Gibt es angeborene Klarträumer?

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anika
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Re: Gibt es angeborene Klarträumer?

#31

Beitrag von anika » 23.05.2016, 20:13

hi, ich hab mich gerade erst angemeldet. habe eigentlich recherschiert nach einem weg mit meinen alpträumen fertig zu werden. hab dann von klarträumen gehört und ich habe in meiner kindheit (so ab 10 - 11 jahre ca) viele klarträume gehabt. dbekam ich, als meine angst vor den alpträumen zu groß wurde. mittlerweile habe ich nur noch selten klarträume. meistens wenn ich von ähnlichen situationen schon öfter geträumt habe. um so öfter ich ähnliches geträumt habe und um so seltener mir ähnliche wirklich passiert ist um so wahrscheinlicher erkenne ich da im traum. dachte aber bis vor 30min das würde allen so gehen
als kind konnte ich viele meiner träume klar sehen und auch aufwachen, wenn und wann ich das wollte. ich weis jedoch noch, dass ich dies nicht immer konnte. weil ich mich noch an meinen ersten traum erinnere der dann irgendwann klar wurde.
ich weis nicht warum mir das klarträumen mittlerweile manchmal wieder schwerfällt. vielleicht weil ich nicht so sehr drauf geachtet habe...

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Re: Gibt es angeborene Klarträumer?

#32

Beitrag von xMANIACx » 24.05.2016, 01:00

Hey Anika,

kurz und knapp: Ja, es gibt sie, die sagenumwobenen natürlichen Klarträumer. :)

Vielen von ihnen geht es dabei so wie dir. Sie sind durch Albträume die ersten Male im Traum klar geworden.

Hier im Forum gibt es tatsächlich auch einige wenige.

Greetinx
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MavMav
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Re: Gibt es angeborene Klarträumer?

#33

Beitrag von MavMav » 28.05.2016, 13:06

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LukasA
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Re: Gibt es angeborene Klarträumer?

#34

Beitrag von LukasA » 12.08.2019, 02:31

Um das hier nochmal auszugraben:
Wie viele schon treffend gesagt haben, gibt es sie mehr oder weniger.
In meinem Fall wurde der erste Klartraum etwa mit 6 Jahren durch einen recht chronischen Alptraum ausgelöst und seitdem wurde ich, wie man hier im Forum sagen würde, immer klarer, ohne zu wissen, was das ist.
Inzwischen bin ich so weit, dass ich bei der Anmeldung gerade nach bestem Wissen und Gewissen angeben konnte, die Klarträume nach Wunsch herbeizuführen.
Nach Wunsch deshalb, weil man tatsächlich an einen Punkt kommt, an dem man vieles schon erlebt hat und solche Banalitäten wie Fliegen nicht mehr wirklich besonders sind. Und wenn wir ganz ehrlich sind, gibt es auch einfach Tage, an denen man schlichtweg eine ruhige, scheinbar traumlose Nacht möchte.
Es gibt noch einen Grund, in einem Traum nicht komplett klar zu werden. Den muss ich jetzt etwas ausführlicher erklären und verbinde gleich einen Tipp für alle damit, die das noch nicht herausgefunden haben.
Wie bereits erwähnt, wurde meine Fähigkeit, luzid zu träumen, durch einen chronischen Alptraum, also als Schutzmechanismus herbeigeführt. Anfangs habe ich sie auch nur zu diesem Zweck eingesetzt, weil ich es als Kind noch nicht so gut verstehen und somit steuern konnte. Mit den Jahren habe ich aber zwei Dinge rausgefunden:
1. Ein chronischer Alptraum wird schlimmer, je öfter man ihn durch einen Klartraum ersetzt, bis selbst erfahrene Träumer, zu denen ich mich zählen würde, sie nicht mehr unterdrücken und den Alptraum in all seiner beängstigenden Grässlichkeit durchleben müssen (und das ggf. mit dem Bewusstsein, dass man es nicht verhindern kann).
2. Sind Alpträume die informativsten Träume, die es gibt. Lernt man, sie zu deuten, verhilft einem das zu einem deutlich besseren, fröhlicherem Leben in der Realität.
Ich merke jede Nacht, dass ich träume und entscheide mich, je nach Laune, für oder eben gegen die Kontrolle. Bei Alpträumen entscheide ich mich inzwischen in 100% der Fälle dagegen und habe seitdem keine chronischen Alpträume mehr und bin im echten Leben viel optimistischer und im Allgemeinen auch fröhlicher geworden.
Die Tatsache, dass ich mich bewusst gegen die Kontrolle entscheide, verleiht mir dem Traum gegenüber eine gewisse Objektivität und Distanz. Es fühlt sich dann eher an, als wäre der Traum ein Film, in dem ich die Hauptrolle spiele und das Gefühl bleibt auch im Wavhzustand. Ich reflektiere also, was ich gut fand und was nicht und überlege, was der Regisseur mir damit sagen wollte und handle ggf. im echten Leben so, wie ich es anhand des Traums für richtig halte.
Der Tipp ist also: Solltet ihr euch eines Alptraums bewusst werden und die Entscheidungsmöglichkeit haben, genießt den Film und zieht eure Schlüsse daraus, um auch die Realität besser genießen zu können.
Mit diesem Roman wünsche ich jedem, der sich die Mühe gemacht hat, ihn zu lesen, einen wundervollen Tag und hoffe, dass ich mindestens einem von euch mit dieser Info ein klein wenig helfen konnte.
MfG euer Lukas

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