagt: „Der Typ ist eine arme Seele und gleichzeitig ein gefährlicher Mensch, weil er Mädchen missbraucht. Er dressiert sie wie einen Hund, und obwohl man es spürt, funktioniert es. Das geht tief in die Psyche. Er hat keine Persönlichkeit mehr, sondern befolgt nur noch Regeln. Es ist eine Eroberungssucht. Er verschenkt Träume und tut so, als sei er der Prinz. Das sind Typen, die eigentlich nicht genug Liebe bekommen haben und eine Wut auf Frauen im Bauch haben.“

Ich frage mich ob es Pick-Up-Artisten gibt, die eine gute Absicht haben?
Bin ich genauso ein Arsch, wenn ich mich für eine Frau interessiere (siehe Artikel) aber dies eben nicht mit dem Hintergedanken, diese ins Bett zu bekommen, nur weil ich nach dem Schema eines PUAs arbeite?

Meine Meinung spiegelt sich in dem kurzen Ausschnitt des Artikels (siehe oben) wieder, obwohl es doch interessant ist wie einfach sich der Mensch beeinflussen lässt. (ob Frau oder Mann ist hier mal egal, da es sicherlich auch weibliche Pick-Up-Artisten gibt)

Ich hatte schon eine tolle Diskussion diesbezüglich auf der Arbeit :D und würde diese nun auch gerne mit euch führen :)

Meinungen, Erfahrungen wünschenswert, wie immer positiv, negativ – frei Meinungsäußerung und so ;)

Gruß

kuchenmann

P.S: Ob das Unterforum das richtige ist, weiß ich nicht an sich geht es ja um die Psyche, kann aber zur Not auch in Off-Topic verschoben werden ;)

Kirschbaum
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Re: Pick-Up-Artist

#2

Beitrag von Kirschbaum » 26.06.2013, 05:29

Von so genannten Pick-Up-Artists halte ich genau so wenig, wie von Männern, die eine Frau unter einem Vorwand ansprechen, der erlogen ist, nur um dadurch ins Gespräch zu kommen.

Was meinst du mit „ob es welche gibt… die gute Absichten haben“? Der Begriff ist doch definiert. Die Absicht ist somit klar.

Ob du ein Arsch bist, liegt wohl daran, wie es um deine Moral bestellt ist und wie du dich dem entsprechend verhältst. Wenn du ein Mädel ansprichst, um sie kennen zu lernen, sehe ich keinen Grund weshalb du dich als Arsch bezeichnen solltest. Nach dem Schema der PUA „arbeiten“? Also rumschleimen, Lügen erzählen, bisweilen die Person degradieren und Interesse bekunden? Das wäre so in etwa das Schema, wenn ich mich auf den Artikel beziehe. Ich denke allerdings, dass du es so nicht gemeint hast, oder?

Dass die Menschen im Allgemeinen leicht zu beeinflussen sind, ist absolut nichts Neues. Interessanter wäre zu wissen, ob ein Gespräch überhaupt ohne Beeinflussung stattfinden kann. Nicht nur dadurch was man sagt, sondern wie man es anhand von Mimik, Gestik, Tonfall… tut, beeinflusst schließlich die Reaktion des Gegenüber.

Ich kenne einige Männer, die keine Probleme damit haben Frauen kennen zu lernen. Diese würde ich aber keineswegs als PUA bezeichnen. Sie sind vor allem selbstbewusst, haben keine Angst auf Frauen zuzugehen und rennen den Frauen nicht hinterher. So wie ich die Definition dieser Pick-Up-Artists verstanden habe, versuchen sie im Verhalten (nicht unbedingt in den Absichten) die souveränen Typen zu imitieren oder selbst einer zu werden. Sofern sie sich dabei geschickt anstellen, finde ich es nicht sooo verwunderlich, wenn einige Frauen auf solche Leute hereinfallen.

Was souveräne Männer mit den Pick-Up-Artist gemeinsam haben, ist vielleicht, dass sie verstehen wie Frauen ticken und es ihnen somit leichter fällt einen Kontakt herzustellen und das Interesse der Frauen zu wecken.

Letztlich ist es fast egal ob PUA oder nicht, da es den meisten in erster oder spätestens zweiter Linie doch um Sex geht.

DocBenway
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Re: Pick-Up-Artist

#3

Beitrag von DocBenway » 26.06.2013, 07:51

Ich hatte das Thema ja auch schon vor einiger Zeit mal im Chat erwähnt nun hier meine Meinung:

Hm also es hat mich gewundert, dass so ein Artikel in der FAZ erschienen ist und nicht in der „Bunten“ aber der Pick-Up-Artist (PUA) ist ähnlich wie Zwangsprostitution o.ä. immer ein gutes reißerisches Thema für die Medien.

Ich würde jedem empfehlen zu dem Thema PUAs zum Einstieg 2 Bücher zu lesen:
-die peferkte Masche von Neil Strauss
- Fiese Kerle? von Clarisse Thorn

PUA-Techniken wurden in erster Linie damals entwickelt für Menschen die schlecht ins Gespräch mit dem anderen Geschlecht kommen.
In der Community galt das ungeschriebene Gesetz „Verlasse den Menschen so wie du ihn vorgefunden hast“.
Aber wie in jeder Community gibt es halt schwarze Schafe.
Es kommt darauf an, welche Ziele man mit PUA-Techniken verfolgt: jemand nur erstmal kennenzulernen oder jemand dauerhaft zu manipulieren.

Ich persönlich finde die Darstellung in den Medien ziemlich übertrieben, denn Manipulation findet überall statt und wenn jemand durch einen geschickten Verkäufer ein Auto oder ein Bankkredit aufs Auge gedrückt wird, dann findet das auch keinen so großen Widerhall in der Presse. Naivität wird in unserer Gesellschaft halt sehr oft ausgenutzt, wobei ich mich schon frage wie naiv manche Menschen sind, wenn sie sich zu etwas verleiten lassen, dass sie eigentlich gar nicht tun wollen.

Die meisten PUAs versuchen sich einfach (mit gewissen Techniken) besser zu verkaufen als ihre Artgenossen.

Man sollte aber unterscheiden, es gibt durchaus für schüchterne Menschen hilfreiche Techniken wie z.B. den „Opener“ also um überhaupt ins Gespräch zu kommen allerdings auch sehr manipulative Techniken wie den „Freeze out“ oder „den letzten Widerstand brechen“.

Ich gebe zu, ich persönlich habe (aus psychologischem Interesse) auch schon einige Techniken ausprobiert, weil ich auch wissen wollte ob es funzt und stellte fest, dass es zum Teil sehr gut funktioniert.

Problematisch an PUA ist halt, dass es viele nur für One-Night-Stands ausnutzen wollen, die Frau fürs Leben wird man wenn man alle Register zieht eh nicht kennenlernen, da man sich ja eigentlich dauerhaft verstellen muss, deswegen geben es die meisten PUAs auch wieder auf.
Problematisch an den schwarzen Schafen unter den PUAs, dass sie per Manipulation jemand dazu bringen wollen etwas tun zu, was diese Person tief im Innersten gar nicht will (tja man muss schon ein ziemlicher Depp sein wenn man auf sowas steht). Andererseits muss man sagen gehört zu einer Manipulation auch immer zwei: einer der manipuliert und einer der sich manipulieren lässt.

Letztlich finde ich auch, dass wenn die Leute etwas besser miteinander umgehen würden, man dies alles nicht brauchen würde. Es gibt nämlich auch eine ganze Menge Damen, welche sich ziemlich fies gegenüber Männern verhalten (oft in der Disco beobachtet), wenn ein Mann den ganzen Mut zusammennimmt und dann eine anspricht und die ihn kühl, herablassend, arrogant behandelt oder sogar lächerlich macht und sich noch Stunden später mit ihrer besten Freundin darüber kaputtlacht „was sich der Loser doch erlaubt hat mich Göttin anzusprechen und wie ichs dem gegeben habe“ weil da wird nämlich auch viel zerstört bei sensiblen Menschen, nur schreibt da niemand drüber. Solchen Damen habe ich übrigens immer als Partner einen Komplettarsch gewünscht, den sie dann auch meist bekommen haben. Es gibt also wie immer ein Geben und Nehmen.

Fazit: Gewisse Aspekte des PUA finde ich interessant (auch wenn ichs nicht brauche) und für schüchterne Menschen kann der Opener durchaus hilfreich sein, weil wenn mal der Fuss in der Tür ist brauchen sich auch schüchterne nimmer zu verstellen.

@kuchen es ist interessant was ihr in der Arbeit so „arbeitet“ ;)
Da wundert man sich nicht dass es mit Deutschland bergab geht :D

kuchenmann
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Re: Pick-Up-Artist

#4

Beitrag von kuchenmann » 26.06.2013, 11:19

An sich sind evt. ein paar Techniken der PUA vom Grundgedanken nicht soo falsch. (siehe Opener etc.)

Allerdings bin ich trotzdem der Meinung, dass es bescheuert ist :D Warum muss ich mich an einem Abend regelrecht aufdrängen und intersannt wirken, wenn ich das Ganze auch über Tage, Wochen hinweg langsam steigern kann. Ist das nicht viel interssanter, immer etwas Neues zu entdecken als über rumpelt zu werden was dann eben auch noch ausgenutzt wird?
Ich versetzte mich gern in die Lage von anderen Personen und ich wollte es nicht, wenn ich am nächsten Tag merkte, dass ich eigentlich nur ausgenutzt und verarscht wurde. Und nach dazu müsste ich als Pick-Up-Artist auch erst mal damit zurechtkommen, „damit leben“ was ich den Frauen (oder als Frau den Männern) „angetan“ habe.

Da bin ich einfach nicht der Typ zu. Wenn ich das ganze langsamer angehe über eine länger Zeitspanne, kann es jeden Tag interssant sein und eben nicht nur einen Abend – ich seh das Ganze eben längerfristig ;) . Klar kann man natürlich auch jeden Tag versuchen ne andere mittels PU zu haben, um somit täglich „seinen Spaß“ zu haben, aber was hab ich persönlich davon, außer ein erhöhtes Risiko von Geschlechtskrankheiten :D (jetzt bitte keine Moralpredigten, über Safersex etc.)

Passendes Sprichwort:
„Was du nicht willst, dass man dir tu’, das füg’ auch keinem anderen zu.“ ;)

Jedoch kann man auch aus dem normalen understatement, auf PU beziehen. Denn dadurch ist meine Aussage/Verhalten ja wiederum unerwartet, was dann wieder Interesse weckt. Also nutzt man ja doch evtl. Pick-Up-Techniken ohne sich dessen richtig bewusst zu sein.

Also bin ich dann wohl ein Pick-Up-Artist ohne „böse Absicht“ :)

Und manipuliert wird sowieso überall, ob nun bewusst oder unbewusst.

Shapokla
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Re: Pick-Up-Artist

#5

Beitrag von Shapokla » 03.11.2013, 23:05

Beim Pick-Up (das Wort finde ich etwas unpassend) geht es nicht darum, Frauen auszunutzen, oder zu belästigen. Frauen werden gerne angesprochen und mögen es, wie jeder Mensch, wenn man ihnen zeigt, dass sie begehrenswert und bedeutend sind. Die Motivationstrainer (wie ich sie lieber nenne) geben Männern, die Probleme dabei haben Fremde (vorallem Frauen) anzusprechen, ein Mittel, um selbstbewusst mit anderen umzugehen.

Klar, anfangs werden die Männer mit Tipps ausgestattet damit die Frau nicht sofort wegläuft, weil man noch nicht ganz sicher wirkt. In weiterer Folge sind sich die sogenannten Pick-Up-Artist aber alle einig, dass es egal ist, wie man einen Menschen anspricht, sobald man sich einmal in seiner Haut wohlfühlt, humorvoll, sympathisch und man selbst ist. Den Männern wird beigebracht, wie man eben kein Arschloch ist, von Anfang an seinen Punkt klar macht und seine eigene Bedeutung nicht unter die anderer einordnet. Daran ist nichts verwerflich.

Ich bin mir sicher, dass die einzigen Menschen, die etwas schlecht daran finden könnten, entweder Männer sind, die sich selbst nie so etwas trauen würden, oder Frauen, die A, selbst nie angesprochen werden, oder B, sich in einen PUA verliebt haben, der aber keine Gefühle hatte. So etwas passiert allerdings andauernd. Menschen verletzen sich ständig selbst. Dazu braucht es weder Pick-Up, noch die Beteiligung eines anderen. Im Gegenteil; wenn mehr Menschen selbstbewusster mit sich und der Welt umgehen würden, hätte Liebeskummer wenig Chance.

Die Pick-Up-Artists geben den Leuten ein Werkzeug, um die harte Schale aufzuknacken, die die ängstlichen Menschen des 21. Jahrhunderts umhüllt. Die Menschen laufen blind und taub aneinander vorbei; jeder kennt das Szenario: Man sitzt im Bus und sieht jemanden, der einem irgendwie gefällt (wieso auch immer). Man flirtet sogar ein bisschen mit den Augen, aber trotzdem gibt es eine geistige Barriere. Niemand spricht heutzutage einfach so fremde Menschen an, darum sagt uns der Kopf, es sei falsch. Je länger man wartet, desto mehr Ausreden fallen einem ein: Er/sie ist viel attraktiver als ich, ich habe keine Chance bei so jemanden, was werden die anderen denken, wenn ich abblitze und so weiter. Darum leben die Menschen lieber in der perfekten Fantasie von einer Sache, anstatt sie in die Realität umzusetzen und eventuell scheitern zu sehen. Logisch gesehen, gibt es aber nichts zu verlieren, denn was habe ich durch Nichtstun erreicht?

Man bekommt ein Werkzeug in die Hände gelegt und dass man damit Schaden anrichten kann ist kein Geheimnis (man denke nur an ein stinknormales Küchenmesser!). Allerdings ist das Küchenmesser nicht für Unfälle, die passieren können, da und verantwortlich. Es kommt immer auf den Nutzer eines Werkzeugs an und nicht auf das Werkzeug. Natürlich gibt es Menschen, die in den Augen anderer als "Arschlöcher" angesehen werden, aber die gibt's auch so in jedem Lebensbereich und mit Pick-Up haben die nichts zu tun.

Ich bin Journalist, aber eigentlich mache ich genau dasselbe, wie Pick-Up-Arists. Ich rede mit interessanten Menschen, habe in vielen Fällen noch interessantere Konversationen und tausche auch die ein, oder andere Nummer aus. Durch meine Arbeit habe ich kein Problem mehr damit, zu egal welcher Zeit, an egal welchem Ort, selbstbewusst mit Menschen zu sprechen. Bin ich deshalb zu verurteilen? Ich finde nicht, denn ich habe mich zuvor noch nie so geschätzt und glücklich in meiner eigenen Haut gefühlt.

Man muss kein Gedankenleser sein, um zu erkennen, dass der oben erwähnte Artikel von einer Frau geschrieben wurde, die sich enttäuscht hat, weil sie wahrscheinlich ihre eigene Bedeutung mindert und sich in einen PUA verliebt hat. Ich kenne allerdings genug Männer, die sich mit dem Thema außeinander setzen und habe auch selbst einige Erfahrungen dazu machen dürfen. Wenn man mal mit mehreren Frauen Kontakt hat, kommen einem die verrücktesten Dinge unter; man sollte nicht glauben, wie viele von ihnen psychische (vorallem Vater- und Minderwertigkeits-) Komplexe haben und sich sofort an einen Mann krallen, der ihnen zeigt, dass sie bedeutend sind. Sie selbst können sich das anscheindend nämlich nicht geben, weshalb sie umso mehr an der Selbtbestätigung durch andere festhalten. Und da drückt der Schuh. Ich bin mir zu 99% sicher, dass es sich bei der Autorin des Artikels, um so eine Frau handelt, ohne sie dafür verurteilen zu wollen, weil ich bin der Meinung, dass man überhaupt niemanden verurteilen sollte. In erster Linie lebt man für sich selbst und wer sich nicht selbst liebt, wird sich immer wieder verletzen.

Pick-Up funktioniert übrigens nicht nur bei Frauen, also kann ich nur JEDEM Menschen ans Herz legen, hinauszugehen und mit anderen zu reden. Man muss die Menschen auch nicht gleich heiraten, nachdem man sie angesprochen hat, oder sich mal auf einen Kaffee getroffen hat. ;) Das war es dann auch schon zum Thema PUA.

Hier bitteschön für alle vorurteilsvollen Zweifler! Die Frauen werden weder belästigt, noch zu irgendwas gezwungen. Sie haben Spaß und eine gute Zeit:
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Ps.: Die ewige Diskussion über Manipulation schon wieder...Manipulation ist eines der Worte, die gar nichts verwerfliches bedeuten, aber immer damit in Kontakt gebracht werden. Du manipulierst bereits einen Menschen, indem du ihm sagst, dass irgendjemand ein Arschloch ist. Du manipulierst den ganzen Kosmos sobald du mit ihm in Wechselwirkung trittst. Jedes Gespräch, jeder Austausch von Gedanken ist Manipulation.

LG Shaps

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Re: Pick-Up-Artist

#6

Beitrag von DocBenway » 05.12.2013, 00:08

Ich möchte fast schon sagen wie immer ein super Beitrag Shaps und sehr gut durchdacht und begründet (Y)

Ich kenne einige absolut liebenswerte Menschen, die einfach deswegen keinen Partner finden, weil sie sich net "verkaufen können" oder der Norm entsprechen ... das finde ich schade .. es sollte niemand im Leben ohne Partner oder einsam sein.

Dazu passt auch (ich habe es schon mal im Chat erzählt) dass jeder zehnte (!) deutsche Mann mit 30 jahren noch nie geküsst wurde oder Sex hatte laut Antenne Bayern.

Viele haben meineserachtens auch zu abwegige Vorstellungen von ihrem Partner .. wenn ich da so Statements von jüngeren Mädels höre denk ich immer "denjenigen den du willst muss dir erstmal der Bäcker backen und selbst dann passt er dir immer noch nicht" ....

Dazu passt auch übrigens dass Frauen in Venezuela z.B. ganz anders drauf sind als hierzulande (und nein die waren nicht vom Gewerbe) ... die lieben das Leben und das Leben liebt sie und nicht wie bei uns nach dem Motto "was will jetzt der von mir" oder "warum lächelt so einer wie der MICH an?" ... war für mich ein totale Umstellung ... wenn mich jemand anlächelt warum nicht zurücklächeln .. tut nicht weh und wenns nicht funkt ist auch ok aber alle würden sich besser fühlen ... aber anscheinend brauchen viele Leute das Gefühl "beeser zu SEIN" .... vielleicht weil ihr Leben und ihr Ego selber düster sind ... und Holllydoof gibt ja auch die Marschrichtung vor ...

Manche Frauen sollten sich mal bewusst werden was das einem Mann hier bei uns kostet eine Frau anzusprechen .. weil wir sind ja alle cool und einen Korb zu geben ist ja viel cooler als sich auf ein Gespräch (bzw. eine Chance) einzulassen ... gottseidank bin ich verheiratet und muss mich nimmer zum Affen machen und Tarzan im Anbagger-dschungel spielen ...

Und Männer sollten vielleicht auch mal eher auf innere Werte gucken als dauernd die Möchtegern-Trophy-Frau vor sich herzuschieben die sie eh nur arm und unglückllich machen wird ...

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